Komplexitätsforschung III: Der imaginäre Zustand

Dirk Baecker Eine interessante Möglichkeit, Komplexität zu modellieren, stammt aus der älteren Mathematik. Der griechische Mathematiker Diophantos von Alexandria hat bereits im zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus vorgeschlagen, von „geordneten Paaren“ von Zahlen immer dann zu sprechen, wenn mathematische Gleichungen mindestens zwei Lösungen haben, die nicht aufeinander reduziert werden können. Das ist bei imaginären Zahlen, i = √-1, der Fall. Die Lösung, i = ±1, ist eine Oszillation, eine Selbstreferenz, eine Paradoxie. Imaginäre Zahlen ergänzen die reellen Zahlen zu den sogenannten komplexen Zahlen. Schaut man […]

Quelle: http://kure.hypotheses.org/274

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Liberal Arts, oder Philosophie, Kunst und Wissenschaft

Dirk Baecker Was leisten Schule und Universität für die Erziehung eines freien Menschen? In der Antike und noch im Mittelalter hätte man geantwortet, dass die Frage falsch gestellt ist. Als freier Mensch wurde man geboren, wenn man das Glück hatte, in eine freie Familie geboren zu werden. Bauern, Handwerker, Gewerbetreibende und Sklaven hatten dieses Glück nicht. Hatte man das Glück, in einer Familie geboren zu werden, die dem Adel angehörte oder andere Formen der Unabhängigkeit erreicht hatte (reiche Kaufleute), übernahm zunächst die Familie die […]

Quelle: https://kure.hypotheses.org/233

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Liberal Arts, oder Philosophie, Kunst und Wissenschaft

Dirk Baecker Was leisten Schule und Universität für die Erziehung eines freien Menschen? In der Antike und noch im Mittelalter hätte man geantwortet, dass die Frage falsch gestellt ist. Als freier Mensch wurde man geboren, wenn man das Glück hatte, in eine freie Familie geboren zu werden. Bauern, Handwerker, Gewerbetreibende und Sklaven hatten dieses Glück nicht. Hatte man das Glück, in einer Familie geboren zu werden, die dem Adel angehörte oder andere Formen der Unabhängigkeit erreicht hatte (reiche Kaufleute), übernahm zunächst die Familie die […]

Quelle: https://kure.hypotheses.org/233

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Der Hamburger Hafen: Kaffee und Kolonialismus

Hamburgs Geschichte ist bis heute eng mit dem Hafen und den dort gehandelten Waren verbunden. Neben Tabak und Kakao war Kaffee ein Importschlager des Kaiserreichs. Abgesehen von seiner stimulierenden Wirkung, war es vor allem die exotische Bewerbung, wegen der sich der Kaffee großer Beliebtheit erfreute. – von Benet Dörr

Der Weltmarkt für Kaffee entwickelte sich durch die aufkommende Nachfrage im 18. Jahrhundert. Erstmals entdeckten Fernhändler in Asien den Kaffee und brachten ihn Mitte des 17. Jahrhunderts nach Europa. Schon bald wurde Kaffee eine luxuriöse Alternative zu Wein an den Höfen Europas.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=3296

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Raketenstart 2016: Der Jahresbericht

Mit der Energie eines Raketentriebwerks drang der Arbeitskreis 2016 in viele Arbeitsfelder vor. Diese Anfänge lassen auf eine nachhaltige, aktive Zukunft hoffen. (Abb. Auszug Screenshot, Civilization 6 PC, Nolden)

Wenn man nicht mehr weiter weiß…

In aller Munde ist zurzeit, wie fürchterlich doch das Jahr 2016 gewesen sei. Wer die außenpolitischen Krisen beobachtet, schwelende Kriege und Konflikte oder die Schärfe religiös und politischer motivierter Gewalt, der kommt nicht umhin, aus den Erfahrungen von 2016 wenig erfreut nach 2017 zu blicken. Auch im akademischen Bereichgibt es große Probleme, insbesondere für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Ist die Stellenlage grundsätzlich schon desolat, (be)fristen Wissenschaftlerinnen und Wissenschafler in den meisten Fällen ihr Dasein auf Stellen, die nur selten langfristige Perspektiven bieten. Diese Struktur ist nicht nur für die persönliche Lebensplanung bedauerlich.

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Quelle: http://gespielt.hypotheses.org/1068

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Reisebilder anno 1536: Das Reisealbum des Pfalzgrafen Ottheinrich vor dem Hintergrund des Mäzenatentums und antiker Vorbilder

Von Priscilla Pfannmüller

Wenn wir heute auf Reisen gehen, dann dokumentieren wir diese mit einer Flut an Bildern, die wir gerne über Instagram, Facebook und Co. mit unseren Freunden und Followern teilen. Mit welcher Intention machen wir das? Um unsere Reise für die Öffentlichkeit zu dokumentieren, getreu dem Motto: Ich war da? Um uns selbst darzustellen? Oder entstehen diese Aufnahmen vielleicht aus einem wissenschaftlichen Interesse heraus?

Diese Fragen kann man nicht nur an heutige „Bilderzyklen“ von Reisen stellen, sondern auch auf wesentlich ältere Reisealben, etwa auf das sog. Reisealbum des Pfalzgrafen Ottheinrich von der Pfalz (1502-1559), übertragen.

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Quelle: http://hofkultur.hypotheses.org/671

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Wien-Alsergrund 128 – 70 Jahre IWK

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Vor 70 Jahren wurde in Wien das Institut für Wissenschaft und Kunst gegründet, anlässlich dieses Jubiläums findet im Wiener Rathaus heute ein Festakt statt; Science.ORF bringt ein Interview mit IWK-Präsident Johann Dvořák.

Das Adresscomptoir gratuliert einschlägig und kann freudig darauf hinweisen, dass beim Besuch des IWKs in der Berggasse 17 (gleich neben Freud!) eins übrigens auch unter einer Konskriptionsnummer vorbeikommt:

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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022595208/

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Ausgestellt! – Völkerschauen in Hagenbecks Tierpark

Die Geschichte von „Hagenbecks Tierpark“ begann mit nur sechs Seehunden in einem Holzbottich. Heute ist die Anlage weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt. Seine Popularität erlangte der Park aber nicht nur durch die Zurschaustellung von Tieren. Ein Beitrag über die Faszination des Fremden und ausgestellte Exotik um jeden Preis. – Von Kimberley Ohlow

„Völkerschauen – das waren Schaustellungen mit Menschen fremder Kulturen, die den Zuschauern authentische Szenen aus ihrem Alltagsleben und folkloristische Darbietungen präsentierten. Die Darsteller wurden in den meisten Fällen für die Dauer von einigen Monaten engagiert und erhielten Verträge, die unter anderem einen Lohn und die Anzahl der Auftritte festlegten“,1 schreibt der Historiker Matthias Gretschel. Der Begriff „Völkerschau“ bezeichnet also eine öffentliche als Attraktion angelegte Zurschaustellung von Angehörigen eines fremden Volkes. Was zunächst nach einem geregelten Dienstleistungsverhältnis aussieht, beruhte häufig auf einem asymmetrischen Verhältnis der Beteiligten, das von kolonialen und letztendlich oft rassistischen Denkweisen geprägt war. Wirtschaftliche Interessen standen bei der Ausrichtung von Völkerschauen häufiger im Vordergrund als kulturvermittelnde und aufklärerische Aspekte.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=3089

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