Inklusion durch Musik

Abb. 1 Tobias Löpker (2017): Inklusion in Noten

Immigration kreativ fördern – Musik als Zugang in eine neue Umgebung

Musik ist nicht nur die rhythmisch-melodische Untermalung für einen lauen Sommerabend oder die perfekte Ergänzung zu Texten verschiedenster Art. Musik, d.h. Ausdruck von Gefühlen und Kontaktaufnahme. Es geht darum, Menschen den Zugang zueinander zu erleichtern. Um Arbeit mit Musik zu veranschaulichen, habe ich ein Interview mit zwei Mitarbeitern aus der sozialpädagogischen Praxis geführt und mit ihnen diskutiert, inwiefern Musik ein Weg ist, der es Menschen aus verschiedenen Ländern ermöglicht sich auszutauschen und integraler Bestandteil von ihrem neuen Lebensraum zu sein.

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Quelle: https://inklusion.hypotheses.org/2924

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Die protestantische ‚Still-Legung‘ der Musik: Ein (längst überfälliger) Beitrag zum Luther-Jahr

Eine Beobachtung, die jeder kennt, der schon einmal in einem ‚klassischen‘ Konzert, im Ballet oder einer Oper war: Gutbürgerlicher, gesitteter Musikgenuss ist eine äußerst passive, man möchte sagen einseitige Geschichte: Viele sitzen stumm und weitestgehend still – hier und da kann man wippende Knie entdecken oder ein wohlwollendes Auf und Nieder des Kopfes –, während die wenigen auf der Bühne sich ins Zeug legen, mit ganzem Körpereinsatz, und manchmal sogar ins Schwitzen kommen.
Ist das nicht zutiefst kontraintuitiv? Geht Musik ohne Bewegung? Und überhaupt: Einen ganzen Saal mit Stühlen zu blockieren, die jegliche Bewegung unterbinden, erscheint bei Lichte besehen ziemlich widersinnig. Nicht umsonst räumt man zu anderen Anlässen Stühle und Tische beiseite, wenn die Band aufspielt. Sich nicht zu bewegen bei Musik, das scheint in etwa so paradox, wie einem Kind zu sagen, es solle auf der Schaukel nicht schwingen.

Bundesarchiv, Bild 183-1987-1023-051 / Link, Hubert / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 183-1987-1023-051, Berlin, 750-Jahr-Feier, Staatsakt, Konzert, CC BY-SA 3.0 DE

Gesitteter Musikgenuss: Am 23. Oktober 1987 fand in Ost-Berlin ein Konzert anlässlich des 750jährigen Jubiläum Berlins statt, bei dem Ludwig van Beethovens 9.

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Quelle: http://marginalie.hypotheses.org/538

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Ö1-Menschenbilder über Gisela May

Letzten Dezember starb die Schauspielerin und Diseuse Gisela May; kommenden Sonntag (19.3.2017, 14:05-14:55) widmet Ö1 ihr eine Sendung der Menschenbilder.

Die Ankündigung:

"Mutter Courage" - Die Schauspielerin und Sängerin Gisela May. Eine Erinnerung. Gestaltung: Heinz Janisch

Dreizehn Jahre lang spielte Gisela May am von Bertolt Brecht begründeten "Berliner Ensemble" die umjubelte Titelrolle der "Mutter Courage".
Berühmt wurde Gisela May aber nicht nur als Schauspielerin in legendären Aufführungen sondern auch als Diseuse. In enger Zusammenarbeit mit den Komponisten Hanns Eisler und Paul Dessau erreichte ihre Interpretation von Brecht-Liedern eine bis heute unerreichte Authentizität. Auch als Interpretin von Liedern von Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Walter Mehring und Jacques Brel wurde sie gefeiert, Tourneen führten sie durch ganz Europa, in die USA, nach Kanada und Australien.
Am 31.

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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022610978/

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Händel am Gänsemarkt – eine vergessene Episode

Nach über 10 Jahren Bauzeit wird am 11. Januar 2017 die Hamburger Elbphilharmonie eröffnet. Sie setzt damit die Tradition Hamburger Konzerthäuser fort, die schon im 17. Jahrhundert am Gänsemarkt begann. Dort wirkte auch der junge Georg Friedrich Händel. Beinahe hätte seine junge Karriere bereits dort auch ihr Ende genommen. – Von Florian Tropp

Die Werke von Georg Friedrich Händel sind auch heute noch jedem ein Begriff. Ob der Chor aus dem Messias oder die britische Coronation Anthem, die in abgewandelter Form vor jeder Partie der Fußball Champions League gespielt wird. Händel, der sich von Halle aus in die Welt aufmachte und vor allem in London für Furore sorgte, gilt nach wie vor als einer der bedeutendsten Musiker des Geschichte.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=3238

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40 Jahre Punk – London, 6 Denmark Street als Kulturerbe

Nein, (noch) habe ich keine Punk-einschlägigen Hausnummernfotos im Portfolio, dafür aber den Hinweis auf sehr empfehlenswerte denkmalschützerische Fachlektüre, die abhandelt, ob die in London, 6 Denmark Street von Johnny Rotten erstellten Graffitis als Teil des Kulturerbes schützenswert sind und ob das Haus die Kriterien für eine blue plaque erfüllt:

Graves-Brown, Paul/Schofield, John: The filth and the fury: 6 Denmark Street (London) and the Sex Pistols, in: Antiquity. A quarterly Review of World Archaeology, 85.2011, Nr.330, S. 1385-1401, https://doi.org/10.1017/S0003598X00062128

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022597241/

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Ö1-Diagonal über Thomas Meinecke

Morgen, 19.11.2016, 17:05-19:00 sendet Ö1-Diagonal ein Porträt Thomas Meineckes:

"Vor der Sprache gibt es nichts". Zur Person Thomas Meinecke, Autor, Musiker, DJ. Präsentation: Christine Scheucher

In den 1980er-Jahren mischte er gemeinsam mit einer Handvoll Mitstreiterinnen die Münchner Popszene auf und erreichte mit seiner Band "F.S.K." ein kleines Stück vom großen Starruhm. Der internationale Erfolg der Neuen Deutschen Welle strahlte so hell, dass auch das eine oder andere Avantgarde-Projekt ins Scheinwerferlicht gerückt wurde.

Später war Thomas Meinecke einer der ersten deutschen Pop-Exegeten, die ins Romanfach wechselten.

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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022596345/

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Die ganz alltägliche Inklusion: Musik mit Kindern machen

Musik und Musizieren sind wichtige Impulsgeber für kindliche Bildungsprozesse – so ist es in allen Bildungsplänen der Bundesländer nachzulesen und kaum jemand würde dem Ziel widersprechen, dass musikalische Bildung einen festen Platz in der anregenden Umgebung in Kindertageseinrichtungen haben sollte. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ich glaube, ich begebe mich nicht auf allzu dünnes Eis, wenn ich behaupte, dass die musikalische Bildung in vielen Einrichtungen kaum eine Rolle spielt. Umso mehr habe ich mich deshalb in diesem Sommer gefreut, als sich gleich mehrere Studierende in meiner Veranstaltung zum Thema Inklusion mit Musik befassten: Student Paul Kühle hebt beispielsweise die verbindende Funktion der Musik hervor, weil „Herkunft, Bildungsstand und Behinderung automatisch in den Hintergrund treten“ (zum ganzen Blogpost geht es hier).

Vor diesem Hintergrund habe ich mit dem Kinderliedermacher Christof Balling gesprochen. Er arbeitet (auch) als Fachkraft für Sprache und Integration in Kindertageseinrichtungen. Im Sommer veröffentlichte er zusammen mit Produzent Dennis Schütze  das „Ritter-Lied“, wie hier nachzulesen ist. Zum Song direkt geht es hier:

Loris Malaguzzi hat gesagt, das Kind habe 100 Sprachen (und mehr).

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Quelle: https://kinder.hypotheses.org/1343

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