TIPP: “Es werden China-Versteher gebraucht”

Während die Deutsch-Amerikanischen Beziehungen im Kontext der NSA-Affäre gegenwärtig im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen stehen, finden die diplomatischen Beziehungen zu Südost-Asien oft weniger Beachtung. Doch China ist ein immer einflussreicherer Akteur und Handelspartner: Laut Statistischem Bundesamt wurden allein 2012 Waren im Wert von 66,6 Milliarden Euro von Deutschland nach China exportiert  – Tendenz steigend.

Gleichzeitig ist die Wahrnehmung Chinas in deutschen Medien von Klischees geprägt. „Schon vor fünfundzwanzig Jahren hat der Konstanzer Historiker Jürgen Osterhammel die Genese dieses China-Bildes analysiert und ist zu dem Schluss gekommen, dass der Westen China immer nur als Zerrbild wahrnimmt – je nach eigener Befindlichkeit mal als Vorbild, mal als Gegenbild, nie jedoch unvoreingenommen. Es ist dieser Charakter unserer China-Wahrnehmung als Projektion eigener Befindlichkeiten, der uns den Blick verstellt und eine weniger vorurteilsgeprägte Darstellung verhindert.“

In ihrem Artikel „Es werden China-Versteher gebraucht” in der Süddeutschen Zeitung vom 2. Februar 2014 untersuchen Viola von Cramon und Axel Schneider die Rolle der Sinologie, das heißt die akademische Auseinandersetzung mit China, und plädieren für eine intensivere Förderung und Restrukturierung des Studienfachs. Nur so könne dieses Zerrbild nachhaltig verändert werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Quelle: http://wwc.hypotheses.org/63

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Pixel kaufen — Händel-Haus unterstützen

Januar 2006: der junge Engländer Alex Tew hatte eine recht banale Idee, wie er sein Studium finanzieren könnte. Auf einer Website verkaufte er Pixel. Mit dem Erlös — eine Million Dollar — konnte er dann sein Hochschulausbildung bezahlen. Diese simple Idee greift nun die Stiftung Händel-Haus in Halle in Kooperation mit der Mitteldeutschen Zeitung auf. Unter dem Motto “Ehren Sie den Meister mit Ihrem Logo für einen gemeinnützigen Zweck” können Privat– oder Geschäftsleute Pixel kaufen, ihr Logo darstellen und so Gutes für das Händel-Haus tun. Mit dem Erlös wird der Ankauf von Erstdrucken von Händels Opernwerken unterstützt. 13 von über 40 Opernwerken konnten schon für Halle angekauft werden. In Sonderausstellungen werden die Drucke der Öffentlichkeit gezeigt. Zugleich werden sie der Forschung zur Verfügung gestellt. Obwohl diese Idee an der von Tew angelehnt ist, verbindet sie Öffentlichkeit mit einem besonderen Anliegen. Wir wünschen Ihr viel Erfolg.

Quelle: http://wissens-werk.de/blog/aeon/2010/04/27/pixel-kaufen-haendel-halle/

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