Definitions matter: a comparison of the global terrorism database and the U.S. governmental reports of terrorist incidents in Western Europe, 2002-2016

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Quelle: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/09557571.2019.1705246?ai=z4&mi=3fqos0&af=R

Rezension zu: Caroline Arni: Pränatale Zeiten. Das Ungeborene und die Humanwissenschaften (1800-1950). Basel, Berlin: Schwabe Verlag 2018.

Die Basler Historikerin Caroline Arni legt eine inspirierende und materialreiche Studie dazu vor, wie die Wissenschaften vom Menschen im 19. Jahrhundert das Ungeborene als Wissensgegenstand erschlossen. Sie arbeitet die Beiträge der Fötalphysiologie, Embryologie, Psychiatrie, Psychologie und Psychoanalyse heraus und rekonstruiert, welchen historischen Konjunkturen die Vorstellung eines mütterlichen Einflusses auf die Entwicklung des Ungeborenen unterlag. Überzeugend zeigt sie auf, wie das Konzept der biologischen Entwicklung unlösbare Fragen danach aufwarf, was ein menschliches Subjekt ausmacht. Die höchst lesenswerte wissenschaftshistorische Studie bietet auch für die geschlechtertheoretische Erforschung von Schwangerschaft und Geburt in der Gegenwart eine Vielzahl von Anregungen.

Quelle: http://www.querelles-net.de/index.php/qn/article/view/1273

Rezension zu: Myra Marx Ferree: Feminismen. Die deutsche Frauenbewegung in globaler Perspektive. Frankfurt am Main u.a.: Campus Verlag 2018.

Frauen*Bewegungen folgen in verschiedenen Ländern einer je eigenen Dynamik, die v.a. durch die jeweiligen Verknüpfungen der Geschlechterverhältnisse mit anderen Dimensionen sozialer Ungleichheit geprägt wird, aber auch abhängig ist von unterschiedlichen strategischen Entscheidungen der Akteur*innen in diesem Kontext. Myra Marx Ferree demonstriert die Pluralität und Dynamik feministischer Politik am Fallbeispiel Deutschland im Vergleich mit den USA über den langen Zeitraum von 1848 bis 2005. Eher exemplarisch als systematisch werden große Linien des Wandels von Feminismus bzw. von Gender Politics in ihrer intersektionalen Verschränkung mit anderen Achsen der Differenz wie auch mit anderen Dimensionen sozialer Bewegung und politischen Handelns beleuchtet. Die Vergleichsperspektive soll vor allem der Strategieentwicklung feministischer Politik in globaler Perspektive zu neuen Impulsen verhelfen.

Quelle: http://www.querelles-net.de/index.php/qn/article/view/1263

Rezension zu: Marie Reusch: Emanzipation undenkbar? Mutterschaft und Feminismus. Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot 2018.

Dass der Zusammenhang von Mutterschaft und Emanzipation im Feminismus seit den 1990er Jahren scheinbar keine Rolle mehr spielt, sieht Marie Reusch als eine Schwäche des feministischen Emanzipationsprojekts. Ihre normativ ausgerichtete Studie mündet in ein kategoriales Raster zur feministischen Analyse der Mutterschaft und des Mutterseins und in ein leidenschaftliches Plädoyer, unter Frauen die Selbstverständigung über Praxen, Aneignungen und Deutungen von Mutterschaft politisch zu gestalten. Schade ist, dass das an sich unterstützenswerte und erfrischende Anliegen partiell leider (zu) legitimierend vorgetragen wird. Zudem blendet die theoretische, empirische und historische Argumentation auch konsequent die andere, ostdeutsche Realität im Staatssozialismus und seit der Wiedervereinigung aus.

Quelle: http://www.querelles-net.de/index.php/qn/article/view/1271

Rezension zu: René Lépine, Ansgar Lorenz: Judith Butler. Philosophie für Einsteiger. Paderborn: Wilhelm Fink Verlag 2018.

In dieser Einführung wird das Denken Judith Butlers systematisch erläutert und mithilfe von Illustrationen veranschaulicht. Dadurch handelt es sich bei diesem Band um eine abwechslungsreiche Lektüre, deren Alleinstellungsmerkmal das gelungene Zusammenspiel aus theorienahem Text und detaillierten Illustrationen ist, die so manches Mal auch auf eine humoristische Art und Weise komplexe Sachverhalte verständlich machen.

Quelle: http://www.querelles-net.de/index.php/qn/article/view/1269

The Nobilitization Policy of the Last Habsburgs. The New Nobility in the Age of Franz Joseph and Charles

Quelle: https://www.ingentaconnect.com/content/fsv/vswg/2020/00000106/00000004/art00002

Richard Korherr’s „Report on the Final Solution of the European Jews Question“: His Sources and his Post-War Career

Quelle: https://www.ingentaconnect.com/content/fsv/vswg/2020/00000106/00000004/art00001

Rezension zu: Aylin Basaran, Julia B. Köhne, Klaudija Sabo, Christina Wieder (Hg.): Sexualität und Widerstand. Internationale Filmkulturen. Wien: Mandelbaum Verlag 2018.

In den Beiträgen des Sammelbands geht es um unterschiedliche Facetten von Motiven widerständigen sexuellen Verhaltens in Filmen sowie um Filmästhetiken, die Sexualität(en) und/oder Nonkonformismus programmatisch in eine Bildsprache überführen. Im Fokus stehen Normen und Normativität und Strategien, sich diesen zu entziehen. Die bunte Mischung beinhaltet Besprechungen von (frühen) Filmen über sexuelle Aufklärung und Schwangerschaftsabbruch, ornamentale Körper in Filmen der 1930er Jahre, über Motive des Frau- und Mann-Seins, des ,Geschlechterkampfs‘ sowie der sexuellen Revolution in Jugoslawien. Die Themen reichen von Schwarz-Sein in den USA über ‚Ekstase‘ bei Eisenstein bis zum Begehren von Zombies und dem politischen Potential der Unberechenbarkeit von (sexuellen) Affekten.

Quelle: http://www.querelles-net.de/index.php/qn/article/view/1265

Frontmatter

Journal Name: New Global Studies
Volume: 13
Issue: 3
Pages: i-iv

Quelle: http://www.degruyter.com/view/j/ngs.2019.13.issue-3/ngs-2019-frontmatter3/ngs-2019-frontmatter3.xml

The Politics of Nature at the Former Auschwitz-Birkenau Concentration Camp

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Quelle: https://tandfonline.com/doi/full/10.1080/14623528.2019.1690253?ai=z4&mi=3fqos0&af=R