Bestandserweiterung beim Stadtarchiv Montabaur

Widmung Jakob Kneips an Landrat Heinrich Roth und seine Frau Gertrud Roth, geb. Ebert, auf einer Monographie; Foto: Hermann-Josef Roth
Belletristik, darunter verstand man bekanntlich die Lektüre und profunde Kenntnis der Literatur in gebildeten Kreisen der Gesellschaften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Doch auch über diese höheren Kreise hinaus erfreute sich die Lektüre von Gedichten, Theaterstücken, wie auch Sagen und Volksweisheiten, die im weitesten Sinne zur Belletristik zählen können, einst großer Beliebtheit. Nicht wenigen bereitet ebendiese Literatur auch heute noch glückliche Stunden, wie aus Vor- und Nachlässen an das Stadtarchiv Montabaur hervorgeht. Die zentralörtliche Rolle der Stadt spiegelt sich auch darin, dass bedeutende Persönlichkeiten wie Robert Pähler (1842-1925) oder Josef Kehrein (1817-1880) hier gewirkt haben.
Einzigartig ist der regionalhistorische Sammlungsbezug, denn es gibt nachweislich keine weitere geschlossene Sammlung privater Herkunft in dieser Breite mit Bezug zum Westerwald.
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Peter Wagner, Burgenbürger
Wagner, Peter: Die Burgenbürger. Homo Suellensis Pannoniae. Die ultimativ märchenhafte, märchenhaft ultimative Geschichtsschreibung eines weithin unerforschten Menschenvolks. Marz: Edition Marlit/Hora Verlag, 2009.
https://www.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022698684/
Splatter bei Voltaire
Hirn war neben abgehackten Armen und Beinen über den Boden verspritzt.
Voltaire: Candide oder der Optimismus (übersetzt von Stephan Hermlin), in: Ders.: Ein Lesebuch für unsere Zeit. (Hg. von Fontius, Martin). Berlin (DDR)/Weimar: Aufbau Verlag, 1989, S. 102–188, hier 107.
Im Original von 1759:
Des cervelles étaient répanduës sur la terre, à côté de bras & de jambes coupés.
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022693505/
Jaroslav Hašek: Die Feldzugsbilanz des Hauptmannes Alserbach
Digitalisat des Erstdrucks:
https://www.digitalniknihovna.cz/dsmo/uuid/uuid:a44a9d2f-4bf3-11e9-8ccd-005056b73ae5
Wikisource:
https://cs.wikisource.org/wiki/Pov%C3%ADdky_z_Ruska/Bilance_v%C3%A1le%C4%8Dn%C3%A9ho_ta%C5%BEen%C3%AD_hejtmana_Alserbacha
Französische Übersetzung, Parallèle 50, 10.6.1949 - Le Bilan de Campagne du Major Alserbach
https://gallica.bnf.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022693157/
Ö1-Porträt von Erwin Riess
Bekannt gemacht hat ihn seine Romanfigur Herr Groll, ein grantelnder Privatermittler, der vom Rollstuhl aus die kompliziertesten Kriminalfälle löst. Die Groll-Romane - mittlerweile acht an der Zahl - sind aber viel mehr als Krimis. Es sind Sittenbilder des jeweiligen Milieus, für die der Politik- und Theaterwissenschaftler meist jahrelang recherchiert und dabei auch Unbequemes ans Tageslicht befördert. Aufgewachsen ist der heute 64-Jährige im Kremser Stadtteil Lerchenfeld. "Ein Ingenieurssohn unter Arbeiterkindern", sagt Erwin Riess, der sich den Respekt der Gleichaltrigen "erst durch Prügeleien erarbeiten musste". Nach einem Rückenmarkstumor ist der Politik- und Theaterwissenschaftler selbst Rollstuhlbenutzer, er war lange Referent für behindertengerechtes Bauen im Wirtschaftsministerium, ist Theaterautor, Universitätslektor und engagiert sich in der Behindertenpolitik.
Gestaltung: Bea Sommersguter
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022686743/
Josef Váchals blutiger Roman
Josef Váchals erstmals in Kleinstauflage 1924 erschienener blutiger Roman hat so schöne Sätze wie diesen anzubieten; der Autor selbst war ein besonders durchgeknalltes Exemplar der Spezies Mensch, politisch teils völlig jenseitig, Dank sei aber dem Kētos-Verlag und Ondřej Cikán, diesen idealen Schundroman aufwändig kommentiert und gestaltet ins Deutsche übertragen zu haben!
Váchal, Josef: Der blutige Roman. Versuch um den Typus des idealen Schundromans. Wien/Prag: Kētos, 2019, Zitat S. 156
Verlags-Info: https://www.ketos.at/2017/10/josef-vachal-der-blutige-roman.html
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022686404/
Neu erschienen: Erwin Riess – Herr Groll und die Wölfe von Salzburg
Riess, Erwin: Herr Groll und die Wölfe von Salzburg. Salzburg: Otto Müller Verlag, 2021, Verlagsinfo: https://www.omvs.at/buch/herr-groll-und-die-woelfe-von-salzburg/
Kurzbeschreibung:
Dringende Ermittlungen führen Groll und seinen Gefährten, den Dozenten, nach Salzburg. Die Mutter des Dozenten, Fabrikantin und Festspielliebhaberin, vermisst ihren langjährigen Freund, einen Engländer, der im Vorstand eines weltumspannenden Rohstoffkonzerns sitzt. Sie befürchtet eine Entführung. In der Woche vor Beginn der Festspiele ereignen sich seltsame Dinge: Sowohl im Innergebirg, in Werfen und Golling, als auch in der Stadt Salzburg tauchen am Domplatz, am Schloss Leopoldskron und an anderen touristischen Hotspots lebensgroße Puppen auf. Sie tragen englische Sakkos, manche sind ohne Kopf, aber alle haben ein „Salzburg Manifesto“ bei sich. Eine radikal-ökologische amerikanische Gruppe namens „Deep Green Revolution“ erklärt der umweltvernichtenden Großindustrie und dem Luxuskonsum den Krieg.
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022686372/
Ö1-Porträt von Ronald M. Schernikau
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022686339/
No numbers. No anything – Wer kennt große Flohliteratur?
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Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022684943/
Georg Kreislers Weg zur Arbeit – Essay von Markus Joch
Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022662781/