Orbáns Durchmarsch, Europas Verantwortung

Orbáns Durchmarsch, Europas Verantwortung Blätter Verlag 26. August 2020 - 18:16
Der ungarische Premierminister Viktor Orban nimmt nach dem Treffen der Visegrad-Vier an einer Pressekonferenz teil, um am 4. März 2020 in Prag (Tschechische Republik) über das Coronavirus in Europa, die Lage in der Türkei, Migration und den EU-Haushaltsrahmen zu diskutieren.

Bild: imago images / CTK Photo

Als einen „großen Sieg“ feierte Viktor Orbán die Einigung des EU-Gipfels Ende Juli. Die Auszahlung von Haushaltsmitteln werde auch künftig nicht an die Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien gekoppelt, verkündete der seit 2010 amtierende ungarische Ministerpräsident nach den fast 90stündigen Verhandlungen über den EU-Haushalt. Er habe den ungarischen Nationalstolz verteidigt und eine „große Menge Geld“ für sein Land herausgeholt. Alle Versuche, Ungarn zu „erniedrigen“, seien gescheitert.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/september/orbans-durchmarsch-europas-verantwortung

Berg-Karabach: Durch Eskalation aus der diplomatischen Sackgasse?

Berg-Karabach: Durch Eskalation aus der diplomatischen Sackgasse? Blätter Verlag 26. August 2020 - 18:15
Der Ministerpräsidenten der Republik Armenien, Nikol Paschinjan, bei seinem Pressestatement vor dem gemeinsamen Gespräch mit der Bundeskanzlerin im Kanzleramt, Berlin, 13.2.2020

Bild: Nikol Paschinjan, Ministerpräsident der Republik Armenien (imago images / Jürgen Heinrich)

Als am 12. Juli Schüsse an der aserbaidschanisch-armenischen Grenze fielen, richtete sich das mediale Interesse kurzzeitig auf die Konfliktregion Kaukasus. Bei den militärischen Auseinandersetzungen, die bis zum 23. Juli anhielten, starben auf aserbaidschanischer Seite zwölf Menschen, darunter ein General; vier Armenier*innen kamen zu Tode.[1] Seither beschuldigen sich beide Seiten gegenseitig, die Attacke begonnen zu haben.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/september/berg-karabach-durch-eskalation-aus-der-diplomatischen-sackgasse

Kuba und Nicaragua: Die Revolution in den Zeiten von Corona

Kuba und Nicaragua: Die Revolution in den Zeiten von Corona Blätter Verlag 26. August 2020 - 18:14
Drei Frauen mit Gesichtsmasken vor der Tür ihres Hauses, Havanna, April 2020

Bild: imago images / Agencia EFE

Seit Monaten wütet das Coronavirus in Lateinamerika. Von Mexiko über Brasilien bis Chile steigt die Zahl der Infizierten dramatisch – das berichten Korrespondenten in mitteleuropäischen Zeitungen. Weniger bekannt ist hingegen die Lage in Nicaragua und Kuba. In beiden Ländern sind einstige Revolutionäre oder deren Nachfolger an der Macht und reagieren gänzlich untypisch auf die Krise – allerdings mit je völlig unterschiedlichen Ergebnissen.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/september/kuba-und-nicaragua-die-revolution-in-den-zeiten-von-corona

Mosambik: Vom Terror zum Bürgerkrieg?

Mosambik: Vom Terror zum Bürgerkrieg? Blätter Verlag 26. August 2020 - 18:13

Seit drei Jahren schwelt in Mosambik ein Konflikt zwischen der Regierung in Maputo und bewaffneten Terrorgruppen in der nördlichen Provinz Cabo Delgado, der nun vollends zu eskalieren droht. Ende Mai fielen Kämpfer in die mehrere tausend Einwohner zählende Stadt Macomia ein und zwangen die Bevölkerung und die Sicherheitskräfte vor Ort zur Flucht; Augenzeugen berichten von 19 Toten. Erst als die Soldaten Verstärkung von privaten Militärfirmen erhielten, konnten sie die Kontrolle über die Stadt zurückerlangen.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/september/mosambik-vom-terror-zum-buergerkrieg

KSK oder: Bundeswehr ohne Innere Führung?

KSK oder: Bundeswehr ohne Innere Führung? Blätter Verlag 26. August 2020 - 18:12
Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr bei einer Vorführung am Tag der Bundeswehr beim Ausbildungszentrum Spezielle Operationen (AusbZSpzlOp) in Pfullendorf, 15.06.2019

Bild: imago images / Björn Trotzki

In der Diskussion über rechtsextreme Tendenzen und Strukturen in der Bundeswehr steht immer wieder das Kommando Spezialkräfte im Mittelpunkt der Kritik. Der Militärexperte und »Blätter«-Mitherausgeber Klaus Naumann plädiert jedoch entschieden dafür, das Grundproblem ins Visier zu nehmen: die schwächelnde Innere Führung der gesamten Armee.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/september/ksk-oder-bundeswehr-ohne-innere-fuehrung

Die Verteidigung der Wildnis – mit ökonomischem Profit

Die Verteidigung der Wildnis – mit ökonomischem Profit Blätter Verlag 26. August 2020 - 18:11

Als der Zyklon Amphan im vergangenen Mai den Golf von Bengalen heimsuchte, schien dieser erste große Sturm des Jahres in Südasien eine massive Bedrohung nicht nur für die Menschen zu sein, die in den Überschwemmungsgebieten an der Küste leben, sondern auch für die Tiere und Pflanzen – darunter viele gefährdete Arten –, die auf diese empfindlichen Ökosysteme angewiesen sind. Doch die Natur kam der Region zu Hilfe.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/september/die-verteidigung-der-wildnis-mit-oekonomischem-profit

Kurzgefasst September 2020

Kurzgefasst September 2020 Blätter Verlag 26. August 2020 - 18:10

Wie kommunizierende Röhren vollzogen sich nach dem Mauerfall die deutsche und die europäische Einigung – und beide gerieten durch den Aufstieg des Rechtspopulismus in eine fundamentale Krise. Doch die EU-Politik infolge der Coronakrise, so der Philosoph und „Blätter“-Mitherausgeber Jürgen Habermas, habe beiden Prozessen eine zweite und vielleicht letzte Chance beschert, die es unbedingt zu nutzen gelte. Nur wenn wir unsere nationalen Kräfte für den entscheidenden Integrationsschritt in Europa bündeln, werde die Europäische Union als globaler Akteur eine Zukunft haben.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/september/kurzgefasst-september-2020

30 Jahre danach: Die zweite Chance

30 Jahre danach: Die zweite Chance

Merkels europapolitische Kehrtwende und der innerdeutsche Vereinigungsprozess

Blätter Verlag 26. August 2020 - 18:09
Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) mit Mundschutz, 14.07.2020

Bild: imago images / Sven Simon

Dreißig Jahre nach der weltgeschichtlichen Zäsur von 1989/90 könnten die schicksalhaft hereinbrechenden Ereignisse erneut eine Zäsur bilden. Das wird sich in den kommenden Monaten entscheiden – in Brüssel, aber nicht zuletzt auch in Berlin.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/september/30-jahre-danach-die-zweite-chance

Der amerikanische Faschismus: Vom Ku-Klux-Klan zu Trump

Der amerikanische Faschismus: Vom Ku-Klux-Klan zu Trump Blätter Verlag 26. August 2020 - 18:08
20. Januar 2020, Richmond, Virginia, USA: Rechte Aktivisten, Milizen und weiße Nationalisten versammeln sich in Richmond, Virginia, um gegen vorgeschlagene Waffenkontrollmaßnahmen zu protestieren.

Bild: imago images / ZUMA Press

In Kampfmontur und gepanzerten Fahrzeugen donnert seit Wochen vielerorts in Amerika eine militarisierte Polizei in friedliche Demonstranten. Schon zu Beginn der Black-Lives-Matter-Proteste stieg der Präsident aus einem Bunker unter dem Weißen Haus und ließ seine Bürger mit Tränengas einnebeln, um zu einer Kirche zu gelangen, die er niemals besucht hatte, während er eine Bibel hielt, die er niemals gelesen hatte.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/september/der-amerikanische-faschismus-vom-ku-klux-klan-zu-trump

Der Kampf des Jahrhunderts

Der Kampf des Jahrhunderts

Washington, Peking und das Revival der Großmachtkonkurrenz

Blätter Verlag 26. August 2020 - 18:07
US-Präsident Donald Trump (rechts) und der chinesische Präsident Xi Jinping bei einer Begrüßungszeremonie in Peking, November 2017.

Bild: imago images / Kyodo News

Das „kurze 20. Jahrhundert“, wie Eric Hobsbawm es nannte, soll 1989 mit dem Sieg der USA im Kalten Krieg geendet haben. Doch heute steht Amerika einem mächtigen und durchsetzungsfähigen China gegenüber – einem Einparteienstaat mit einer Staatsideologie, die er den Marxismus des 21. Jahrhunderts nennt, und der eifrig eine starke Armee aufbaut, wobei er sich auf eine Wirtschaft stützt, die in absehbarer Zukunft die größte der Welt werden will.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/september/der-kampf-des-jahrhunderts