Art in Networks: The GDR and its Global Relations

Art in Networks: The GDR and its Global Relations

Logo des Projekts „Art in Networks“ TU Dresden

Ausgangspunkte

Die in der DDR entstandene Kunst ist seit den 1990er Jahren Gegenstand kontroverser Debatten. Ihre (kunst-)historische Verortung und gesellschaftliche Relevanz werden in der Wissenschaft und im Rahmen von Ausstellungen bis heute diskutiert. Die Kunstproduktion in der DDR wird in diesem Zusammenhang oftmals als provinziell und selbstbezüglich dargestellt. Internationale Beziehungen werden in der Regel im sogenannten Ostblock verortet. Kaum bekannt ist, dass das Netzwerk der Kontakte und Austauschbeziehungen der DDR im Feld der bildenden Kunst und Architektur fast den ganzen Globus umspannte. Formen dieses Kontakts konnten zum Beispiel Ausstellungskooperationen, Künstler:innenreisen oder der Austausch von Studierenden sein.

 



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Quelle: https://visual-history.de/2023/01/03/art-in-networks-the-gdr-and-its-global-relations/

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… und auf einmal kriecht mir diese DDR wieder hinterher

… und auf einmal kriecht mir diese DDR wieder hinterher

Filmplakat „Rebellinnen – Fotografie. Underground. DDR.“ Pressefoto mit freundlicher Genehmigung Salzgeber & Co. Medien ©

Herkunft

Vor fünf Jahren erschien ein Interview mit der Medien- und Performance-Künstlerin Else Gabriel in der Zeitschrift „Monopol“. Darin wurde sie gefragt, ob der Ort der Herkunft – Ost oder West? – für eine jüngere Künstlergeneration 2017 noch eine Rolle spiele.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/11/01/schuhmann-und-auf-einmal-kriecht-mir-diese-ddr-wieder-hinterher/

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Tagung: Wandbilder

Tagung: Wandbilder

Im Forschungsprojekt „Wandbilder und künstlerische Architekturoberflächen zwischen 1952 und 1989 im Kontext der werktechnischen Ausbildung an der Hochschule für Bildende Künste Dresden“ wurden drei Jahre lang baubezogene Kunstwerke erfasst und der Bestand nach definierten Kriterien ausgewertet. Gegenstand der Forschung waren die unter dem Dach der 1958 gegründeten PG Bildender Künstler „Kunst am Bau“ geschaffenen Wandbilder. Zum Projektabschluss lädt die HfBK Dresden zu einer Fachtagung ein.

 

Die Tagung findet voraussichtlich in Präsenz im großen Hörsaal der Hochschule für Bildende Künste Dresden statt. Es wird keine Teilnehmer:innengebühr erhoben.

Online-Anmeldung bis zum 15. Oktober 2022: https://www.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/10/03/tagung-wandbilder/

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Das digitale Bild – Reflexionen zur kreativen Praxis

Das digitale Bild – Reflexionen zur kreativen Praxis

Alle Bilder – und dies gilt auch für das rechnergestützt generierte digitale Bild – sind gestaltete Artefakte. Das digitale Bild stellt die beteiligten Instanzen, Technologie, Wissenschaft, Kunst vor besondere Herausforderungen und ermöglicht unerwartete Anwendungen. Verbunden sind diese Bereiche dabei auf verschiedenste Art: auf reflexiver Ebene im Bereich des Artistic Research, als gestalterische Ausformung von digitalen Daten in Pixeln und Grafiken oder als Ästhetiken maschineller Algorithmen in neuartigen Kunstwerken. Zentral ist allen der kreative Impuls für den Umgang mit dem Digitalen.

Im Rahmen der fünften Tagung des Schwerpunktprogramms (SPP) „Das digitale Bild“, die vom 07. bis 09. Juli 2022 in Marburg stattfinden wird, möchten wir uns der Verschränkung der angesprochenen Aspekte widmen sowie Herangehensweisen und Problemstellungen durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Beiträgen befeuern:

In welchem Verhältnis stehen die beiden kulturellen Variablen Kunst und Wissenschaft heute im Digitalen? Welche Rolle spielen Visualisierungen von abstrakten Programmcodes, und was lernen wir aus dem Blick in die Black Box KI?

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Quelle: https://visual-history.de/2022/06/27/das-digitale-bild-reflexionen-zur-kreativen-praxis/

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Faktisch/komisch. Humor in Inszenierungen des Dokumentarischen in Bewegtbild, Fotografie & Kunst

Faktisch/komisch. Humor in Inszenierungen des Dokumentarischen in Bewegtbild, Fotografie & Kunst

Screenshot Online-Tagung FAKTISCH/KOMISCH. HUMOR IN INSZENIERUNGEN DES DOKUMENTARISCHEN IN BEWEGTBILD, FOTOGRAFIE & KUNST

Humor erweist sich immer wieder als eine Strategie, die zur Popularität dokumentarischer Bilder beitragen kann. Dabei ist Humor in der Lage, visuelle narrative Muster und deren vermeintliche Evidenz zu unterlaufen und Gesellschaftskritik durch Subversion zu transportieren. Gleichzeitig wird Dokumentarfotografie und -filmen oder Werken „dokumentaristischer Kunst“, die zum Lachen anstiften, nicht selten unterstellt, respektlos mit ernsthaften Anliegen umzugehen, die Glaubwürdigkeit ihrer Argumente zu unterwandern oder das Vertrauensverhältnis zu porträtierten Personen zu missbrauchen. Digitalisierung, Globalisierung und Social Media haben seit den 1990ern ein medientechnologisches Umfeld geschaffen, das Informationsflüsse sowie öffentliche diskursive Räume verändert. Ein Effekt ist die Verbreitung von Fake-News und das gewachsene Wissen um die Manipulierbarkeit von Bildern, die seit jeher bestehende Zweifel an dokumentarischen Inszenierungen bestärkt.

Die Tagung befasst sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen visuellem Humor und dokumentarischem Anliegen in Geschichte und Gegenwart. Gäste aus Theorie und Praxis diskutieren Funktionen und Effekte von Humor in der dokumentarischen Repräsentation von Welt, Traditionslinien von Ausdrucksformen sowie die Entwicklung neuer Erzählformate und deren Verbreitungsarten.

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Quelle: https://visual-history.de/2022/04/19/faktisch-komisch-humor-in-inszenierungen-des-dokumentarischen-in-bewegtbild-fotografie-kunst/

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