Überschneidungen zwischen Linienwall und Dadaismus

Hoffnungslos verspätet ein Begeisterungsschrei über die Erkenntnis, dass sich zwischen Dadaismus und Linienwall Überschneidungen feststellen lassen!

Auftritt Raoul #Hausmann, Chanson ‹Vali tali, baste›

@archilocheion@@mastodon.social sei Dank für diesen von mir letzten Juli auf Tw*tter gebookmarkten und erst jetzt nachgehörten Hinweis!

Beim Linienwall handelte es sich um eine Befestigungslage, errichtet Anfang des 18. Jahrhunderts zum Schutz der Wiener Vorstädte vor aufständischen Ungarn; diese wurden als "Kuruzzen" bezeichnet, was sich verballhornt im von Raoul Hausmann gleich am Anfang zitierten Fluch "Kruzitürken" erhalten hat - man merkt, er ist in Wien geboren und aufgewachsen! Ich glaube, in Zukunft wird kein Vortrag, wird keine Lehrveranstaltung von mir, wo ich den Linienwall auch nur kurz erwähne, ohne Abspielen dieser Aufnahme auskommen.

https://ubu.com/media/sound/hausmann_raoul/Hausmann-Raoul_Chanson.mp3

Hausmann im Adresscomptoir: https://adresscomptoir.twoday.

[...]

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022692322/

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Wasbishergeschah zum Zuchthaus in der Leopoldstadt

Sehr schön, auf Wasbishergeschah.at wurde nun der erste Beitrag veröffentlicht, an dem ich beteiligt war, zum Zuchthaus in der Leopoldstadt - ich konnte es halt nicht lassen und habe auch meines Wissens nach bislang unpubliziertes Material eingebaut, das an dieser Stelle zitiert sei:

1) Liste der männlichen Insassen 1780:
Niederösterreichisches Landesarchiv, Mariatheresianische Verwaltung, Hofres in Publ., Kt.195, 43 ex Juli 1780

2) Aufstand im Zuchthaus 1793:
Österreichisches Staatsarchiv, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Polizeihofstelle 613/1793
https://www.archivinformationssystem.at/detail.aspx?ID=5743795

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022692201/

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1312 – all cats are beautiful

Die Geschichte-Redaktion von Radio France ist sehr serviceorientiert, da könnte sich Ö1 ein Beispiel nehmen: Wer über die Geschichte jener Parole informiert werden möchte, die den Familienstand von PolizistInnen-Eltern in schmähender Weise thematisiert, hat mittels dieses Ende Mai gesendeten dreiminütigen Radiobeitrags Gelegenheit dazu, Französisch-Kenntnisse vorausgesetzt.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022684481/

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Tod eines Visionärs

Gestern starb Horst Herold, der von Amts wegen 1968 darum Bescheid wusste, dass das "maschinelle Sein das polizeiliche Bewußstsein bestimmt" und der 1980 schrieb:

Die Grenzenlosigkeit der Informationsverarbeitung wird es gestatten, das Individuum auf seinem gesamten Lebensweg zu begleiten, von ihm laufend Momentaufnahmen, Ganzbilder und Profile seiner Persönlichkeit zu liefern, Lebensformen und Lebensäußerungen zu registrieren, zu beobachten, zu überwachen und die so gewonnenen Daten ohne die Gnade des Vergessens ständig präsent zu halten. Die Gefahren des 'großen Bruders' sind nicht mehr bloß Literatur. Sie sind real.

Horst Herold, Polizeiliche Datenverarbeitung und Menschenrechte, 1980, zitiert nach Süddeutsche Zeitung, 7.6.2014.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022661950/

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Überwachungsspaziergang als Jane’s Walk, 6.5.2018

Beim diesjährigen Jane's Walk biete ich gemeinsam mit Herbert Gnauer von Epicenter.Works folgenden Spaziergang an:

Alles unter Kontrolle? Ein Spaziergang zu Geschichte und Gegenwart der Überwachung.

Treffpunkt: Sonntag, 6.5.2018, 15 Uhr, Ausgang U3-Station Stubentor, Dr Karl Luegerplatz 4, bei den Überresten der Stadtmauer

Der Spaziergang behandelt anhand einiger ausgewählter Stationen in Wiens Innenstadt Geschichte und Gegenwart der Kontrollgesellschaft, Spitzelwesen und Briefüberwachung zur Zeit Metternichs sind dabei genauso Thema wie die Kontrollen an den einstigen Stadttoren, Strategien gegen Zensur sowie das aktuell geplante Überwachungspaket.

Weitere Infos: https://janeswalk.at/walks/alles-unter-kontrolle-ein-spaziergang-zu-geschichte-und-gegenwart-der-ueberwachung/

Quelle: https://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022650198/

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Überwachungsspaziergang als Jane’s Walk, 6.5.2018

Beim diesjährigen Jane's Walk biete ich gemeinsam mit Herbert Gnauer von Epicenter.Works folgenden Spaziergang an:

Alles unter Kontrolle? Ein Spaziergang zu Geschichte und Gegenwart der Überwachung.

Treffpunkt: Sonntag, 6.5.2018, 15 Uhr, Ausgang U3-Station Stubentor, Dr Karl Luegerplatz 4, bei den Überresten der Stadtmauer

Der Spaziergang behandelt anhand einiger ausgewählter Stationen in Wiens Innenstadt Geschichte und Gegenwart der Kontrollgesellschaft, Spitzelwesen und Briefüberwachung zur Zeit Metternichs sind dabei genauso Thema wie die Kontrollen an den einstigen Stadttoren, Strategien gegen Zensur sowie das aktuell geplante Überwachungspaket.

Weitere Infos: https://janeswalk.at/walks/alles-unter-kontrolle-ein-spaziergang-zu-geschichte-und-gegenwart-der-ueberwachung/

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022650198/

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