Wichtelzopf-Vortrag im Wienmuseum – Aufklärung als „Auskampelung“, 17.5.2018,…

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Mit Haut und Haaren" habe ich die Gelegenheit, meinen Vortrag zum famosen Wichtelzopf zu halten, die Eckdaten lauten folgendermaßen:

Wienmuseum am Karlsplatz, 1040 Wien
Donnerstag, 17.5., 18:30, Doppelvortrag:

Susanne Breuss: Pomade, Lauskamm und Shampoo. Geschichte der Haarpflege

Wie wir unsere eigenen und die Haare anderer wahrnehmen, hat viel mit Vorstellungen von Reinlichkeit zu tun. Der Vortrag beleuchtet den historischen Wandel von Hygienekonzepten und Alltagspraktiken.

Anton Tantner: Der Kampf gegen den Wichtelzopf. Aufklärung als "Auskampelung"

Der Wichtelzopf ist ein historisches Haarphänomen im Spannungsfeld von Aberglauben, Volksmedizin und moderner Körperpolitik - die Durchsetzung neuer Haarpflegemethoden brachte ihn zum Verschwinden.

Eintritt frei. Anmeldung erforderlich!

https://www.

[...]

Quelle: https://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022650788/

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Wichtelzopf-Vortrag im Wienmuseum – Aufklärung als „Auskampelung“, 17.5.2018,…

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Mit Haut und Haaren" habe ich die Gelegenheit, meinen Vortrag zum famosen Wichtelzopf zu halten, die Eckdaten lauten folgendermaßen:

Wienmuseum am Karlsplatz, 1040 Wien
Donnerstag, 17.5., 18:30, Doppelvortrag:

Susanne Breuss: Pomade, Lauskamm und Shampoo. Geschichte der Haarpflege

Wie wir unsere eigenen und die Haare anderer wahrnehmen, hat viel mit Vorstellungen von Reinlichkeit zu tun. Der Vortrag beleuchtet den historischen Wandel von Hygienekonzepten und Alltagspraktiken.

Anton Tantner: Der Kampf gegen den Wichtelzopf. Aufklärung als "Auskampelung"

Der Wichtelzopf ist ein historisches Haarphänomen im Spannungsfeld von Aberglauben, Volksmedizin und moderner Körperpolitik - die Durchsetzung neuer Haarpflegemethoden brachte ihn zum Verschwinden.

Eintritt frei. Anmeldung erforderlich!

https://www.

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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022650788/

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Kritik an Gamification in Pädagogik, Anno 1784

Der aufklärerisch gesinnte Johann Pezzl hielt es in seinen erstmals 1784 erschienenen Marrokanischen Briefen für nötig, Kritik an der Gamification im Schulunterricht zu üben, und dies im Bewusstsein, dass er nicht der erste damit war:

Der Kinderunterricht ist gar zu sehr zum Spielwerk gemacht worden. Vermöge eines sehr guten aber zu weit ausgedehnten Grundsazes will man die Jugend jedes Ding ohne anstrengenden Ernst spielend lehren, so hat man die Fiebel, die Arithmetik, die Geografie, die Historie, die Moral, fast jede Wissenschaft in Spielkarten gebracht. . . Das Resultat ist, daß die Kinder auf den falschen Begrif gerathen, alles in der Welt lasse sich spielend fassen, spielend bearbeiten, und spielend beendigen. Die Betrogenen! Bald sind die Spieljahre vorüber; dann tritt der Ernst ein, und ruft sie zu seinen Geschäften. Sie staunen, erschrecken, winseln, verzweifeln; denn sie wähnten, alles sey Spiel, und bleibt ewigen Spiel: ein trauriger Irrthum. Sie müssen nun mit äusserster Anstrengung in eine ganz neue, ihnen unbekannte Welt treten; oder all ihr Wissen ist unbrauchbar. .

[...]

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022605551/

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Die Wanderdünen des Marchfelds

Für die aktuelle Ausgabe des Augustin (nur Papier!) habe ich einen Beitrag über den famosen Flugsand im Marchfeld verfasst, mitsamt Fotos des wunderbaren Trockenrasens vulgo Steppe; als kleinen Teaser verrate ich nur soviel: Wer dereinst gen Gänserndorf reiste, schwebte in höchster Gefahr, denn, so hieß es 1829 in der Topographie des Erzherzogthums Oesterreich: "Kein Baum, keine Quelle, kein Haus" weit und breit außer einem Schäferhof namens Siehdichfür, "nichts zeigt sich dem Blicke in dieser großen Sandwüste als röthliches Heidegras". Wer sich dennoch in diese unwirtliche Gegend wagte, ergriff Vorsichtsmaßnahmen: "Noch vor wenig Jahren reiste durch diese Gegend, wie durch Aegyptens Wüsten, Niemand allein; immer, und wenigstens des Nachts, gesellten sich Mehrere zusammen, denn der Nahme des Schäferhofes Siehdichfür erinnerte jeden Reisenden auf seiner Huth zu seyn, vor den fürchterlichen Sand- und Staubwolken, und dem hier lauernden schlechten Gesindel." Wer mehr wissen möchte, kaufe den Augustin, die erste österreichische Boulevardzeitung!

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022521658/

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Ö1: Aus dem Tagebuch des Wiener Hofbeamten Matthias Perth zur Zeit des Wiener Kongresses…

Schon seit einigen Monaten betreibt Andreas Kloner das Perth-Projekt, in dem er Tagebuchauszüge des Wiener Hofbeamten Matthias Perth (1788-1856) veröffentlicht. Nun hat er für Ö1 eine Radiosendung gestaltet, die kommenden Samstag ausgestrahlt wird (14.6.2014, 9:05-10:00).

Ankündigung:

"Lebe wohl, bester, wertester Freund!" -
Aus dem Tagebuch des Wiener Hofbeamten Matthias Perth zur Zeit des Wiener Kongresses 1814/15.
Nacherzählt von Andreas Kloner.

Im Jänner 1814 nimmt der Wiener Hofbeamte Matthias Perth Abschied von seinem besten Freund Karl von Obermayer, der mit seinem Regiment nach Frankreich aufbricht, um die Herrschaft Napoleons endgültig zu brechen. Als die anfängliche Briefflut Obermayers an seinen Freund ein jähes Ende findet, muss Matthias Perth das Schlimmste befürchten. Er bangt um die Gesundheit und das Leben seines Freundes.

Wenige Monate später, nachdem Napoleon auf die Insel Elba verbannt worden ist, beginnt der große Friedenskongress in Wien. Neben unzähligen Jagdausflügen und üppigen Ballveranstaltungen für die hohen Gäste wird auch politisch getagt. Im März 1815 überstürzen sich die Ereignisse: Napoleon kommt unvermutet von Elba zurück, der "Wiener Kongress" geht in seine Endrunde und Matthias Perth wird von einem völlig unerwarteten Schicksalsschlag getroffen.

Die Erlebnisse und Briefwechsel werden von Matthias Perth in seinem Tagebuch festgehalten. Andreas Kloner hat es gelesen und gibt die Geschichte einer innigen Freundschaft wieder, die sich vor 200 Jahren zugetragen hat.

Redaktion: Eva Roither
Schauspieler: Michael Dangl, Matthias Mamedof
Regie und Musik: Stefan Weber
Ton: Ralf Gabriel, Martin Leitner

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/894829249/

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Rezension von Heinrich Bosse: Bildungsrevolution 1770–1830

Für die aktuelle Ausgabe der Frühneuzeit-Info habe ich rezensiert:

Bosse, Heinrich: Bildungsrevolution 1770-1830. (=Reihe Siegen. Beiträge zur Literatur-, Sprach und Medienwissenschaft; 169). (Hg. von Ghanbari, Nacim). Heidelberg: Universitätsverlag Winter, 2012.

Volltext der Rezension:
http://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/fruhneuzeit-info/24-2013/ReviewMonograph335006583

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/534900656/

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