Bildethik

Bildethik

Einleitung

Heute startet das Themendossier „Bildethik. Zum Umgang mit Bildern im Internet“ auf Visual History. In den folgenden Wochen werden wir Beiträge präsentieren, die sich aus wissenschaftlicher, archivalischer und musealer Perspektive Fragen der Bildethik in Dokumentations- und Forschungsprojekten, Zeitschriftenredaktionen, Online-Archiven, Museen und Ausstellungen widmen.

Mit diesem Themendossier wollen wir einen Austausch zum Umgang mit historischem Bildmaterial in Online-Umgebungen anregen. Viele Beiträge gehen auf einen Workshop zurück, der am 18. März 2019 am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam stattgefunden hat.[1] Im Unterschied zur Auseinandersetzung mit (diskriminierenden) sprachlichen Äußerungen in historischem Material scheint uns die Auseinandersetzung mit diskriminierendem Bildmaterial weniger breit in der Fachöffentlichkeit geführt zu werden. Sie scheint umso drängender, als mit der Zunahme von Online-Angeboten wie digitalen Ausstellungen, Projektpräsentationen und digitalisierten Bildarchiven immer mehr Bilder sichtbar und im Netz frei zugänglich werden.

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Quelle: https://visual-history.de/2020/07/20/bildethik/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=bildethik

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Henny Porten:

Henny Porten:

Im Jahr 1935 startete das Film- und Fanmagazin „Die Filmwoche“ ein neues Preisausschreiben.[1] Woche um Woche präsentierte man das Foto eines Filmstars in einer Rolle – und wer erriet, um wen es sich handelte, dem oder der winkten attraktive Preise: eine Seereise erster Klasse von Bremen nach Southampton als Hauptgewinn, ein Kaffee-Service oder eine Kiste Mampe-Likör etwa. In der dritten Ausgabe, am 3. Juni 1935, präsentierte die Redaktion eine besonders knifflige Aufgabe: Das Foto zeigte eine schwarz geschminkte Frau mit dunklen Locken. Sie hat weit aufgerissene Augen, trägt große Ringe in Ohren und Nase und hat einen in der Art des amerikanischen Minstrel-Theaters zu einem breiten Grinsen geschminkten Mund. Die Schauspielerin hinter der Schminke – die heute beinahe völlig vergessen ist –  war einer der bekanntesten Filmstars der 1910er und 1920er Jahre. Sie ist allerdings, das war der Witz in der Ausgabe des Rätsels, in der abgebildeten Maskerade kaum zu erkennen.

Abb. 1: Foto der Schauspielerin Henny Porten aus dem Film Meine Tante, Deine Tante (1927) Preisausschreiben „Wer war’s?

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Quelle: https://visual-history.de/2020/06/15/henny-porten/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=henny-porten

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CfP: Private Blicke in Diktatur und Demokratie: Schmalfilme und Fotos im 20. Jahrhundert

CfP: Private Blicke in Diktatur und Demokratie: Schmalfilme und Fotos im 20. Jahrhundert

Die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist durch immense politische und gesellschaftliche Umwälzungen gekennzeichnet, die Historiker*innen meist mit Textquellen oder öffentlich zirkulierenden Bildern erschließen. Kaum berücksichtigt wird, dass die meisten Menschen ihren Blick auf ihre Gegenwart und Vergangenheit durch private visuelle Quellen konstruieren.

Während Tagebücher und Briefe eher seltene Zeugnisse bilden, die vor allem im Bürgertum überliefert sind, sind private Fotos und Filme aus dem 20. Jahrhundert ubiquitär verfügbar. Doch obgleich die meisten Familien über Zäsuren hinweg ihre Sicht auf die Welt durch private Fotos und Filme dokumentierten und erinnerten, sind sie bisher wissenschaftlich kaum erschlossen. Dabei versprechen sie eine andere Sichtweise auf das 20. Jahrhundert.



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Quelle: https://visual-history.de/2020/05/25/cfp-private-blicke-in-diktatur-und-demokratie/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=cfp-private-blicke-in-diktatur-und-demokratie

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CfP: Private Blicke in Diktatur und Demokratie: Schmalfilme und Fotos im 20. Jahrhundert

CfP: Private Blicke in Diktatur und Demokratie: Schmalfilme und Fotos im 20. Jahrhundert

Die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist durch immense politische und gesellschaftliche Umwälzungen gekennzeichnet, die Historiker*innen meist mit Textquellen oder öffentlich zirkulierenden Bildern erschließen. Kaum berücksichtigt wird, dass die meisten Menschen ihren Blick auf ihre Gegenwart und Vergangenheit durch private visuelle Quellen konstruieren.

Während Tagebücher und Briefe eher seltene Zeugnisse bilden, die vor allem im Bürgertum überliefert sind, sind private Fotos und Filme aus dem 20. Jahrhundert ubiquitär verfügbar. Doch obgleich die meisten Familien über Zäsuren hinweg ihre Sicht auf die Welt durch private Fotos und Filme dokumentierten und erinnerten, sind sie bisher wissenschaftlich kaum erschlossen. Dabei versprechen sie eine andere Sichtweise auf das 20. Jahrhundert.



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Quelle: https://visual-history.de/2020/05/25/cfp-private-blicke-in-diktatur-und-demokratie/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=cfp-private-blicke-in-diktatur-und-demokratie

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Shoah und Film – Wie jüdische Filmemacher den Massenmord erzählen

Shoah und Film – Wie jüdische Filmemacher den Massenmord erzählen

Sonntag, 22. September 2019, 11 Uhr

Buchvorstellung und Gespräch

Torsten Musial/Nicky Rittmeyer (Hg.), Karl Fruchtmann. Ein jüdischer Erzähler
Rolf Aurich und Dr. Ruth Preusse im Gespräch mit Professor Karl Prümm, Medienwissenschaftler und Co-Autor des Buches

in der Zeit des Nationalsozialismus als Jude mehrfach in Konzentrationslagern inhaftiert. 1937 gelang ihm die Flucht nach Palästina. Zwanzig Jahre später kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete für verschiedene Fernsehanstalten.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/09/19/shoah-und-film/

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Open Memory Box: Die DDR auf Schmalfilm

Open Memory Box: Die DDR auf Schmalfilm

Die „Open Memory Box“ ist ein Archiv des DDR-Alltags, der dort auf 415 Stunden 8mm-Schmalfilm festgehalten ist. Die Aufnahmen machten 148 DDR-Hobbyfilmer zwischen 1947 und 1990. Ab dem 23. September steht dieser Quellenschatz der Wissenschaft, der historisch-politischen Bildung, den Medien aber auch Künstlerinnen und Künstlern sowie zeithistorisch interessierten Bürgerinnen und Bürgern in digitalisierter Form unter www.open-memory-box.de zur Verfügung. Der Filmbestand ist seit 2013 von dem schwedischen Filmemacher Alberto Herskovits und dem kanadischen Politologen Prof. Dr. Laurence McFalls zusammengetragen, digitalisiert und verschlagwortet worden.



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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/09/16/open-memory-box/

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Rezension: Filmfieber – Deutsche Kinopublizistik 1917-1937

Rezension: Filmfieber – Deutsche Kinopublizistik 1917-1937

Cover: Patrick Rössler, Filmfieber: Deutsche Kinopublizistik 1917 – 1937, Universität Erfurt 2017

Patrick Rössler, Professor für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Empirische Kommunikationsforschung / Methoden der Universität Erfurt,[1] hat seiner Leidenschaft für historische Bildpublizistik freien Lauf gelassen und sich und uns ein opulentes, großformatiges Bilderbuch zur deutschen Kinopublizistik von 1917 bis 1937 geschenkt, erschienen im Privatdruck als Begleitbuch zu einer Ausstellung. Anlass war die Ausstellung KUNSTORT.KINO in der Kunsthalle Erfurt vom 15.7. bis 17.9.2017, veranstaltet von der Kulturdirektion der Stadt Erfurt und dem Erfurter Kunstverein in Kooperation mit der Universität Erfurt anlässlich des 100. Gründungsjubiläums der Universum-Film AG (Ufa). An den Vorarbeiten hat Rössler Dutzende von Studierenden und insbesondere eine Gruppe von sechs Studentinnen aus seinen Seminaren beteiligt, als Kuratoren fungierten Susanne Knorr von den Kunstmuseen der Stadt Erfurt und wiederum Patrick Rössler.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2018/06/19/rezension-filmfieber-deutsche-kinopublizistik-1917-1937/

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Call for Papers – DHQ Special Issue on “Digital Humanities & Film Studies: Analyzing the Modalities of Moving Images”

Die DHd AG Film und Video und Organisatoren des Anfang Mai stattgefunden Workshops “Computer-based Approaches for the Analysis of Film Style” möchten Sie gerne auf den unten in der Folge zum Workshop entstandenen öffentlichen Call for Papers aufmerksam machen:

Call for Papers – DHQ Special Issue on “Digital Humanities & Film Studies: Analyzing the Modalities of Moving Images”

Guest editors: Manuel Burghardt, Adelheid Heftberger, Johannes Pause, Niels-Oliver Walkowski & Matthias Zeppelzauer

Ever since Roberto Busa’s well-known Index Thomisticus, the Digital Humanities have had a strong focus on textual material. One reason for the “blind spot” when it comes to analyzing moving images, is the complex nature of film, which entangles different modalities across sound, vision and language. Furthermore, rights issues and lack of availability of (proper) sources still remain a problem for the analysis of large data sets, although audiovisual material becomes gradually more available due to digitization of analog elements and born digital film production.

Nonetheless, a shift toward a greater visibility of film and media studies in the Digital Humanities can be noticed. The planned special issue for Digital Humanities Quarterly (DHQ) on “Digital Humanities & Film Studies: Analyzing the Modalities of Moving Images” aims to revisit existing quantitative approaches for film analysis and to discuss the possible application of computational methods in this domain. In addition, the special issue aims to contribute to the growing awareness in the field by providing both methodological research as well as presenting case studies of existing (albeit scattered) initiatives and research projects.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10027

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Aktuelles Heft der „Fotogeschichte“ über Fotografie und Film

Aktuelles Heft der „Fotogeschichte“ über Fotografie und Film

„Das Leben“, schreibt Susan Sontag, „ist ein Film. Der Tod ist eine Fotografie.“ Oft genug wurden in der Foto- und Filmtheorie die beiden Medien Fotografie und Film als radikale Gegensatzpaare beschrieben, zwischen Stillstand und Bewegung, zwischen der angehaltenen und der eingefangenen Zeit, letztlich zwischen Tod und Leben. Aber ist denn diese behauptete Trennung, die die technisch-apparativen Unterschiede oft geradezu als ontologische Differenzen deutet, eigentlich begründet? Nein, in dieser Schärfe gewiss nicht.

 

 

Das aktuelle Heft der Fotogeschichte Jg.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2018/05/16/aktuelles-heft-der-fotogeschichte-fotografie-und-film/

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