Digitale Bestände: Das Zeitungsportal ANNO

Was gab es beim Festbankett am Vegetarierkongresses 1886 zu essen? Welche Veranstaltungen hielt der Wiener Vegetarierverein in den 1890er Jahren ab? Was dachte man in Wien in den 1870ern über Vegetarismus? Fragen wie diese können durch einen Blick in Tageszeitungen und Zeitschriften geklärt werden. Durch die Digitalisierung von Periodika wurden diese Recherchen stark vereinfacht. Für Wien bzw. Österreich zentral ist dabei ANNO, der „digitale Lesesaal“ der Österreichischen Nationalbibliothek.

Als ich zu studieren begann, liefen Literatur- und Quellenrecherchen so ab, dass man sich für Monografien durch die Zettelkataloge der Bibliotheken blätterte und für Zeitschriftenaufsätze den Dietrich konsultierte. Tageszeitungen durchzuschauen machte nur Sinn, wenn man das Erscheinungsdatum recht genau eingrenzen konnte.

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Quelle: https://veggie.hypotheses.org/65

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100 Internetressourcen für Historiker

Die Linkliste bietet 100 Einstiegspunkte für eigenständige fachwissenschaftliche Recherchen. Sie wurde erstmals 2004 für die Fachschaft Geschichte der LMU München auf Grundlage der Studieneinführung Kursbuch Geschichte von Nils Freytag und Wolfgang Piereth erstellt. Das ständig aktualisierte und erweiterte Angebot war seit 2011 als studiosa. Links für das Geschichtsstudium am Netz.

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2017/03/6974/

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„la place de Magdebourg étant d’ailleurs la seule qui puisse servir de grand dépôt à l’armée d’Allemagne“ – Magdeburg als Festung der französischen Armee in Deutschland

Archives Nationales Paris, AF IV 1163

Bericht des Kriegsministers Henri Clarke an den Kaiser vom 31. Oktober 1810

 

 

Sire,

J’ai l’honneur de rendre compte à Sa Majesté que toutes les bouches-à-feu en bronze qui excédaient l’armement fixé pour la place de Magdebourg ont été évacuées dans le courant de cet été sur Mayence où elles sont toutes arrivées. La saison commençant à avancer et la plupart de ces effets pouvant rester sans inconvénient en dépôt à Magdebourg jusqu’au printemps prochain, la place de Magdebourg étant d’ailleurs la seule qui puisse servir de grand dépôt à l’armée d’Allemagne, d’après les positions qu’elle occupe actuellement, j’ai suspendu provisoirement les évacuations de cette place pour donner les moyens de faire prendre par les chevaux d’artillerie employés à cette évacuation les 200 voitures d’artillerie dont Sa Majesté m’a ordonné d’augmenter le matériel en Allemagne pour y reformer le parc de réserve et compléter le double approvisionnement.

De votre Majesté le fidèle serviteur et sujet Henri Clarke

 

 Zur Quelle

Nach dem Krieg gegen Österreich im Jahre 1809 und der Heirat mit der Tochter des habsburgischen Kaisers von Österreich herrschte, abgesehen von der iberischen Halbinsel, auf dem europäischen Kontinent Frieden.

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Quelle: https://naps.hypotheses.org/1341

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Website „Sächsische Gerichtsbücher“ online

Das Sächsische Staatsarchiv verwahrt mit dem Bestand 12613 Gerichtsbücher eine in Deutschland hinsichtlich Umfang und Dichte einmalige Überlieferung von Gerichtsbüchern. In einem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt wurden die über 22.000 Bände dieses Bestands ab 2013 elektronisch erschlossen. Darüber hinaus konnten Bestände von Gerichtsbüchern in neun sächsischen Stadtarchiven und dem Staatsfilialarchiv Bautzen in das Projekt einbezogen werden. Die Erschließungsinformationen sind in Kooperation mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e. V. (ISGV) auf der Website »Sächsische Gerichtsbücher«  veröffentlicht worden. Die öffentliche Freischaltung erfolgte auf einem Fachkolloquium, das heute im Staatsarchiv Leipzig stattfand.

Im Rahmen des Projekts sind über 25.

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Quelle: http://digigw.hypotheses.org/1472

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„WALL“, oder die Kreuzworträtseldame schlägt zurück.

 (Foto: Arthur Köpcke/VG Bildkunst Bonn 2016)
(Foto: Arthur Köpcke/VG Bildkunst Bonn 2016)

Sachbeschädigung“ meint die Leitung des Neuen Museums Nürnberg. „Kulturelle Inkompetenz“ meint die Angeklagte. Die Dame, nun unter dem Künstlernamen Hannelore K. bekannt, hat einem Aufruf („Insert words!„) des Fluxus-Künstlers Arthur Køpcke (Köpcke) befolgt und das Kreuzworträtselelement seines € 80.000 teueres Werk mit dem Wort „Wall“ ergänzt (über die avantgardistische Hintergründe dieser Aktion berichtete ich bereits).

Nun schlägt sie zurück mit unschlagbaren Argumenten.

Wie ihr Anwalt Heinz-Harro Salloch mitteilt, befand sie sich in einem „nicht vermeidbaren Verbotsirrtum“ (berichtet die Süddeutsche Zeitung).

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Quelle: http://merzdadaco.hypotheses.org/588

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Internationale Schwitters-Tagung. Teil 2. Manifeste und Immaterialität


SchwittersTagung-n2

Sektion 2: Positionierungen von Kurt Schwitters –
Autorkonzepte, Textstatus, ästhetische Strategien

 

Internationale Schwitters-Tagung. Teil 2.

von Merzmensch Pro 2011-03-18 – 16:35:21

Und schon ging’s weiter mit dem Avantgarde-Koryphäen Walter Fähnders.

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Quelle: http://merzdadaco.hypotheses.org/547

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Der Archivbestand der französischen Geheimdienste des Zweiten Weltkriegs im Militärarchiv von Vincennes (Mittwochstipp 86)

Der Archivbestand der französischen Geheimdienste aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs hat eine bewegte Geschichte und wurde erst im Dezember 1999 vom französischen Auslandsnachrichtendienst DGSE dem Service Historique de l’Armée de Terre, dem Vorgänger des heutigen Service historique de la … Weiterlesen

Quelle: https://francofil.hypotheses.org/4108

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Seit Januar sind die Archivbestände zum Zweiten Weltkrieg vollständig zugänglich (Mittwochstipp 82 )

Seit dem 4. Januar 2016 sind die Archivbestände zum Zweiten Weltkrieg in den französischen Archiven vollständig zugänglich, wie das französische Nationalarchiv am 8. Januar auf seiner Website bekannt gab. Eine Verordnung, die kurz vor Weihnachten unterschrieben und am 27. Dezember … Weiterlesen

Quelle: http://francofil.hypotheses.org/3841

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Vortrag: “Popgeschichte als Zeitgeschichte” (Audio)

Muss sich die Zeitgeschichte stärker der Sphäre von Pop zuwenden — und wie lässt sich diese umschreiben? Welche etablierten Verfahren stehen bereits zur Verfügung und wo sind noch Blindstellen? Gibt es neue Methoden und Quellen, die zu Rate gezogen werden müssen? Etliche Initiativen haben sich in den vergangenen Jahren dieser Fragen angenommen. Der Vortrag gibt einen Überblick über diese Diskussion, führt in Grundbegriffe wie Volks- und Massenkultur, das Populäre und Pop ein und arbeitet anhand einer Musik-Aufnahme (aus urheberrechtlichen Gründen aus dem Audio herausgeschnitten) die Verschränkungen zwischen Pop und Geschichte beispielhaft heraus.

Eine Aufnahme der Beatles wird mit Schriftdokumenten aus unterschiedlichen Archiven gelesen. Anhand des Beispiels werden Zugänge der Protest-, Konsum-, Wirtschafts-, Sozial- und Politikgeschichte diskutiert. Popgeschichte wird im Kontrast zu diesen etablierten Verfahren als Perspektive vorgestellt, die ästhetische Ereignisse nicht als Nebensache oder „weicher Faktor” der Geschichte marginalisiert, sondern als relevantes Feld für die Zeitgeschichte der Massendemokratien und Mediengesellschaften des 20. Jahrhunderts versteht, das Differenzen konstituierte und Politiken und Ökonomien hervorbrachte.

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Quelle: http://pophistory.hypotheses.org/1997

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Vortrag: “Popgeschichte als Zeitgeschichte” (Audio)

Muss sich die Zeitgeschichte stärker der Sphäre von Pop zuwenden — und wie lässt sich diese umschreiben? Welche etablierten Verfahren stehen bereits zur Verfügung und wo sind noch Blindstellen? Gibt es neue Methoden und Quellen, die zu Rate gezogen werden müssen? Etliche Initiativen haben sich in den vergangenen Jahren dieser Fragen angenommen. Der Vortrag gibt einen Überblick über diese Diskussion, führt in Grundbegriffe wie Volks- und Massenkultur, das Populäre und Pop ein und arbeitet anhand einer Musik-Aufnahme (aus urheberrechtlichen Gründen aus dem Audio herausgeschnitten) die Verschränkungen zwischen Pop und Geschichte beispielhaft heraus.

Eine Aufnahme der Beatles wird mit Schriftdokumenten aus unterschiedlichen Archiven gelesen. Anhand des Beispiels werden Zugänge der Protest-, Konsum-, Wirtschafts-, Sozial- und Politikgeschichte diskutiert. Popgeschichte wird im Kontrast zu diesen etablierten Verfahren als Perspektive vorgestellt, die ästhetische Ereignisse nicht als Nebensache oder „weicher Faktor” der Geschichte marginalisiert, sondern als relevantes Feld für die Zeitgeschichte der Massendemokratien und Mediengesellschaften des 20. Jahrhunderts versteht, das Differenzen konstituierte und Politiken und Ökonomien hervorbrachte.

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Quelle: http://pophistory.hypotheses.org/1997

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