Text Mining – Limits and Opportunities – Öffentlicher Abendvortrag von Gregory Crance am DHI Paris, 29. Juni 2017

Gregory Crane (Foto: Biblindex.hypotheses.org).

„What do you do with a Million books?“ – Diese Frage Gregory Cranes reflektiert nicht nur ein für die Geistes- und Sozialwissenschaften zunehmend virulenter werdendes Erkenntnisproblem. Sie markiert gleichzeitig eine von der Altertumswissenschaft ausgehende methodologische Wende, die sich derzeit vollzieht. Sie besteht in dem Bemühen, zunehmend digital verfügbare, strukturierte und unstrukturierte Daten für die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung nutzbar zu machen. Nutzbar meint hier zweierlei: Es geht einerseits darum, Daten für die Forschung zur Verfügung zu stellen (Digitalisierung, Retrodigitalisierung) und andererseits darum, im Rahmen von Blended Reading Verfahren anzubieten, um mit diesen potenziell sehr großen Datenmengen arbeiten zu können (Text Mining, Data Mining).



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Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2754

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Frisch gebrühter Espresso zum frisch gedruckten Buch – die Buchhandlung des 21. Jahrhunderts

Print on demand mal anders: Der französischer Verlag Presses Universitaires de France (PUF) führt seit März diesen Jahres eine ungewöhnliche Buchhandlung im Herzen des Quartier Latin in Paris: eine Buchhandlung fast ohne Bücher, gemütlich eher als Café eingerichtet. Der Clou darin ist die „Espresso Book Machine“, die Bücher in wenigen Minuten frisch druckt und bindet.

Und so funktioniert es: Man stöbert auf Tablets im Verlagsangebot von PUF. In den E-Books kann man jeweils die ersten 20 Seiten anlesen. Möchte man ein Buch als gedrucktes Buch kaufen, so bestellt man es und es wird in der Espresso Book Machine – die unbescheiden als „Gutenberg-Presse des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet wird[1], vor Ort gedruckt und gebunden. 60 Seiten pro Minute dauert der Druck. Bei 300 Seiten hat man gerade Zeit genug, einen Café hinunterzustürzen. Der Umfang für die Print on demand darf 850 Seiten jedoch nicht überschreiten.

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Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2737

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Frisch gebrühter Espresso zum frisch gedruckten Buch – die Buchhandlung des 21. Jahrhunderts

Print on demand mal anders: Der französischer Verlag Presses Universitaires de France (PUF) führt seit März diesen Jahres eine ungewöhnliche Buchhandlung im Herzen des Quartier Latin in Paris: eine Buchhandlung fast ohne Bücher, gemütlich eher als Café eingerichtet. Der Clou darin ist die „Espresso Book Machine“, die Bücher in wenigen Minuten frisch druckt und bindet.

Und so funktioniert es: Man stöbert auf Tablets im Verlagsangebot von PUF. In den E-Books kann man jeweils die ersten 20 Seiten anlesen. Möchte man ein Buch als gedrucktes Buch kaufen, so bestellt man es und es wird in der Espresso Book Machine – die unbescheiden als „Gutenberg-Presse des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet wird[1], vor Ort gedruckt und gebunden. 60 Seiten pro Minute dauert der Druck. Bei 300 Seiten hat man gerade Zeit genug, einen Café hinunterzustürzen. Der Umfang für die Print on demand darf 850 Seiten jedoch nicht überschreiten.

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Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2737

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DHI Paris: zwei Stellen im Bereich Digital Humanities zu besetzen (Frist: 12.4.2017)

Das Deutsche Historische Institut Paris sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder nach Vereinbarung

  1. eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in auf Postdoktorandenniveau
    (37 Stunden-Wochenarbeitszeit oder nach Vereinbarung)
  2. eine/n wissenschaftliche Mitarbeiter/in mit einem Promotionsprojekt
    (24 Stunden-Wochenarbeitszeit)

 Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist Teil der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Das Institut arbeitet unter den Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nimmt eine Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein.

Das DHIP will seinen Schwerpunkt im Bereich der Digital Humanities (bes. Open-Access-Publikationen, Datenbanken und soziale Medien) weiter stärken. Wir suchen deshalb:

  1. befristet für drei Jahre eine/n wissenschaftliche/n wissenschaftlichen Mitarbeiter/in, der/die ein Forschungsvorhaben im Bereich der digitalen Geschichtswissenschaft verfolgt und im Bereich der Drittmittelakquise (bes. Wissenschaftskommunikation und -publikation, digitale Editionen) Förderanträge vorbereitet, die Weiterentwicklung und Vernetzung bestehender Onlineprojekte und Datenbanken des Instituts innerhalb der digitalen Forschungsinfrastrukturen für die digitalen Geisteswissenschaften vorantreibt und die Forschenden des DHIP bei Konzeption und Umsetzung ihrer digitalen Projekte unterstützt.

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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/2694

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Gerhard Richters „48 Portraits“ im Dresdner Albertinum

neukonzeption-2017_kleinBlick in den ersten Ausstellungsräume von Gerhard Richter im Albertinum: im Mittelgrund eines der „48 Portraits“ von Richter (c) Gerhard Richter Archiv

1972 vertritt Gerhard Richter als alleiniger Künstler die Bundesrepublik Deutschland auf der Biennale in Venedig. Für den zentralen Saal des Ausstellungspavillons malt er einen Bilderzyklus aus 48 Portraits. Jahre später erklärt er dazu, er habe ein solches Projekt schon lange vorher geplant, hätte es aber ohne die in Venedig vorgegebene spezifische, architektonische und historische Situation weder so noch in anderer Form realisiert.

Der deutsche Ausstellungsbau für die Kunstbiennale wurde 1938 als nationalsozialistischer Repräsentationsbau im neoklassizistischen Stil umgestaltet und erhielt dabei seine monumentale, überdimensionierte Pfeilerreihe vor dem Eingang. Auf diese Architektur gewordene Ideologie haben seit den 1970er Jahren mehrere Künstler, unter ihnen Joseph Beuys (1976) und Georg Baselitz (1980), Bezug genommen, am radikalsten aber wohl Hans Haacke, der für seine Installation Germania 1993 den gesamten Marmorboden des Gebäudes zertrümmerte.

Gerhard Richter hat eine subtilere Form der Auseinandersetzung mit diesem historisch belasteten Ort gefunden. Die 48 Portraits, die für diese ortsspezifische Situation entstanden sind, entziehen sich vordergründig jeder Ideologie, Sinnstiftung und Deutbarkeit.

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Quelle: http://gra.hypotheses.org/2361

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Marian Goodmans Gespür für Kunst

Die Galeristin Marian Goodman wird dieses Jahr mit dem Leo Award ausgezeichnet. Der Leo Award, benannt nach dem einflussreichen amerikanischen Kunstsammler und Kunsthändler Leo Castelli (1907-1999), wird einmal im Jahr an Personen vergeben, die mit ihrer Arbeit für die zeitgenössischer Kunst sowie die Etablierung von Künstler in der internationalen Kunstwelt Herausragendes geleistet haben.

Der Leo Award wird am 26. Oktober 2016 anlässlich der jährlich stattfindenden Independent Curators International (ICI) Benefizauktion in New York verliehen. Marian Goodman ist die erste Galeristin, die diesen Preis erhält. Renoud Proc, der geschäftsführende Direktor des ICI, begründete die Preisvergabe wie folgt: „We’re proud to honor Marian Goodman for her steadfast support of so many of the artists who move us, impact society, and help us make sense of the world in which we live.“ In der Pressemitteilung lobt das ICI darüber hinaus Marian Goodmans “deep commitment to fostering the careers of some of the most significant and respected artists of our times, with a distinctive vision – international in scope, thoughtful, and always intimately supportive of the creative process […]. “

In den vergangenen 40 Jahren ist es der New Yorker Galeristin gelungen, weltweit anerkannte Künstler für ihre Galerie zu gewinnen.

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Quelle: http://gra.hypotheses.org/2232

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CfP: Aktualität. Interdisziplinäre Ansätze und professionalisierte Praktiken im Kontext eines facettenreichen Begriffes

Der Sinn von „Aktualität“ scheint allgemein klar: das, was der Gegenwart zugehörig ist, was „verwirklicht“ wird. Es wird jedoch schnell deutlich, dass der Begriff je nach disziplinärem Ansatz verschiedene epistemologische Fragen aufwirft. Oftmals im medialen Kontext verwendet, ist Aktualität nahezu synonym mit „Nachrichten“. Dennoch birgt sie eine Dynamik, eine Bewegung, die von ihrer etymologischen Wurzel angedeutet wird: „actualis“ bedeutet im Lateinischen „tätig, wirksam, praktisch“. Das Wort ist eines der wenigen, die ihre etymologische Form in fünf weiteren indogermanischen Sprachen bewahrt haben: actuality, actualité, aktualiteit, actualidad, attualità (auf Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Italienisch). Die dem Begriff innewohnenden Handlungs- und Bewegungsdimension ist unverkennbar.

Eng ist die Aktualität auch mit dem Text verbunden: Sie ist Teil des Geschriebenen, des Eingeschriebenen, des Verzeichneten, des „Beurkundeten“, sprich des Getanen. Wenn eine Information der Aktualität angehört, wird sie in einem Akt der Selbstbestätigung und der Selbstlegitimierung erfasst und verzeichnet. Die Aktualität ist in ihrer Beziehung zum Text mit der Literatur verknüpft.

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Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2664

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Ausschreibung: Mitarbeiter/in (69%-Stelle) mit Promotionsprojekt Digital Humantities

13825776035_d4c9bd400e_mBewerbungsschluss: 30.11.2015

Das Deutsche Historische Institut Paris sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/n Mitarbeiter/in (69%-Stelle) mit einem eigenen
geschichtswissenschaftlichen Promotionsprojekt im Umfeld der Digital Humanities

 Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist Teil der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS). Das Institut arbeitet unter den Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen und westeuropäischen Geschichte von der Spätantike bis zur Gegenwart und nimmt eine führende Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein.

Das DHIP will seinen Schwerpunkt im Bereich der Digital Humanities (bes. Open Access-Publikationen und soziale Medien) weiter stärken.

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Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2590

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Kurz notiert: die Open Access Woche 2015 in Frankreich #OAWfr15

10497163074_62095f10da_mVom 19. bis 25. Oktober 2015 findet weltweit und nun bereits zum 8. Mal die Open Access Week statt. Dabei geht es darum, über Veranstaltungen und Vorstellung von laufenden OA-Projekten die Bandbreite der Bewegung zu zeigen und in der wissenschaftlichen Community das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Open Access  zu stärken. In Frankreich wird die Open Access Woche vom Konsortium Couperin organisiert. Das Programm fängt- wie schon letztes Jahr – einige Tage früher an und beginnt am 12.10.2015. Dieses Jahr wird in Frankreich sicherlich viel diskutiert, da gerade der Gesetzentwurf für eine digitale Republik (Projet de loi pour une République numérique) kontrovers verhandelt wird.

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Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2579

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Ein Anfang fast von Null für das DHI Moskau

Im Gespräch mit Michail Bojcov und Nikolaus Katzer

In der Nacht zum 31. Januar 2015 wurde das Deutsche Historische Institut (DHI) Moskau durch einen Großbrand schwer beschädigt. Es gab keine Personenschäden, große Teile des Gebäudes, in dem auch die Bibliothek für Gesellschaftswissenschaften der Russischen Akademie der Wissenschaften (INION) untergebracht war, wurden jedoch zerstört.

Amtsübergabe des Präsidenten der Max Weber Stiftung Foto: © Jennifer Zumbusch

Nikolaus Katzer und Michail Bojcov am 27. Februar in Bonn.

Wie ist die Situation des DHI Moskau vor Ort, welche Auswirkungen hat der Brand auf den laufenden Betrieb und die aktuellen Forschungsschwerpunkte des Instituts? Und wie sehen Ihre weiteren Planungen für das DHI aus?

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Quelle: http://mws.hypotheses.org/27459

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