Woran erkennt man die Bösen?

Ich kann „unsere“ Probleme mit der Versorgung von Flüchtlingen oder der Bedrohung durch den IS gerade nicht so wirklich in eine Relation bringen zu den sich zeitgleich abspielenden, aber um so vieles dramatischeren Problemen, die durch kapitalistische Raffgier verursacht werden: speziell die Umweltkatastrophe am Rio Doce in Brasilien (mehrere Millionen Menschen haben keinen Zug

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/januar/woran-erkennt-man-die-boesen

Kurzgefasst

Ulrich Menzel: Welt am Kipppunkt. Die neue Unregierbarkeit und der Vormarsch der Anarchie, S. 35-45

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/januar/kurzgefasst

Welt am Kipppunkt

Die Welt wird unregierbar. Dieser seit etlichen Jahren zu konstatierende Trend ist im Verlauf des Jahres 2015 besonders manifest geworden.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/januar/welt-am-kipppunkt

Zurück zum Völkerrecht!

Das Nachdenken über den Frieden ist stets eingebunden in die Erfahrung des Krieges.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/januar/zurueck-zum-voelkerrecht

Das Ende der Republik?

Am 27. November 2015 wurde im Innenhof des Hôtel des Invalides, einem Symbolort par excellence, nämlich der französischen Armee, in einer fast pompösen Trauerfeier der 130 Toten der Terroranschläge vom 13. November 2015 gedacht. Wie die Hauptstadt war ganz Frankreich in bleu-blanc-rouge getaucht, die Farben der Trikolore.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/januar/das-ende-der-republik

Krise und Kritik: Für eine Repolitisierung Europas

Das parlamentarische Regime“, schrieb ein Autor des 19. Jahrhunderts, ist das „Regime der Unruhe“, das die egalisierende, rationale und weltverändernde Kraft der Negation freisetzt. Es „lebt von der Diskussion […].

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/januar/krise-und-kritik-fuer-eine-repolitisierung-europas

In geschlossener Gesellschaft

„Wir haben sie nicht eingeladen“, erklärt der tschechische Präsident Miloš Zeman. Und die abgewählte polnische Ministerpräsidentin Ewa Kopacz bekräftigt ebenso wie ihre Amtskollegen aus den Visegrád-Staaten, dass „Wir“ nicht für Flüchtlinge zuständig sind.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/januar/in-geschlossener-gesellschaft

Zerstörung und Flucht

Jede Fluchtbewegung ist eine Abstimmung mit den Füßen, und zwar sowohl über die Herkunfts- als auch über die Zielregionen der Flüchtenden. Diese Abstimmung ist selten eine freie Entscheidung Einzelner, sie kommt zumeist kollektiv zustande und wird unter wechselnden Umständen auch mehr oder weniger freiwillig korrigiert.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/januar/zerstoerung-und-flucht

Streben nach Hoffnung

Fluchtzwänge können aus Umwelt-, Wirtschafts- oder Bürgerkriegstraumata erwachsen. Das Resultat sind in jedem Fall traumatisierte Flüchtlinge. Mit ihren Ansprüchen an die Aufnahmebereitschaft der Gesellschaften, in denen sie landen, geraten die Flüchtlinge stets in eine Grauzone zwischen Gastfreundschaft, Asyl und Freiheitsentzug.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/januar/streben-nach-hoffnung

Der grüne Papst und der Irrweg des käuflichen Glücks

„Es gibt keine Ökologie ohne eine angemessene Anthropologie“.[1] So schreibt es Papst Franziskus in seiner jüngsten Enzyklika „Laudato si“Umweltschutz setze eine bestimmte Vorstellung vom Menschen voraus.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2016/januar/der-gruene-papst-und-der-irrweg-des-kaeuflichen-gluecks