April 29, 2020, 6:11 p.m.,
Blätter Redaktion,
Allgemein.
Exit ist nicht genug: Warum Nach-Corona nicht Vor-Corona sein darf
Blätter Redaktion
29. April 2020 - 18:11

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Igam Ogam / Unsplash
Inzwischen grassiert das Coronavirus seit einigen Monaten, die harten Reaktionen aber begannen erst vor wenigen Wochen. Der richtige Zeitpunkt für langfristige Änderungen wie für die Bestätigung von Bewährtem steht noch bevor. Vieles lässt sich noch nicht übersehen, noch herrscht die Gegenwart, die uns mit täglich Neuem in Atem hält. Der Modus der Gegenwart ist die Gefahrenabwehr. Das politische „Entscheiden auf Sicht“ ist dafür die richtige Strategie. In Krisen muss man vom Schlimmsten sprechen, weil man damit rechnen muss.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/mai/exit-ist-nicht-genug-warum-nach-corona-nicht-vor-corona-sein-darf
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April 29, 2020, 6:10 p.m.,
Blätter Redaktion,
Allgemein.
Afrika: Die zweifache Katastrophe
Blätter Redaktion
29. April 2020 - 18:10

Bild:
imago images / Xinhua
Es sind grausame Szenarien, die für Afrika projiziert werden. Von „zehn Millionen Toten“ durch das Coronavirus auf dem Kontinent warnte Microsoft-Gründer Bill Gates bereits im Februar: Ein massiver Ausbruch würde die ohnehin maroden Gesundheitssysteme Afrikas „überwältigen“ und dadurch zu einem Massensterben führen, erklärte er. Die Warnung Gates‘ kam nur wenige Stunden bevor in Ägypten der erste Covid-19-Fall auf dem Kontinent bestätigt wurde. Seitdem breitet sich das Virus stetig weiter gen Süden aus und mit ihm auch die Angst.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/mai/afrika-die-zweifache-katastrophe
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April 29, 2020, 6:09 p.m.,
Blätter Redaktion,
Allgemein.
Indien: Der große Exodus
Blätter Redaktion
29. April 2020 - 18:09

Bild:
imago images / ZUMA Wire
Es ist der größte Lockdown der Menschheitsgeschichte: Am 24. März verordnete Premierminister Narendra Modi dem indischen Subkontinent eine mehrwöchige Ausgangssperre, die mindestens bis Anfang Mai anhalten soll. Das Ziel: Die Ausbreitung des Coronavirus unter den knapp 1,4 Milliarden Inder*innen aufzuhalten.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/mai/indien-der-grosse-exodus
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April 29, 2020, 6:08 p.m.,
Blätter Redaktion,
Allgemein.
Brasilien: Rassismus in der Pandemie
Blätter Redaktion
29. April 2020 - 18:08

Bild:
imago images / Agencia EFE
Jair Bolsonaro ist vermutlich weltweit der einzige Staatschef, der die Gefahren des Coronavirus noch immer leugnet. Während überall sonst restriktive Maßnahmen ergriffen wurden, fühlt sich der brasilianische Präsident offenbar weiter bemüßigt, Witze über die Pandemie zu machen, die er als „kleine Erkältung“ verharmlost.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/mai/brasilien-rassismus-in-der-pandemie
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April 29, 2020, 6:07 p.m.,
Blätter Redaktion,
Allgemein.
Iran: Das geopolitische Erdbeben
Blätter Redaktion
29. April 2020 - 18:07

Bild:
imago images / Xinhua
Noch im Januar beherrschte der USA-Iran-Konflikt die Überschriften der internationalen Berichterstattung. Nun aber ist der Konflikt durch die Corona-Pandemie nahezu vollständig von der Bildfläche verschwunden. Daraus zu schließen, die Auseinandersetzungen hätten sich beruhigt, wäre nicht nur naiv, sondern auch fatal. Denn das Gegenteil ist der Fall.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/mai/iran-das-geopolitische-erdbeben
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April 29, 2020, 6:06 p.m.,
Blätter Redaktion,
Allgemein.
Mit »Bild« in die Kirche
Blätter Redaktion
29. April 2020 - 18:06

Bild:
Patrick Fore / Unsplash
In Corona-Zeiten blühen auch die schönsten Sumpfblüten. Allein wie die „Bild“-Zeitung sich zum Hüter der Religionsfreiheit aufschwingt, ist aller Ehren und schon fast eine kleine Krise wert. Ansonsten nicht gerade bekannt für pietätvollen Umgang mit menschlichen Schicksalen, schlägt sich das Gossenblatt jetzt für den sonntäglichen Kirchgang in die Bresche.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/mai/mit-bild-in-die-kirche
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April 29, 2020, 6:05 p.m.,
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Allgemein.
Demokratie in der Bewährung
Weltkrieg versus Corona, Politik im Ausnahmezustand
Blätter Redaktion
29. April 2020 - 18:05

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imago images / Future Image
Am 8. Mai 1945 endete nach über 50 Millionen Toten der Zweite Weltkrieg – allerdings, was allzu oft vergessen wird, nur in Europa. In Asien war er erst mit der japanischen Kapitulation am 2. September überstanden, nach den verheerenden Atombombenabwürfen der USA auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August. Heute, 75 Jahre später, ist wieder weltweit von Krieg die Rede, nämlich vom Krieg gegen das Coronavirus. Dabei haben wir es dezidiert nicht mit einem Krieg zu tun, geschweige denn mit einem Weltkrieg, allerdings zweifellos mit einer Weltkrise, von der sämtliche Staaten betroffen sind.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/mai/demokratie-in-der-bewaehrung
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April 29, 2020, 6:04 p.m.,
Blätter Redaktion,
Allgemein.
Der Putsch gegen die Demokratie
Wie sich die Autokraten in Polen und Ungarn der Corona-Angst bedienen
Blätter Redaktion
29. April 2020 - 18:04
Die Coronakrise ist speziell für autokratische Politiker eine willkommene Chance bei ihrem Kampf gegen die Demokratie. So demonstrieren die starken Männer in Ungarn und Polen, Viktor Orbán und Jarosław Kaczyński, derzeit ganz offen ihre Geringschätzung gegenüber Grundsätzen der Gewaltenteilung. Während Kaczyński gezielt (Partei-)Politik mit der Epidemie betreibt, beansprucht Orbán sogar auf unbestimmte Zeit den staatlichen Ausnahmezustand.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/mai/der-putsch-gegen-die-demokratie
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April 29, 2020, 6:03 p.m.,
Blätter Redaktion,
Allgemein.
Die Nazis hüben und drüben
Wie braun waren beide deutsche Staaten?
Blätter Redaktion
29. April 2020 - 18:03

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Public Domain
Der 8. Mai 1945 ist zweifellos ein Tag der Befreiung. Doch benötigte die westdeutsche Republik vierzig Jahre lang, bis sie sich, angespornt durch die mutige Rede des seinerzeitigen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker im Bundestag, dazu durchringen konnte, diesen Tag auch als solchen zu deklarieren.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/mai/die-nazis-hueben-und-drueben
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April 29, 2020, 6:02 p.m.,
Blätter Redaktion,
Allgemein.
Eigentum auf Zeit
Elemente eines partizipativen Sozialismus für das 21. Jahrhundert, Teil II
Blätter Redaktion
29. April 2020 - 18:02

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Pierre Gui / Unsplash
Die konservative Revolution der 1980er Jahre, der Zusammenbruch des Sowjetkommunismus und das Aufkommen einer neuen Ideologie neoproprietaristischen Typs haben der Welt in diesem beginnenden 21. Jahrhundert beeindruckende Niveaus einer Einkommens- und Vermögenskonzentration beschert, die offenbar außer Kontrolle geraten ist. Diese Ungleichheiten führen allenthalben zu wachsenden sozialen Spannungen.
Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/mai/eigentum-auf-zeit
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