Twitter vs. Trump: Der gescheiterte Bluff

Twitter vs. Trump: Der gescheiterte Bluff Blätter Verlag 25. Juni 2020 - 18:13
US-Präsident Donald Trump (links) und US-Jusitzminister William Barr am 28. Mai 2020 im Oval Office des Weißen Hauses, kurz nach der Unterzeichnung der Executive Order gegen die Section 230 (imago images / ZUMA Wire)

Bild: US-Präsident Donald Trump und US-Jusitzminister William Barr am 28. Mai 2020 im Oval Office des Weißen Hauses, kurz nach der Unterzeichnung der Executive Order gegen die Section 230 (imago images / ZUMA Wire)

Wer hätte gedacht, dass der Dealmaker Donald Trump sich einmal derart verzocken würde: Ende Mai versah Twitter die Tweets des US-Präsidenten erstmals mit dem Hinweis, dass diese unwahr bzw. gewaltverherrlichend seien. Prompt fuhr der Präsident schwerstes Geschütz auf: Zum „Schutz der Meinungsfreiheit“ werde er per Dekret eine gesetzliche Ausnahmeregel zurücknehmen. Diese sogenannte Section 230 verhindert, dass die Konzerne für die Postings ihrer Nutzer*innen juristisch belangt werden können, und bildet damit eine wichtige Grundlage für deren Geschäftsmodell.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/twitter-vs-trump-der-gescheiterte-bluff

Apple, Google & Co.: Kommerz im Klassenzimmer

Apple, Google & Co.: Kommerz im Klassenzimmer Blätter Verlag 25. Juni 2020 - 18:12

Der Corona-Lockdown hat die Bildungskluft hierzulande deutlich offengelegt – nicht zuletzt wegen der fehlenden digitalen Ausstattung in den Schulen, kritisierte »Blätter«-Redakteurin Annett Mängel in der Juni-Ausgabe. Diese Kluft lasse sich jedoch nicht allein mit Tablets und Apps schließen, mahnen die Bildungsforscher Tim Engartner und Lisa-Marie Schröder.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/apple-google-co-kommerz-im-klassenzimmer

Kurzgefasst Juli 2020

Kurzgefasst Juli 2020 Blätter Verlag 25. Juni 2020 - 18:11

Immer mehr US-Amerikaner sind auf Lebensmittelspenden angewiesen, während Farmer zugleich tausende Hühner keulen und tonnenweise Lebensmittel vernichten müssen. Dieses Missverhältnis zeigt sich gerade im Zuge der Corona-Pandemie. Verantwortlich dafür, so der Journalist Michael Pollan, ist die enorme Konzentration in der US-Lebensmittelindustrie. Sie hat ein System hervorgebracht, das nicht nur auf brutale Effizienz setzt, sondern auch einer ungesunden Ernährungsweise Vorschub leistet – und so die Anfälligkeit für Covid-19 verstärkt.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/kurzgefasst-juli-2020

Das große Schlachten

Das große Schlachten

Corona und die kranke Effizienz unserer Lebensmittelindustrie

Blätter Verlag 25. Juni 2020 - 18:10

Erst wenn das Hochwasser abläuft“, bemerkte Warren Buffet einmal, „sieht man, wer nackt gebadet hat.“ Auf unsere Gesellschaft wirkt die Covid-19-Pandemie wie eine Ebbe von historischen Ausmaßen, legt sie doch Schwachstellen und Ungleichheiten bloß, die in normalen Zeiten unentdeckt blieben. Das zeigt sich nirgendwo deutlicher als im amerikanischen Ernährungssystem.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/das-grosse-schlachten

Der amerikanische Albtraum

Der amerikanische Albtraum Blätter Verlag 25. Juni 2020 - 18:09

Es geschah drei Monate vor dem Lynchmord an Isadora Moreley in Selma, Alabama, und zwei Monate vor dem Lynchmord an Sidney Randolph nahe Rockville, Maryland: Am 19. Mai 1896 reservierte die „New York Times“ einen einzigen Satz auf Seite drei, um über die Entscheidung des US Supreme Court im Fall Plessy vs. Ferguson zu berichten.[1] Die Verrechtlichung von Jim Crow war 1896 kaum eine Nachricht wert. Die Amerikaner wussten bereits, dass die gleichen Rechte für alle gelyncht worden waren. Der Fall Plessy war bloß ihr stilles Begräbnis.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/der-amerikanische-albtraum

Ein neues Amerika

Ein neues Amerika

Wie wir das rassistische System abschaffen

Blätter Verlag 25. Juni 2020 - 18:08
Demonstrant*innen in New York City schwenken die US-Flagge mit der Aufschrift

Bild: imago images / ZUMA Wire

Die brutale Tötung George Floyds, eines 46jährigen schwarzen Mannes, begangen von vier Polizisten der Stadt Minneapolis, hat einen landesweiten Aufstand entfacht. Diese Proteste lösen Erschütterung, Euphorie, Sorgen, Angst und Solidaritätserklärungen aus. Allein ihr Umfang ist erstaunlich. Überall in den Vereinigten Staaten, in großen wie in kleinen Städten, strömten junge Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft auf die Straßen, Menschen, die die Nase voll haben. Es handelt sich um den größten Aufstand seit den Riots in Los Angeles im Jahr 1992.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/ein-neues-amerika

Toxische Nostalgie: Rassismus in Europa

Toxische Nostalgie: Rassismus in Europa Blätter Verlag 25. Juni 2020 - 18:07

September 1963: In Llansteffan (Wales) hört der Glasmaler John Petts im Radio eine erschütternde Nachricht. In Birmingham, der größten Stadt des US-Bundesstaats Alabama, wurden vier schwarze Mädchen durch einen Bombenanschlag ermordet. Sie hatten dort in einer Baptistenkirche die Sonntagsschule besucht. Petts – weiß und britisch – ist tief bewegt. „Als Vater war ich natürlich entsetzt über den Tod der Kinder“, sagt er in einer vom Londoner Imperial War Museum archivierten Tonaufzeichnung.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/toxische-nostalgie-rassismus-in-europa

Wunderkind im Sturzflug

Wunderkind im Sturzflug Blätter Verlag 25. Juni 2020 - 18:06

Armer Philipp Amthor! Sollte es das tatsächlich schon gewesen sein – mit der Erfolgsgeschichte des CDU-Wunderkinds, dieses Sebastian Kurz aus Meck-Pomm?

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/wunderkind-im-sturzflug

Ganz normal in Deutschland: Rassismus in der Polizei

Ganz normal in Deutschland: Rassismus in der Polizei Blätter Verlag 25. Juni 2020 - 18:05
Menschen demonstrieren in Gedenken an George Floyd in der Nähe der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz in Berlin, Deutschland, 31. Mai 2020.

Bild: imago images / ZUMA Wire

Nach dem von Polizisten verursachten gewaltsamen Tod George Floyds in Minneapolis wird endlich auch in Deutschland über Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze diskutiert. Das ist längst überfällig, denn es ist kein neuartiges Problem und besteht erst recht nicht nur in den USA. Der Unterschied zu früher ist lediglich, wie der US-Schauspieler Will Smith sagte, dass heute solche Vorgänge gefilmt werden. Und dass es soziale Medien gibt, mit denen all jene nun eine weltweite Öffentlichkeit erreichen, die lange Zeit über kein Sprachrohr verfügten.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/ganz-normal-in-deutschland-rassismus-in-der-polizei

Die Corona-Wende: Markus Söder ante portas

Die Corona-Wende: Markus Söder ante portas Blätter Verlag 25. Juni 2020 - 18:04
Markus Söder bei einer Pressekonferenz zur Corona-Pandemie in München, 14.05.2020

Bild: imago images / Future Image

Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat nicht „nur“ für massive globale Verwerfungen gesorgt, sondern auch die Koordinaten der deutschen Innenpolitik regelrecht auf den Kopf gestellt – oder, wie andere sagen würden, vom Kopf auf die Füße.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/juli/die-corona-wende-markus-soeder-ante-portas