Raul Zelik: Infrastruktursozialismus besser als Grundeinkommen

Raul Zeliks Beitrag zur Revolutions-Debatte in der aktuellen WOZ enthält u.a. folgende Passage:

Das Projekt eines «Infrastruktursozialismus», der Bildung, Gesundheit, öffentlichen Nahverkehr und Energie für alle zur Verfügung stellt, wäre eine viel wirkungsvollere Strategie zur Durchsetzung der allgemeinen Teilhabe als das Grundeinkommen, über das heute so viel diskutiert wird und das uns dann doch nur als vereinzelte, vermeintlich freie KonsumentInnen zurücklässt.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022640807/

Weiterlesen

Was ich beim Geschichtstalk gelernt habe

Rund um die Premiere des Geschichtstalks herrschten Aufregung und Durcheinander im Super7000. Wie es in einem improvisierten Fernsehstudio voller Historiker_innen wirklich zugeht, wenn Funken sprühen und ein groß angekündigter Livestream bevorsteht, das soll jedoch ein andermal erzählt werden. Heute geht es mir um die Argumente, die in der Talkrunde aufeinander prallten, und denen ich während der Livesendung kaum folgen konnte. Die meisten haben wahrscheinlich nicht einmal gemerkt, dass da Argumente aufeinander prallten, so einig wollten sich die Talker_innen vor der Kamera sein. Zu viel … „Was ich beim Geschichtstalk gelernt habe“ weiterlesen

Quelle: https://gts7000.hypotheses.org/204

Weiterlesen

Wissenschaftsbarometer 2017. Vertrauen in Wissenschaft zur Bundestagswahl

Auch in diesem Jahr hat Wissenschaft im Dialog für das Wissenschaftsbarometer Bürger gefragt, was sie über Wissenschaft denken. Neben allgemeinen Fragen ging es dabei passend zur Bundestagswahl auch um Aspekte wie das Verhältnis zwischen Wirtschaft, Politik und Wissenschaft oder das Vertrauen in wissenschaftliche … Weiterlesen →

Quelle: http://kristinoswald.hypotheses.org/2095

Weiterlesen

Funfact aus dem Jahr 2007

Funfact aus dem Jahr 2007, erinnert Dank des Adresscomptoir: Peter Pilz polemisierte damals gegen die Grüne Parteijugend (genauer: GAJ Wien), weil diese im Vorfeld der nationalen EM-Besoffenheit ein treffendes Plakat samt Slogan "Nimm dein Flaggerl für dein Gaggerl" kreiert hatte; Pilz schlug ihnen darauf vor, sich "eine Scheisspartei [zu] suchen". Tja, mittlerweile haben beide Seiten diesen Rat beherzigt, auf sehr unterschiedliche Weise allerdings. Noch immer lesenswert ist übrigens, was damals Franz Schandl für die Streifzüge in dieser Angelegenheit schrieb.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022628419/

Weiterlesen

Was uns die Schwarzmundgrundel über Südosteuropa sagt (wenn sie denn sprechen könnte): Verflechtung, Marginalität und Nationalismus

von Ulf Brunnbauer

Abstrakt

Ausgehend von einer kurzen Erörterung der Position der Area Studies in Deutschland in den letzten Jahrzehnten diskutiert der Beitrag die Frage nach der Relevanz der Südosteuropaforschung. Während das geringe ökonomische und demographische Gewicht Südosteuropas zur Ansicht verleiten könnte, eigentlich bedürfe es keiner konzentrierten Beschäftigung mit der Region, argumentiert der Text für das heuristische Potenzial der Region: Die Forschung über sie kann wichtige Beiträge zu „großen“ Forschungsdebatten leisten. Südosteuropa kann als Fallbeispiel einer semi-peripheren Region am Rande eines der Kerne des globalen Systems angesehen werden. Welche spezifischen politischen und gesellschaftlichen Reaktions- und Anpassungsformen auf diese Situation lassen sich dann beobachten? Am Beispiel des aktuell wieder so virulenten Nationalismus versucht der Beitrag zu verdeutlichen, dass die Geschichte der Region nur aus ihrer marginalen Position heraus zu verstehen ist, da sich daran historische Akteure Mal für Mal abgearbeitet haben. Südosteuropa führt also deutlich die relationale Natur des Nationalismus – der scheinbar selbstbezüglichen Ideologie par excellence – vor.

 

Einleitung

Im Jahr 2000 veröffentlichte der Wissenschaftsrat eine Stellungnahme zu den Berliner Hochschulen, in der er sich auch zu den konzeptionellen Grundlagen ihrer Regionalstudien (Area Studies) äußerte, und zwar äußerst kritisch:

„Die Kategorie ‚Raum’ oder ‚Region’ steht indessen in keiner Beziehung zu wissenschaftlichen Disziplinen, Methoden oder zur Theoriebildung der betroffenen Fächer.

[...]

Quelle: https://ostblog.hypotheses.org/813

Weiterlesen

Berliner Morgenrot: Brauchbare Zeitungsnachrichten

Na, das sind ja mal erfreuliche Zeitungsmeldungen, die laut ND in einer an Berliner Bahnhöfen verteilten Gazette namens Berliner Morgenrot zu lesen sind: Grenzöffnung, Personennahverkehr zum Nulltarif, Abschaffung des privaten Wohnungsmarkts, das Berliner Schloss wird zu einer Wohngemeinschaft, Vergesellschaftung der Produktionsmittel in Aussicht. Da braucht sich jetzt nur mehr die Realität an die von der Interventionistischen Linken gestaltete Zeitung anpassen!

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022621821/

Weiterlesen

Stadtgeschichtliche Sammlungen (1) – Politik, Parteien und Wählergemeinschaften.

Das Stadtarchiv sammelt und bewahrt Dokumente rund um die Ditzinger Ortspolitik, aber auch zu landes- und bundespolitischen Themen mit lokalem Bezug. Dazu gehören Wahlbroschüren, Wahlaufrufe, Wahlplakate, Flugblätter und Kandidatenlisten der Parteien, Wählervereinigungen und einzelner Kandidaten z. B. zu den Oberbürgermeisterwahlen, sowie Festschriften und andere Veröffentlichungen von Parteien und sonstigen politischen Gruppen.

Der Bestand umfasst derzeit die Jahre 1913 bis 2014. Einen Schwerpunkt bilden die Wahlkämpfe der Weimarer Republik und ganz Allgemein die letzten rund 40 Jahre. Neben parteibezogenen Broschüren und Flugblättern finden sich auch Unterlagen zu einzelnen politischen Themen, die die Ditzinger Bürger in den letzten 100 Jahren bewegt haben: Von den Volksentscheiden über die Fürsteneignung und den Youngplan (1926 bzw. 1929) bis zu Stuttgart 21: Sie alle haben Niederschlag in den Sammlungen des Stadtarchivs gefunden. Die nachstehende Bildergalerie bietet einen kleinen Ausschnitt.

[...]

Quelle: https://ditzingen.hypotheses.org/140

Weiterlesen

Trump & Consorten: Was nützt uns die Besinnung auf die antike demokratia?

Birger P. Priddat Indem wir uns angewöhnen, Figuren wie Erdogan, Trump, Putin als Tyrannen oder als Despoten zu bezeichnen, indem wir die amerikanische Politik schon seit längerem oligarchisch nennen und indem wir meinen, die Demokratie erodieren zu sehen, bewegen wir uns im Differenzierungsspiel antiker Verfassungen, als wenn wir uns vergewissern wollten, auf welchem politischen Terrain wir uns momentan bewegen. Solcherart denken wir den Quellcode, die athenische politeia, um uns zu vergewissern, wofür wir einstehen können sollten. Platon und Aristoteles interpretieren die Polis als ein […]

Quelle: http://kure.hypotheses.org/197

Weiterlesen

Georg Fülberth zur Kampagne gegen Andrej Holm

Konzise Zusammenfassung der Kampagne gegen den Berliner Stadtsoziologen und Kurzzeit-Staatssekretär für Wohnen Andrej Holm von Georg Fülberth in Konkret. Fülberths Fazit:
Großer Glückwunsch an Andrej Holm und alle, die für ihn gekämpft haben. Dass er den Job als Staatssekretär los ist, sollte ihn eher freuen. Er wird für den Druck von außen sehr gebraucht werden.
Ich selber habe damals diesen offenen Brief zur Unterstützung Holms mitunterzeichnet.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022607804/

Weiterlesen
1 2 3 20