Kritik am Zentrum für Militärgeschichte
Bei all den Verbrechen, die deutsche HistorikerInnen im 20. Jahrhundert legitimiert bzw. zu verantworten haben, ist der folgende Befund nicht verwunderlich, gehört aber zumindest dokumentiert: Gemäß einem Bericht des ND legen - so die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold - am Potsdamer Zentrum für Militärgeschichte beschäftigte deutsche Militärhistoriker Ignoranz gegenüber der Erforschung des Nationalsozialismus und insbesondere des Holocaust an den Tag; zynisch könnte man dazu anmerken, dass deutsche SoldatInnen ihre Anregungen zu künftigen Kriegsverbrechen dann zumindest nicht aus den Publikationen des einschlägigen Zentrums beziehen können.
Für nur zu nachvollziehbar halte ich den Kommentar im ND:
Ein Ärgernis ist die Dienstleistungsfunktion für Auslandseinsätze. Die Historiker fungieren als Berater. Wegweiser zu Krisengebieten instruieren, welche Armeen dort einst einmarschiert sind und welche Fehler die Befehlshaber damals gemacht haben. Landeskunde und Informationen über Sitten und Bräuche dienen nicht etwa, jedenfalls nicht ausschließlich dazu, fremde Kulturen tolerant zu achten. Sie sind in erster Linie nützliches Rüstzeug für den Kampfeinsatz.
Wer Auslandseinsätze der Bundeswehr ablehnt, müsste konsequent die Abschaffung des Zentrums für Militärgeschichte fordern oder wenigstens seine komplette Neuorientierung.
Für nur zu nachvollziehbar halte ich den Kommentar im ND:
Ein Ärgernis ist die Dienstleistungsfunktion für Auslandseinsätze. Die Historiker fungieren als Berater. Wegweiser zu Krisengebieten instruieren, welche Armeen dort einst einmarschiert sind und welche Fehler die Befehlshaber damals gemacht haben. Landeskunde und Informationen über Sitten und Bräuche dienen nicht etwa, jedenfalls nicht ausschließlich dazu, fremde Kulturen tolerant zu achten. Sie sind in erster Linie nützliches Rüstzeug für den Kampfeinsatz.
Wer Auslandseinsätze der Bundeswehr ablehnt, müsste konsequent die Abschaffung des Zentrums für Militärgeschichte fordern oder wenigstens seine komplette Neuorientierung.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022643797/
Kritik am Zentrum für Militärgeschichte
Bei all den Verbrechen, die deutsche HistorikerInnen im 20. Jahrhundert legitimiert bzw. zu verantworten haben, ist der folgende Befund nicht verwunderlich, gehört aber zumindest dokumentiert: Gemäß einem Bericht des ND legen - so die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold - am Potsdamer Zentrum für Militärgeschichte beschäftigte deutsche Militärhistoriker Ignoranz gegenüber der Erforschung des Nationalsozialismus und insbesondere des Holocaust an den Tag; zynisch könnte man dazu anmerken, dass deutsche SoldatInnen ihre Anregungen zu künftigen Kriegsverbrechen dann zumindest nicht aus den Publikationen des einschlägigen Zentrums beziehen können.
Für nur zu nachvollziehbar halte ich den Kommentar im ND:
Ein Ärgernis ist die Dienstleistungsfunktion für Auslandseinsätze. Die Historiker fungieren als Berater. Wegweiser zu Krisengebieten instruieren, welche Armeen dort einst einmarschiert sind und welche Fehler die Befehlshaber damals gemacht haben. Landeskunde und Informationen über Sitten und Bräuche dienen nicht etwa, jedenfalls nicht ausschließlich dazu, fremde Kulturen tolerant zu achten. Sie sind in erster Linie nützliches Rüstzeug für den Kampfeinsatz.
Wer Auslandseinsätze der Bundeswehr ablehnt, müsste konsequent die Abschaffung des Zentrums für Militärgeschichte fordern oder wenigstens seine komplette Neuorientierung.
Für nur zu nachvollziehbar halte ich den Kommentar im ND:
Ein Ärgernis ist die Dienstleistungsfunktion für Auslandseinsätze. Die Historiker fungieren als Berater. Wegweiser zu Krisengebieten instruieren, welche Armeen dort einst einmarschiert sind und welche Fehler die Befehlshaber damals gemacht haben. Landeskunde und Informationen über Sitten und Bräuche dienen nicht etwa, jedenfalls nicht ausschließlich dazu, fremde Kulturen tolerant zu achten. Sie sind in erster Linie nützliches Rüstzeug für den Kampfeinsatz.
Wer Auslandseinsätze der Bundeswehr ablehnt, müsste konsequent die Abschaffung des Zentrums für Militärgeschichte fordern oder wenigstens seine komplette Neuorientierung.
Quelle: https://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022643797/
Neuerscheinung zur Zerstörung der DDR-Geschichtswissenschaft
Das ND bespricht heute eine letztes Jahr in den USA erschienene Publikation, die eine der niederträchtigsten Episoden in der Geschichte der BRD-HistorikerInnen behandelt, nämlich deren Zerstörung und feindliche Übernahme der DDR-Geschichtswissenschaft in den Jahren nach 1990:
Fair-Schulz, Axel/Kessler, Mario (Hg.): East German Historians since Reunification. A Discipline Transformed. Albany: Suny Press, 2017. [Verlags-Info]
Fair-Schulz, Axel/Kessler, Mario (Hg.): East German Historians since Reunification. A Discipline Transformed. Albany: Suny Press, 2017. [Verlags-Info]
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022643652/
Neuerscheinung zur Zerstörung der DDR-Geschichtswissenschaft
Das ND bespricht heute eine letztes Jahr in den USA erschienene Publikation, die eine der niederträchtigsten Episoden in der Geschichte der BRD-HistorikerInnen behandelt, nämlich deren Zerstörung und feindliche Übernahme der DDR-Geschichtswissenschaft in den Jahren nach 1990:
Fair-Schulz, Axel/Kessler, Mario (Hg.): East German Historians since Reunification. A Discipline Transformed. Albany: Suny Press, 2017. [Verlags-Info]
Fair-Schulz, Axel/Kessler, Mario (Hg.): East German Historians since Reunification. A Discipline Transformed. Albany: Suny Press, 2017. [Verlags-Info]
Quelle: https://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022643652/
Ute Frevert im Ö1-Gespräch
Donnerstag, 11.1.2018, sendet Ö1 (21:00-21:55) ein Interview mit der Historikerin Ute Frevert anlässlich ihrer Neuerscheinung Die Politik der Demütigung: Schauplätze von Macht und Ohnmacht.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022642693/
Ute Frevert im Ö1-Gespräch
Donnerstag, 11.1.2018, sendet Ö1 (21:00-21:55) ein Interview mit der Historikerin Ute Frevert anlässlich ihrer Neuerscheinung Die Politik der Demütigung: Schauplätze von Macht und Ohnmacht.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022642693/
Radio France über die Frauen der Annales
Letzte Woche beschäftigte sich La Fabrique de l'Histoire auf Radio France mit Les femmes dans les Annales und lud Natalie Zemon Davis zum Interview ein.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022640521/
Radio France zu zwei der wichtigsten gegenwärtigen Historikerinnen
Radio France widmete sich zuletzt Publikationen zweier französischer Historikerinnen, nämlich Michelle Perrot und Arlette Farge.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022637978/
Radio France zu zwei der wichtigsten gegenwärtigen Historikerinnen
Radio France widmete sich zuletzt Publikationen zweier französischer Historikerinnen, nämlich Michelle Perrot und Arlette Farge.
Quelle: https://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022637978/
Berlin, Parkstraße 94
Heute vor 20 Jahren starb der Historiker Jürgen Kuczynski; er wohnte in Berlin, Parkstraße 94.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022629625/