Saving the Nation by Sacrificing Your Life: Authoritarianism and Chiang Kai-shek’s War for the Retaking of China

This article examines the role assigned to citizens by the ideology of authoritarianism in the relationship between Chiang Kai-shek’s war to retake mainland China and the wartime regime constructed for fighting that war. Viewing Chiang’s ambition of retaking China by force as an anti-communist nationalist war, this paper considers this prolonged civil war as Chiang’s attempt at restoring the im-paired sovereignty of the Republic of China. Adopting the concept of “necropolitics,” this paper argues that what underlay the planning for war was the manipulation of the life and death of the citizenry and a distinction drawn between the Chinese nation to be saved and the condemned communist Other. This manipulation and demarcation was institutionally enforced by an authoritarian government that violated citizens’ human rights for the sake of winning the nationalist war.

Quelle: https://journals.sub.uni-hamburg.de/giga/jcca/article/view/1173

Censorship and Publication Control in Early Post-War Taiwan: Procedures and Practices

This article explores how state institutions and party organs of the Kuomintang used various means of exercising power and projecting authority in order to shape the literary scene and literary production in Taiwan during the early post-war period (1945–1949). Censorship is examined from two complementary perspectives. First, integrating the Taiwanese case into a broader political and social context, the presentation focuses on the legal framework of the publishing law of Republican China and on regulations propagated in local official bulletins. Second, the article analyses censorship as a practice and set of procedures. This second part is based on the archival files of Taiwan Historica, which holds official documents from both early post-war governments. The archival material unveils some of the motivations behind censorship practices, and helps us to understand chosen strategies to legitimise sociocultural norms.

Quelle: https://journals.sub.uni-hamburg.de/giga/jcca/article/view/1172

No Distant Memory: Rethinking the State, Its Citizens, and Authoritarianism in Everyday Life

Introduction to Journal of Current Chinese Affairs 2/2018: The Making and Operation of Everyday Authoritarianism in Taiwan during the Cold War

Quelle: https://journals.sub.uni-hamburg.de/giga/jcca/article/view/1171

Die Transformation der Volksparteiendemokratie

In der nunmehr 40jährigen Geschichte der Europa-Wahlen gab es noch nie einen Urnengang mit derart massiven Auswirkungen auf internationaler wie auf nationaler Ebene. Zum ersten Mal bringen Christ- und Sozialdemokraten keine eigene Mehrheit zustande. Ab jetzt, so die schon heute historische Dimension dieser EU-Wahl, müssen sich völlig neue Allianzen und Koalitionen bilden.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2019/juli/die-transformation-der-volksparteiendemokratie

AfD: Die neue Macht im Osten

Die Bundesrepublik steht vor einem heißen Herbst. In gleich drei ostdeutschen Bundesländern werden neue Landtage gewählt und jedes Mal droht ein Triumph der AfD. Bereits bei der Europawahl im Mai landete die Partei in Brandenburg und Sachsen auf dem ersten Platz.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2019/juli/afd-die-neue-macht-im-osten

Sebastian Kurz oder: Der Sieg des Opportunismus

„Eine b’soffene G’schicht‘“ – mit diesen Worten versuchte Heinz-Christian Strache noch in seinem Rücktrittsgesuch als FPÖ-Vorsitzender und Vizekanzler die politische Dimension der sogenannten Ibiza-Affäre herunterzuspielen, die soeben zur Implosion der rechtsnationalen ÖVP/FPÖ-Koalition geführt hatte.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2019/juli/sebastian-kurz-oder-der-sieg-des-opportunismus

Niederlande: Populismus mit intellektuellem Anstrich

Die Niederländer haben sich schnell gewöhnt an ihren rechten Senkrechtstarter. Als das Forum für Demokratie (FvD) von Parteichef Thierry Baudet gleich bei seinen ersten Europawahlen im Mai aus dem Stand 10,9 Prozent holte, werteten Medien, Politiker und viele Bürger das als Überraschung: Eigentlich hatte man der Partei deutlich mehr zugetraut.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2019/juli/niederlande-populismus-mit-intellektuellem-anstrich

Niederlande: Populismus mit intellektuellem Anstrich

Die Niederländer haben sich schnell gewöhnt an ihren rechten Senkrechtstarter. Als das Forum für Demokratie (FvD) von Parteichef Thierry Baudet gleich bei seinen ersten Europawahlen im Mai aus dem Stand 10,9 Prozent holte, werteten Medien, Politiker und viele Bürger das als Überraschung: Eigentlich hatte man der Partei deutlich mehr zugetraut.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/niederlande-populismus-mit-intellektuellem-anstrich

Griechenland: Tsipras‘ Absturz

In Griechenland hat die Wahl zum Europaparlament ein wichtiges Resultat und eine wichtige Erkenntnis gebracht. Beide haben nichts mit europäischen Fragen zu tun. Das wichtigste Resultat ist ein vorgezogener Termin für Neuwahlen zum griechischen Parlament, die am 7. Juli stattfinden werden.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2019/juli/griechenland-tsipras-absturz

CO2-Steuer: Der Preis ist heiß?

„Was das Penicillin für die Medizin ist, ist ein CO2-Preis für die Klimapolitik.“[1] Zu dieser Aussage versteigt sich Ottmar Edenhofer, Direktor am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

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Quelle: https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2019/juli/co2-steuer-der-preis-ist-heiss