Facebook gegen Australien: Der globale Stellvertreterkrieg

Facebook gegen Australien: Der globale Stellvertreterkrieg Yannick.Adler 31. März 2021 - 18:14
Adolph Friedländer (1851-1904) - Public Domain (bearbeitet)

Bild: Adolph Friedländer (1851-1904) - Public Domain (bearbeitet)

Australien führe einen Stellvertreterkrieg von globaler Tragweite, verkündete Ende Februar der dortige Finanzminister Josh Frydenberg, die ganze Welt blicke auf seinen Kontinent. Und tatsächlich hatte das Kräfteringen zwischen der liberal-konservativen Regierung in Canberra und den Techkonzernen des Silicon Valley internationale Bedeutung. Denn als erstes Land wollte Australien Google und Facebook per Gesetz dazu zwingen, ihre Werbeeinnahmen mit den traditionellen Medienunternehmen im Lande zu teilen.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/april/facebook-gegen-australien-der-globale-stellvertreterkrieg

Staatsterror in Myanmar: Ein Land im Widerstand

Staatsterror in Myanmar: Ein Land im Widerstand Yannick.Adler 31. März 2021 - 18:13
Demonstrierende in Yangon (Myanmar), 13.3.2021 (IMAGO / ZUMA Wire)

Bild: Demonstrierende in Yangon (Myanmar), 13.3.2021 (IMAGO / ZUMA Wire)

Seit sich am 1. Februar dieses Jahres in Myanmar das Militär zurück an die Macht putschte, befindet sich das südostasiatische Land im Ausnahmezustand. Denn der Staatsstreich setzte nicht nur einer zehnjährigen Demokratisierungsphase ein jähes Ende, sondern rief zugleich eine massive Widerstandsbewegung hervor, die mit ihren Protesten mittlerweile einen Großteil des öffentlichen Lebens lahmlegt. Millionen Menschen befanden sich zeitweise im gesamten Land auf der Straße.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/april/staatsterror-in-myanmar-ein-land-im-widerstand

Terror ohne Ende: Tschads Sieg, Frankreichs Scheitern

Terror ohne Ende: Tschads Sieg, Frankreichs Scheitern Yannick.Adler 31. März 2021 - 18:12
Der französische Präsident Emmanuel Macron und der Präsident der Republik Tschad, Idriss Deby, 12.11.2019 (IMAGO / Le Pictorium)

Bild: Der französische Präsident Emmanuel Macron und der Präsident der Republik Tschad, Idriss Deby, 12.11.2019 (IMAGO / Le Pictorium)

Wenn die Bürgerinnen und Bürger des Tschad am 11. April ihren Präsidenten wählen, steht der Sieger bereits so gut wie fest: Aller Voraussicht nach wird dann der derzeitige Staatschef Idriss Déby Itno zum sechsten Mal im Amt bestätigt. Der 68-Jährige ist einer der dienstältesten Regierungschefs Afrikas – und ein treuer Verbündeter Frankreichs im Kampf gegen den Dschihadismus in der Region. Doch das französische Bündnis mit dem Langzeitherrscher ist nicht nur unter demokratischen Gesichtspunkten fragwürdig.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/april/terror-ohne-ende-tschads-sieg-frankreichs-scheitern

Griechenland: Deutschlands lange verdrängte Kriegsschuld

Griechenland: Deutschlands lange verdrängte Kriegsschuld Yannick.Adler 31. März 2021 - 18:11

Am 6. April jährt sich zum 80. Mal der deutsche Angriff auf Griechenland. Und nach wie vor sind die deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg im kollektiven Gedächtnis der Griechinnen und Griechen tief verankert. Zugleich ist die Bereitschaft Deutschlands bis heute beschämend gering, Griechenland für die Zerstörung und Ausplünderung des Landes und das den Menschen zugefügte Leid zu entschädigen. Griechenland war, außer als Ferienland, erstaunlich lange aus dem Blickfeld der meisten Deutschen geraten.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/april/griechenland-deutschlands-lange-verdraengte-kriegsschuld

Sicherheit durch Aufrüstung?

Sicherheit durch Aufrüstung? Yannick.Adler 31. März 2021 - 18:10

Während die Coronapandemie die soziale und ökonomische Spaltung vertieft, erhöht die Bundesregierung einmal mehr massiv ihre Rüstungsausgaben. Diese Mittel ließen sich nicht nur nachhaltiger verwenden, so die Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Kathrin Vogler und ihr wissenschaftlicher Mitarbeiter Marek Voigt, sondern könnten zugleich einem friedvollen Sicherheitsverständnis zugutekommen.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/april/sicherheit-durch-aufruestung

Kurzgefasst

Kurzgefasst Yannick.Adler 31. März 2021 - 18:09

Das gesamte Leben auf der Erde befindet sich in einer Überlebenskrise. Zentrale Ursache dafür ist ein technokratisches Weltbild, das die Natur zu einer beherrschbaren Ressource in der Hand des Menschen degradiert hat. Der Publizist und Buchautor Fabian Scheidler analysiert die Ursachen dieser Entwicklung. Die zeitgleich mit der Entstehung des Kapitalismus heraufbeschworene rationalistische Trennung, ja Entfremdung des Menschen von sich selbst wurde zum Ausgangspunkt der planetarischen Krise.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/april/kurzgefasst

Die große Trennung

Die große Trennung

Die Geburt der technokratischen Weltsicht und die planetarische Krise

Yannick.Adler 31. März 2021 - 18:08

Die Krise des durch massive menschliche Eingriffe beschädigten Lebens auf der Erde, die unter dem Namen Anthropozän firmiert, ist eng mit einem technokratischen Programm verbunden, das die Natur zu einer abgespaltenen und beherrschbaren Ressource in der Hand des Menschen degradiert. Obwohl die Naturwissenschaften – von der Quantenphysik bis zur Systembiologie – diese Vorstellung zum Teil längst überwunden haben, ist die technokratische Ideologie heute wirkmächtiger denn je. Der Grund dafür liegt in der engen Verbindung dieses Weltbildes mit dem vorherrschenden Wirtschaftsmodell.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/april/die-grosse-trennung

Zur Supermacht verdammt

Zur Supermacht verdammt

Warum die Führungsrolle der USA unerlässlich ist

Yannick.Adler 31. März 2021 - 18:07

Kaum einen Monat im Amt, ließ der neue US-Präsident Joe Biden am 26. Februar Stellungen proiranischer Milizen in Syrien bombardieren; auch er startete damit wie bereits andere Präsidenten vor ihm mit einer völkerrechtlich nicht gedeckten Militäraktion. Es folgten klare Kampfansagen gegenüber China und Russland (Putin sei ein „Killer“, so der US-Präsident). Amerikas Rückkehr auf die Weltbühne, die Biden am 19. Februar in seiner Rede auf der virtuellen Münchner Sicherheitskonferenz angekündigt hatte, besitzt also erhebliches Eskalationspotential.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/april/zur-supermacht-verdammt

Postdemokratischer Kapitalismus

Postdemokratischer Kapitalismus

Zum Zusammenhang von Korruption und Ungleichheit

Yannick.Adler 31. März 2021 - 18:06

Dass man sich mit Geld politischen Einfluss kaufen kann, ist ein zentrales Problem für die Demokratie. Hinsichtlich ihres Stimmrechts sind alle Bürger gleich, nicht aber hinsichtlich ihres Vermögens – das ist eine der großen ungelösten Herausforderungen liberaler Regierungssysteme. Solange sich die ökonomische Ungleichheit im Rahmen hält oder gar zurückgeht – und solange sie in politischen Prozessen keine große Rolle spielt –, ist die Spannung, die sich daraus ergibt, erträglich.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/april/postdemokratischer-kapitalismus

Leben wir in der Virokratie?

Leben wir in der Virokratie?

Wie sich in der Pandemie unsere Demokratie bewährt

Yannick.Adler 31. März 2021 - 18:05
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn im Deutschen Bundestag, 25.3.2021 (IMAGO / Political-Moments)

Bild: Bundeskanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn im Deutschen Bundestag, 25.3.2021 (IMAGO / Political-Moments)

Gut ein Jahr hat uns die Pandemie inzwischen fest im Griff. Wir erleben eine Gesundheitskrise historischen Ausmaßes, mit unzähligen individuellen Tragödien, aber auch mit weitreichenden sozialen und ökonomischen Folgen. Befinden wir uns damit aber auch, wie es von zahlreichen juristischen wie nicht-juristischen Beobachtern behauptet wird, in einer Verfassungs- und Demokratiekrise?

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/april/leben-wir-in-der-virokratie