Europas Erbe, Menschen und Grenzräume – Russisch-türkische Verflechtungen im Spiegel der Zeit

Von Zaur Gasimov

Europa war spätestens seit dem 18. Jahrhundert Inspirationsquelle für russische und osmanische Modernisierer; die Geschichte des Beziehungsgefüges zwischen Europa, den Osmanen und den Russen ist Gegenstand zahlreicher Abhandlungen. Wie sich die beiden Gesellschaften am Rande Europas selbst sehen, wurde bis heute deutlich spärlicher beleuchtet. Dabei ist das Wissen über die russisch-türkischen Verflechtungen und Jahrhunderte alte Gegenwirkungen von enormer Bedeutung auch für Europa, das seit zwei Dekaden in den beiden Staaten den Abbau der demokratischen Institutionen und Einschränkung von Grundfreiheiten beobachtet.

Hüte, Mäntel und Sauerkirschen

„Zaren gegen Sultane“, Titelblatt der Zeitschrift #Tarih, Dezember 2015.



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Quelle: http://trafo.hypotheses.org/8456

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Inklusion durch Musik

Abb. 1 Tobias Löpker (2017): Inklusion in Noten

Immigration kreativ fördern – Musik als Zugang in eine neue Umgebung

Musik ist nicht nur die rhythmisch-melodische Untermalung für einen lauen Sommerabend oder die perfekte Ergänzung zu Texten verschiedenster Art. Musik, d.h. Ausdruck von Gefühlen und Kontaktaufnahme. Es geht darum, Menschen den Zugang zueinander zu erleichtern. Um Arbeit mit Musik zu veranschaulichen, habe ich ein Interview mit zwei Mitarbeitern aus der sozialpädagogischen Praxis geführt und mit ihnen diskutiert, inwiefern Musik ein Weg ist, der es Menschen aus verschiedenen Ländern ermöglicht sich auszutauschen und integraler Bestandteil von ihrem neuen Lebensraum zu sein.

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Quelle: https://inklusion.hypotheses.org/2924

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Die protestantische ‚Still-Legung‘ der Musik: Ein (längst überfälliger) Beitrag zum Luther-Jahr

Eine Beobachtung, die jeder kennt, der schon einmal in einem ‚klassischen‘ Konzert, im Ballet oder einer Oper war: Gutbürgerlicher, gesitteter Musikgenuss ist eine äußerst passive, man möchte sagen einseitige Geschichte: Viele sitzen stumm und weitestgehend still – hier und da kann man wippende Knie entdecken oder ein wohlwollendes Auf und Nieder des Kopfes –, während die wenigen auf der Bühne sich ins Zeug legen, mit ganzem Körpereinsatz, und manchmal sogar ins Schwitzen kommen.
Ist das nicht zutiefst kontraintuitiv? Geht Musik ohne Bewegung? Und überhaupt: Einen ganzen Saal mit Stühlen zu blockieren, die jegliche Bewegung unterbinden, erscheint bei Lichte besehen ziemlich widersinnig. Nicht umsonst räumt man zu anderen Anlässen Stühle und Tische beiseite, wenn die Band aufspielt. Sich nicht zu bewegen bei Musik, das scheint in etwa so paradox, wie einem Kind zu sagen, es solle auf der Schaukel nicht schwingen.

Bundesarchiv, Bild 183-1987-1023-051 / Link, Hubert / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 183-1987-1023-051, Berlin, 750-Jahr-Feier, Staatsakt, Konzert, CC BY-SA 3.0 DE

Gesitteter Musikgenuss: Am 23. Oktober 1987 fand in Ost-Berlin ein Konzert anlässlich des 750jährigen Jubiläum Berlins statt, bei dem Ludwig van Beethovens 9.

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Quelle: http://marginalie.hypotheses.org/538

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Ö1-Menschenbilder über Gisela May

Letzten Dezember starb die Schauspielerin und Diseuse Gisela May; kommenden Sonntag (19.3.2017, 14:05-14:55) widmet Ö1 ihr eine Sendung der Menschenbilder.

Die Ankündigung:

"Mutter Courage" - Die Schauspielerin und Sängerin Gisela May. Eine Erinnerung. Gestaltung: Heinz Janisch

Dreizehn Jahre lang spielte Gisela May am von Bertolt Brecht begründeten "Berliner Ensemble" die umjubelte Titelrolle der "Mutter Courage".
Berühmt wurde Gisela May aber nicht nur als Schauspielerin in legendären Aufführungen sondern auch als Diseuse. In enger Zusammenarbeit mit den Komponisten Hanns Eisler und Paul Dessau erreichte ihre Interpretation von Brecht-Liedern eine bis heute unerreichte Authentizität. Auch als Interpretin von Liedern von Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Walter Mehring und Jacques Brel wurde sie gefeiert, Tourneen führten sie durch ganz Europa, in die USA, nach Kanada und Australien.
Am 31.

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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022610978/

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Händel am Gänsemarkt – eine vergessene Episode

Nach über 10 Jahren Bauzeit wird am 11. Januar 2017 die Hamburger Elbphilharmonie eröffnet. Sie setzt damit die Tradition Hamburger Konzerthäuser fort, die schon im 17. Jahrhundert am Gänsemarkt begann. Dort wirkte auch der junge Georg Friedrich Händel. Beinahe hätte seine junge Karriere bereits dort auch ihr Ende genommen. – Von Florian Tropp

Die Werke von Georg Friedrich Händel sind auch heute noch jedem ein Begriff. Ob der Chor aus dem Messias oder die britische Coronation Anthem, die in abgewandelter Form vor jeder Partie der Fußball Champions League gespielt wird. Händel, der sich von Halle aus in die Welt aufmachte und vor allem in London für Furore sorgte, gilt nach wie vor als einer der bedeutendsten Musiker des Geschichte.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=3238

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