Kategorie: HistorikerInnen

Zur angewandten Geschichte

In der Jungle World kritisiert Magnus Klaue die angewandte Geschichte, wie sie u.a. Gregor Schöllgen in seinem Zentrum für Angewandte Geschichte betreibt und kommt zu folgendem Schluss:
Angewandte Geschichte dagegen erzählt Unternehmensgeschichte als Autobiographie in der dritten Person und revitalisiert so einen geradezu Bismarckschen Personenkult. Objektivität, verstanden als Verbindlichkeit historischen Urteilens, hat darin so wenig Platz wie die Meinung des Gesindes, zu dem der Historiker sich selber macht.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6250580/

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NZZ-Porträt von Carlo Ginzburg

Heute in der NZZ: Ein Porträt von Carlo Ginzburg, aus dem u.a. hervorgeht, dass sein neuestes Buch sich mit Thomas Hobbes und der Furcht als Grundlage von Staat und Religion beschäftigt:

Ginzburg, Carlo: Paura, reverenza, terrore: rileggere Hobbes oggi. Parma: Monte Università Parma, 2008.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6070780/

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Pierre Chaunu gestorben

Er war gleichermaßen besessen vom Atlantik wie von der ihm zu niedrigen Geburtenrate: Pierre Chaunu, der in der Nacht von Donnerstag auf Freitag verstorben ist, wie Libération berichtet. Zu Chaunus Séville et l'Atlantique siehe übrigens Jacques Rancière, Die Namen der Geschichte, Frankfurt am Main: Fischer, 1994, S.126-129.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6009671/

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Autobiographie von Walter Markov

Anfang Oktober wäre Walter Markov (1909-1993), zu dessen Forschungsschwerpunkten die Französische Revolution und insbesondere der Revolutionär Jacques Roux zählten, 100 geworden; die UZ würdigt ihn in einem längeren Beitrag, die Leipziger Internetzeitung verweist auf die aus dem Nachlass herausgegebene Autobiographie:

Markov, Walter: Wie viele Leben lebt der Mensch. Eine Autobiographie aus dem Nachlaß. Leipzig: Faber & Faber, 2009.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/6005181/

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