Ein christliches Blutbad

Da sind ja Slashermovies nichts dagegen: Die christliche Bilderwelt kann ganz schön abgefahren daherkommen, wie Herr Bellegambe Anfang des 16 Jahrhunderts mittels eines heute in Lille befindlichen Gemälde bewies; was gibt es schöneres, als ganz unmetaphorisch im Blute Christi zu plantschen!

Bellegambe_TryptiqueBain_Lille_PdBA

Mit Dank an Ulrike Krampl für den Hinweis!
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lille_PdBA_bellegambe_tryptique_bain.JPG?uselang=fr

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022549078/

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Dada-Festspiele auf ARD Alpha

Freitags Nachts sendet ARD Alpha eine regelrechte Orgie an einschlägigen Dokumentationen:

Das ganze startet um 21:00 mit Alexander Kluges Was ist Dada?, und setzt sich dann ab 0:00 mehr als vier Stunden fort, zuerst mit drei Sendungen zu Kurt Schwitters und seiner Ursonate (Rückblende, das Schwitters-Porträt "Unsterblichkeit ist nicht jedermanns Sache" und Die Ur-Sonate von Kurt Schwitters), es folgen Mit Hülsenbeck war DADA da, ARP - Der unsterbliche Dada, Raoul Hausmann. Porträt des Dadasophen und zuletzt Wieland Herzfelde. Gespräch mit seinem Sohn George Wyland.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022548334/

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Dada im Deutschlandfunk

Nachdem Deutschlandradio Kultur zum Jahrestag des Jubiläums etliche Sendungen Dada widmete - eine Übersicht über die Sendungen von diesem Dada-Thementag gibt es hier -, zieht nun der Deutschlandfunk nach: Morgen (12.2.2016, 20:10-21:00) ist Wir fordern die Erweiterung und Eroberung aller unserer Sinne. Der Universalgelehrte und geniale Dilettant Raoul Hausmann zu hören, und in der Nacht auf Sonntag (14.2.2016, 0:05-2:00) wird dann die 1995 von Florian Felix Weyh erstellte Sendung Von Ursonaten und anderen Tönen. 100 Jahre internationaler Dada ausgestrahlt.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022545987/

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Rezensionen zu Dada

Das 100 Jahr-Jubiläum ging auch an Literaturkritik.de nicht vorbei, wo gleich sieben einschlägige Bücher besprochen werden, nämlich Martin Mittelmeiers Monographie zu Dada, Bärbel Reetz' Doppelbiographie von von Emmy Hennings und Hugo Ball, der erste Band von Emmy Hennings Studienausgabe, ein von Ina Boesch herausgegebener Band über die Dada-Frauen sowie ein weiterer Band zu Emmy Hennings, die Neuauflage von Dominique Noguez' Lenin Dada und Erinnerungen von Friedrich Glauser.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022545619/

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100 Jahre Dada – #dadatweat

Allerlei Aktivitäten sind aus Anlass des heute zu begehenden 100-Jährigen Jubiläums des ersten Dada-Auftritts im Zürcher Cabaret Voltaire angesagt, selbst im damals so gar nicht von Dada befallenen Wien sind zumindest zwei Veranstaltungen angekündigt: Um 18 Uhr beginnt im Brick5 DADA und so weidada, um 20 Uhr im 7Stern Die Wolkenpumpe - Eine dadasophische Ehrerbietung an Raoul Hausmann.

Freuen darf eins sich auch auf nicht weniger als drei Ausstellungen, die in Zürich gezeigt werden (nämlich Dadaglobe Reconstructed im Kunsthaus, Dada Universal im Landesmuseum und Obsession Dada im Cabaret Voltaire), weitere üppige Infos liefert der SRF, dessen Doku Das Prinzip Dada morgen auf 3Sat (6.2.2016, 21:50-22:45) zu sehen ist, Sonntags den 14.2. strahlt Arte dann Viva Dada aus. Zugänglich ist nun auch die Webdoku Dada-Data, und dann ist noch unter http://www.dada100zuerich2016.ch/ einiges abzusaugen. Die Scans dadaistischer Zeitschriften in der Digital Dada Library Collection und bei Ubuweb haben eh schon alle eingehend studiert, nicht wahr?

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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022544697/

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CfP: Künstlerischer und politischer Aktivismus (Arbeitstitel)

Call for Papers, PERIPHERIE, Ausgabe 144 (erscheint November 2016)

Im Heft 144 möchte sich die PERIPHERIE schwerpunktmäßig mit der Verschränkung von künstlerischem und politischem Aktivismus auseinandersetzen. Die Begegnung, das Zusammenspiel, die Vermischung von künstlerischer Aktion und sozialer Bewegung ist kein neues Phänomen.
Von Künstler_innen bzw. Bild- und Graphikexpert_innen gestaltete Transparente, Flugblätter, Plakate und Wandbilder geben politischen Inhalten eine ästhetische Form. Gleiches gilt auch für engagiertes Liedgut, Prosa, Lyrik, Graffiti, Film und Fotografie. Performative Konzepte wie das Theater der Unterdrückten stellen temporäre Aktionsräume im öffentlichen Raum her, die auf Missstände hinweisen und in denen mit alternativen Handlungsweisen experimentiert wird. Auf ähnliche Weise intervenieren Aktivist_innen der Kommunikationsguerilla, um Zonen zu produzieren, in denen Unsichtbares sichtbar wird. Auch die in den letzten Jahren populär gewordenen Urban-Gardening- oder Guerilla-Gardening-Projekte greifen unmittelbar in die Stadtgestaltung ein, schaffen neue soziale Handlungs- und Kommunikationsräume. Zugleich aber werden sie als Kunstform in das warenförmige Betriebssystem Kunst aufgenommen, beispielsweise auf der letzten documenta in Kassel.

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Quelle: https://kritischegeschichte.wordpress.com/2016/01/29/cfp-kuenstlerischer-und-politischer-aktivismus-arbeitstitel/

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Ausstellung: Hamburg, zeig mir dein Gesicht!

Die interaktive Ausstellung „Hamburg ins Gesicht geschaut“ zeigt einen bunten Mix aus Porträts von Hamburgern der letzten Jahrhunderte. Das Gesicht Hamburgs erschließt sich in der Ausstellung zwar nicht sofort, sehenswert ist sie trotzdem. – Von Franziska Schnelle

Ein leichtes, kaum wahrnehmbares Lächeln umspielt ihre Mundwinkel. Ihre Kopfhaltung, ein wenig geneigt, verleiht ihr einen interessierten, wachsamen Ausdruck. Ihr rechter Arm lehnt lässig über die Lehne der filigran gearbeiteten Holzbank, während der linke, geziert von einem opulenten Armreif, entspannt herabhängt. Das Kleid der jungen Dame mit rotbraunem Haar fließt in üppigen, roséfarbenen und verzierten Stoffbahnen an ihr herunter. Halb verdeckt es einen losen Strauß von Frühlingsblumen, der wie zufällig dort zu liegen scheint.

Ein Blick auf dieses Gemälde, das die bekannte Hamburger Porträtmalerin Julie de Boor von der Unternehmergattin Marie Lühmann 1899 anfertigte, ist gleichzeitig auch ein Blick auf Hamburg.

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Quelle: http://www.hh-geschichten.uni-hamburg.de/?p=2792

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#Crescendo – Transkriptionskunst

Bildschirmfoto 2015-11-07 um 09.51.26Im April dieses Jahres hatte ich mich mit den Künstlerinnen Eva Paulitsch und Uta Weyrich in Hannover getroffen und wir haben einen Podcast zu ihrem “Mobile Video Archive” und ihrer künstlerischen Arbeit aufgenommen. Dieses Archiv von geschenkten Handy- und Smartphones-Videos führen sie seit mehreren Jahren, die Videos erhalten sie von Jugendlichen, die sie im Stadtraum aktiv auf ihr Videohandeln ansprechen. Darüber hinaus, dass hieraus ein beachtliches Online-Archiv entstanden ist, speisen sich die künstlerischen Arbeiten von Paulitsch und Weyrich aus dem Videomaterial. Manchmal entstehen die Installationen in Zusammenarbeit mit Institutionen und Jugendlichen vor Ort, andere Installationen wirken unabhängig von Ort und Kontext auf einer Metaebene und thematisieren abstrahierend die Artefakte.

Im Rahmen der Tagung “Bewegtbilder und Alltagskultur(en)” an der Alpen Adria-Universität Klagenfurt zu der ich letzte Woche selbst einen Vortrag beitragen durfte, wurde im Museum Moderne Kunst Kärnten eine aktuelle Arbeit von Eva Paulitsch und Uta Weyrich gezeigt, betitelt mit #Crescendo. Mit weisser Schrift auf weisser Wand waren Fragmente aus den Audiospuren der Videos in transkribierter Form zu lesen. Im Podcast hatten sie bereits schon darauf hingewiesen, dass sie die Mobilvideos transkribieren lassen. Und dass in den Transkripten eine eigene Kraft läge, allein schon durch die ungewohnte Codiertheit der Texte.



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Quelle: http://mobilvideo.hypotheses.org/745

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Guck mal, wer da bloggt 18! Blogs bei de.hypotheses.org

15610922105_3c130f3566_kDie Blogwelt ist weit. Sehr weit. Vielleicht ein bisschen zu groß. Als kleine Einleitung in die de.hypotheses-Blogentdeckungen schreiben wir “Guck mal, wer da bloggt!”: Hier sind ein paar de.hypotheses Blogs, die wir ans Licht bringen möchten: kleine Einblick in unsere und eure Welt.

Eine Liste vergangener Vorstellungen von Blogs aus unserem Kreis ist am Ende dieses Textes zu finden. Die gesamten Hypotheses-Blogs sind im Katalog von OpenEdition, der hier einsehbar ist, verzeichnet.

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Quelle: http://redaktionsblog.hypotheses.org/2959

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