Das Recht auf Versammlungsfreiheit – auch für Coronaleugner

Das Recht auf Versammlungsfreiheit – auch für Coronaleugner Blätter Verlag 27. Januar 2021 - 18:12
Eine Frau haelt einen Kreuz waehren einer Demonstration gegen den Veraenderungen vom Infektionsschutzgesetz in Berlin am 18. November 2020.

Bild: IMAGO / Emmanuele Contini

In der Dezember-Ausgabe plädierte der Politikwissenschaftler Moritz Kirchner in der Auseinandersetzung mit den Coronaleugnern für »Keine Toleranz der Intoleranz« und eine präventive Absage von Demonstrationen. Dem widerspricht der Jurist Wolfgang Hecker.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/februar/das-recht-auf-versammlungsfreiheit-auch-fuer-coronaleugner

Kurzgefasst Februar 2021

Kurzgefasst Februar 2021 Blätter Verlag 27. Januar 2021 - 18:11

Die Coronakrise ist nur der vorläufige Höhepunkt der herrschenden Krisenkaskade. Und sie ist zudem weit mehr als eine Naturkatastrophe, nämlich Ausdruck eines historischen globalen Umbruchs. Der Soziologe Sighard Neckel beschreibt die Ursachen und möglichen Reaktionen auf den drohenden Zusammenbruch des Erdsystems – zwischen wirtschaftsliberaler Modernisierung und autoritär-diktatorischer Kontrolle.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/februar/kurzgefasst-februar-2021

Im Angesicht der Katastrophe

Im Angesicht der Katastrophe

Der nahende Zusammenbruch des Erdsystems und die sozial-ökologische Transformation

Blätter Verlag 27. Januar 2021 - 18:10

Schon vor einigen Jahren sprach der englische Soziologe John Urry vom „Katastrophismus“ des 21. Jahrhunderts. Damit meinte er das Ende der optimistischen Verheißungen auf eine bessere Zukunft in der langen Nachkriegszeit und den Ausbruch einer Kette schwerster Schockmomente nach dem Millennium. Tatsächlich reiht sich seit zwanzig Jahren eine Erschütterung an die nächste: Dem 11.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/februar/im-angesicht-der-katastrophe

Nach dem Putsch ist vor dem Putsch

Nach dem Putsch ist vor dem Putsch

Trumps große Lüge und der drohende Faschismus

Blätter Verlag 27. Januar 2021 - 18:09
Eine Blitzknallgranate beleuchtet das Kapitol-Gebäude, als Trump-Anhänger das Gebäude stürmen, um gegen den Ausgang der Präsidentschaftswahl am 3. November 2020 zu protestieren. 6. Januar 2021, Washington, D.C.

Bild: imago images / ZUMA Wire

Als Donald Trump am 6. Januar vor seinen Anhängern stand und sie drängte, zum Kapitol der Vereinigten Staaten zu marschieren, tat er, was er schon immer getan hatte. Denn nie hatte er die Wahldemokratie ernst genommen, geschweige denn die Legitimität ihrer amerikanischen Ausprägung akzeptiert. Selbst als Trump 2016 die Wahl gewann, beharrte er darauf, dass sie betrügerisch gewesen sei und seine Gegnerin Hillary Clinton Millionen falscher Stimmen erhalten habe.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/februar/nach-dem-putsch-ist-vor-dem-putsch

Wer reich und mächtig ist, ist gut

Wer reich und mächtig ist, ist gut

Die Tyrannei der Leistung und die Politik der Demütigung

Blätter Verlag 27. Januar 2021 - 18:08

In den vergangenen vier Jahrzehnten haben meritokratische Annahmen ihren Zugriff auf das öffentliche Leben demokratischer Gesellschaften immer mehr verstärkt. Selbst als die Ungleichheit riesige Ausmaße erreichte, hat die kulturelle Öffentlichkeit die Vorstellung verschärft, dass wir für unser Schicksal selbst verantwortlich sind und verdienen, was wir bekommen.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/februar/wer-reich-und-maechtig-ist-ist-gut

Rechte Hypomoral

Rechte Hypomoral Blätter Verlag 27. Januar 2021 - 18:07
Der damalige Präsident Donald J. Trump wird am El Paso International Airport von Ted Cruz begrüßt, 7. August 2019 (White House, Public Domain)

Bild: Der damalige Präsident Donald J. Trump wird am El Paso International Airport von Ted Cruz begrüßt, 7. August 2019 (White House, Public Domain)

Angeheizt durch die dramatischen Ereignisse in den USA nimmt auch hierzulande die Debatte über Identitätspolitik wieder an Fahrt auf. Dabei wird allzu oft der Eindruck erweckt, dass wir es mit einer spiegelbildlichen Moralisierung von links wie rechts zu tun hätten, die im Ergebnis ein radikales Freund-Feind-Denken hervorbringe.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/februar/rechte-hypomoral

Alle gegen China?

Alle gegen China?

Multilaterale Handelspolitik in der Post-Trump-Ära

Blätter Verlag 27. Januar 2021 - 18:06
Der chinesische Präsident Xi Jinping trifft sich mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dem Präsidenten des Europäischen Rates Charles Michel und der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen via Videoverbindung in Peking, der Hauptstadt Chinas, am 30.12.2020.

Bild: IMAGO / Xinhua

Ganz zum Ende der Amtszeit Donald Trumps ist es in der internationalen Handelspolitik zu einem Paukenschlag gekommen. Nach siebenjährigen Verhandlungen einigten sich China und die Europäische Union auf ein Investitionsabkommen. Demzufolge sollen europäische Firmen leichteren Zugang zum chinesischen Markt erhalten, dem weltweit größten und zugleich am schnellsten wachsenden. Die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen, etwa die Zwangs- und Lagerarbeit der muslimischen Uiguren, spielten dabei keine nennenswerte Rolle; im Vordergrund stand eindeutig die wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/februar/alle-gegen-china

EU gegen Big Tech: Das Ende der Gesetzlosigkeit?

EU gegen Big Tech: Das Ende der Gesetzlosigkeit? Blätter Verlag 27. Januar 2021 - 18:05

Nach dem Sturm auf das Kapitol in Washington D.C. sperrten zahlreiche soziale Netzwerke die Konten des damaligen US-Präsidenten Donald Trump. Dieses massenhafte „Deplatforming“ wirft mit neuer Dringlichkeit die ungelöste netzpolitische Frage auf, wie Hassrede und Fake-News in den sozialen Netzwerken bekämpft werden können, ohne dabei die Meinungsfreiheit zu beschneiden.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/februar/eu-gegen-big-tech-das-ende-der-gesetzlosigkeit

Grüne Männchen in Meck-Pomm

Grüne Männchen in Meck-Pomm Blätter Verlag 27. Januar 2021 - 18:04
Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, besucht die Anlandestation für die im Bau befindliche Ostsee-Pipeline Nord Stream 2, 15.10.2020

Bild: Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, besucht die Anlandestation für die im Bau befindliche Ostsee-Pipeline Nord Stream 2, 15.10.2020 (IMAGO / BildFunkMV)

Donald Trump ist zwar endlich Geschichte, aber da sage noch einer, wir hätten nicht ordentlich von ihm gelernt. Zum Beispiel Fake News: Wenn uns schon der neue Ex-US-Präsident unsere schöne Pipeline Nordstream 2 vermiest hat, weil er die daran beteiligten Konzerne mit seinem bösen Bannfluch belegte, woraufhin die feigen Bilfingers und Bergers einfach kneifen, dann machen wir uns unsere alternativen Wahrheiten eben einfach selbst!

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/februar/gruene-maennchen-in-meck-pomm

Heilsversprechen Homeoffice

Heilsversprechen Homeoffice

Zu den Schattenseiten eines arbeitspolitischen Shootingstars

Blätter Verlag 27. Januar 2021 - 18:03

Seit Beginn der Coronapandemie macht auch hierzulande ein Modell mobiler Arbeit eine erstaunliche Karriere: das Homeoffice. Angetrieben durch den Versuch, der Pandemie auch in der Arbeitswelt Paroli zu bieten, gewann das Arbeiten von zu Hause erheblichen Auftrieb. Bot vor der Pandemie etwa jeder vierte Betrieb in Deutschland die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten an – wobei diese zumeist nur stundenweise genutzt wurde und ganze Homeoffice-Tage eher die Ausnahme bildeten[1] –, waren es während der Pandemie gut drei Viertel der Firmen.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2021/februar/heilsversprechen-homeoffice