Uwe Jochums Bibliotheksgeschichte
In der NZZ heute wohlwollend rezensiert:
Jochum, Uwe: Geschichte der abendländischen Bibliotheken. Darmstadt: Primus-Verlag, 2010.
Jochum, Uwe: Geschichte der abendländischen Bibliotheken. Darmstadt: Primus-Verlag, 2010.
Interview mit Peter Haber zur Wikipedia – 2
Update zu: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6397496/
Wikipedist Peter Haber hat nun auch für die Wissenschaftsbeilage im heutigen Standard ein Interview zu Nutzen und Nachteil der Wikipedia gegeben.
Wikipedist Peter Haber hat nun auch für die Wissenschaftsbeilage im heutigen Standard ein Interview zu Nutzen und Nachteil der Wikipedia gegeben.
Interview mit Peter Haber zur Wikipedia
Aus Anlass des Wikipedia-Werkstattgesprächs (vgl.) hat Peter Haber Science ORF ein Interview zum Thema der Verwendung von Wikipedia in den Geschichtswissenschaften gegeben; es überwiegt eine leise Skepsis, doch ist diese differenziert:
Wikipedia ist eine gute Quelle, wenn sie nicht als einzige Quelle in Frage kommt, und wenn man die Informationen einordnen kann, die sie einem gibt. Für blutige Anfänger in einem komplexen Fachgebiet ist Wikipedia darum eher ungeeignet.
Im Fach Geschichte ist es vermutlich sinnvoller, dass man zuerst einmal zum Bücherregal geht und ein normales Lexikon in die Hand nimmt. Wenn man sich aber schon ein bisschen auskennt oder ganz aktuelle Ereignisse behandelt, sieht es wieder anders aus. Dann kann Wikipedia eine gute Strukturierungshilfe für die Gedanken sein.
Ein Detail aus der heutigen Präsentation: Die unterschiedlichen Versionen von Fernand Braudels Sterbedatum.
Wikipedia ist eine gute Quelle, wenn sie nicht als einzige Quelle in Frage kommt, und wenn man die Informationen einordnen kann, die sie einem gibt. Für blutige Anfänger in einem komplexen Fachgebiet ist Wikipedia darum eher ungeeignet.
Im Fach Geschichte ist es vermutlich sinnvoller, dass man zuerst einmal zum Bücherregal geht und ein normales Lexikon in die Hand nimmt. Wenn man sich aber schon ein bisschen auskennt oder ganz aktuelle Ereignisse behandelt, sieht es wieder anders aus. Dann kann Wikipedia eine gute Strukturierungshilfe für die Gedanken sein.
Ein Detail aus der heutigen Präsentation: Die unterschiedlichen Versionen von Fernand Braudels Sterbedatum.
Austrian Books Online twittert
Werkstattgespräch: Wikipedia und die Geschichtswissenschaften, Wien 25.6.2010
Folgende Veranstaltung wurde schon breit angekündigt, wegen ihrer Relevanz sei auch an dieser Stelle darauf verwiesen:
Wikipedia und die Geschichtswissenschaften. Zur Praxis und Theorie eines aktuellen Phänomens
Die freie Enzyklopädie Wikipedia ist längst schon Teil des geschichtswissenschaftlichen Alltags geworden. Wikipedia wird von Dozierenden ebenso genutzt wie von Studierenden, ist Steinbruch für eigene Texte und ein medialer Grossversuch zugleich. Fluch oder Segen? Im Rahmen eines Forschungsseminars am Institut für Geschichte und am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien hat ein Team von Studierenden unter der Leitung von PD Dr. Peter Haber, Gastprofessor im Sommersemester 2010, die Qualität geschichtswissenschaftlicher Einträge in Wikipeida untersucht.
Im Rahmen eines öffentlichen Werkstattgesprächs werden in Zusammenarbeit mit dem Fakultätsschwerpunkt E-Medien erste Ergebnisse des Seminars präsentiert. Zudem soll die Relevanz von Wikipedia für die Geschichtswissenschaften in einem breiteren Sinn zur Diskussion gestellt werden. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!
Programm
Wikipedia und die Geschichtswissenschaften. Zur Praxis und Theorie eines aktuellen Phänomens
Die freie Enzyklopädie Wikipedia ist längst schon Teil des geschichtswissenschaftlichen Alltags geworden. Wikipedia wird von Dozierenden ebenso genutzt wie von Studierenden, ist Steinbruch für eigene Texte und ein medialer Grossversuch zugleich. Fluch oder Segen? Im Rahmen eines Forschungsseminars am Institut für Geschichte und am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien hat ein Team von Studierenden unter der Leitung von PD Dr. Peter Haber, Gastprofessor im Sommersemester 2010, die Qualität geschichtswissenschaftlicher Einträge in Wikipeida untersucht.
Im Rahmen eines öffentlichen Werkstattgesprächs werden in Zusammenarbeit mit dem Fakultätsschwerpunkt E-Medien erste Ergebnisse des Seminars präsentiert. Zudem soll die Relevanz von Wikipedia für die Geschichtswissenschaften in einem breiteren Sinn zur Diskussion gestellt werden. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen!
Programm
- 14:15 PD Dr. Peter Haber (Uni Wien / Uni Basel): Begrüssung und Einführung in das Thema
- 14:45 lic. phil. Jan Hodel (PH Nordwestschweiz): Nutzen und Nachteil von Wikipedia für das historische Lernen
- 15:15 Teilnehmende des Forschungsseminars: Fallbeispiele zur Qualität von historischen Einträgen in der Wikipedia
- 16:00 Diskussion
- 16:30 Apéro
- 17:00 Ende der Veranstaltung
- Datum: Freitag, 25. Juni 2010 | 14:15 bis 17:00
- Ort: Hauptgebäude der Universität Wien | Hörsaal 16 (Stiege 5)
- Kontakt: PD Dr. Peter Haber | peter.haber@univie.ac.at
- Infos: http://wiki.histnet.ch/Werkstatt2010
Austrian Books Online
Die Österreichische Nationalbibliothek wird in naher Zukunft ihren historischen Buchbestand - ca. 400.000 Werke vom 16. bis zum 19. Jahrhundert - in Kooperation mit Google digitalisieren und auch über Europeana zugänglich machen. Sehr erfreulich!
Österreichische Nationalbibliothek: Web@rchiv Österreich twittert
Schön langsam entdeckt auch die ÖNB Twitter, zumindest die für Webarchivierung zuständige Abteilung:
http://twitter.com/AT_WebArchive
http://twitter.com/AT_WebArchive
Kamelbibliothek in Kenia
Vor drei Jahren wies die Fahrbibliothek auf eine mobile Bibliothek besonderer Sorte hin, nämlich auf die Kenia durchstreifende Kamelbibliothek. Arte (Do 6.5.2010, 16:55-17:40) sendet nun darüber eine Dokumentation.
Tschechische NB: Aus für Kaplický-Projekt
Schade, der Blubbel hätte mir gefallen: Radio Prag meldet, dass das vom letzten Jahr verstorbenen Architekten Jan Kaplický geplante Neubauprojekt der tschechischen Nationalbibliothek endgültig ad acta gelegt wurde; stattdessen sollen der bisherige Standort im Clementinum sowie das Depot in Hostivař ausgebaut werden.
Jauernig/Loitsch: Österreichische Historische Bibliographie
Das VÖB-Weblog weist darauf hin, dass folgender Aufsatz zur ÖHB online ist:
Jauernig, Martha/Loitsch, Bettina: Die Österreichische Historische Bibliographie. Vom Karteikasten zur Online-Datenbank, in: Domening, Christian u.a. (Hg.): "Und wenn schon, dann Bischof oder Abt". Im Gedenken an Günther Hödl (1941-2005). Klagenfurt: Kärntner Dr.- und Verl.-Ges., 2006, S. 189-199. http://www.histbib.eu/publications/OeHB2006.pdf
Passend dazu veröffentlicht H-SOZ-U-KULT einen Tagungsbericht über die Third Conference on European Historical Bibliographies
Jauernig, Martha/Loitsch, Bettina: Die Österreichische Historische Bibliographie. Vom Karteikasten zur Online-Datenbank, in: Domening, Christian u.a. (Hg.): "Und wenn schon, dann Bischof oder Abt". Im Gedenken an Günther Hödl (1941-2005). Klagenfurt: Kärntner Dr.- und Verl.-Ges., 2006, S. 189-199. http://www.histbib.eu/publications/OeHB2006.pdf
Passend dazu veröffentlicht H-SOZ-U-KULT einen Tagungsbericht über die Third Conference on European Historical Bibliographies