Germany’s Eastern Challenge and the Russia–Ukraine Crisis: A New Ostpolitik in the Making?
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Quelle: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/09644008.2018.1448385?ai=z4&mi=3fqos0&af=R
Vom elitären Öko-Design zur reaktionären Schöngeistigkeit
#NeueRechte
Vor 27 Jahren gründete Thomas Hoof das Warenhaus »Manufactum«. Seit 1993 macht der frühere Grüne auch in Bücher mit seinem »Manuscriptum«-Verlag – Heimat für ultra-konservative Propaganda im literarischen Kleid.

Screenshot © Archiv Magazin »der rechte rand«
Dass sich in Lebensstil und Kleidung immer auch ein Habitus widerspiegelt, hat der Soziologe Pierre Bourdieu vor über 30 Jahren eindrucksvoll gezeigt. Doch die Oberklasse der CDU- und wohlsituierten Grünen-WählerInnen mit distinguierendem Chic zu bedienen, der sich von der qualitätslosen Massenproduktion unterscheiden sollte, genügte dem Firmengründer Hoof wohl nicht mehr. Nachdem der 1948 geborene Verleger sein Warenhaus bis 2008 peu à peu an den Versandhändler Otto verkaufte und schätzungsweise 20 Millionen Euro für seinen Ruhestand kassierte, widmete er sich allein der geistigen Propaganda gegen den ‚werteverfallenden Mainstream‘. Selbstverständlich ganz stilvoll – schöngeistig, anklagend und elitär.
‹Zurück in die Zukunft›
Hoofs eigene Veröffentlichungen spiegeln das, was die »Neue Rechte« auch sonst so an kulturalistischer und vernebelnder Logik fabuliert. Da wird der Nationalsozialismus zum »dreißigjährigen Krieg zwischen Deutschland und der Welt« subsummiert, der noch dazu »tatsächlich ein wirtschaftlicher« war. Die produktive »deutsche Nationalökonomie« war für ihn Garant gegen die »ordinäre« englische Wirtschaft, basierend auf einer »kulturellen Mentalität«: dem »preußischen Prinzip«, das für eine Verquickung wirtschaftlichen und kulturellen Wachstums gestanden hätte. Deutschland – besser das »deutsche Wesen« – befände sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts in einem »antikolonialen« Kulturkampf mit der »geistesvergessenen« Weltwirtschaft. Garniert von populistisch inszenierten »Tabubrüchen« wie der Frage nach der Kraft, mit der es die Deutschen nur geschafft hätten, »zweimal innerhalb eines halben Jahrhunderts gegen alle Großmächte zu kämpfen und jeweils nur knapp zu unterliegen«. Diese Mär des sozialen, naturverbundenen und hochkulturellen »deutschen Kapitalismus« ist das Substrat, aus dem sich Hoofs verklärender Blick zurück speist. Darauf folgte die Postmoderne und der sie begleitende Werteverfall. Die Globalisierung der 1990er, die politische Karriere der vielgescholtenen Achtundsechziger sowie die Zins- und Kreditwirtschaft wären die Fallstricke Deutschlands. Und wie ließe sich die Prophezeiung einer zukünftigen Apokalypse besser verbinden als mit einem objektiv daherkommenden Modell eines Energiecrashs, nach dem die Wirtschaft früher oder später wegen des »ressourcenverschwenderischsten Lebensstils« der Postmaterialisten kollabieren würde. So werden Natur und deutsche Natürlichkeit eins und der Umweltschützer zum Kämpfer der Nation.
Keine Konsequenzen
Ein Geistesbild, das Hoof in der neu-rechten »Sezession« (Nr. 27/2008, 46/2012), der Zeitschrift des »Instituts für Staatspolitik« (IfS), offenbarte; schon wenige Monate nach dem Verkauf von »Manufactum«. Dennoch brauchte es erst einen handfesten Skandal, dass sich die neue Geschäftsführung – mehr schlecht als recht – vom einstigen Gründervater und heuer national-reaktionären Verleger distanzierte. Als 2014 das Buch »Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer« des Rechtspopulisten und jetzigen PEGIDA-Anhängers Akif Pirinçci bei »Manuscriptum« erschien und eine mediale Debatte auslöste, ließ das Öko-Warenhauses verlautbaren, es gebe keinen Zusammenhang zwischen beiden Unternehmen. Allerdings würden weiterhin thematisch passende Bücher aus dem Verlag verkauft, denn es bestehe »kein hinreichender Anlaß, die aus unserer Sicht geeigneten Titel aus dem Programm zu nehmen«. Bereits ein Jahr zuvor berichtete Hilal Sezgin in der »Süddeutschen Zeitung« über den Verlag; »Manufactum« reagierte im identischen Wortlaut und dem Zusatz: »Herr Hoof ist heute für uns ausschließlich ein Lieferant bzw. Vermieter«. Soll heißen: alles bleibt wie es ist.
Homophober Mainstream
Dabei propagiert Hoofs Verlag wie andere »Neue Rechte« einen intellektuellen und militanten Kulturkampf, der sich im »Manuscriptum«-Portfolio widerspiegelt. Hans-Hermann Hoppe schwadroniert in seinem Buch »Demokratie. Der Gott, der keiner ist« gegen »Demokraten und Kommunisten«: »Sie müssen aus der Gesellschaft physisch entfernt und ausgewiesen werden.« Und Pirinçci legte erst diesen Oktober in der Reihe »Lichtschlag in der Edition Sonderwege« mit »Die Große Verschwulung. Wenn aus Männern Frauen werden und aus Frauen keine Männer« nach. Angekündigt als ‹Kampfansage› gegen ‹Gleichmacher-Ideologie› und ‹Gender-Mainstreaming›, ist dieses Werk nicht nur die Fortsetzung seines ersten Pamphlets; es schließt direkt an den homophoben und patriarchalen Diskurs von Thilo Sarrazin an, an die »Alternative für Deutschland« und an die christlichen FundamentalistInnen der »Demo für Alle« (siehe drr Nr. 156).
Gleich daneben ein weiteres Buch: »Homosexualität gibt es nicht. Abschied von einem leeren Versprechen«, in dem Gleichgeschlechtlichkeit im üblichen pseudowissenschaftlichen Duktus zur nicht naturgemäßen »Erfindung« und zum »Türöffner« wird. Genau diese Liberalisierung und Pluralisierung ist für die »Neuen Rechten« wie den Autoren Andreas Lombard – neben dem Islam und den Flüchtlingen – gegenwärtig die größte Bedrohung ihres kultur-biologistischen Gesellschaftsentwurfs.
Lombard ist mit seinem »Landtverlag« auch Geschäftspartner von Hoof. Ebenso wie der Verantwortliche der gleichnamigen Edition André Lichtschlag, der zudem Herausgeber der Zeitschrift »eigentümlich frei« ist. Die Titel von »Manuscriptum« finden sich indes auch im Angebot des »Kopp-Verlags« sowie im »Verlag Antaios« wieder, den der Multifunktionär Götz Kubitschek leitet. Hoof weiß sich somit in neu-rechter Gesellschaft.
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Quelle: https://www.der-rechte-rand.de/archive/3702/manuscriptum/
Publizistische Zellteilung: »Cato« und »Sezession«
#NeueRechte
Zwei rechte Zeitschriften, eine politische Herkunft: »Cato« und »Sezession« verfolgen ähnliche politische Ziele, sprechen eine ähnliche LeserInnenschaft an und setzen doch unterschiedliche Akzente.

Kubitschek auf der Buchmesse
in Leipzig © Mark Mühlhaus / attenzione
Die Zeitschrift »Sezession« trat im Sterbejahr Armin Mohlers 2003 mit dem Anspruch an, dessen Erbe fortzuführen. Zugleich lag das Feld neu-rechter Periodika weitgehend brach. Die Zeitschrift »Criticón«, seit 1970 Theorie- und Selbstverständigungsorgan der Neuen Rechten in Deutschland, war 1998 in die Hände von Gunnar Sohn übergegangen, der sie zu einem für das neu-rechte Milieu uninteressanten Wirtschaftsblatt umbaute. Die Zeitschrift »Mut«, über Jahrzehnte Scharnierorgan zwischen Konservatismus und »Neuer Rechter«, hatte ebenfalls aufgrund einer inhaltlichen Umorientierung an Bedeutung verloren. Andere rechte Zeitschriften wie »Gegengift«, »Neue Ordnung« oder »Aula« entfalteten in der Bundesrepublik nicht annährend die Reichweite von »Criticón«. So konnte »Sezession« in eine publizistische Lücke stoßen und war von Beginn an das Sprachrohr des im Mai 2000 gegründeten »Institut für Staatspolitik« (IfS). Ziel war es, neben dessen Akademien ein Forum zu schaffen, Thesen und Themen der »Neuen Rechten« zu diskutieren. Ihren inhaltlichen Aufbau hat »Sezession« seitdem im Wesentlichen beibehalten.
Themen
Seit der Gründung stellt »Sezession« AutorInnen, DichterInnen oder PhilosophInnen mit ihrem Werk vor, die im weitesten Sinne rechts stehen und somit für rechtes Denken fruchtbar gemacht werden sollen. Die Bandbreite der vorgestellten Personen ist groß und diese sind nicht zwingend kongruent zueinander. Dennoch wurde über die Jahre klar, wer, wie Carl Schmitt und Ernst Jünger, zu den Hausheiligen der »Sezession« zählt. Den porträtierten Personen und rechten Identitätsthemen wie Einwanderung, Demographie, Islam, Familie oder Zweiter Weltkrieg und NS-Vergangenheit widmet die Zeitung Aufsätze, die den Charakter thematischer Einführungen haben. Sie zielen auf einen akademischen Nachwuchs, der an rechte Denker und rechtes Denken grundsätzlich herangeführt wird. In den ersten Jahren erschienen diese Einführungen in der Rubrik »Grundlagen«, die von der bis heute existierenden Rubrik »Autorenportrait« ergänzt wurde. Wie ein thematischer roter Faden zieht sich durch die Jahrgänge der »Sezession« die Debatte um die Selbstverortung der »Neuen Rechten« als politische Strömung. Während zuerst die kulturpessimistische Klage über die Dekadenz liberaler Gesellschaften dominierte, ändert sich mit Beginn der Debatte um das erste Buch von Thilo Sarrazin der Ton grundsätzlich. Frühzeitig erkannten die neu-rechten ProtagonistInnen um Götz Kubitschek das Potential einer rassistischen Debatte, die alle Motive und Begriffe enthielt, die die »Neue Rechte« seit Jahrzehnten zu setzen versuchte. Man sah sich vor einem politischen Bedeutungszuwachs, der mit der Entwicklung der »Alternative für Deutschland« (AfD) und der Herausbildung rassistischer Mobilisierungen wie PEGIDA auch eintrat.
Das intellektuelle Niveau der Artikel variiert stark. Philosophische und programmatische Texte, die sich mit der Ideengeschichte der »Neuen Rechten« befassen, lesen sich sehr anspruchs- und voraussetzungsvoll. Texte hingegen, die sich mit liberalen oder linken Konzepten von Kultur und Gesellschaft befassen, kommen über eine reine Deskription ihres Gegenstandes oftmals nicht hinaus. Auf hohem Niveau hingegen bewegen sich Rezensionen auch belletristischer Bücher.
Autoren
Über Jahre war der Historiker Karlheinz Weißmann stilprägender Autor der »Sezession« und bestimmte mit seinen Aufsätzen, Glossen und Rezensionen ihre Richtung. Kennzeichnend für Weißmanns Überlegungen war die Frage nach der Macht und dem Gestaltungswillen von Eliten in staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen. Weißmanns analysestarke, aber aktionsarme Zugriffe auf rechte Themen verliehen »Sezession« einen gravitätischen Habitus. Die Autorenschaft – Autorinnen sind, abgesehen von Ellen Kositza und Caroline Sommerfeld-Lethen, die Ausnahme – der Zeitschrift rekrutierte sich in den ersten Jahren aus dem Umfeld der Wochenzeitung »Junge Freiheit« (JF). Zudem finden sich dort Personen wie Bernd Rabehl, die ursprünglich nicht dem neu-rechten Milieu zuzurechnen sind, sich ihm aber inhaltlich angenähert haben. In den zurückliegenden Jahren kamen Nachwuchsautoren aus dem Umkreis der »Identitären« hinzu. Programmatische Texte kommen nach dem Bruch zwischen »Sezession« und Weißmann von Kubitschek oder auch dem ehemaligen Funktionär des »Nationaldemokratischen Hochschul-Bundes« (NHB), dem Juristen Thor von Waldstein. Kubitschek ist zugleich verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift
Auflage, Erscheinungsweise und Reichweite
»Sezession« erschien bis 2006 vierteljährlich, seit 2007 zweimonatlich. Zweifelsohne ist die Auflage von »Sezession« in den letzten Jahren im Zuge der medialen Repräsentanz ihres Verlegers Götz Kubitschek gestiegen, sie selbst spricht von einer Druckauflage mit 3.000 Exemplaren. Die Verknüpfung mit dem gleichnamigen Online-Angebot ermöglicht die Interaktion mit den LeserInnen. Die Reichweite der gedruckten »Sezession« ist jedoch nicht an der Auflage allein zu messen: In einem Milieu, in dem Elitedenken und Verachtung der Massen herrschen, ist es wichtig, wer die Zeitschrift liest. Inhaltliche Bezugnahmen durch Feuilleton-AutorInnen in Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Süddeutscher Zeitung auf die »Sezession« zeigen, dass diese im etablierten Kulturbetrieb bereits wahrgenommen wurde, als es in den genannten Zeitungen noch keine Reportagen aus Schnellroda gab. Die intendierte intellektuelle Wirkung von »Sezession« besteht darin, langfristig Diskursverläufe zu beeinflussen – in der Sprache der »Neuen Rechten« nennt sich dies »Metapolitik«. Ihre LeserInnenschaft dürfte sich neben den burschenschaftlichen Kreisen bei AfD-Mandats- und FunktionsträgerInnen sowie deren parlamentarischer MitarbeiterInnenschaft finden. »Sezession« ist keine Publikumszeitschrift und nicht im Zeitschriftenhandel erhältlich. Zudem sind in ihrer politischen Nachbarschaft in den vergangenen Jahren Zeitschriften entstanden, deren Profil sich zwar von ihr unterscheiden, die jedoch auf eine ähnliche Zielgruppe setzen. Für eine hohe LeserInnenbindung an die Zeitschrift sorgen nicht zuletzt die sogenannten Akademien und Salons des IfS. Diese an den akademischen Nachwuchs adressierten Schulungen können die Begegnung mit dem Kreis der »Sezession«-AutorInnen ermöglichen und neue LeserInnen rekrutieren. Vorträge, die auf den Akademien des IfS gehalten werden, finden sich hernach in »Sezession« inhaltlich aufbereitet wieder. Auf diese Weise gewann die Zeitschrift in den letzten Jahren jüngere AutorInnen.
»Cato«
Die seit Frühjahr 2017 zweimonatlich erscheinende Zeitschrift »Cato« ist Produkt einer neu-rechten publizistischen Zellteilung. Im Zuge der Debatte um Rolle, Aufgaben und Chancen der Gründung der AfD kam es 2014 im IfS zu einer Spaltung zwischen Karlheinz Weißmann und Götz Kubitschek. In der Folge verließ Weißmann das IfS und stellte seine Mitarbeit für »Sezession« ein. Das Erbe des verstorbenen Caspar von Schrenk-Notzing sah Weißmann nun in der »Förderstiftung konservative Bildung und Forschung« (FKBF) mit Sitz in Berlin verwirklicht, die Trägerin der »Bibliothek des Konservatismus« ist und deren Stiftungsvorsitz JF-Chefredakteur Dieter Stein innehat. Der Verlag der JF ist denn auch alleiniger Gesellschafter des Magazins »Cato«. In diesem Umfeld trug man sich bereits einige Jahre mit dem Gedanken der Gründung einer Zeitschrift. Mit »Cato« hoben Weißmann, Stein und Andreas Lombard (»Landt-Verlag«) ein neues publizistisches Forum für neu-rechte Theorie und Lebensart aus der Taufe; die Startauflagen betrugen nach eigenen Angaben fünfzigtausend Exemplare. Dass dies im engen Marktsegment rechter Zeitschriften nicht ohne Risiko ist, scheint den Machern bewusst. Im Interview mit der JF antwortete »Cato«-Chefredakteur Lombard auf die Frage, ob es zwischen Magazinen wie »Eigentümlich frei«, »Sezession«, »Tichys Einblick« und »Cicero« auf dem publizistischen Markt noch Platz für eine Zeitschrift wie »Cato« gebe, diese richte sich an ein »Milieu, das nicht Mainstream ist und sich oft (…) als konservativ versteht«. Gerade »der Erfolg von »eigentümlich frei« aber auch die Entwicklung bei »Tumult« (…) zeigen den Bedarf klar an«. Auf die »Sezession« angesprochen, antwortet Lombard, diese habe eine »spezielle, nationalrevolutionäre Ausrichtung. Das wäre mir zu eng«. Laut Lombard liege ihm eine metapolitische Linie näher als die tagespolitische Intervention. Doch gerade die »Metapolitik« ist bei »Sezession« erklärtes, wenn auch immer weniger eingelöstes Programm.

Karlheinz Weißmann © Mark Mühlhaus / attenzione
Erscheinungsbild, Themen, AdressatInnen
»Cato« ist eine Publikumszeitschrift, setzt in den bislang erschienenen Ausgaben auf ausladendes Layout und Bildstrecken und scheut auch vor boulevardesken Formaten nicht zurück. Zu den festen Rubriken zählen Interview, Essay und Kolumne. In einer Rubrik wird auf die Frage geantwortet: »Was ist deutsch?«
Wie zuvor in »Sezession« legt Karlheinz Weißmann die ideologischen Fundamente der Zeitschrift. Die inhaltliche Agenda ist klar neu-rechts ausgerichtet. So würdigte eine der zurückliegenden Ausgaben Botho Strauß’ Werk als Impulsgeber für den rechten Aufbruch zu Beginn der 1990er Jahre. Doch anders als inzwischen bei »Sezession« ist der faschistische AktivistInnen-Sound in »Cato« gänzlich abwesend. Konzeptionell scheint »Cato« stärker an die Tradition von »Mut« anzuknüpfen als an die Binnenidentitätsdiskurse eines neu-rechten Bewegungsflügels, die in »Sezession« inzwischen dominieren. Mit dem Werbespruch »Ihre Arche für die Stürme von morgen« gibt sich »Cato« gediegen, wertkonservativ und zielt auf eine bildungs- und besitzbürgerliche LeserInnenschaft. Dennoch spielen sich »Sezession« und »Cato« indirekt inhaltliche Bälle zu, etwa wenn in der aktuellen »Cato«-Ausgabe die US-amerikanische Feministin Camille Paglia portraitiert wird, deren Buch just im »Antaios Verlag« erscheinen sollte. Neben AutorInnen, die aus dem JF-Umkreis kommen, kann »Cato« auch welche an sich binden, die nicht zum rechtsintellektuellen Milieu gehören. Darin folgt sie dem Muster der »Jungen Freiheit«.
Mit »Cato« und »Sezession« fischen zwei Zeitschriften in denselben rechtsintellektuellen Gewässern. Was das Marktsegment rechter Publikationen angeht, so konkurrieren sie miteinander. Inhaltlich jedoch verhalten sich beide Zeitschriften wie die unterschiedlichen neu-rechten Strömungen durchaus komplementär zu einander.
Der Beitrag Publizistische Zellteilung: »Cato« und »Sezession« erschien zuerst auf der rechte rand.
Quelle: https://www.der-rechte-rand.de/archive/3699/cato-sezession/
National and ethnic identifications among the Slovak diaspora in Serbia: stranded between state(s) and ethnicity?
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Quelle: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/00905992.2018.1488825?ai=z4&mi=3fqos0&af=R
National and ethnic identifications among the Slovak diaspora in Serbia: stranded between state(s) and ethnicity?
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Quelle: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/00905992.2018.1488825?ai=z4&mi=3fqos0&af=R
Titelseiten
Volume: 52
Issue: 1
Pages: i-viii
443Orts-, Personen- und Sachregister
Volume: 52
Issue: 1
Pages: 443-450
Quelle: http://www.degruyter.com/view/j/fmst.2018.52.issue-1/fmst-2018-018/fmst-2018-018.xml
189Vom erzählten Brauch zum verschriftlichten Recht
Volume: 52
Issue: 1
Pages: 189-215
Quelle: http://www.degruyter.com/view/j/fmst.2018.52.issue-1/fmst-2018-009/fmst-2018-009.xml