Das ideale Weihnachtsgeschenk: Ein T-Shirt mit Freuds Hausnummer!

Weihnachten, das Fest der Familie, Zeit der Besinnung und Kontemplation - Welch geeigneteres Geschenk könnte es da geben, als auf subtile Weise den Analytiker der Neurosen und Psychosen, den Erforscher der Familiendramen und Kindheitstraumata in Erinnerung zu rufen?
Erwerben Sie ein T-Shirt mit Sigmund Freuds Wiener Hausnummer, der Berggasse 19, und schenken Sie damit textile Bindungen, die dem Todestrieb ein Schnippchen schlagen!

sigmund-freud-maenner-bio-t-shirt

Im Shop des Adresscomptoirs finden Sie neben Freuds Hausnummer noch eine Reihe weiterer wohlausgewählter Motive; Größe und Farbe sind wählbar, und wenn Sie statt eines T-Shirts einen Kapuzenpulli oder eine Kaffeetasse mit der gewünschten Hausnummer bevorzugen, nur zu!

https://shop.spreadshirt.de


Wer bis 13.12. ordert, dessen Bestellung wird rechtzeitig vor Weihnachten geliefert!

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022640044/

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City Talks in Victoria: The Political Life of Numbers

Morgen fliege ich nach Victoria (Kanada), wo ich am Donnerstag in der Reihe City Talks einen Vortrag zum Thema The Political Life of Numbers: The History of House Numbering in European Cities halten werde; besonders freut mich, dass ich dabei nach etlichen Jahren des Austausches per E-Mail Hausnummernforscher-Kollegen Reuben Rose-Redwood nun auch persönlich kennen lernen werde!

Einen zweiten Vortrag halte ich dann Tags darauf in der Geography Lecture Series zum Thema Of Pillars, Benches and Beds: the cultural technique of numbering space.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022636498/

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City Talks in Victoria: The Political Life of Numbers

Morgen fliege ich nach Victoria (Kanada), wo ich am Donnerstag in der Reihe City Talks einen Vortrag zum Thema The Political Life of Numbers: The History of House Numbering in European Cities halten werde; besonders freut mich, dass ich dabei nach etlichen Jahren des Austausches per E-Mail Hausnummernforscher-Kollegen Reuben Rose-Redwood nun auch persönlich kennen lernen werde!

Einen zweiten Vortrag halte ich dann Tags darauf in der Geography Lecture Series zum Thema Of Pillars, Benches and Beds: the cultural technique of numbering space.

Quelle: https://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022636498/

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Festschrift 200 Jahre Kataster erschienen

Heute vormittag fand in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften der Festakt zum Jubiläum 200 Jahre Kataster statt, bundespräsidiale Videobotschaft inklusive. Frisch erschienen ist nun auch die einschlägige Festschrift, die einen von mir mitverfassten Hausnummernbeitrag enthält:

Rabl, Gunter/Tantner, Anton/Unger, Eva-Maria Unger: Von der Seelenkonskription und Häusernummerierung zum Adressregister, in: 200 Jahre Kataster. Österreichisches Kulturgut 1817-2017. Wien: Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, 2017, S. 157–171.

Illustriert wird der Beitrag u.a. mit einer Hausnummer von Ernst Jandl!

OeAW_200JahreKataster

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022634671/

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Hausnummern-Shirts mit Haltung ab sofort zu erwerben

„Sich selber promoten / das gehört verboten“
(Christiane Rösinger, Lob der stumpfen Arbeit)

Abgelehnte Projekte, unterbezahlte Lehraufträge, an Professuren und längerfristige Stellen sowieso nicht zu denken ... was bleibt da dem in Prekarität gehaltenen Wissenschafter-Subjekt schon übrig, als zum Kleinunternehmer seiner selbst zu werden, seine Kreativät von der digitalen Ökonomie ausbeuten zu lassen und eine ironische Firma ins Leben zu rufen?

Lange reifte der Plan, nun ist es so weit: Der Adresscomptoir-T-Shirt-Shop ist online gegangen, ab sofort können unter folgender Adresse T-Shirts und sonstige Goodies mit nicht weniger als 15 handverlesenen und wohlbedacht ausgewählten Hausnummer-Motiven erworben werden:

https://shop.spreadshirt.de/adresscomptoir/

Die Auswahl reicht von A wie Theodor W. Adorno über B wie Simone de Beauvoir, F wie Michel Foucault bis hin zu H wie Hannah Höch, L wie Mira Lobe und V wie Lucie Varga. LeserInnen Benjamins, Freuds, Lenins, Marxens, Luxemburgs oder Wanda Sacher-Masochs kommen genauso auf Ihre Kosten wie diejenigen, die Karl Kraus oder Bertha Pappenheim zu ihren FavoritInnen zählen; Wer das dringende Bedürfnis habt, die Nummer 1 zu sein, dem/der sei das Cabaret Voltaire empfohlen!

Als kleine Anleitung sei nur darauf hingewiesen, dass in der Einzelansicht des T-Shirts die Farbe geändert werden kann, genauso wie es unten auf der Seite detaillierte Erläuterungen gibt, was die Auswahl der korrekten Größe anbelangt. Und, falls wer eine ganz andere als zur Auswahl stehende Farbe bevorzugt oder ein Langarmshirt, einen Hoodie oder eine Kaffeetasse mit seiner/ihrer Lieblingshausnummer kreieren möchte: Unter "Willst Du das Design anpassen" können weitere T-Shirt-Modelle, Kleidungsstücke und sonstige Rohstoffe ausgewählt werden.

sigmund-freud-frauen-bio-t-shirt

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022631723/

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Hofstetten sagt Ja zu Hausnummern!

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten, und die Berner Zeitung verkündet sie: In der schweizer Gemeinde Hofstetten stimmte die aus 49 StimmbürgerInnen bestehende Gemeindeversammlung mit einer Mehrheit von 24 Ja-Stimmen (bei 18 Nein-Stimmen) für die Einführung einer neuen Hausnummerierung, gegen den Willen des Gemeinderats, der die Position vertreten hatte, die bestehende Nummerierung durch die bernische Gebäudeversicherung sei ausreichend.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022624825/

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Eric Hobsbawm vor 100 Jahren geboren

Heute vor 100 Jahren wurde Eric Hobsbawm in Alexandria geboren; ab 1919 lebte er in Wien, in der Vinzenz-Heß-Gasse 14 - siehe http://adresscomptoir.twoday.net/stories/498219618/ -, zwei seiner weiteren Wiener Hausnummern seien hier publiziert:

Hobsbawm_Wien_Einsiedeleig18
Wien, Einsiedeleigasse 18 - hier wohnte Hobsbawms Onkel Sidney Hobsbaum, der 1927-1929 als Bankdirektor im Lehmann verzeichnet ist.

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Wien, Neustiftgasse 17 - Unter dieser Adresse findet sich 1929-1931 im Lehmann Großonkel Viktor Friedmann eingetragen.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022621091/

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Hausnummern-Flanerie durch Wien bei Jane’s Walk, 6.5.2017

Ich kann wieder mal eine Hausnummern-Flanerie durch Wien ankündigen, diesmal im Rahmen von Jane's Walk:

Beginn: 6.5.2017, 15 Uhr
Treffpunkt: Ballhausplatz 2, vor dem Bundeskanzleramt
Dauer: ca. 2 Stunden

Die Teilnahme ist kostenlos, es gibt keine Anmeldung, bitte einfach zum Treffpunkt hinkommen!

Info bei Jane's Walk: http://janeswalk.org/austria/vienna/die-ordnung-der-stadt-eine-hausnummern-flanerie-durch-die-wiener-innenstadt/

Die Ordnung der Stadt: Eine Hausnummern-Flanerie durch die Wiener Innenstadt

Klein und unscheinbar hat sie sich an die Häuser festgemacht: Die Hausnummer. Sie scheint keine Geschichte zu haben, so selbstverständlich, so alltäglich ist sie für uns geworden; dabei wurden die 1770 vergebenen "Konskriptionsnummern" nicht etwa eingeführt, um den in der Stadt lebenden Menschen oder Fremden die Orientierung zu erleichtern, sondern um gemeinsam mit einer Volkszählung - der "Seelenkonskription" - ein neues Rekrutierungssystem vorzubereiten. Kein Wunder, dass es wegen dieser militärischen Zielsetzung zumindest vereinzelt zu Widerstandsaktionen gegen die neue Kontrolltechnik kam; doch wusste die Bevölkerung auch, die Hausnummern für ihre eigenen Zwecke anzueignen, bis in die jüngste Vergangenheit, wie die Geschichte der Hausnummer "Ballhausplatz 1A" beweist. Manche der im 18. Jahrhundert vergebenen Nummern sind heute noch an den Wänden der Häuser sichtbar; die Flanerie stellt einige davon vor und liefert damit Einblicke in die Geschichte vergangener und gegenwärtiger Ordnungssysteme.

[...]

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022614663/

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