Kategorie: Rezensionen

Zukunft war gestern

Schwarzweißfotografie vom Abbruch von Plattenbauten, darüber rote Schrift
Bücher über das Ende der DDR und dessen Vorgeschichte sind mittlerweile Legende. Nahezu alle Winkel des untergegangenen Staates wurden wissenschaftlich wie feuilletonistisch ausgeleuchtet. Dien(t)en doch vor allem die politischen und sozialen Prägungen durch die SED-Diktatur immer wieder als Erklärungsmuster für das aktuelle (Wahl-)Verhalten der Ostdeutschen. Die Bedeutung der nach der Friedlichen Revolution von 1989/90 in […]

Quelle: https://visual-history.de/2026/10/26/lindner-zukunft-war-gestern/

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Der Fotograf Fred Stein

Buchcover mit Foto eines Mannes mit Kamera und Schrift
Fred Stein war Zeitgenosse von Henri Cartier-Bresson, David „Chim“ Seymour, Gerda Taro und Robert Capa, hat es aber nie zu vergleichbarem Ruhm gebracht. Warum, ist ein Rätsel, das Daniel Siemens in seiner kürzlich im Aufbau-Verlag erschienenen Biografie mit Tief- und Breitengang erörtert.

Quelle: https://visual-history.de/2026/07/13/siemens-der-fotograf-fred-stein/

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Walter Ballhause: Mit der Kamera für die Arbeiterklasse unterwegs – aber ohne falsches Pathos

Schwarzweißfoto von einem Mann mit Pfeife und Schiebermütze auf der Straße, darüber Schrift
„Gerade die Rolle als fotografischer Einzelgänger gewährt ihm künstlerische Autonomie, die er braucht, um seine Bilder für ihre Zeit und ihr Genre zu dem zu machen, was sie sind: schlichtweg herausragend.“

Quelle: https://visual-history.de/2026/07/06/kessler-walter-ballhause-mit-der-kamera-fuer-die-arbeiterklasse-unterwegs-rezension-naumann-zimmer/

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Die Überwachenden

Buchcover mit Schwarzweißfoto eines Mannes am Schreibtisch, blauer Grund und Schrift
Nicht ohne Grund bezeichnete Karin Hartewig das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) einst als „Erichs Fotoladen“. Die zunächst beinahe lapidar wirkende Formulierung erweist sich bei näherer Betrachtung als außerordentlich treffend: Fotografie stellte einen wesentlichen Bestandteil der geheimpolizeilichen Praxis des MfS dar. Als Mittel der Observation, der Informationsspeicherung und nicht zuletzt der Repression entstanden im Laufe der Zeit mehrere Millionen Fotografien.

Quelle: https://visual-history.de/2026/06/21/trivellato-die-ueberwachenden-rezension-springer-hauptamtlichen/

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Rezension: Britta Lange, Passfotos unter Zwang: Deutsche Fotopolitik im Ersten Weltkrieg

Schwarweißfoto von Menschen, die auf einem Weg fotografiert werden; darüber weiße Schrift
Langes Forschungsskizze erweist sich als dicht und intensiv recherchiertes, detail- und perspektivenreiches, „gezoomtes“ Bild einer Aktion der Unterdrückung und Ausbeutung der Bevölkerung in im Ersten Weltkrieg eroberten Gebieten unter Einsatz amtlicher und fotografischer Mittel.

Quelle: https://visual-history.de/2026/06/04/ubbens-rezension-britta-lange-passfotos-unter-zwang-deutsche-fotopolitik-im-ersten-weltkrieg/

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Rezension: Nicola Brandt, The Distance Within

Roter Umschlag mit farbiger Fotografie einer Frau von hinten in einer Graslandschaft mit einem Berg im Hintergrund
Das Werk will mit seinem radikal kritischen Ansatz alte Sehgewohnheiten aufbrechen. Das Buch, das in Zusammenarbeit mit anderen Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und lokalen Communities entstand, fordert den immer noch weitverbreiteten hegemonialen und eurozentrischen Blick auf Namibia (und letztlich auf „Afrika“) heraus.

Quelle: https://visual-history.de/2026/04/20/zeller-rezension-nicola-brandt-the-distance-within/

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Amateur-Fotografie als soziale Praxis vor und nach 1933

Graues Buchcover mit Foto und roter und schwarzer Schrift
Linda Conze untersucht in ihrer Monografie Fotografien von Feierlichkeiten in Deutschland an der Schwelle von der Weimarer Republik zum „Dritten Reich“ – und stellt in den Praktiken der Vergemeinschaftung und den Bildern davon eher eine Kontinuität anstatt eine deutliche Zäsur fest. Die Fotografie spielte jedoch eine signifikante Rolle bei der Weichenstellung und Konstruktion des Transformationsprozesses […]

Quelle: https://visual-history.de/2026/03/30/pirttisaari-sundstroem-amateur-fotografie-als-soziale-praxis-vor-und-nach-1933/

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Randgebiete in Deutschlands Mitte

Buchcover mit Schwarzweißfotografie von einer Person in menschenleerer Landschaft und orange-rotem Text
Ulrich Kneise gehört zu den führenden Fotografen Thüringens. Gemeinsam mit Juliane Stückrad realisierte er eine fotografisch-ethnologische Vermessung der deutschen Einheit in einem ehemaligen Randgebiet, das „heute in die Mitte Deutschlands gerückt“ ist.

Quelle: https://visual-history.de/2026/03/23/lindner-randgebiete-in-deutschlands-mitte/

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„Das Weite suchen“ – Eine Ausstellung in bildsprachlicher Stringenz

Plakat mit Schwarzweiß-Fotografie einer jungen Frau in einem Hinterhof vor Mülltonnen und Schrift
Die von Isabel Enzenbach und Anja Tack vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) konzipierte Schau ist deshalb sehenswert, weil sie das Talent der Kuratorinnen belegt, fotografische Positionen und entsprechende Werke punktgenau auszuwählen, Bilder in ihrem Wirkpotenzial zu erkennen und nicht gehirnakrobatische Verrenkungen zu vollführen, um lediglich diskurskonforme Projektionen zu illustrieren.

Quelle: https://visual-history.de/2026/02/02/tannert-das-weite-suchen/

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