Fritz Eschen – Porträts eines Bildjournalisten

Fritz Eschen – Porträts eines Bildjournalisten

Fritz Eschen, Selbstporträt mit Rolleiflex, um 1960
© Berlinische Galerie, Repro: Anja E. Witte

Seit Januar 2014 gibt es an der Berlinischen Galerie das Thomas Friedrich-Stipendium für Fotografieforschung. Initiiert und finanziert durch den Designer, Editor, Sammler und Fotohistoriker Manfred Heiting (The Heiting Library Trust) ermöglicht es jungen Wissenschaftler*innen, jeweils für die Dauer eines Jahres einzelne Konvolute der Fotografischen Sammlung zu bearbeiten. Die Ergebnisse werden in einem Forschungsbericht veröffentlicht.

Im Jahr 2018 forschte der Stipendiat Maximilian Westphal zu Fritz Eschen (1900-1964). In der Dauerausstellung ist seinem heute weitgehend unbekannten Werk nun bis zum 27. Januar 2020 ein Ausstellungsraum gewidmet. Grundlage der Forschungsarbeit von Maximilian Westphal waren 721 Fotografien und zahlreiche Korrespondenzen von Fritz Eschen im Archiv der Berlinischen Galerie.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/11/25/fritz-eschen-portraets-eines-bildjournalisten/

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CFP: Nutzung 3.0 – Zwischen Hermeneutik und Technologie? 25. Archivwissenschaftliches Kolloquium der Archivschule Marburg 2020

Am 22. und 23. Juni 2020 veranstaltet die Archivschule Marburg – Hochschule für Archivwissenschaft – das 25. Archivwissenschaftliche Kolloquium.

Bitte reichen Sie Ihre Vorschläge für Beiträge bis zum 30.11.2019 ein.
Das Rahmenthema der Tagung lautet:

Nutzung 3.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3487

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CfP: Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie

CfP: Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie

Die Darmstädter Tage der Fotografie sind 2004 aus einer Initiative von Fotograf*innen entstanden und werden ab 2019 vom Kunstforum der Technischen Universität Darmstadt organisiert. Inzwischen zählt das internationale Festival zu den wichtigsten deutschen Fotoereignissen. Es setzt relevante Themen und fördert den interdisziplinären Diskurs in der Fotografie.

Das nächste Festival findet im April 2020 in einem neu konzeptionierten Format statt. Die Laufzeit des Festivals wird zukünftig auf zehn Tage verlängert, das bewährte Konzept mit dem Fokus auf internationale Künstler*innen und Institutionen weiterentwickelt. Das renommierte Format des Symposiums wird durch die öffentliche Ausschreibung erweitert und bietet somit vor allem Nachwuchswissenschaftlern*innen die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren.

 

Jahresthema 2020:
Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie



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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/11/18/cfp-skurrile-fluchten-humor-in-der-fotografie/

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Einschluss/Ausschluss. Zur Bedeutung visueller Medien für die Erforschung von Antisemitismus und Rassismus

Einschluss/Ausschluss. Zur Bedeutung visueller Medien für die Erforschung von Antisemitismus und Rassismus

 

 

Antisemitismus und Rassismus sind „visuelle Ideologien“ (George L. Mosse). Ob somatische Faktoren wie Hautfarbe oder Nasenform oder Kleidung, etwa Abzeichen wie der rote Winkel oder der gelbe Stern – das äußerlich Sichtbare war (und ist) ein konstitutiver Bestandteil der Markierung und Kontrastierung von Selbst- und Fremdbildern. Zugleich waren visuelle Medien spätestens seit der massenhaften Verbreitung von Fotografien Mitte des 19. Jahrhunderts entscheidend für die Herstellung und Perpetuierung solcher Bilder.

Das Forschungskolloquium widmet sich in diesem Semester der Bedeutung visueller Medien sowohl hinsichtlich der Genese von Antisemitismus und Rassismus als auch für deren Erforschung.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/10/28/zur-bedeutung-visueller-medien-fuer-die-erforschung-von-antisemitismus-und-rassismus/

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Arm, aber erbaulich? Zur fotografischen Praxis Sebastião Salgados

Arm aber erbaulich? Zur fotografischen Praxis Sebastião Salgados

Veranstaltungsankündigung Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI): Podiumsdiskussion am 14.10.2018, organisiert von Anja Schürmann und Matthias Gründig: „Arm aber erbaulich? Zur fotografischen Praxis Sebastião Salgados“ mit Elke Grittmann (Hochschule Magdeburg-Stendal), Elisabeth Neudörfl (Folkwang Universität der Künste Essen), Evelyn Runge (The Hebrew University of Jerusalem) © KWI

Als bekannt wurde, dass Sebastião Salgado als erster Fotograf den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2019 bekommt, hatte ich das Gefühl, dass er medial vor allem durchgewinkt wurde, obwohl seine Art zu fotografieren innerhalb der Fotografie und Fototheorie stark polarisiert, weil er wie kaum ein zweiter Künstler die Fotografie mit ihren Dichotomien konfrontiert.

Er ist Amateur und Profi, Fotojournalist und Kunstfotograf; er produziert nicht nur Fotografie, er vertreibt und kuratiert sie auch; er ist – zusammen mit seiner Frau – seine eigene Agentur und thematisch sowohl konservativ und religiös, als auch an zeitgenössischen Diskursen interessiert. Andere Dualismen sind die zwischen barock und schwarz-weiß, zwischen emotional und ästhetisch distanziert. Sie zeigen sich auch in der Rezeption, je nachdem, von welcher Seite er betrachtet wird. Denn dokumentarische Praktiken werden im Fotojournalismus anders diskutiert als im Kunstbetrieb.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/10/20/arm-aber-erbaulich-salgado/

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CfP: “Deutungskämpfe” im Brennglas digitaler Methoden – Beispiele aus den Digitalen Geschichtswissenschaften (Sektion Digitale Geschichte beim Historikertag 2020)

Wie in den letzten Jahren plant die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD, ebenso zum nächsten Historikertag in München (8.-11. September 2020) eine Sektion zu den Digitalen Geschichtswissenschaft anzubieten1. Ziel dieser Sektion ist es, anhand möglichst konkreter (Praxis)beispiele einen Überblick über die vielfältigen Werkzeuge und digitalen Methoden und deren Nutzen für unser Fach zu geben. Dabei sollen die einzelnen Beiträge das Kongressmotto “Deutungskämpfe” aus verschiedenen Perspektiven mit unterschiedlichen Techniken und Methoden adressieren und damit den vielfältigen Nutzen digitaler Methoden für die historische Forschung deutlich machen. Die einzelnen Beiträge sollten die spezifische Fragestellung des jeweiligen Projektes und den gewählten methodischen Zugang vorstellen und zugleich die Vorteile sowie ggf. die Schwierigkeiten und Herausforderungen dieser Methoden diskutieren. Dabei sind gezielt Projekte angesprochen, die im Rahmen der Sektion klar umrissene Ergebnisse präsentieren und zum Forschungsdiskurs beitragen können. Von reinen Projektvorstellungen bitten wir hingegen abzusehen. Theoretische Beiträge zu “Deutungskämpfen” rund um die digiale Geschichte sind ebenso willkommen.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3470

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Symposium: image/con/text

Symposium: image/con/text

Screenshot Website [IMAGE MATTERS]  September 2019

Jenseits des Anspruchs an eine eindeutige Seh- und Lesbarkeit thematisiert eine Vielzahl aktueller dokumentarischer Diskurse ihre eigene Kontextualität als Voraussetzung von Bedeutungskonstitution und Wirksamkeit. Bedeutung stellt sich für sie über jeden Publikationskontext, mit jeder Rezeption, mit jeder Les- und Sichtart her, ist nicht fix, sondern fluid, zirkuliert und migriert.

In der Kombination verschiedener Formen der Dokumentation und Zeugenschaft setzen aktuelle Projekte daher verstärkt auf Bild-Text-Kombinationen und deren Komplementarität. Dabei reflektieren sie, dass kein Dokument, kein Zeugnis von sich aus unmittelbare Evidenz vermitteln kann, sondern immer auch die Möglichkeit der Fiktion beinhaltet.

Über die Idee eines Vergleichs der Medien von Bild und Text hinaus möchte das Symposium die Gesamtheit und Komplexität der Relationen von Bild und Text in Projekten insbesondere aus dem Bereich Fotobuch, aber auch in Film, Multimedia, Comic und den Erzählformen des Archivs untersuchen. Ein Hauptaugenmerk gilt dabei der Frage, welche Auswirkungen die „Vernähung von Bild und Text“ auf Konzeptionen von Zeugenschaft und Dokumentarismus hat. Kann die Idee der Komplementarität der Zeugnisse die Kluft zwischen Positionen absolutierter Wahrheit und Relativismus navigieren?

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/09/24/symposium-image-con-text/

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Workshop: Informativ oder Illustrativ – Bilder im Nachrichtenjournalismus

Workshop: Informativ oder Illustrativ – Bilder im Nachrichtenjournalismus

Kameramann bei einer Filmaufnahme, Berlin August 1951. III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten für den Frieden. Foto: Roger und Renate Rössing, Quelle: Deutsche Fotothek / Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Fotografische Bilder stellen im tagesaktuellen Nachrichtenjournalismus nicht nur ein zentrales Informationsmedium dar, sie strukturieren darüber hinaus unseren Medienkonsum, in dem sie unsere Blicke auf bestimmte Artikel und Themen lenken. Fotografien in zeitgenössischen Print- oder Onlinemedien fungieren dabei als komplexe Medienbilder und interagieren mit vielschichtigen Bild-, Text- und Videoelementen. Dies macht es immer komplexer, die Bedeutung einzelner Bilder unabhängig vom Kontext zu entschlüsseln, und Fragen nach der Glaubwürdigkeit visueller Medieninhalte werden virulent.



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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/09/22/workshop-bilder-im-nachrichtenjournalismus/

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Shoah und Film – Wie jüdische Filmemacher den Massenmord erzählen

Shoah und Film – Wie jüdische Filmemacher den Massenmord erzählen

Sonntag, 22. September 2019, 11 Uhr

Buchvorstellung und Gespräch

Torsten Musial/Nicky Rittmeyer (Hg.), Karl Fruchtmann. Ein jüdischer Erzähler
Rolf Aurich und Dr. Ruth Preusse im Gespräch mit Professor Karl Prümm, Medienwissenschaftler und Co-Autor des Buches

in der Zeit des Nationalsozialismus als Jude mehrfach in Konzentrationslagern inhaftiert. 1937 gelang ihm die Flucht nach Palästina. Zwanzig Jahre später kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete für verschiedene Fernsehanstalten.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/09/19/shoah-und-film/

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Open Memory Box: Die DDR auf Schmalfilm

Open Memory Box: Die DDR auf Schmalfilm

Die „Open Memory Box“ ist ein Archiv des DDR-Alltags, der dort auf 415 Stunden 8mm-Schmalfilm festgehalten ist. Die Aufnahmen machten 148 DDR-Hobbyfilmer zwischen 1947 und 1990. Ab dem 23. September steht dieser Quellenschatz der Wissenschaft, der historisch-politischen Bildung, den Medien aber auch Künstlerinnen und Künstlern sowie zeithistorisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern in digitalisierter Form unter www.open-memory-box.de zur Verfügung. Der Filmbestand ist seit 2013 von dem schwedischen Filmemacher Alberto Herskovits und dem kanadischen Politologen Prof. Dr. Laurence McFalls zusammengetragen, digitalisiert und verschlagwortet worden.



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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/09/16/open-memory-box/

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