Die „Rengerische Staaten“

80 Bände globale Staatenkunde um 1700, erforscht von Volker Bauer

Volker Bauer befasst sich mit einer staatenkundlichen Serie, den „Rengerische Staaten“, die ab 1704 im Verlag Renger in Halle erschien und es bis 1718 auf rund 80 Bände brachte. Zwei Drittel der Bände decken Europa, ein Drittel Afrika, Asien und Amerika ab.

„Globale Staatenkunde“ in der Rengerischen Buchhandlung in Halle/Saale

[1] Als erstes erschien 1704 der Band zu Portugal „Der Staat von Portugall“ – völlig anonym, das heißt ohne Verlagsimpressum und ohne Autor. Im Großen und Ganzen gilt das für die ganze Serie. Diesen Umstand nutzt Bauer einerseits für eine geradezu kriminologische Untersuchung, in deren Zuge er Verlag und wahrscheinliche Autoren dingfest macht, andererseits nutzt er ihn für eine mediengeschichtliche Einordnung der ebenfalls von ihm rekonstruierten und offenbar erfolgreichen Verlagsstrategie (Kapitel 1).

[2] Die „Rengerische Staaten“ richteten sich nicht an die Wissenschaften, auch wenn die Autoren mit der Universität Halle verbunden waren, sondern an ein interessiertes Publikum, das möglichst niederschwellig in die Lektüre einsteigen können sollte. Je niederschwelliger, desto höher der Verlagserfolg, das war schon immer so, wie es sich wieder einmal bestätigt.



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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/2026/02/09/die-rengerische-staaten/

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Maître Leherb: Kontinentbilder in der ehemaligen Wirtschaftsuniversität in Wien

Im Foyer der ehemaligen Wirtschaftsuniversität Wien befinden sich sechs Majolika-Bilder von Maître Leherb, die er 1982-1992 für die WU schuf und die die Kontinente zeigen. Die AK Bild, die das Gebäude aktuell nutzt, hat zu den Bildern eine kritische Diskussion initiiert, die hier fortgeführt wird.

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Quelle: https://wolfgangschmale.eu/maitre-leherb/

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