Raum für RechtsRock

#Konzerte

Konzerte, Festivals und Liederabende sind wichtige Momente der Ideologievermittlung, der Vergemeinschaftung und der Finanzierung der extremen Rechten. Da Aktivist*innen der Szene sich den Zugriff auf eine Reihe von Immobilien sichern konnten, steigt die Zahl der extrem rechten Musikveranstaltungen in den letzten Jahren. Immobilien sind jedoch auch Rückzugsorte: um unkontrolliert Tonträger aufnehmen zu können oder als Proberäume.

Schon in den 1990er Jahren versuchten Neonazis, eigene Immobilien zu etablieren. So zum Beispiel ab 1996 den »Club 88« in Neumünster, in dem regelmäßig auch Livemusik gespielt wurde. Vor allem jedoch mieteten die Aktivist*innen der extremen Rechten sich unter falschen Angaben die Locations für ihre Konzerte oder Liederabende. Mal sollte ein Nachwuchsband-Festival stattfinden, oft ein Geburtstag, aber auch Hochzeiten oder anderes wurden als Gründe für die Anmietung von Räumen benannt. Wurde den Vermieter*innen bewusst, wem sie ihre Räume gegeben hatten, kam es immer wieder zu kurzfristigen Kündigungen des Mietvertrags, was rechtlich relativ problemlos möglich ist, da von den Organisator*innen in der Regel falsche Angaben zum Charakter der Veranstaltung gemacht wurden. Die Besucher*innen und die manchmal von weit her angereisten Bands samt der gemieteten Soundanlage mussten auf einen Ersatzort ausweichen oder das Konzert fiel ganz aus. Durch antifaschistische Recherche und Aufklärungsarbeit sowie durch eine gestiegene Sensibilität der lokalen Verwaltungen, die genauer prüften, wer denn die Gemeindehalle für eine »Geburtstagsparty mit Livemusik« angemietet hat, wurde es immer schwieriger und finanziell riskanter, neonazistische Rockkonzerte durchzuführen. Diese Probleme sind inzwischen in vielen Regionen gelöst. Dort finden sich Vermieter*innen, die der rechten Szene nahe stehen, ihre Räume regelmäßig für extrem rechte Veranstaltungen öffnen und von den Erträgen der Neonazi-Events – durch Mieteinnahmen und Getränkeverkauf – einen erheblichen Teil ihres Lebensunterhaltes bestreiten können.


In der jüngeren Vergangenheit hat sich für Akteure des RechtsRock eine weitere Möglichkeit ergeben: Clubhäuser diverser Rocker-Gruppen beziehungsweise rockerähnlicher Gruppierungen wie die »Brigade 8« oder die »Road Crew« standen oder stehen für Konzerte oder Liederabende zur Verfügung. Das können größere Gebäude sein, in die mehrere Hundert Leute reinpassen (ehemals »Road Crew «, Lage). Manchmal sind es bessere Gartenhütten, in denen sich 30 Personen um den Liedermacher drängeln (»Brigade 8«, Weißwasser), Die ungestörten Treffen sind keine reinen Freizeitveranstaltungen, sondern dienen auch der Vernetzung. So zum Beispiel am 23. März 2019 auf dem Waldgrundstück mit Clubhaus der »Brigade 8« im sächsischen Mücka. Zu dem RechtsRock-Konzert kamen 200 Neonazis. Am Rande trafen sich die Gruppen »Brigade 8« und »Combat 18«.

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Veranstaltungsort in Thüringen: Kirchheim

Geld verdienen mit RechtsRock
Ein Beispiel für das Geldverdienen mit dem RechtsRock ist das »Veranstaltungszentrum Erfurter Kreuz«, ehemals »Erlebnisscheune« – einer der bundesweit wichtigsten Veranstaltungsorte für neonazistische Konzerte – im thüringischen Kirchheim. Sechs neonazistische Konzerte fanden hier 2018 statt, seit 2009 waren es insgesamt mindestens 70. Die Veranstalter*innen kommen nicht nur aus Thüringen, hier finden auch Konzerte der fränkischen und hessischen »Hammerskins« statt. Auch führten hier neonazistische Gruppen, beispielsweise die »Gesellschaft für freie Publizistik«, Treffen und Tagungen durch. Der Besitzer der Immobilie kann zwar der (extremen) Rechten zugerechnet werden, doch das Geldverdienen dürfte für ihn im Vordergrund stehen. Auch beim Besitzer der ehemaligen Gaststätte »Staupitz« im sächsischen Thorgau dürfte das der Fall sein. Über den Besitzer der Gaststätte ist allerdings nicht bekannt, ob er zur extremen Rechten gehört. Es ist daher naheliegend, dass er an den Konzerten Geld verdienen will. Mindestens 76 RechtsRock-Konzerte haben hier seit 2010 stattgefunden. In der Immobilie finden ausschließlich RechtsRock-Konzerte und keine Musikveranstaltungen außerhalb dieser Szene statt. Dies mag daran liegen, dass das Ordnungsamt wegen der Belästigung der Nachbarschaft maximal zehn Konzerte im Jahr genehmigt und die Neonazis diesen Rahmen voll ausschöpfen.


Ein immer noch weit verbreitetes Vorurteil ist, eine neonazistische Raumnahme sei nur im Osten möglich. Das Beispiel Hamm widerlegt das. Seit fast sechs Jahren haben Neonazis aus dem Bereich der »Freien Kameradschaften« und der Kleinstpartei »Die Rechte« eine ehemalige Kneipe am Kentroper Weg 18 gemietet, sie selbst bezeichnen ihren Treff als »Zuchthaus«. Das Gebäude wird für Treffen, Vortragsveranstaltungen, Liederabende und Konzerte genutzt. Bisher fanden dort mindestens 25 Veranstaltungen mit Musik statt. Ähnlich ist die Situation im hessischen Leun, hier wurde Ende 2013 eine Kneipe von NPDlern übernommen und wird gerade zum Konzertort um- und ausgebaut. Im saarländischen Dillingen betreiben die »Hammerskins« seit mindestens 2015 ihre »HateBar«.

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Kloster Veßra mit Besitzer Tommy Frenck auf einem Wahlplakat. © Henrik Merker


Verankerung in der Region und Eigentum
Unter anderem mit den Gewinnen aus den Konzerten, die bei mehreren hundert Besucher*innen schnell im fünfstelligen Bereich sind, konnten einige RechtsRock-Unternehmer Immobilien oder Grundstücke erwerben und zu Konzertorten ausbauen. Die Besucher*innen »ihrer« Konzerte können sich nahezu sicher sein, dass das angekündigte Event auch tatsächlich stattfindet, was wiederum die Motivation erhöht, sich auf den Weg zu machen. Mit dieser Planungssicherheit lassen sich vor allem Konzerte mit internationalen Bands und deren langen und kostspieligen Anreisen mit geringerem Risiko durchführen. Markantestes Beispiel ist die Gaststätte »Goldener Löwe« im südthüringischen Kloster Veßra. Hier veranstaltet Tommy Frenck regelmäßig Konzerte und Liederabende. Seit er 2015 die Gaststätte übernahm, waren es mindestens 49, allein 2018 waren es 11. Das Alleinstellungsmerkmal des »Goldenen Löwen« ist, dass die Gaststätte, deren Innenraum mit nationalsozialistischen Devotionalien ausstaffiert ist, regelmäßig geöffnet hat und ein ständiger Anlaufpunkt ist. Hier findet Gemeinschaftsbildung nicht nur ein oder zweimal im Monat im Rahmen eines Events statt, sondern auch im Alltag.

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Rückzugsort
Noch in den 2000er Jahren war es ein kompliziertes und bisweilen riskantes Unternehmen, illegale CDs zu produzieren. Die Berliner Neonaziband »Landser« reiste beispielsweise nach Schweden, England und Kanada, um dort in Tonstudios ihre Lieder einzuspielen. Auch das ist Vergangenheit. Neonazis verfügen heute nahezu über alles, was für die Produktion und Aufführung erforderlich ist: Druckereien, Licht- und Soundtechnik-Unternehmen und auch Tonstudios. Eines befindet sich im »Gelben Haus« in Ballstädt nahe dem thüringischen Gotha. Neonazis aus dem Kreis der Band »Sonderkommando Dirlewanger« (SKD) kauften das Haus im Jahr 2013 und zogen dort ein. Die Ballstädter Neonazis bilden heute den Kern der Neonazi-Gruppe »Turonen«, einem wichtigen Akteur im internationalen Netzwerk von »Combat 18« und »Blood&Honour«. Bis 2015 fanden auch Konzerte und Liederabende in Ballstädt statt, obwohl die Räumlichkeiten kaum mehr als 100 Besucher*innen zuließen. Schließlich fanden die Behörden rechtliche Möglichkeiten, diese weitgehend zu unterbinden. Dem engeren Kreis um die »Turonen« und das Haus in Ballstädt gehören einige Bands an, die große Überschneidungen in ihren Besetzungen haben: Neben SKD sind das »Treue Orden«, »Kommando S3«, »N.A.Z.I.«, die Schweizer »Combat 18«-Band »Amok« und das thüringisch-schweizerische Untergrundprojekt »Erschießungskommando«. Letzteres wurde durch vertonte Morddrohungen gegen Antifaschist*innen aus Thüringen bundesweit bekannt. Es ist sehr naheliegend, dass die Produktionen der genannten – und weiterer – Bands in einem professionell eingerichteten Tonstudio im »Gelben Haus« stattfanden, das von den Behörden bisher nicht angegangen wurde. Auch in der von den »Hammerskins« genutzten Immobilie in Dillingen, in der sich die »HateBar« befindet, sind Proberäume und ein Tonstudio untergebracht.

Platz für die dicken Dinger
Bisher waren die Möglichkeiten zur Veranstaltung größerer Konzerte beschränkt. Größere Veranstaltungen werden fast ausnahmslos als Kundgebungen angemeldet und finden im öffentlichen Raum statt. So zum Beispiel das »Rock für Deutschland« in Gera, das schon seit 2003 stattfindet. Diese Veranstaltungen haben aber engere Spielräume, da sie von den Ordnungsbehörden leichter reglementiert werden können. Daher suchen die Akteure des Spektrums nach anderen Gelegenheiten. Diese bieten sich aktuell im thüringischen Themar und im sächsischen Ostritz. In Themar ist es eine Wiese, die Tommy Frenck langfristig gepachtet hat. Im Juli 2017 fand dort das »Rock gegen Überfremdung II« mit über 6.000 Teilnehmenden statt. Seitdem gibt es dort regelmäßig größere Events. 2018 fanden dort erstmals die von der NPD veranstalteten »Tage der nationalen Bewegung« statt, die auch für 2019 wieder angekündigt sind. Im sächsischen Ostritz, nahe der Grenze zu Polen und zur Tschechischen Republik sind es das Gelände und die Räumlichkeiten des Hotels Neißeblick. Dessen Besitzer ist zwar ehemaliges NPD-Mitglied, betont aber, wegen des Geldes zu vermieten. Seit 2018 fanden hier zum Beispiel die von Thorsten Heise organisierten »Schild und Schwert«- Festivals statt, die nicht nur Musik, sondern auch Kampfsport, Tattoo-Convention und Vortragsveranstaltungen boten und bis zu 1.300 Besucher*innen anzogen.


Manchen ist Ostritz jedoch offensichtlich zu weit weg. Die Ausrichter des neonazistischen Kampfsport-Events »Kampf der Nibelungen« (KdN), das im letzten Jahr im Rahmen des »Schild und Schwert«-Festivals in Ostritz stattgefunden hat, suchten »eine Halle für den KDN 2019. Es kann eine Eventhalle, Disco oder Stadthalle sein. Voraussetzung wäre Platz für ca. 1000 Zuschauer«, so schrieben sie. Gefunden haben sie scheinbar nichts Passendes, auch 2019 sollte der KdN wieder in Ostritz stattfinden. Kurz vor dem Festivalwochenende am 21. bis 22. Juni 2019 wurde in Ermangelung der »passenden Anpaarungen« der »Kampf der Nibelungen« abgesagt.

Der Beitrag Raum für RechtsRock erschien zuerst auf der rechte rand.

Quelle: https://www.der-rechte-rand.de/archive/6008/raum-fuer-rechtsrock-konzerte/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=raum-fuer-rechtsrock-konzerte

Von Pflanzen und Menschen

#BrauneÖkologie

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Neonazis beziehen sich auch auf die »Blut und Boden« Ideologie – 2001 marschieren »Freie Kameradschaften« gegen Atomkraft in Uelzen
© Mark Mühlhaus / attenzione

Über all den »Dumpfbacken«, die den Klimawandel leugnen, könnte man glatt übersehen, dass Neonazis durchaus Umweltthemen aufgreifen, wenn auch nur in instrumenteller Absicht. Zugute kommt ihnen, dass sie an weit verbreitete Ideen anknüpfen können. Die alte NPD-Parole »Umweltschutz ist Heimatschutz« fügt sich zur neuen Heimattümelei, der Ökomalthusianismus hat Resonanz im bürgerlichen und im alternativen Lager. Das zeigen beispielsweise die Sprüche von Clemens Tönnies, einem der größten Fleischhändler Europas, Milliardär und Aufsichtsratsvorsitzender von Schalke 04, über »Afrikaner«, die zu viele Kinder machen.

Strategisch denkende Ideolog*innen der völkischen Rechten haben die Umweltfrage auf dem Schirm. Philipp Stein, Kopf des Projekts »Ein Prozent«, forderte in seinem »Ökomanifest von rechts« (2014) dazu auf, der Linken die Deutungshoheit in der Umweltfrage wieder zu entwinden. In Beiträgen aus dem »Institut für Staatspolitik« wird auf den historischen Fundus der Heimatschutzbewegung verwiesen und das NS-Regime als Vorbild gerühmt.

Der Ursprung
Richtig ist, dass Naturschutz lange Zeit ein rechtes Thema war. Der Umschwung kam erst allmählich mit der zweiten Umweltbewegung seit den späten 1960er Jahren, die allerdings in Deutschland und Österreich bis in die Gründungsphase der Grünen von rechten Gruppen wie dem »Weltbund zum Schutz des Lebens« oder der »Aktionsgemeinschaft Unabhängige Deutsche« (AUD) geprägt wurde. Manche linke Ökolog*innen fanden nichts dabei, sich mit solchen Leuten im »Collegium Humanum« in Vlotho zu treffen.

Diese Gruppen standen in der Tradition von Lebensreform und Heimatschutz, die im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts aufkamen und sich gegen bestimmte Symptome der Industrialisierung wandten.
Diese Bewegungen waren miteinander verbunden und männlich dominiert, abgesehen vom Tierschutz. Die Anhänger*innen gehörten überwiegend der akademischen urbanen, männlich dominierten Mittelschicht an.

Die Lebensreform beanspruchte, alles zu verändern, Ökonomie und Landwirtschaft, Gesundheit und Ernährung, Kleidung und Freizeit, Pädagogik und Kunst. Unter dem Motto »Zurück zur Natur« sollten die Menschen ihr Leben und die Gesellschaft grundlegend umgestalten. Aus diesem Milieu entstanden Gartenstädte, Reformhäuser und Vollwertkost, der Wandervogel und die FKK-Bewegung, die Anthroposophie und die Zinstheorien von Silvio Gesell, die heute in Regionalgeld-Initiativen und Transition-Town-Gruppen auftauchen. Manche Lebensreformer*innen entwickelten sich zu regelrechten Aussteiger*innen, die ihr Ideal vom einfachen Leben auf der Scholle verwirklichen wollten. Die meisten Siedlungen und Kommunen scheiterten, weil diese Leute von Landwirtschaft keine Ahnung hatten.

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In den Heimatschutz-Verbänden sammelten sich die nahezu ausschließlich männlichen Honoratioren, Wissenschaftler, Lehrer, Ingenieure, Architekten und Beamte. Sie kämpften gegen die Zerstörung von Landschaft und Natur und den Verfall von Sitten und Bräuchen und suchten in Kooperation mit Behörden nach Kompromissen bei der Stadtentwicklung oder Großprojekten, wie zum Beispiel der Anlage von Wasserkraftwerken. Der Denkmalschutz geht wesentlich auf diese Bewegung zurück. Ein zentrales Anliegen war der Kampf gegen moderne Architektur und der Anspruch traditionelle Stilformen weiterzuentwickeln. Was damit gemeint war, zeigt Schloss Cäcilienhof in Potsdam mit viel Fachwerk und steilen Dächern, das der Architekt Paul Schultze-Naumburg 1912 entwarf. Zurecht warnten die Heimatschutz-Verbände vor Versteppung, Artensterben, der Verschmutzung von Gewässern oder dem Einsatz für Mischwälder statt Fichtenmonokulturen.

Hygiene, Reinheit, Antisemitismus
Gesellschaftspolitisch waren Lebensreform und Heimatschutz jedoch konservativ-reaktionär bis völkisch-rassistisch. Zwar gab es linke Strömungen, die allerdings oft Positionen mit den Rechten teilten, etwa ‹rassenhygienische› Ideen. Beide Bewegungen misstrauten dem Fortschritt, weil sie eine biologistisch-rassistische und kulturelle nationale Identität – in der damaligen Sprache: deutsches Volkstum – in Gefahr wähnten. Sie beklagten einen Verfall der Kultur, eine »Degeneration« der Menschheit, insbesondere einer »nordischen Rasse«. Großstädte wie Berlin galten ihnen als »Grab der Arier« wegen des Rückgangs der Geburten, der Mietskasernen und Vergnügungstempel, als alles verschlingender Moloch, in dem ‹die Juden›, Banken, Börsen und Zeitungen beherrschten. Abgelehnt wurden emanzipatorische Tendenzen wie die Arbeiter*innen- und die Frauenbewegung.

 

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Briefmarke zum Gedenken an Rudorff

Wer deshalb behauptet, der Heimatbegriff sei bloß von den Nazis missbraucht worden, irrt. Als es um den öffentlichen Aufruf zur Gründung eines Verbandes ging, wollte Ernst Rudorff weder die Unterschriften von Frauen noch von Juden haben. Der Musikprofessor prägte den Begriff »Heimatschutz« (1897) und behauptete, ein inniges Naturgefühl gehöre zu den »Wurzeln des germanischen Wesens«, während Jüdinnen*Juden keine Heimat hätten. Er wollte die »Gesamtphysiognomie des Vaterlandes« schützen, die »Sitten des Landvolkes«, die »Urwelt«, die »urwüchsig schaffende Volkskunst«. Heimatliebe sollte zum emotionalen und geistigen Bollwerk gegen den verhassten »Materialismus« werden, um die »Ideen der roten Internationale« abzuwehren.


Die Lebensreformer*innen wollten mit »natürlicher Lebensweise« die ‹Rasse rein halten›, ertüchtigen und hochzüchten. Paradigmatisch war die Ablehnung der Impfung: Der Natur würde ins Handwerk gepfuscht, die durch Krankheiten für Auslese und Ausmerzen der Minderwertigen sorge. »Natürlich« war in dieser Perspektive der Kampf ums Dasein. Krankheit sei als Prüfung von Geist und Körper zu akzeptieren und mit »natürlichen« Mitteln, den Kräften des eigenen Körpers oder traditionellen Methoden zu bekämpfen.

https://www.der-rechte-rand.de/archive/3515/klimaskeptiker/

Verbreitet war die Vorstellung eines ‹Dritten Wegs› zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Der prominente Lebensreform-Künstler Fidus visualisierte die Idee in einer Grafik: Sie zeigt die Menschheit am Scheideweg zwischen dem Kommunismus, den Fidus als Wolkenkuckucksheim darstellte, dem Kapitalismus, der in den Abgrund führte, und einer agrarisch-handwerklichen Idylle. Die illusionäre Vorstellung war, die Dynamik des Kapitalismus so zu begrenzen, dass eine mittelständische Marktwirtschaft übrigblieb. Die Struktur der Kapitalverwertung, die Produktion von Waren für Märkte, Konkurrenz und Lohnarbeit, sollte nicht angetastet werden. Ähnliche Vorstellungen grassieren heute in der Umwelt- und globalisierungskritischen Bewegung oder werden von Sarah Wagenknecht vertreten.

Reite den Zeitgeist
Während die »Heimatschutzbewegung« im Kaiserreich meist gemäßigt-konservativ auftrat, fand in der Weimarer Republik eine Faschisierung statt. Paradigmatisch lässt sich dieser Prozess an Schultze-Naumburg zeigen. Er fungierte von 1904 bis 1913 als Vorsitzender des »Bundes Heimatschutz«, seine Broschüren trugen erheblich zur Popularisierung bei. Von Anfang an sprach er von ‹Rassen› und ‹höheren Rassen›, etwa in einer Schrift zur Frauenkleidung (1903), die als wichtiger Beitrag zur Lebensreform galt und in der er sich gegen das Korsett wandte. In der Flugschrift über die »Entstellung« des Landes (1905) beklagte er, ‹die deutsche Heimat› und damit der Ausdruck des »spezifisch deutschen Wesens« würden zerstört. Seit Mitte der 1920er Jahre schlug Schultze-Naumburg offenere und aggressivere Töne an. Eine Streitschrift gegen das Flachdach (1927) begann er mit Erörterungen über den trivialen Umstand, Regen könne von steilen Dächern besser abfließen , um schließlich eine Verbindung zwischen Architektur und ‹Rasse› herzustellen.

https://www.der-rechte-rand.de/archive/3799/fsf-bauhaus/

Zu diesem Zeitpunkt stand Schultze-Naumburg bereits in Kontakt mit NS-Kreisen und übernahm die ‹Rassenlehre› von Hans F.K. Günther, dem »Rassenpapst« der Nazis. 1929 gründete Schultze-Naumburg die Kunstwerkstätten Saaleck als Gegenpol zum Bauhaus. Der Saalecker-Kreis traf sich mit Paul Bonatz, dem Architekten des Stuttgarter Bahnhofs, Hans F.K. Günther und Alfred Ploetz, den Begründern der ‹Rassenhygiene› und den NS-Politikern Richard Walther Darré und Wilhelm Frick, die später Landwirtschafts- beziehungsweise Innenminister wurden. Im gleichen Jahr publizierte Schultze-Namburg die Schrift »Kunst und Rasse«, in der er über artgerechte Kunst, Rassenmischung, Minderwertige, Auslese und Ausmerzen schwadronierte. 1930 wurde er Mitglied der NSDAP und Direktor der staatlichen Hochschule für Baukunst in Weimar und trug zwei Jahre später maßgeblich zur Schließung des Bauhauses bei.

Chancen und Karriere im NS
Nach 1933 kollaborierten viele Lebensreformer*innen und Heimatschützer*innen willig mit den Nationalsozialisten. Vereine und Verbände wie »Bund Naturschutz«, »Volksbund Naturschutz« oder der »Vogelschutzbund« vollzogen eine Selbstgleichschaltung. Viele Verbandsfunktionäre waren längst der NSDAP beigetreten. Naturschützer*innen jüdischer Herkunft wurden hinausgedrängt – wie Benno Wolf, der 1943 in Theresienstadt ermordet wurde – und Jüdinnen und Juden wurde die Mitgliedschaft verboten. Die Natur- und Heimatschutzverbände wurden zeitweise im »Reichsbund Volkstum und Heimat« (1933-1935) unter der Führung von Werner Georg Haverbeck zusammengefasst, der später als Präsident der deutschen Sektion des »Weltbundes zum Schutz des Lebens« eine wichtige Rolle bei der Gründung der Grünen spielte. Organisationen aus dem Bereich der Lebensreform, wie der anthroposophische »Reichsverband für biologisch-dynamische Wirtschaftsweise«, schlossen sich der faschistischen »Deutschen Lebensreform-Bewegung« an.

Neben Personal lieferte der Natur- und Heimatschutz Ideen für einen Naturschutz mit Alibifunktion. 1935 erließ Hermann Göring in seiner Funktion als Reichsforst- und Reichsjägermeister ein Reichsnaturschutzgesetz. In der Folgezeit wurden Naturschutzgebiete und Naturdenkmale ausgewiesen. Gleichzeitig bedeutete die Aufrüstungs- und Autarkiepolitik des NS-Regimes einen ungeheuren Landschafts- und Energieverbrauch sowie eine große Umweltzerstörung.

Mythos Wald
Schon während der napoleonischen Kriege entdeckten ‹Dichter und Denker› den Wald als Symbol deutschen Wesens, insbesondere deutscher Gemütstiefe und Naturverbundenheit, in Abgrenzung zu Frankreich. Wilhelm Heinrich Riehl (1853), der als Begründer der Volkskunde und Vordenker des Heimatschutzes gilt, konstruierte einen Zusammenhang zwischen Nationalcharakter und Umwelt, der weit über eine rationale Analyse der Zusammenhänge von Klima, Geographie, Wirtschaftsweise, sozialen Strukturen und Bewusstseinsformen hinausging. Engländer, Franzosen und Italiener galten ihm als urbane Nationen, kulturlos und ausgelebt, weil sie keine großen und gemeinschaftlich genutzten Wälder mehr hätten. Die »Amerikaner« bezeichnete er als zwar jugendliches, gleichwohl »entartetes Volkstum«, »mit ihrer vom Materialismus zersetzten Gesellschaft«. Eine Zukunft hätten nur die Deutschen, sofern sie den wildnishaften Wald als Sinnbild für die »Kraft des natürlichen, rohen Volkstums« bewahrten.

https://www.der-rechte-rand.de/schwerpunkte/schwerpunkt-reichsbuerger/

Diese Thesen wurden von den Völkischen zugespitzt. Sie behaupteten einen »blutsmäßigen Zusammenhang« von Volk und Wald und attackierten »Fremdstämmige« als Wald- und Volksfeinde. Die Deutschen wurden zum Waldvolk stilisiert, die Slawen als Steppenvolk diffamiert, unfähig zur Gestaltung einer Kulturlandschaft. ‹Die Juden› wiederum hätten als Nomaden- und Wüstenvolk überhaupt keinen Bezug zur Natur. Die Nationalsozialisten versprachen anstelle eines jüdisch-kapitalistischen Raubbaus eine »naturgemäße Waldbewirtschaftung«. Tatsächlich wurde die Ausbeutung des Waldes nach 1933 verschärft. Die Fällungen gingen vorübergehend zurück, nachdem die Deutschen weite Teile Europas erobert hatten und die dortigen Wälder plünderten.

Getreu der Blut-und-Boden-Ideologie betrachteten Natur- und Heimatschützer das Erscheinungsbild des eroberten »Lebensraums« in Osteuropa als undeutsch. Architekten und Landschaftsplaner entwickelten im Auftrag der SS detaillierte Pläne, wie diese Gebiete nach der Vertreibung der polnischen Bewohner*innen durch neue Dörfer, Wälder und Hecken so umzugestalten wären, dass sie dem Gemüt deutscher Siedler*innen entsprachen. Der Landschaftsarchitekt Heinrich Wiepking-Jürgensmann wurde 1941 zum Sonderbeauftragten des Reichskommissars für die Festigung des deutschen Volkstums ernannt, um Vorschläge im Rahmen des Generalplans Ost auszuarbeiten. Er formulierte den inneren Zusammenhang zwischen ‹Rasse› und Landschaft folgendermaßen: »Die Morde und Grausamkeiten der ostischen Völker sind messerscharf eingefurcht in die Fratzen ihrer Herkommenslandschaften.«

Kulturgut Autobahn
Der Landschaftsarchitekt Alwin Seifert war seit 1934 zusammen mit anderen Architekten und Planern aus den Natur- und Heimatschutzverbänden, darunter etlichen Anthroposophen, an der Gestaltung der neuen Autobahnen beteiligt. Als Jugendlicher war Seifert beim »Wandervogel«. Er sympathisierte mit der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und entwickelte ein Faible für Kompost, was ihm den Spitznamen »Herr Muttererde« eintrug. Inwieweit Seifert in die Experimente der SS mit biologisch-dynamischen Methoden im KZ Dachau verwickelt war, ist noch nicht erforscht. Seifert sorgte dafür, dass Seiten- und Mittelstreifen der Autobahnen mit »heimischen« Pflanzen begrünt wurden, während er »fremdländische« Gewächse verabscheute. Er bekam später den pompösen Titel »Reichslandschaftsanwalt«.

Die Autobahnen hatten für die Nationalsozialisten enorme propagandistische Bedeutung, nicht nur in Bezug auf Arbeitsplätze. Sie sollten als »Straßenbaukunst« demonstrieren, wie der Nationalsozialismus Natur und Technik versöhnte. Der ‹Volksgenosse› sollte im neuen KdF-Wagen aus Wolfsburg beim »Autowandern« auf den Straßen des Führers eine Landschaft genießen, die als Quelle völkischer Kraft galt. Wurde die Eisenbahn mit ihren schnurgeraden Strecken als »liberalistische Maschinen-Landschaft« gedeutet, sollte die Straße »organisch« in die Landschaft eingefügt werden. Deshalb wurden geschwungene Trassen favorisiert und markante Aussichtspunkte wie der Irschenberg auf der Vorzeigestrecke München-Rosenheim einbezogen. Bei der Anlage von Rasthäusern sollten örtliche Baumaterialien und Stilformen berücksichtigt, beim Brückenbau Naturstein verwendet werden, wofür Paul Bonatz herangezogen werden sollte. In der Realität blieb es bei Brücken allerdings oft bei Betonkonstruktionen, da diese billiger waren.

Nach dem Krieg setzten Nazis und Nazikollaborateure aus Lebensreform- und Heimatschutzbewegung ihre Karrieren fort, etliche wurden mit Verdienstorden ausgezeichnet. Seifert wurde Vorsitzender und Ehrenvorsitzender des »Bundes Naturschutz«. Er gehörte zu den – ausschließlich männlichen – Unterzeichnern der Grünen Charta von Mainau (1962), die als ein Gründungsdokument des Umweltschutzes gilt.

Von Peter Bierl erschien »Heimat – Absage an einen deutschen Mythos« (Edition Critic). Zuletzt hat er die Bücher »Einmaleins der Kapitalismuskritik« (Unrast-Verlag 2018) und »Grüne Braune: Umwelt-, Tier- und Heimatschutz von rechts« (Unrast-Verlag 2014) veröffentlicht.

 

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Quelle: https://www.der-rechte-rand.de/archive/6192/pflanzen-und-menschen/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=pflanzen-und-menschen

Merz, Laschet, Söder: Die CDU und die Quadratur des Kreises

Merz, Laschet, Söder: Die CDU und die Quadratur des Kreises Blätter Verlag 25. März 2020 - 18:22
Armin Laschet, NRW-Ministerpräsident und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Bild: imago images / photothek

Die Corona-Krise fordert auch von der deutschen Parteipolitik ihren Tribut: Der ursprünglich für den 25. April geplante Sonderparteitag der CDU zur Wahl eines neuen Vorsitzenden wurde bis auf Weiteres verschoben. Dabei hätte sich hier ein besonderer Kreis geschlossen: Vor 20 Jahren, am 10. April 2000, wurde Angela Merkel in Essen zur ersten Parteivorsitzenden der CDU gewählt. Damals, nur 18 Monate nach dem Platzen der Kohlschen Spendenblase, konnte noch niemand absehen, wie weit es „Kohls Mädchen“ dereinst bringen würde.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/april/merz-laschet-soeder-die-cdu-und-die-quadratur-des-kreises

European Green Deal: Brüssel lenkt, Berlin bremst

European Green Deal: Brüssel lenkt, Berlin bremst Blätter Verlag 25. März 2020 - 18:21
Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission

Bild: imago images / Le Pictorium

Beim EU-Gipfel im vergangenen Dezember bezeichnete Bundeskanzlerin Angela Merkel den Beschluss der europäischen Gemeinschaft zur Klimaneutralität bis 2050 als „Meilenstein in der Frage des Klimaschutzes der Europäischen Union“. Um das Ziel der Klimaneutralität, das wiederum zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens notwendig ist, mit konkreten Maßnahmen zu operationalisieren, hat die EU-Kommission das Klimaprogramm „European Green Deal“ aufgesetzt.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/april/european-green-deal-bruessel-lenkt-berlin-bremst

USA gegen Julian Assange: Der Whistleblower als Staatsfeind

USA gegen Julian Assange: Der Whistleblower als Staatsfeind Blätter Verlag 25. März 2020 - 18:20
Wikileaks-Gründer Julian Assange kommt in Polizeieskorte am Westminster Magistrates Court an, 11. April 2019

Bild: imago images / ZUMA Press

Nach mehrjähriger Belagerung kommt es nun zum großen Showdown: Am 24. Februar begann in London der Auslieferungsprozess gegen Julian Assange. Das Verfahren entscheidet nicht nur darüber, ob die britischen Behörden den Wikileaks-Gründer an die USA übergeben müssen, sondern es verhandelt implizit auch den Status all derer, die Fehlverhalten von Unternehmen, Behörden und Regierungen aufdecken. Damit aber kommt dem Prozess richtungsweisende Bedeutung zu.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/april/usa-gegen-julian-assange-der-whistleblower-als-staatsfeind

50 Jahre atomare Abrüstung: Midlife- oder Existenzkrise?

50 Jahre atomare Abrüstung: Midlife- oder Existenzkrise? Blätter Verlag 25. März 2020 - 18:19

Vor zehn Jahren, am 8. April 2000, unterzeichneten US-Präsident Barack Obama und der russische Präsident Dmitri Medwedjew den New- START-Vertrag zur atomaren Abrüstung. Und schon 40 Jahre früher, am 5. März 1970, trat der Nichtverbreitungsvertrag (NVV) in Kraft, dem bis heute die meisten Staaten, 191 an der Zahl, beigetreten sind. Eigentlich ein Grund zu feiern, aber einige Partygäste sind tief zerstritten, allen voran die USA und Russland. Dies aber kann langfristig unabsehbare Konsequenzen für die Weltordnung haben.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/april/50-jahre-atomare-abruestung-midlife-oder-existenzkrise

Israel: Neuanfang gegen Netanjahu?

Israel: Neuanfang gegen Netanjahu? Blätter Verlag 25. März 2020 - 18:18
Ein Israeli geht am Montag, den 23. Februar 2020, in Ramat Gan, Israel, an Wahlkampfplakaten für die Blau-Weiß-Partei von Benny Gantz vorbei.

Bild: imago images / UPI Photo

Nach der letzten Wahl, der dritten innerhalb eines Jahres, gaben sich alle Israelis parteiübergreifend bibelfest. Juden wie Araber, Religiöse wie Säkulare zitierten das Buch „Kohelet“: „Was man getan hat, eben das tut man hernach wieder, und es geschieht nichts Neues unter der Sonne.“

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/april/israel-neuanfang-gegen-netanjahu

Irland: Mit links zur Einheit?

Irland: Mit links zur Einheit? Blätter Verlag 25. März 2020 - 18:17

Irlands politische Landschaft erlebt derzeit ein regelrechtes Erdbeben. Stets dominierte in den knapp hundert Jahren seit der Unabhängigkeit von Großbritannien eine der beiden konservativen Parteien das politische Geschehen im Land. Jeder Ministerpräsident kam entweder aus den Reihen von Fianna Fáil (FF) oder von Fine Gael (FG). Doch das dürfte nun Geschichte sein: Bei den Parlamentswahlen vom 8. Februar konnte die linke Sinn Féin (SF) – ehemals politischer Arm der Irisch-Republikanischen Armee (IRA) – überraschend deutlich die meisten Stimmen auf sich vereinen.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/april/irland-mit-links-zur-einheit

Die Aufarbeitung des NS-Naturschutzes

Die Aufarbeitung des NS-Naturschutzes Blätter Verlag 25. März 2020 - 18:16
Eicheln auf grünem Grund

Bild: rosabrille / photocase.de

In der Februar-Ausgabe der »Blätter« erschien ein Artikel von Hans-Gerd Marian und Michael Müller über »Braune Ideologen im Umwelt- und Naturschutz«, in dem unter anderem der Naturschützer Reinhard Piechocki angegriffen wird. Im Folgenden setzt sich dieser entschieden dagegen zur Wehr.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/april/die-aufarbeitung-des-ns-naturschutzes

Gegen den Rollback: Therapiefreiheit auch für Homöopathie

Gegen den Rollback: Therapiefreiheit auch für Homöopathie Blätter Verlag 25. März 2020 - 18:15

Um Sinn und Unsinn der Homöopathie herrscht ein mittlerweile erbitterter Streit. Aktuell kocht er unter anderem bei den Grünen hoch.[1] Im Zentrum steht dabei die Frage, ob die Versichertengemeinschaft die Kosten für „alternative“ Medizin tragen soll oder nicht.

Quelle: https://www.blaetter.de/ausgabe/2020/april/gegen-den-rollback-therapiefreiheit-auch-fuer-homoeopathie