Der Schreck des Rezensenten

Schade, dass sich die heutige Ausgabe der FAZ (derzeit Paywall) dafür hergibt, ihr Feuilleton einem nichtsahnenden Rezensenten zur Verfügung zu stellen, der jedem Klischee über Alter, Geschlecht und sonstige Herkunft entspricht: Anton Thuswaldner erschrickt darüber, dass in Bettina Balàkas Roman "Der Zauberer vom Cobenzl" von an der Wiener Revolution 1848 beteiligten "Erdarbeitern und Erdarbeiterinnen" die Rede ist und sieht hier "einen Kniefall vor unserem Zeitgeist" am Werk. Der gute Mann versteht unter "Zeitgeist" wohl das, was Rechtsextreme als "Genderwahn" bezeichnen, ihm erscheinen Frauen als aufständische Revolutionärinnen undenkbar - er möge bei seinem nächsten Wien-Aufenthalt den "Platz der Erdarbeiterinnen" aufsuchen und sich eines Besseren belehren lassen.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022697868/

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GAG424: Die Erfindung der Briefmarke

Eine Geschichte über eine Postreform und ihre Folgen

Rowland Hill war 1840 im Auftrag des britischen Parlaments für eine Postreform verantwortlich, mit der er für die Einführung des modernen Postdienstes sorgte. Seither wird das Porto für Briefe im Voraus bezahlt: mit einer Briefmarke. Die One Penny Black, mit Queen Victoria als Motiv, ist die erste selbstklebende Briefmarke der Geschichte. Und so begann nicht nur der weltweite Siegeszug der Postwertzeichen, sondern auch eine Kommunikationsrevolution.

Wir sprechen in der Folge über seltene Briefmarken, wie den Tre-Skilling-Banco-Fehldruck oder die Rote und Blaue Mauritius, die Philatelie und einen ganz besonderen Briefmarkensammler.

Literatur

  • Catherine Golden: „Posting It: The Victorian Revolution in Letter Writing“

Das Episodenbild zeigt den Tre-Skilling-Banco-Fehldruck, den ein Stockholmer Schüler 1885 auf dem Dachboden seiner Großmutter fand..

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Quelle: https://www.geschichte.fm/archiv/gag424/

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Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (Doktorand:in, 100%) im Bereich Digitale Germanistische Mediävistik gesucht!

Im Rahmen der Professur für Germanistik – Computerphilologie und Mediävistik im Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften ist am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der TU Darmstadt zum 01.04.2024 die zunächst auf drei Jahre befristete Stelle als wiss. Mitarbeiter:in (w/m/d) (100%) zu besetzen. Die Stelle dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifikation des/der Bewerbers/Bewerberin mit dem Ziel der Promotion.

Wir suchen eine Persönlichkeit, die

  • an der Ausbildung von Studierenden in den germanistischen und digitalphilologischen Studiengängen im Umfang von 4 SWS mitwirkt, insbesondere in der Mediävistik und der Computerphilologie, z.T. auch in englischer Sprache;


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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=20159

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