Fundstücke
- Grandiose Seite, die die Verluste des Zweiten Weltkriegs visualisiert. (Englisch)
- Bericht über Gregor Schöllgen, der für Auftragsarbeiten Geschichte fälscht und gleichzeitig Geschichtsprofessor ist.
- Als Wien die Wälle zur Welt schleifte
- Edles Volk, strenger Führer
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2015/06/fundstucke_8.html
Fundstücke
- Historische Luftbilder von deutschen Städten vor ihrer Zerstörung durch alliierte Bomben.
- Reisezeiten in der k.u.k.-Monarchie.
- In Kurland verschliss Hitler seine besten Truppen
- "Die SS-Männer entschieden, wer lebte oder starb"
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2015/06/fundstucke.html
Fundstücke
- Woher kamen die Verluste der Roten Armee?
- Geschichte des deutschen U-Boots, das die Geheimwaffen nach Japan bringen sollte
- Die SZ hat eine Fotostrecke zur italienischen Front im Ersten Weltkrieg.
- Vox hat was zur Geschichte der rasierten Frauenbeine (Englisch)
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2015/05/fundstucke_25.html
Fundstücke
- Grandioser Verriss von "Elser"
- Die Welt hat was über deutsche Gewehre im Zweiten Weltkrieg, passend zum G36-Skandal der Bundeswehr
- Sie SZ hat zum 100jährigen Jubiläum der Gasangriffe in Ypern was zum Thema.
- Irgendwie schwer ernstzunehmender Artikel über die Untersuchung von Hitlers Leiche.
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2015/05/fundstucke_11.html
Fundstücke
- Beeindruckender Bericht von einer 70jährigen, die mit ihrer Familie Auschwitz besuchte.
- Wie Kohl die Welt sieht
- Nazi-Versteck im Dschungel Argentiniens entdeckt. Die Typen waren selbst auf der Flucht besessen von megalomanischen, völlig unpraktischen Lösungen.
- Türkische Geschichtsbücher sind ein gutes Beispiel dafür, warum ein halbwegs ideologiefreier Geschichtsunterricht wichtig ist.
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2015/05/fundstucke.html
Fundstücke
- Grabinschriften gefallener britischer Soldaten im Ersten Weltkrieg
- Viele US-Soldaten vergewaltigten 1945 ebenfalls deutsche Frauen
- Zukunftsprognosen von 1930 (Englisch)
- 1926 wurde die Hundesteuer erhöht; daraufhin ließen viele Besitzer ihre Tiere einschläfern, weil sie nicht zahlen konnten.
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2015/04/fundstucke_27.html
Fundstücke
- Die FAZ erklärt die Hintergründe der griechischen Reparationsforderungen an Deutschland
- Auf den Spuren der Schweizer Kolonialgeschichte
- Kritik am amerikanischen Geschichtsunterricht (Englisch). Zeigt wieder mal, was wir an unserem haben.
- Bericht über eine ehemalige KZ-Aufseherin, die niemals die Morde anerkannte.
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2015/04/fundstucke_48.html
Fundstücke
- Erschütternder Bericht über die Lynchmorde in den USA
- Historische gigalomanische Bauprojekte
- Frühere Schönheitsideale in der Werbung
- Dieser Däne zeigt, wie gut die Bogenschützen der Steppe gewesen sein müssen. Legolas ist ein Witz dagegen.
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2015/04/fundstucke_13.html
Fundstücke
- Die SZ hat was zur westalliierten Eroberung Deutschlands.
- Die heftigste je aufgezeichnete Explosion.
- In Sachsen-Anhalt wurde das Tagebuch eines Fürsten (1621-1658) entdeckt. Mehr als spannend, bin schon sehr gespannt, was da rauskommt.
- Wie Welt rezensiert ein neues Buch über die Morde von Katyn.
Quelle: http://geschichts-blog.blogspot.com/2015/04/fundstucke_7.html
Ins Abseits digitalisiert ?
Würde tatsächlich (noch) jemand den 1858 erschienenen Volkskalender und Jahrbuch für Israeliten auf das Jahr 5619 (1859) suchen ? Wenn ja, er wird den Band in kaum einer Bibliothek finden. Diese Art von Gebrauchsdrucken ist nur selten aufgehoben worden, und entsprechend rar, gleichwohl durchaus von historischem Interesse.
So scheint also diese Ausgabe kaum erreichbar zu sein, die Recherche in den gängigen Online-Katalogen liefert nur wenige Treffer. Die Bibliothek des Hamburger Instituts für die Geschichte der deutschen Juden besitzt ein Exemplar, ein weiteres findet sich in der Germania Judaica in Köln, beide Präsenzbestand.
Dabei gibt es sogar ein uneingeschränkt zugängliches Digitalisat ! Denn ein Exemplar aus Harvard kann man bei Google Books einsehen. Das war natürlich ein Zufallsfund (denn die Katalogrecherche erbrachte ja zunächst nichts Digitales), den ich 2011 im Zusammenhang mit einem Aufsatz über Ludwig Philippson1 machte — das Jahrbuch enthält eine pittureske Lebens-Skizze zu seiner Person.
Aber warum ist es so schwer zu finden ? Des Rätsels Lösung: Dieses Exemplar ist zusammengebunden mit einem ganz anderen, älteren Buch, und beide offensichtlich ›in einem Rutsch‹ gemeinsam digitalisiert worden — aber nur der vordere Teil ist mit seinen Metadaten erfasst worden: Herrmann Schmeidler, Der Untergang des Reiches Juda, 1831.2
Interessanterweise findet sich in den Metadaten die (annähernd) richtige, nur auf Schmeidlers Buch sich beziehende Umfangsangabe von 167 Seiten — das Digitalisat selbst enthält aber insgesamt 350 Seiten. Zunächst hatte ich wegen dieser Diskrepanz vermutet, dass also doch (Etwas oder Jemandem) im Digitalisierungsworkflow etwas aufgefallen war, aber nun kam mir eine simplere Idee, und siehe da, richtig: Im OPAC der Widener Library (Harvard) findet sich natürlich der Hinweis »Bound with: Volkskalendar (!) und Jahrbuch für Israeliten auf das Jahr 5619 (1859).«3
Erstaunlicherweise bekommen die großen Suchmaschinen und Aggregatoren, Google, Bing und Co., KVK und Worldcat davon nichts mit: Auf der Metadatenebene bleibt dieser digitalisierte Band des Volkskalenders verschwunden (immerhin schon seit 2008), und ist dabei doch immer nur einen Mausklick entfernt. Denn, das kommt noch hinzu: Kurioserweise wurde der Text des in gebrochener Type (»Fraktur«) gesetzten Jahrbuchs mittels automatischer OCR geradezu verblüffend gut erkannt, was mit einer Google-Suche nach eingeleitet von Dr. L. Schragge (Philippsons Pseudonym) zu illustrieren wäre. Nur das Titelblatt selbst hat sich erfolgreich aller maschinellen Versuche erwehrt, seiner Geheimnisse entrissen zu werden, so dass wir das Prachtstück natürlich gern hier abbilden.
Ein Blogbeitrag als Lückenfüller digitaler ›Regale‹ ? Warum nicht ! Mit einiger Wahrscheinlichkeit ist diese Fassung des Volkskalender und Jahrbuch für Israeliten auf das Jahr 5619 dadurch nun besser und direkter zu finden. Eine Web-Annotation an der entsprechenden Stelle im ZDB-Katalog würde ihr Übriges tun, aber das hat leider dort (noch) nicht funktioniert.4
Volkskalender und Jahrbuch für Israeliten auf das Jahr 5619 (1859.) Herausgegeben von K. Klein. Siebenzehnter Jahrgang. Mainz. Le Rour’sche Hofbuchhandlung. 1859. [nicht fortlaufend paginiert] Enthält u.a.:
- [Kalendarium] S. 3–23
- Aristobul, der letzte Hasmonäer. Von Stadtrabbiner Präger in Mannheim, S. 3–28
- Die Confirmation im Israelitenthume. 2. Artikel. Vom Ober-Rabbiner Dr. Aub in Mainz, S. 28–50 [S. 51–54 fehlen im Digitalisat]
- Humanes Benehmen von Christen gegen Juden während des Mittelalters. Ein historischer Nachweis von Dr. M. Wiener, Oberlehrer in Hannover, S. 55–61
- Spinoza, ein Denkerleben von Berthold Auerbach. Beurtheilt von Dr. Grünebaum, Bezirksrabbiner in Landau, S. 74–99
- Ludwig Philippson, eine Lebens-Skizze. Verfasst von Lehrer Alexander Elsäßer in Jebenhausen, S. 99–121
- Zur Geschichte der Juden in Frankfurt a. M. [“Auszug einiger mit besonderen Umständen begleiteter Todesfälle aus dem Sterberegister …”] Mitgetheilt von Elias Ullmann, Secretär der Gemeinde, S. 123–126
- Harald Lordick / Beata Mache: »… nahm in Hauptsachen so entschieden das Wort« — Ludwig Philippson, Rabbiner und Publizist 1811–1889, in: Kalonymos 14.2011, Heft 4, S. 1–6, auch online als PDF
- Der Untergang des Reiches Juda: ein historisch-kritischer Versuch von Jo. C. Herrmann Schmeidler, Breslau: Georg Philipp Aderholz 1831.
- Ebenso bei Hathi Trust, wenn man dem Link View full catalog record folgt.
- Das wäre eine für die Nutzer sicher hilfreiche Ergänzung, denn immerhin findet man über den Katalog auch noch den Jahrgang 21.1864 als Digitalisat.
Quelle: http://djgd.hypotheses.org/565