Im Rahmen des Seminars für Datenkompetenzen wurde das digitalisierte Gästebuch der Kurfürstlichen Bi...
Zwischen Hausgeburt und Kreissaal – Die ostfriesische Hebamme Hilka Haßler verh. de Vires (1922-1974)
Ein Beitrag von Dr. Heiko Suhr Der 2025 von der Landschaftsbibliothek Aurich übernommene Nachlass de...
9. August 1626: Besuch in Alkmar
dk-blog Immer noch befand sich Christian II. von Anhalt-Bernburg mit seiner Frau auf der Hochzeitsr...
NGHM liest | 12 | Sofsky: Die Ordnung des Terrors (1993)
Lässt sich das nationalsozialistische Konzentrationslager als eigenständige soziale Ordnung beschre...
SSH Open Marketplace: Editathon in Bonn
Der erste Edithaton zur Kuration und Neuanlage von Ressourcen im SSH Open Marketplace fand vor zwei...
Das Gründungshaus des Meidericher Spielvereins 02
Kann es ein Leben ohne Fußball geben? Seien wir ehrlich, ja natürlich! Und vielen Leuten geht es seh...
Praxis interpretativen Schreibens – wie wird aus Datenmaterial Analyse
In meinem Methodenseminar dieses Semester habe ich wieder gemerkt, wie unsicher Studierende sind, w...
Das unfertige Projekt „Mensch“: Was heißt es, Mensch zu sein?
„Kennst du den Faust?“ (V. 299), so führt Goethe die Figur Faust in seiner gleichnamigen Tr...
#1 | Die Ankunft einer Figur. ›Guest worker‹ und ›bracero‹ in den PCUN Records, 1981 bis 1997.
Auf dem Campus der UO in Eugene (cr) Seit dem 3. August bin ich für drei Wochen in Oregon, mit e...
Kaufen, tauschen, verkaufen
Die finanziell unabhängige Frau ist vielleicht eine Errungenschaft des 20. Jahrhunderts, die finanziell kompetente Frau ist es nicht. Einer verheirateten Frau im 18. Jahrhundert fiel es für gewöhnlich zu, die Ausgaben des eigenen Haushalts zu verwalten – vorausgesetzt natürlich, es gab überhaupt etwas zu verwalten. Bei Henriette von Thimus war das Geld zumindest vorhanden und das nicht zu knapp. Als Freiherrin in Aachen, die viele Jahre ihres Lebens zu Zeiten des Wirtschaftsbooms unter der französischen Besatzung verbrachte, konnte sie es sich leisten, mehrmals im Monat zu Maskenbällen und Teepartys zu gehen und sich Stoffe aus dem Ausland liefern zu lassen. Doch auch von Thimus wusste bereits, dass man nur das Geld ausgeben kann, das man auch besitzt und behielt daher ihre Ausgaben mit Argusaugen im Blick. In ihrem Buch findet daher das Schwarzbrot für 42 Aachener Mark genauso Erwähnung wie der Moulton à 3 Reichstaler und 24 Mark, den sie für eine Weste für ihren Ehemann Philipp benötigte, oder der Schmetterlingskasten für ihren Sohn Albert für 1 Reichstaler und 18 Mark. Dass sie nicht nur die eigenen Finanzen im Blick behielt, sondern auch die von Mann und Kind, war zu der Zeit nicht ungewöhnlich.
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