VERLÄNGERTE EINREICHFRIST BIS 15.12. „Digitale Hermeneutik: Maschinen, Verfahren, Sinn.“ CfP zur Jahrestagung 2022 des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur der FernUniversität in Hagen

Gerne machen wir auf den Call for Papers für die Jahrestagung 2022 des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur der FernUniversität in Hagen aufmerksam. Den vollständigen Sammel-Call finden Sie hier.

Anfänglich enträtselt Hermeneutik als eher praktische Kunst die Sprache der Götter. Jene sprach sich durch Musen und in Orakeln indirekt und verästelt aus, bevor sie in heiligen Schriften fixiert vorliegt, die hermeneutisch sachgerecht gedeutet und ausgelegt werden müssen, um überhaupt erst ihren eigentlichen Sinn zu verstehen. Dem Problem, dass Zeichen und Texte, sprachliche Kommunikation überhaupt, prinzipiell missverstanden werden können, stellt Hermeneutik methodisch abgesicherte Verfahren entgegen, die durch Auslegung und Interpretationen jenen Sinn hütet und hervorbringt, den sie Worten und Büchern, den Erlebnissen und der Geschichte, unterstellt, – bei eigenwilliger Vernachlässigung der Zahlen. Daraus wird in der Moderne nicht nur die Geisteswissenschaft entstehen, sondern die Idee abgeleitet, dass wir als sprachliche wesentlich verstehende, d.h. hermeneutisch bedürftige Wesen sind.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16705

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Stellenangebot: WMA (m/w/d) am IDS Mannheim (TV-L 13, 100%, befristet)

Am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim ist in der Abteilung Lexik frühestens zum 1. Januar 2022 folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) mit der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von zzt. 39,5 Stunden (100%)

Kennziffer 20/2021

Das Arbeitsverhältnis ist bis zum 30. September 2026 befristet.

Die Vergütung erfolgt entsprechend der Entgeltgruppe 13 TV-L.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16686

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The Junge Mommsen – a Digital Student Magazine Publishing Exemplary Term Papers

By Paul Diekmann

Paul Diekmann is studying history and American studies at Humboldt University in Berlin and is currently working on his bachelor’s thesis about the Constitutional Convention in Philadelphia. His remote internship at the GHI from August to Oktober 2021 has not only advanced his thesis a lot, but also allowed him to work on a variety of historical projects while broadening his skills. Being an active member of the student council at his home university, he has participated in every edition of the Junge Mommsen so far – twice as editor, once as an author.

 

The Junge Mommsen was born in 2018 at our student council’s annual summer retreat. Because most exams at Humboldt University’s department of history take the form of term papers, we thought about ways of sharing examples of good papers. Somebody mentioned that there already existed a cabinet with term papers that received good grades in our student council’s room. However those were accessed only once or twice a semester – there had to be a way to make this collection more accessible.

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Quelle: https://href.hypotheses.org/2043

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Visuelle Evidenzen – ein Mittel der Globalisierungskritik?

Visuelle Evidenzen – ein Mittel der Globalisierungskritik

 

 

Am Mittwoch, 27. Oktober 2021, laden das Historische Institut sowie das Zentrum für Medien und Interaktivität der Justus-Liebig-Universität Gießen um 18:15 Uhr zu einem Vortrag mit Politikwissenschaftler Prof. Dr. Claus Leggewie ein. Die Veranstaltung unter dem Titel „Visuelle Evidenzen – ein Mittel der Globalisierungskritik?“ findet in Kooperation mit dem Onlineportal zur historischen Bildforschung Visual History und dem Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover statt. Die Teilnahme ist sowohl in Präsenz als auch digital über Webex möglich.

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Quelle: https://visual-history.de/2021/10/21/leggewie-visuelle-evidenzen-ein-mittel-der-globalisierungskritik/

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Historicizing Violence, Politicizing the Present

Abstract: A statement frequently heard in everyday conversations in Colombia and in the country’s local media is that this is “a violent country by nature.” The violent 16th-century conquest or... Read More ›

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Quelle: https://public-history-weekly.degruyter.com/9-2021-8/historicizing-violence-colombia/

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Kulturgutschutz in Europa und im Rheinland. Franziskus Graf Wolff Metternich und der Kunstschutz im Zweiten Weltkrieg

Als Provinzial- und Landeskonservator im Rheinland, sowie Beauftragter für den militärischen Kunstschutz im Zweiten Weltkrieg, stellt Franziskus Graf Wolff Metternich eine bedeutsame historische Figur für den Kulturgutschutz in Europa und dem Rheinland dar – nicht zuletzt deshalb steckt in der Aufarbeitung seines Nachlasses das Potenzial einerseits der Lückenschließung, andererseits des Aufgreifens neuer Betrachtungsweisen des Kulturgutschutzes im Zweiten Weltkrieg und dessen Bedeutung heute. Ganz in diesem Sinne ist auch der im Folgenden rezensierte Tagungsband verfasst worden.

Der im Frühjahr 2021 herausgegebene Band entstand im Kontext einer Tagung, die begleitend zu einem vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Forschungsprojekt[1] 2019 im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler organisiert wurde. Ergebnisse aus dem Projekt Bereitstellung von archivischen Quellen aus deutschen, französischen und englischsprachigen Archiven für die deutsche und internationale Provenienzforschung zu Kunstschutz und Kunstraub im Zweiten Weltkrieg wurden in diesem Rahmen präsentiert und vergleichend diskutiert[2], was sich in diesem (ersten) Band widerspiegelt. Der Band wurde von Dr. Hans-Werner Langbrandter, Gebietsreferent bei dem LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum, Esther Rahel Heyer, M.A., freiberufliche Kunsthistorikerin und Florence de Peyronnet-Dryden, M.A.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2021/10/rezension-kulturgutschutz-in-europa-und-im-rheinland-maget-dominice/

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