Ruth Wittlinger and Wade Jacoby
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Quelle: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/09644008.2020.1774108?ai=z4&mi=3fqos0&af=R
Quelle: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/09644008.2020.1774108?ai=z4&mi=3fqos0&af=R

Bild: imago images / Hans Lucas
Auf diesen Schritt haben viele Europäer lange gewartet: Deutschland, das über Jahre hinweg unerbittlich Sparvorgaben auf dem Kontinent durchgesetzt hat, will jetzt offensiv die europäische Solidarität stärken. Gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat die Bundeskanzlerin vorgeschlagen, die schwere Rezession in Europa mit 500 Mrd. Euro zu bekämpfen.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/merkels-wende-europas-letzte-chance

Bild: imago images / IPON
Aufgrund der Dominanz der ökonomischen Folgen der Coronakrise wird eines weitgehend verdrängt: Aus ökologischer Sicht macht die Rückschau auf die erste Welle von Sars-CoV-2 und das politische Management der Krise durchaus einige Hoffnung.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/die-lehre-aus-corona-weniger-wachstum-wagen

Bild: imago images / MiS
Als die Bundeskanzlerin am 12. März 2020 in ihrer ersten außerplanmäßigen TV-Ansprache dazu aufrief, Sozialkontakte möglichst zu vermeiden, war jedem klar, dass drastische wirtschaftliche Auswirkungen unvermeidlich sein würden. Bereits am darauffolgenden Tag reagierten Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Sie versicherten auf einer Pressekonferenz, dass die Bundesregierung alles Notwendige tun werde, um die wirtschaftlichen Folgen der Krise einzudämmen.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/ohne-lobby-selbststaendige-in-der-coronakrise

Bild: imago images / ITAR-TASS
Der Ausnahmezustand erscheint nach relativ kurzer Zeit oft als neue Normalität. Das gilt insbesondere für Gesellschaften im permanenten Umbruch, wie die Coronakrise in Südosteuropa – also in jenen sechs EU-Erweiterungskandidaten auf dem Balkan[1] – deutlich vor Augen führt. Schritt für Schritt wurde dort vielerorts eine lebendige Demokratie durch eine Demokratiekulisse ersetzt. Das ist das Werk starker Männer und ihrer Machtstrukturen. Nennen wir sie hier einfach balkanische Illusionskünstler.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/balkanische-illusionskuenstler

Bild: imago images / ZUMA Wire
Wenn „Flatten the Curve“, also das Abflachen der Kurve, das erste Gebot staatlicher Pandemie-Bekämpfung ist, dann hat Spanien sein Ziel nur halb erreicht. Zwar konnte das von der Coronakrise besonders gebeutelte Land die Kurve der Infektionen erfolgreich senken: Vermeldete die Regierung Ende März knapp 8000 Neuinfektionen und bis zu 900 Covid-19-Tote pro Tag, so infizieren sich seit Mai täglich nur noch wenige hundert Menschen und die Zahl der Toten ist seit Juni in den zweistelligen Bereich gesunken – pro Woche.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/spanien-die-grosse-verfeindung

Bild: imago images / Agencia EFE
Brasilien hat sich in den letzten Wochen zu einem Epizentrum der Corona-Pandemie entwickelt; die Zahl der Infizierten steigt täglich rapide an. Ende März war in São Paulo der erste Covid-19-Patient diagnostiziert worden, einhundert Tage später waren selbst nach offiziellen Angaben bereits knapp 600 000 Menschen infiziert und mehr als 32 000 gestorben. Doch da nur schwer erkrankte Personen überhaupt auf das Virus getestet werden, gehen selbst konservative Studien von mindestens sieben Mal höheren Fallzahlen aus.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/corona-unter-bolsonaro-gesundheit-oder-hunger

Bild: imago images / photothek
Nach drei Wahlgängen innerhalb von nur einem Jahr und Monaten der politischen Lähmung wurde in Israel am 17. Mai endlich eine neue Regierung vereidigt: Mit 36 Ministerinnen und Ministern ist sie die bisher größte in der Geschichte des Landes. In der Knesset verfügt die neue Regierung über eine für israelische Verhältnisse recht stabile Mehrheit von 73 der insgesamt 120 Sitze.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/netanjahus-annexion-die-stunde-der-wahrheit

Bild: imago images / Hans Lucas
Die Corona-Pandemie trifft nahezu alle Länder weltweit hart, der Libanon aber droht unter ihrem Druck zu kollabieren. Denn der kleine Staat am östlichen Mittelmeer kämpft derzeit nicht nur gegen Corona, sondern auch gegen die wohl schwerste Wirtschaftskrise seiner Geschichte. Und weil die Regierung offenkundig weder willens noch fähig ist, diese beiden Krisen entschieden anzugehen, steht auch das politische System des Landes vor einer ernsten Bewährungsprobe.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/libanon-im-zangengriff-der-krisen

Bild: imago images / Pacific Press Agency
Als erstes erscheinen am Himmel riesige, dunkle Wolken. „Kurz danach bemerkt man, dass sich diese Wolken schnell bewegen“, erzählt Cyril Ferrand von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). „Dann erkennt man, dass diese Wolken aus Millionen von Insekten bestehen.“ Ferrand leitet den Einsatz der FAO gegen die Wüstenheuschrecken in Ostafrika. Seit Monaten fallen hier und im Jemen gigantische Heuschreckenschwärme über Felder und Weideflächen her und verwüsten dabei ganze Landstriche.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/die-grosse-verwuestung-heuschrecken-ueber-ostafrika
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