Marmor. Eine Ortsbegehung

Denkt man an antike Inschriften, so denkt man an Marmor. Was macht Marmor als Beschreibstoff so besonders? Benjamin Allgaier, Doktorand der Klassischen Philologie (Gräzistik) am SFB 933, fuhr Anfang April 2017 mit Archäologen, Althistorikern und Mittelalter-Kunsthistorikern nach Istanbul und auf die Insel Marmara im gleichnamigen Meer. Im Interview berichtet er über den Praxis-Workshop, der vor antiken Monumenten aus Marmor und im Steinbruch stattfand.

 

Nele Schneidereit: Lieber Benny, wie sah das Konzept Eurer Reise aus und welche Stationen hatte sie?

Benjamin Allgaier: Wir waren zuerst in Istanbul, dann zwei Tage auf der Marmara-Insel und in Kyzikos. Auf der Insel wird seit sehr langer Zeit und auch heute noch Marmor abgebaut. Das war ein ziemliches Kontrastprogramm – die Großstadt mit ihren vielen Monumenten und dann diese kleine Insel, auf der auch nur wenige Menschen waren.

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Quelle: https://sfb933.hypotheses.org/195

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Open Access und Open Data in der Ur- und Frühgeschichte. Bestandsaufnahme und Ausblick

http://dx.doi.org/10.11588/ai.2015.1 Der Beitrag leitet die Publikation von Aufsätzen ein, die aus zwei Tagungen im Herbst 2014 herrühren, welche sich auf Initiative der Autoren mit den Themen Open Access und Open Data beschäftigten: eine Sektion bei der EAA im September 2014 in Istanbul und die DGUF-Jahrestagung am 6. Oktober 2014 in Berlin. Die übergreifende Zielsetzung wird […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2017/04/7062/

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Castellum, Curia, Palatium?! Die mittelalterliche Besiedlungsgeschichte eines mainfränkischen Zentralortes auf dem Kapellberg bei Gerolzhofen

1000 Worte Forschung: Dissertation im Fach „Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit“, Otto-Friedrich-Universität Bamberg; Disputation im Mai 2015; unter o.g. Titel im Herbst 2015 erschienen als 5. Band der Reihe „Bamberger Schriften zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit“ beim…

Quelle: https://mittelalter.hypotheses.org/10021

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Wollen wir wirklich BeStI(e)n sein? Ein Plädoyer an und gegen „den wissenschaftlichen Nachwuchs“

tldr: Der Begriff des „wissenschaftlichen Nachwuchses“ ist im heutigen Wissenschaftsbetrieb weder brauchbar noch für die meisten der darin Tätigen zutreffend oder angemessen. Er muss ersetzt werden durch einen Begriff, der den Zustand des akademischen Erwachsenwerdens und -seins losgelöst von Dauerstellen und Personalpolitik erreichbar macht. Der erste Schritt ist eine Ablehnung dieser Fremdzuschreibung und eine Neudefinition.

Am 9./10. Februar luden gleich 5 geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Fachverbände in das Schader-Forum in Darmstadt zur wissenschaftspolitischen Konferenz „War die Zukunft früher besser? Akademische und außerakademische Berufsperspektiven in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften“ ein. In Streitgesprächen, Workshops, Dialog-Cafés sowie einer Podiumsdiskussion sollte über die Wege und auch Irrwege des heutigen Wissenschaftsbetriebs in Bezug auf die wissenschaftliche Karriere diskutiert und mögliche Lösungsansätze für die zunehmend als gravierender Missstand empfundene Lage des sogenannten „Mittelbaus“ gefunden werden. Ein Storify von Thorsten Thiel (@thothiel) ist hier verfügbar.

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Quelle: http://mittelalter.hypotheses.org/9774

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Aufruf: Sammlung von Lehrangeboten mit archäoinformatischen Inhalten

Folgende Nachricht erreichte uns über die Mailinglisten:

„IANUS, das Forschungsdatenzentrum der Archäologie & Altertumswissenschaft, möchte für das Sommersemester 2017 erneut eine möglichst umfangreiche Sammlung der in Deutschland durchgeführten Lehrveranstaltungen zur digitalen Informationsgewinnung und -verarbeitung in den Altertumswissenschaften und der Archäologie anbieten (http://www.ianus-fdz.de/lehrangebote).

Über ein Online-Eingabeformular unter http://www.ianus-fdz.de/lehrangebote-eingabe haben Sie die Möglichkeit, potentiell relevante Lehrveranstaltungen selbstständig in die Liste einzutragen. Dank der Unterstützung durch Lehrende und Studierende umfasste die Sammlung für das Wintersemester 2016/17 Veranstaltungen an 22 Instituten. Um die Sammlung auch in Zukunft möglichst umfassend und aktuell gestalten zu können, würden wir Sie gerne um Ihre Unterstützung bitten.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/1567

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Wolframs Widersetzlichkeit oder: die Vetomacht des Materiellen

Koinzidenzen begründen noch lange keine Kausalitäten. Sie bezeichnen vielmehr gefährliche Untiefen historischer Erkenntnissuche. Dem Navigator auf dem “ungeheuren Meere der empirischen Tatsachen”[1] setzen sie indes zugleich nützliche Orientierungsmarken, indem sie Indizien für potentielle Zusammenhänge liefern. Ein solches zufälliges zeitliches Ineinanderfallen…

Quelle: http://mittelalter.hypotheses.org/8825

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Sterben auf Raten. Wissenschaftlicher Nachwuchs in der (Klassischen) Archäologie

Young_Indiana_JonesWie kann man Karrieren in der Archäologie planbarer gestalten? Wie lassen sich Befristungen und die meist schlechte Bezahlung mit dem Wunsch nach einer Familie vereinbaren? Was sind notwendige Kompetenzen, um überhaupt Chancen auf eine Karriere im Fach zu haben? Und wie sieht ein „typischer“ Karriereweg aus? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Jahrestagung des Deutschen Archäologen-Verbandes, die vom 17. bis 19. Juni in Jena stattfand. Beantwortet werden sollten sie anhand von Vorträgen zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz, zu Stellenanforderungen und -verteilungen sowie zu Berufsaussichten außerhalb der Universität. Dabei warfen die Vorträge und Diskussionen mehr Fragen als Lösungen auf und zeichneten ein eher unselbstkritisches Bild von Lehre und Berufsvorbereitung gerade in der Klassischen Archäologie, die der DArV primär vertritt.



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Quelle: http://kristinoswald.hypotheses.org/1854

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mediaevum.net: Tagungsbericht “The Crisis of the 14th Century. ‘Teleconnections’ between Environmental and Societal Change?” (Rom, Februar 2016)

Über die Krise des 14. Jahrhunderts wurde bereits viel geschrieben und diskutiert.[1] Die Konferenz am Deutschen Historischen Institut (DHI) in Rom zeigte indes, dass dem Forschungsstand noch vieles hinzuzufügen ist. Statt sich wie viele vor ihnen an der Frage nach …

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2016/07/6634/

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Zuwanderer im Mittelalter: Matthias Hardt über den Landesausbau östlich der Elbe

Tumba-Deckplatte des Grafen Wiprecht von Groitzsch aus Sachsen, der den Migrationsaufruf gezeichnet haben soll. Möglicherweise ist die Zeichnung aber auch gefälscht. Foto: KaterBegemot, Wikipedia

Tumba-Deckplatte des Grafen Wiprecht von Groitzsch aus Sachsen, der den Migrationsaufruf gezeichnet haben soll. Möglicherweise ist die Zeichnung aber auch gefälscht. Foto: KaterBegemot, Wikipedia

„Gürtet Euch, ihr starken Söhne und kommt, all ihr Kriegsleute… Die Heiden sind schlimm, aber ihr Land ist sehr gut an Fleisch, Honig, Geflügel und Mehl und, wenn es bebaut wird, voller Reichtum der Ernten vom Lande. (…) Daher, oh ihr Sachsen und Franken, Männer aus Lothringen und Flandern, ihr berühmten Bezwinger der Welt, hier könnt ihr Eure Seele retten und, wenn es Euch so gefällt, das beste Land zum Bewohnen gewinnen.“

Dieser Aufruf von sächsischen Geistlichen und weltlichen Herrschern spiegle die Stimmung im 12. Jahrhundert gut wider, sagte Matthias Hardt bei seinem Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung am 29. Juni. Der Historiker am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig befasste sich in seinem Vortrag mit der Zuwanderung zwischen dem 12.

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Quelle: http://migration.hypotheses.org/579

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Wie umgehen mit Hatespeech gegen Historiker und Archäologen im Netz?

© Wikipedia "Metal Detector/ Flickr Sam Michel

© Wikipedia „Metal Detector/ Flickr Sam Michel

Auch diesmal ließen sich aus den hunderten Sessions der re:publica größere Entwicklungen und Metathemen zu Internet und Gesellschaft ableiten, die nicht nur die Geister und Gefühle der Digitalverliebten beschäftigen. Der zunehmende Hass im Netz ist ein Punkt, der auch auch Historiker und Archäologen zum Nachdenken und Handeln anregen sollten. Denn Hass lässt sich in den Kommentarspalten auf Facebook- und bei Online-Medien auch gegen sie finden. Aber es gibt Handlungsmöglichkeiten gegen Hatespeech, Lügen und Gerüchte.

Hatespeech gegen Historiker und Archäologen ist nichts Neues, auch wenn die Kommentare in den letzten Jahren um einiges schärfer und gewaltbereiter geworden sind. Neben individuellen Ursachen lassen sich auch zumindest teilgesellschaftliche Tendenzen dafür erkennen, dass die Toleranzgrenze gegenüber Gewalt und gewaltandrohender, abschätziger, beleidigender Sprache steigt. Zudem macht der Unterschied zwischen Kommunikation live oder digital einen großen Unterschied. Digital erscheint weniger persönlich, weniger rechtlich greifbar und das Gegenüber weniger als echte, kränkbare Person.

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Quelle: http://kristinoswald.hypotheses.org/1804

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