Die Polizei und der Generalverdacht

Die Polizei und der Generalverdacht Blätter Verlag 28. Oktober 2020 - 18:12
Aufkleber auf einem Laternenpfahl mit der Aufschrift

Bild: Vigan Hajdari / Pixabay

Seit Monaten wird über rassistische Vorfälle in den Reihen der Polizei diskutiert. Nachdem in der Oktober-Ausgabe der Polizeiwissenschaftler Rafael Behr die strukturelle Dominanzkultur der Polizei analysiert hat, beschäftigt sich im Folgenden der Sozialpsychologe Manfred Clemenz mit dem Vorwurf des Generalverdachts gegenüber der Polizei.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/november/die-polizei-und-der-generalverdacht

Kurzgefasst November 2020

Kurzgefasst November 2020 Blätter Verlag 28. Oktober 2020 - 18:11

Noch nie in ihrer Geschichte war die amerikanische Demokratie so bedroht wie heute. Schuld daran ist aber nicht allein Donald Trump. Vielmehr krankte das politische System der Vereinigten Staaten schon vor dessen Amtsantritt, so die Politikwissenschaftler Steven Levitsky und Daniel Ziblatt. …

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/november/kurzgefasst-november-2020

Das Ende der amerikanischen Demokratie?

Das Ende der amerikanischen Demokratie?

Donald Trump und die Politik der Feindschaft

Blätter Verlag 28. Oktober 2020 - 18:10
New York, 24. Oktober 2020 - Eine Wählerin geht auf eine Wahlkabine zu, um ihren Stimmzettel während der persönlichen vorfristigen Stimmabgabe in einem Wahllokal im Lincoln Center in New York auszufüllen.

Bild: imago images / Xinhua

Nahezu alle lebenden Amerikaner wuchsen in dem Bewusstsein auf, dass unsere Demokratie etwas selbstverständliches ist. Bis vor kurzem glaubten die meisten von uns, unsere Verfassungsordnung sei unzerstörbar, wie rücksichtlos unsere Politiker auch agieren mochten.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/november/das-ende-der-amerikanischen-demokratie

Make America again

Make America again

Unsere letzte Chance, die Demokratie von den Toten aufzuerwecken

Blätter Verlag 28. Oktober 2020 - 18:09
12. Oktober 2020, Sanford, Florida, Vereinigte Staaten: US-Präsident Donald Trump veranstaltet am internationalen Flughafen Orlando Sanford eine

Bild: imago images / ZUMA Wire

Es gibt in der Geschichte, wie der Philosoph Gershom Sholem einmal sagte, so etwas wie plastic hours, „formbare Zeiten“ also, „historische Augenblicke, in denen es möglich wird zu handeln. Wenn man sich dann bewegt, geschieht etwas.“ In solchen Momenten erweist sich eine versteinerte Gesellschaftsordnung plötzlich als veränderbar, fortwährende Starre weicht der Bewegung und die Menschen wagen zu hoffen. Doch „plastic hours“ sind rar. Sie setzen die richtige Konstellation zwischen öffentlicher Meinung, politischer Macht und Ereignissen voraus – für gewöhnlich eine Krise.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/november/make-america-again

Mehr New Deal wagen: Joe Biden und die Gefahr des alten Denkens

Mehr New Deal wagen: Joe Biden und die Gefahr des alten Denkens Blätter Verlag 28. Oktober 2020 - 18:08
Der demokratische Präsidentschaftskandidat und ehemalige Vizepräsident Joe Biden spricht während der abschließenden Präsidentschaftsdebatte mit dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Präsident Donald Trump auf dem Campus der Belmont-Universität in Nashville, Tennessee, am Donnerstag, 22. Oktober 2020.

Bild: imago images / MediaPunch

Mit seiner Dankesrede auf dem Nominierungsparteitag der US-Demokraten weckte Joe Biden ein wenig Hoffnung: Als er gleich zu Anfang Franklin D. Roosevelts New Deal heraufbeschwor, schien es, als habe der demokratische Präsidentschaftskandidat zumindest in groben Zügen das Ausmaß der Coronakrise begriffen. Doch bevor Biden überhaupt zu sprechen begonnen hatte, untergrub der Kopf seines Übergangsteams, der frühere Senator Ted Kaufman, diese Hoffnung schon wieder.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/november/mehr-new-deal-wagen-joe-biden-und-die-gefahr-des-alten-denkens

Solidarität oder Barbarei

Solidarität oder Barbarei

Auf der Suche nach einem neuen Gemeinwohl

Blätter Verlag 28. Oktober 2020 - 18:07

In den vergangenen fünfundzwanzig Jahren hat sich das Wort „homeland“, Heimat, das zuvor kaum ein Amerikaner in den Mund zu nehmen pflegte, zu einer alles beherrschenden Parole gemausert: nämlich in der Formel „homeland security“ (Heimatschutz), die zugleich eine obsessive Idee und ein monströses Bundesministerium bezeichnet, das mit Hilfe zahlreicher ihm unterstellter Behörden die Grenzen überwacht, den Präsidenten beschützt und im Fall von Naturkatastrophen eingreift (beziehungsweise wegsieht).

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/november/solidaritaet-oder-barbarei

Zombieindustrialismus: Corona oder die Verwahrlosung der Vernunft

Zombieindustrialismus: Corona oder die Verwahrlosung der Vernunft Blätter Verlag 28. Oktober 2020 - 18:06
Ein Mann sitzt auf einer Verkehrsinsel und denkt nach

Bild: sïanaïs / photocase.de

Die Corona-Pandemie ist eine Naturkatastrophe, aber sie ist zugleich weit mehr als das. In ihr spiegeln sich die Stärken und Schwächen der Gegenwartsgesellschaften. Sie erinnert die Menschen daran, dass sie Naturwesen sind und der Naturbeziehung verhaftet bleiben. Einerseits konnten sie ihre Spielräume in der Natur mittels Wissenschaft und Technik erheblich erweitern, andererseits steigerten sie gerade dadurch jene Naturvergessenheit, die der blinde Fleck in der Weltwahrnehmung des überkommenen, aber längst global hegemonialen Industrialismus ist.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/november/zombieindustrialismus-corona-oder-die-verwahrlosung-der-vernunft

Berlin hebt ab

Berlin hebt ab Blätter Verlag 28. Oktober 2020 - 18:05

Da soll noch einer sagen, in Berlin walte kein höherer Plan. Am 1. Oktober 1920 trat das „Gesetz über die Bildung von Groß-Berlin“ in Kraft. Und beinahe auf den Tag hundert Jahre später, nämlich am 31. Oktober 2020, wird er endlich wahr, der zu Groß-Berlin passende Groß-Flughafen, der ominöse BER. Welch erstaunliche Koinzidenz! Denn exakt am 27. April 1920 hatte das Groß-Berlin-Gesetz nach diversen Wiedervorlagen den preußischen Landtag passiert. Und just am 28.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/november/berlin-hebt-ab

Völkisch grün: Braune Flecken in der Anti-AKW-Bewegung

Völkisch grün: Braune Flecken in der Anti-AKW-Bewegung Blätter Verlag 28. Oktober 2020 - 18:04
Völkisch grün: Braune Flecken in der Anti-AKW-Bewegung

Bild: Public Domain

Die Anti-Atom-Bewegung in Deutschland gilt noch immer weithin als progressiv, links und gesellschaftskritisch. Der Kampf gegen die Atomkraft richtet sich gegen die Auswüchse des kapitalistischen Systems, das in seiner Profitgier „über Leichen“ geht. Auch die wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte der Anti-Atom-Bewegung folgt diesem Narrativ. Sie beginnt zumeist mit dem Kampf gegen das badische Atomkraftwerk Wyhl im Jahr 1975 und spinnt den Faden weiter über Brokdorf, Kalkar, Gorleben und Wackersdorf.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/november/voelkisch-gruen-braune-flecken-in-der-anti-akw-bewegung

TikTok oder: Der digitale Kalte Krieg

TikTok oder: Der digitale Kalte Krieg Blätter Verlag 28. Oktober 2020 - 18:03
TikTok oder: Der digitale Kalte Krieg

Bild: art-skvortsova/iStockPhoto, ElisaRiva/Pixabay

In der November-Ausgabe analysieren die Politikwissenschaftler Steven Levitsky und Daniel Ziblatt, wie eine Politik der Feindschaft zunehmend die US-amerikanische Demokratie zersetzt. Der Journalist George Packer sieht – mit Blick auf die US-Präsidentschaftswahl am 3. November – eine letzte Chance, Amerika neu zu erschaffen. Der Ökonom James K. Galbraith plädiert in Zeiten der Krise für eine Rückbesinnung auf den Rooseveltschen New Deal. „Blätter“-Redakteur Daniel Leisegang warnt vor einem digitalen Kalten Krieg zwischen den USA und China. Und die Politikwissenschaftlerin Melanie Müller beleuchtet den doppelten Kampf Südafrikas gegen Corona und Korruption.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/november/tiktok-oder-der-digitale-kalte-krieg