Race and Riots in Thatcher’s Britain
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Quelle: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/03071022.2021.1896245?ai=z4&mi=3fqos0&af=R
Quelle: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/03071022.2021.1896245?ai=z4&mi=3fqos0&af=R
Quelle: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/03071022.2021.1892314?ai=z4&mi=3fqos0&af=R
Bild: Armin Laschet (CDU) und Annalena Baerbock (Bündnis 90 / Die Grünen), IMAGO / Sven Simon
Wir erleben dieser Tage eine absurde Verkehrung der politischen Verhältnisse: Während die Doppelspitze der einst basisdemokratischen Grünen einträchtig „im Hinterzimmer“ über die erste Kanzlerkandidatur in ihrer Parteigeschichte entscheidet, rebelliert die Basis der staatstragenden CDU, angetrieben vom Volkstribun Markus Söder, gegen die eigenen Parteigremien. Damit werden die vergangenen Wochen als Zäsur in die Geschichte der Republik eingehen.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/mai/verkehrte-welt-gruene-eintracht-schwarzes-chaos
Bild: IMAGO / Ikon Images
Noch auf den letzten Metern dieser Legislaturperiode ist die Bundesregierung bemüht, sich auf ein Gesetz für mehr Klimaschutz im Verkehr zu einigen. Bis Juni muss sie die EU-Richtlinie „RED II“ – die Neufassung der Renewable Energy Directive – umsetzen, die Vorgaben zu erneuerbaren Energien im Verkehrssektor für das nächste Jahrzehnt macht. Schafft die große Koalition dies nicht, drohen einmal mehr Sanktionen aus Brüssel.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/mai/mythos-biokraftstoff-alles-gruen-im-tank
Bild: Übertragung der Rede des französischen Präsidenten Emmanuel Macron an die Nation, 31. März 2021 (IMAGO / Xinhua)
Marine Le Pen befindet sich in einer paradoxen, aber für sie erfreulichen Lage: Obwohl ihre persönlichen Beliebtheitswerte seit Monaten fallen, gilt die Rechtsradikale derzeit in allen Umfragen als sichere Anwärterin auf die Stichwahl um die französische Präsidentschaft in genau einem Jahr. Und anders als noch 2017 muss sie dabei nicht einmal eine deutliche Niederlage gegen Amtsinhaber Emmanuel Macron fürchten, sondern darf im Gegenteil auf knapp die Hälfte der Stimmen hoffen.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/mai/macron-konservativ-aus-der-krise
Bild: Kundgebung zur schottischen Unabhängigkeit in Glasgow, 17. September 2020 (IMAGO / Hans Lucas)
Es steht viel auf dem Spiel, wenn am 6. Mai die Wähler*innen in Schottland und Wales über die politische Zusammensetzung ihrer Regionalparlamente entscheiden. Ein starkes Ergebnis für die seit 14 Jahren regierende Schottische Nationalpartei (SNP) unter First Minister Nicola Sturgeon könnte zu einem zweiten Unabhängigkeitsreferendum nach jenem von 2014 führen. Nicht nur für alle schottischen Parteien sind daher die Einsätze hoch – sondern auch für den britischen Premierminister Boris Johnson.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/mai/schottland-und-wales-unabhaengig-nach-dem-brexit
Bild: Der Parteivorsitzende der Schwedendemokraten, Jimmie Akesson, auf einer Pressekonferenz, 13. August 2020 (IMAGO / TT)
In Schweden droht ein Tabubruch: Bei der Parlamentswahl im Herbst 2022 planen die bürgerlichen Parteien, einen politischen Wechsel herbeizuführen – indem sie auf die Unterstützung durch die rechten Schwedendemokraten setzen. Schon seit geraumer Zeit kritisieren die liberal-konservative Moderate Sammlungspartei und die konservativen Christdemokraten die Krisenpolitik der rot-grünen Regierung in Stockholm scharf. Auffällig wohlwollende Töne finden sie hingegen gegenüber den Schwedendemokraten.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/mai/corona-in-schweden-nach-dem-sonderweg-scharf-rechts
Bild: Ein Soldat an einem aserbaidschanischen militärischen Außenposten beim Agaoglan-Kloster im Bezirk Lachin, 24. Februar 2021 (IMAGO / ITAR-TASS)
Es klang fast nach einem Paradigmenwechsel für die Europäische Union, was Ursula von der Leyen im Herbst 2019 ankündigte. Zu ihrem Amtsantritt als EU-Kommissionspräsidentin sagte sie: „Wir wollen eine starke geopolitische Kommission sein.“ Ob diesen Worten bereits Taten gefolgt wären, wenn nicht die Pandemie dazwischengekommen wäre? Möglicherweise. Momentan betreibt die Union jedoch vor allem Nabelschau – und übersieht dabei, dass sich in ihrer östlichen Nachbarschaft die geopolitischen Kräfteverhältnisse massiv verschieben.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/mai/armenien-in-bedraengnis-wie-die-eu-sich-wegduckt
Es klingt nach Routine: Mitte dieses Jahres soll die Fregatte „Bayern“ in See stechen und mehrere Monate im Indischen Ozean und im Westpazifik kreuzen. Das Bundesverteidigungsministerium will darin lediglich ein „Zeichen“ sehen: Wo Deutschlands „Werte und Interessen betroffen sind“, soll Flagge gezeigt werden. Doch dahinter steckt eine fundamentale sicherheitspolitische Neuordnung, ein Paradigmenwechsel gar. Europa will „die Sprache der Macht lernen“, wie die ehemalige Verteidigungsministerin und heutige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schon im Sommer 2019 gefordert hat.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/mai/deutschland-im-indopazifik-die-logik-der-eskalation
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