Wissen publizieren, vernetzen, teilen – digitale Enzyklopädien und Wissensportale in den historischen Disziplinen

Gesche Wahlen, Anne Voigt, Marina Lemaire
03.12.2026
14:00 – 15:30 Uhr
Weitere Infos und Anmeldung:
https://www.open-encyclopedia-system.org/oes-community/events/oes-workshop-praxislabor-2026.html

Enzyklopädien, Lexika und Handbücher bilden in den historischen Disziplinen wichtige Publikationsformate. Doch wie lassen sich diese Werke in den digitalen Raum überführen? Das Open Encyclopedia System (OES)[1] ist eine webbasierte Open-Source-Software zur Erstellung von wissenschaftlichen Online-Referenzwerken wie Enzyklopädien, Lexika und Wissensportalen im Open Access. Der Workshop gibt eine praxisnahe OES-Einführung und zeigt, wie digitale Publikationsformate über klassische Print- und PDF-Lösungen hinausgehen.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7923

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IDOHIST: Digitale Dokumentation und Visualisierung raumbezogener Daten und damit verbundener Unsicherheiten

Michael Thoß
Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Dresden
12.11.2026
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62466641665
Meeting ID: 624 6664 1665
Passcode: K&wK4B

Geschichtskarten reduzieren komplexe Überlieferung häufig auf scheinbar eindeutige Punkte oder Flächen. Quellenbasis, Interpretationsschritte und Unsicherheiten bleiben meist unsichtbar. Das browserbasierte Tool IDOHIST setzt hier an. Im Workshop lernen die Teilnehmenden, raumbezogene Daten in einem transparenten Dreischritt aus Quelle, Deutung und Ableitung zu dokumentieren. Neben Verortungen werden auch forschungstechnische Entscheidungen offengelegt sowie räumliche, zeitliche und inhaltliche Unsicherheiten systematisch bewertet.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7905

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Ausschreibung: Posterausstellung und Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft 2027

Der Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft geht 2027 in die vierte Runde. Ausgezeichnet werden drei Projekte von Forschenden, die einen innovativen Beitrag zur digitalen Geschichtswissenschaft leisten und ihre Arbeit in einem wissenschaftlichen Poster sowie einem kurzen Pitch überzeugend präsentieren. Parallel dazu findet eine allgemeine Posterausstellung zu digitalen Projekten statt, für die ebenfalls Beiträge eingereicht werden können.

Ausgeschrieben wird der Preis von der AG Digitale Geschichtswissenschaft, dem Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD), dem Deutschen Historischen Institut Paris (DHIP) und infoclio.ch – Das Schweizer Fachportal für die Geschichtswissenschaften. Die Preisverleihung findet am 23.9.2027 im Rahmen des abendlichen Festakts während der Tage der Geschichtswissenschaft in Heidelberg statt.



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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/8138

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Schnittstellenabfragen bibliografischer Daten am Beispiel der SRU-Schnittstelle der Deutschen Nationalbibliothek

Stephanie Nitsche
Deutsche Nationalbibliothek
15.10.2026
14:00 – 16:00 Uhr
https://eu02web.zoom-x.de/j/68770262723?pwd=Zq3P6iTtAJLXd2zORtqghvbKRxJbyW.1
Meeting-ID: 687 7026 2723, Kenncode: 240979

Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt und dokumentiert als zentrale Archivbibliothek Deutschlands alle Medienwerke in Schrift, Bild und Ton, die seit 1913 in und über Deutschland oder in deutscher Sprache veröffentlicht werden. Neben den physischen Medienwerken stehen über 33 Millionen Katalogdaten und über 20 Millionen digitale und digitalisierte Werke für Text und Data Mining zur Verfügung, davon ca. 4 Millionen online frei zugänglich.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7888

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DigiHist 2026 Salzburg

Digital History – Doing Cultural Heritage 

28. September bis 1. Oktober 2026 in Salzburg

  • Wie verändert die Digitalisierung unseren Umgang mit kulturellem Erbe?
  • Wie lassen sich historische Quellen, materielle Objekte, Bilder, Gebäude oder Landschaften digital erfassen?
  • Wie können KI, VR und digitale Sammlungen neue Formen der Geschichtsvermittlung schaffen?
  • Und was bedeutet die Digitalisierung für unsere Erinnerungskultur?


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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/8094

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Archiv-Sommer 2026

Farbfoto von Frauen in lila Kleidung mit Plakaten auf der Straße
Im diesjährigen Archivsommer stellen wir deshalb ausgewählte Beiträge aus unserem Archiv erneut ins Rampenlicht, um zu zeigen, was in den vergangenen Jahren auf Visual History erschienen ist. Für die Sommerlektüre veröffentlichen wir zwölf Texte wieder neu, die von Frauen in der Geschichte, ihren Kämpfen, Erfolgen und Perspektiven erzählen sowie von feministischen Bewegungen, die Gesellschaften verändert haben.

Quelle: https://visual-history.de/2026/07/20/archiv-sommer-2026/

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Workshop: Gestaltete Dokumentation. Arthur Haseloff und die Fotografie als Medium kunsthistorischer Praxis um 1900

Farbfoto von zwei Händen in blauen Handschuhen, die ein Negativ halten
Im frühen 20. Jahrhundert wurden Fotografien zu einem integralen Bestandteil kunsthistorischer Publikationen: Das galt nicht zuletzt für die großen Überblickswerke zur mittelalterlichen Kunst, in deren Reihe Arthur Haseloffs unvollendet gebliebenes Werk „Die Bauten der Hohenstaufen in Unteritalien“ zu den frühesten gehört. Doch was waren die Bedingungen, unter denen diese frühen Fotoserien entstanden?

Quelle: https://visual-history.de/2026/07/17/workshop-gestaltete-dokumentation-arthur-haseloff-und-die-fotografie-als-medium-kunsthistorischer-praxis-um-1900/

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Aktuelles Heft der „FOTOGESCHICHTE“: Fotografie als Attraktion

Zeitschriftenlogo, Schrift und farbiges Bild von Buch, in dem geblättert wird
Fotobücher sind weit mehr als nur gedruckte Bildersammlungen. Sie sind Medien, die gesellschaftliche Narrative formen und kulturelle Deutungen prägen. Das vorliegende Themenheft untersucht das Format Fotobuch aus einer geschlechtertheoretischen Perspektive. Ausgehend von aktuellen Debatten der Fotobuchforschung greifen die Beiträge zentrale Konzepte der Gender Studies auf und prüfen ihre Anschlussfähigkeit für die Analyse fotografischer Bücher.

Quelle: https://visual-history.de/2026/07/09/aktuelles-heft-der-fotogeschichte-fotografie-als-attraktion-2/

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Komplexe Workflows intuitiv gestalten: Einstieg in das Visual Programming Tool Orange Data Mining

Werner Scheltjens
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
09.07.2026
14:00 – 15:30 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62230998682
Passwort: 7^RXgm

Teilnehmende downloaden bitte im Vorfeld die passende Version von Orange Data Mining: https://orangedatamining.com/download/

Orange Data Mining ist ein Open-Source-Tool, das den Einstieg in Datenanalyse, Text Mining und maschinelles Lernen ohne Programmierkenntnisse ermöglicht. Über eine visuelle Oberfläche lassen sich komplexe analytische Workflows per Drag-and-Drop zusammenstellen: Einzelne Bausteine – sogenannte Widgets – werden miteinander verbunden und bilden so transparente, nachvollziehbare Verarbeitungsketten. Das Spektrum reicht von klassischen Data-Mining-Verfahren über die Analyse von Textkorpora bis hin zur Arbeit mit Image Embeddings. Das Praxislabor bietet einen praxisnahen Einstieg in die Arbeit mit Orange mit speziellem Fokus auf die Anwendung in der historischen Forschung.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/7877

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