Klingt spannend: Ein Call for Paper für den im Dezember 2013 stattfindenden Internationalen Walter Benjamin Kongress "Über den Begriff der Geschichte" / Geschichte schreiben.
Neuerscheinung zu Paul Otlet
Hartmann, Frank (Hg.): Vom Buch zur Datenbank. Paul Otlets Utopie der Wissensvisualisierung. Berlin: Avinus, 2012. 206 Seiten, ISBN 978-3-86938-025-4, 32 € [Verlags-Info]
Ankündigung:
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts geriet das Dokumentationswesen in eine Krise: wie lässt sich das kulturelle Wissen nachhaltiger organisieren?
Paul Otlet (18681944), ein belgischer Industriellenerbe und studierter Rechtsanwalt, entwickelte zusammen mit Henri La Fontaine ab 1895 ein Ordnungs- und Klassifikationssystem, das das millionenfach publizierte Weltwissen dokumentieren sollte. Otlets Anspruch war die Schaffung eines Instrument dubiquité, das zur Hyper-Intelligence führen sollte. Jahrzehnte vor Web und Wikis weisen diese Ideen auf eine globale Vernetzung des Wissens hin.
Der vorliegende Titel erinnert an den Pionier Paul Otlet mit einer ausführlichen Einleitung von Frank Hartmann (Bauhaus-Universität Weimar), Beiträgen von W. Boyd Rayward (University of Illinois), Charles van den Heuvel (Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften) und Wouter Van Acker (Universität Gent).
[via Hapke-Weblog]
Brüssel kennt übrigens eine Rue Otlet:
Ankündigung:
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts geriet das Dokumentationswesen in eine Krise: wie lässt sich das kulturelle Wissen nachhaltiger organisieren?
Paul Otlet (18681944), ein belgischer Industriellenerbe und studierter Rechtsanwalt, entwickelte zusammen mit Henri La Fontaine ab 1895 ein Ordnungs- und Klassifikationssystem, das das millionenfach publizierte Weltwissen dokumentieren sollte. Otlets Anspruch war die Schaffung eines Instrument dubiquité, das zur Hyper-Intelligence führen sollte. Jahrzehnte vor Web und Wikis weisen diese Ideen auf eine globale Vernetzung des Wissens hin.
Der vorliegende Titel erinnert an den Pionier Paul Otlet mit einer ausführlichen Einleitung von Frank Hartmann (Bauhaus-Universität Weimar), Beiträgen von W. Boyd Rayward (University of Illinois), Charles van den Heuvel (Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften) und Wouter Van Acker (Universität Gent).
[via Hapke-Weblog]
Brüssel kennt übrigens eine Rue Otlet:
Michael Scharang über den feinen Unterschied zwischen Nationalismus und Chauvinismus
Im heutigen Presse-Spectrum reflektiert Michael Scharang über deutschen und österreichischen Sozialcharakter: "Der Deutsche ist ein weltlüsterner Nationalist, der Österreicher hingegen chauvinistisch und weltverdrossen."
Ö1: Die Suchmaschine und ihre analogen Vorfahren
Kommende Woche (Di, 20.11.2012, 19:05-19:30) beschäftigen sich die Ö1-Dimensionen mit den Vorfahren der Suchmaschinen; ein paar der Wortspenden stammen von mir:
Dimensionen - die Welt der Wissenschaft
Ö1 Medien-Schwerpunkt
Die Suchmaschine und ihre analogen Vorfahren. Informationsfilter vor dem Computerzeitalter. Gestaltung: Marlene Nowotny
Ein Alltag ohne Informationen aus dem Internet ist heute fast unvorstellbar. Digitale Suchmaschinen helfen uns, die Inhalte aus dem Netz zu durchforsten. Doch wer waren die "Vorläufer" dieser hochkomplexen Computerprogramme, die uns heute auf Knopfdruck Suchergebnisse zur Verfügung stellen? Die Geschichtswissenschaft macht sich nun daran, die zahlreichen Einrichtungen, Personen und Techniken zu untersuchen, die vor Google und Co. diese Funktionen übernommen haben: etwas Staatshandbücher, Bibliothekskataloge oder Zeitungskomptoire.
Welche strukturellen Ähnlichkeiten gibt es zwischen den Suchmaschinen der Vergangenheit und der Gegenwart? Welche utopischen Vorstellungen haben sich an Suchmaschinen vor dem Computerzeitalter geknüpft? Und wie neutral waren analoge Suchmaschinen und welche Wertvorstellungen beeinflussen die digitalen Informationsfilter heute?
Dimensionen - die Welt der Wissenschaft
Ö1 Medien-Schwerpunkt
Die Suchmaschine und ihre analogen Vorfahren. Informationsfilter vor dem Computerzeitalter. Gestaltung: Marlene Nowotny
Ein Alltag ohne Informationen aus dem Internet ist heute fast unvorstellbar. Digitale Suchmaschinen helfen uns, die Inhalte aus dem Netz zu durchforsten. Doch wer waren die "Vorläufer" dieser hochkomplexen Computerprogramme, die uns heute auf Knopfdruck Suchergebnisse zur Verfügung stellen? Die Geschichtswissenschaft macht sich nun daran, die zahlreichen Einrichtungen, Personen und Techniken zu untersuchen, die vor Google und Co. diese Funktionen übernommen haben: etwas Staatshandbücher, Bibliothekskataloge oder Zeitungskomptoire.
Welche strukturellen Ähnlichkeiten gibt es zwischen den Suchmaschinen der Vergangenheit und der Gegenwart? Welche utopischen Vorstellungen haben sich an Suchmaschinen vor dem Computerzeitalter geknüpft? Und wie neutral waren analoge Suchmaschinen und welche Wertvorstellungen beeinflussen die digitalen Informationsfilter heute?
Nachruf auf Eric Hobsbawm von Georg Fülberth
Die aktuelle Ausgabe des Argument (PDF) enthält einen von Georg Fülberth verfassten Nachruf auf Eric Hobsbawm.
[via @istuetzle]
[via @istuetzle]
Porträt von Jacques-René Hébert
Es ist nicht gerade häufig, dass deutschsprachige Medien ausführliche Porträts französischer Revolutionäre veröffentlichen, wie zB heute eines von Jacques-René Hébert.
Ein Symposion, das in die Kapuzinergruft gehört
Eigentlich unglaublich, wofür sich ernsthafte HistorikerInnen manchmal hergeben: In Versailles findet demnächst ein Symposion statt zum Thema Les Habsbourg et la France (Programm); soweit so gut, es dient allerdings der Hommage eines gewissen "Otto de Habsbourg" und das Programm bestreiten u.a. Kaliber wie eine attachée de presse dOtto de Habsbourg; es hat auch Skurilles zu bieten wie einen Vortrag zum Thema La rencontre historique Otto de Habsbourg Charles de Gaulle. Ein geeigneterer Ort als Versailles wäre für solch ein Spektakel sicherlich die Kapuzinergruft.
Interview mit Lothar Müller zur Epoche des Papiers
Kommende Woche (Montag, 19.11.2012, 18 Uhr) hält Lothar Müller am IFK einen Vortrag zu Das Blatt und das Netz. Überlegungen zu einer Medientheorie des Papiers; heute veröffentlicht der Standard ein Interview mit ihm zum Thema sowie eine Besprechung seines Buchs.
Müller, Lothar: Weiße Magie. Die Epoche des Papiers. München: Hanser, 2012.
Müller, Lothar: Weiße Magie. Die Epoche des Papiers. München: Hanser, 2012.
Stockerau 133
Die Anfänge der Netzwerktheorie
In ihrem Beitrag für Science ORF erinnert Nacim Ghanbari an die Anfänge der Netzwerktheorie in den 1950er Jahren, als man von der Propagierung eines aktiven Networking noch weit entfernt war.
