Emil Nolde – eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus

Emil Nolde – eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus

Ausstellungsplakat Emil Nolde – eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus. Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 12. April bis 15. September 2019. Entwurf von Nils Schekorr (Thoma+Schekorr), mit Typografie Adso von Bruno Bernard, und Detail des Aquarells Brennende Landschaft, o. D., von Emil Nolde (Originalgröße 17,1 x 20,2 cm; Nolde Stiftung Seebüll; © Nolde Stiftung Seebüll, Foto: Dirk Dunkelberg, Berlin)

Diese Ausstellung – eine Kooperation der Neuen Nationalgalerie Berlin mit der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde – wirft einen neuen Blick auf Emil Nolde, den wohl berühmtesten „entarteten Künstler“, der gleichzeitig auch NS-Parteimitglied war: Welche seiner Werke wurden im nationalsozialistischen Deutschland toleriert und welche nicht? Und wie wirkte sich das „Dritte Reich” auf Noldes Schaffen und seine Selbstwahrnehmung aus?

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/04/09/emil-nolde-deutsche-legende/

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FuD erleichtert das Forschungsdatenmanagement. Mehr erfahren auf dem FuD-Communitytreffen

Das Servicezentrum eSciences und das Trier Center for Digital Humanities laden am 9. und 10. Mai 2019 zum 2. FuD-Communitytreffen an der Universität Trier ein.

FuD ist eine virtuelle Forschungsumgebung für die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung. Die modulare Software bildet den kompletten Forschungsprozess ab und unterstützt die zeit- und ortsunabhängige kollaborative Forschungsarbeit. Ob Print- oder Online-Edition, ob Inhalts-, Diskurs- oder Netzwerkanalyse, ob Erschließungsarbeiten oder Verwaltung von Forschungsdaten – FuD bietet eine Vielzahl an Werkzeugen für die Datensammlung, -verwaltung, -annotation, -analyse und ‑aufbereitung bis hin zur Publikation und Archivierung.

Für den Donnerstagnachmittag (9. Mai) planen wir Vorträge von verschiedenen FuD-Anwenderprojekten, die sich mit ihren Projektzielen und wie sie zu deren Erreichung mit FuD arbeiten, vorstellen.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3458

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„Icons Art“ & „Double Take“

„Icons Art“ & „Double Take“

Ausstellungsplakat: Cortis & Sonderegger: Double Take, C/O Berlin © 16.3.-1.6.2019

Medienikonen der Fotografie bzw. des Films – denken wir etwa an den „Falling Soldier“ von 1936 in der Fotografie von Robert Capa, an den Jungen aus dem Warschauer Getto im sogenannten Stroop-Bericht, an das Napalm-Mädchen aus dem Vietnamkrieg in der Fotografie von Nick Út, an den Kapuzenmann in der digitalen Aufnahme eines amerikanischen Soldaten aus dem Foltergefängnis von Abu Ghraib oder an die Filmschleife vom Anflug auf die Twin Towers auf NBC – besitzen aufgrund ihrer spezifischen ikonischen Kraft einen hohen Aufmerksamkeitswert, der sie als visuelle Ankerpunkte aus der alltäglichen Bilderflut herausragen lässt. Über das abgebildete Ereignis hinaus verfügen diese Ikonen über einen symbolischen Mehrwert, der sie zu Stellvertretern historischer Ereignisse macht. Über diese erinnern wir bzw. formen wir kollektiv wie individuell unsere Vorstellung von Geschichte, unser Geschichtsbild.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/03/18/icons-art-double-take/

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The Camera as a Witness: Photography and Memory

The Camera as a Witness: Photography and Memory

In light of the recently opened exhibition „The Persecution of Jews in Photographs. The Netherlands 1940-1945“ in Amsterdam (National Holocaust Museum), the NIOD Institute for War, Holocaust and Genocide Studies kindly invites you to the symposium “The Camera as a Witness: Photography and Memory”. This is a one day symposium during which the photograph as a historical source is examined. In a period of time in which the visual image is gaining increasing significance, it is important to be aware of the ways in which these images affect our perception of (historical) events. From various viewpoints, specialists in the field of history and memory studies will reflect upon the role of images on our understanding of the past. They discuss amongst others the documentary force and subjective reality of photography in the context of war and the violation of human rights. Furthermore, the use of photographs in post-war trials across the world and the impact of photographs on the responses of later generations to the trauma of the first generation – ‘postmemory’ – will be examined.

The Persecution of Jews in Photographs. The Netherlands 1940-1945: Foto aus der NIOD-Bilddatenbank Beeldbank WO2 – NIOD



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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/03/16/the-camera-as-a-witness-photography-and-memory/

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Frauen* in der Wissenschaft


Group of young women performing atmospheric pressure experiments while studying science in normal school, Washington, D.C., 1899, Library of Congress (Wikimedia commons)

 

Ein kritischer Blick auf Alltags- und Arbeitswelt von Frauen* im akademischen Betrieb

Hg. von Sophie Genske, Rebecca Wegmann und Annette Schuhmann

Wo liegen die Ursachen der Unterrepräsentanz von Frauen* in höheren wissenschaftlichen Karrierestufen? In der soziologischen, geschichts- und politikwissenschaftlichen Literatur existieren ganze Regalmeter, die bei der Beantwortung dieser Frage helfen.
Wir haben in unserem Themenschwerpunkt die Wissenschaftler*innen selbst befragt und unseren Fokus dabei auf das eigene Fach, die Geschichtswissenschaften, gelegt: Wir luden zum Gespräch und baten um Beiträge aus der Forschung.
Heraus kamen vielschichtige Gespräche, in denen Frauen* jeweils unterschiedlicher Generationen und Phasen ihrer Berufsbiographie ihre Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeitsalltag mit uns teilten.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3445

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Online-Umfrage zur Optimierung des Forschungsdatenmanagements im Forschungsprozess

PROJEKTBESCHREIBUNG

Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen werden zunehmend in die Verantwortung genommen, für ihre Forschenden Strukturen und Services für den nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten bereitzustellen. Das Projekt „Prozessorientierte Entwicklung von Managementinstrumenten für Forschungsdaten im Lebenszyklus“ (PODMAN) entwickelt anhand von geisteswissenschaftlichen und psychologischen Forschungsprojekten an der Universität Trier ein Forschungsdatenmanagement (FDM)-Referenzmodells und ein zugehöriges prozessorientiertes Benchmarking-Verfahren. Darüber soll Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ein Orientierungsrahmen bereitgestellt werden, den sie flexibel zur Umsetzung eigener Datenmanagementstrategien nutzen können.

Forschungsprozess und Datenmanagement verstehen wir als zwei miteinander interagierende soziale Prozesse, wobei derzeitig die Interaktionen zwischen den beteiligten Akteuren zumeist noch unstrukturiert ablaufen. Daher wurde im PODMAN-Projekt das DIAMANT-Modell entwickelt, das die Implementierung von FDM-Services und -Infrastrukturen an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen optimieren soll. Optimierung bezieht sich in diesem Kontext auf eine Gestaltung der FDM-Service- und Infrastrukturlandschaft, welche eine effizientere und effektivere Einbindung des FDM in den Forschungsprozess ermöglicht.

Schematische Darstellung des DIAMANT-Modells

INFORMATIONEN ZUR UMFRAGE

Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie bitten, die verschiedenen Kernelemente des DIAMANT-Modells auf diese intendierte Funktionalität (d.h.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3440

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Digital History und die archivische Fachdiskussion: Ein blinder Fleck?

Eine notwendig erscheinende Anmerkung anlässlich der jüngst erschienenen Rezension von Guido Koller über die online zugängliche Dissertation von Pascal Föhr: Historische Quellenkritik im Digitalen Zeitalter:

Warum wird die nun schon über zwei Jahrzehnte währende intensive, sich in vielen Publikationen niederschlagende Fachdiskussion der Archivarinnen und Archivare (v. a. aus staatlichen und kommunalen Archiven) über diverse Aspekte der Entstehung, Verwaltung und Archivierung digitaler Unterlagen seitens der digitalen Geschichtswissenschaften nicht wahrgenommen? Zu diesem Ergebnis muss man jedenfalls kommen, wenn man die unzutreffende und völlig unzureichende Darstellung von Pascal Föhr (S. 17, S. 139f.) zur Kenntnis nimmt; gleiches gilt für Guido Kollers eigene Publikation „Geschichte digital“.

Was ist mit den Ergebnissen des Arbeitskreises „Archivierung von Unterlagen aus digitalen Systemen (AUdS)“, einem Netzwerk von Archivarinnen und Archivaren aus öffentlichen Archiven, das seit 1997 (!

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3432

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CfP: Digital History: Konzepte, Methoden und Kritiken digitaler Geschichtswissenschaften

Veranstalter: AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD
Organisiert von: Karoline Döring, (München); Stefan Haas (Göttingen); Mareike König (Paris), Jörg Wettlaufer (Göttingen)
Wissenschaftlicher Beirat: Andreas Fickers, Gudrun Gersmann, Simone Lässig,  Malte Rehbein, Patrick Sahle, Charlotte Schubert, Georg Vogeler

Deadline für die Einreichung von Vorschlägen (eine PDF-Datei): 15.4.2019
Mailadresse digihist@digihum.de
Termin der Tagung: 16.-18. März 2020
Ort: Göttingen

Die historische Forschung und Lehre haben sich in den letzten Jahren durch die Digitalisierung von Quellen, Methoden und Forschungsumgebungen, innerhalb derer Geschichtswissenschaft durchgeführt, produziert, diskutiert und verbreitet wird, tiefgreifend verändert. Massendigitalisierungsprojekte ermöglichen einen zeit- und ortsunabhängigen Zugang zu Quellen und Literatur. Kommerzielle und OpenSource-Programme stehen bereit, um mittels qualitativer und/oder quantitativer Datenanalyse verschiedene methodische Verfahren zur Analyse und Interpretation dieser Quellen anzuwenden. Die Fachinformation hat sich überwiegend ins Netz verlagert und schließt partizipative Medien ein.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3422

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Bildethik – Zum Umgang mit Bildern im Internet

Bildethik – Zum Umgang mit Bildern im Internet

Die Tuol Sleng-Gedenkstätte in Phnom Penh (Kambodscha) befindet sich im ehemaligen Gefängnis S-21 der Roten Khmer und dient der Erinnerung an die dort begangenen Verbrechen während des Genozids in Kambodscha zwischen 1975 und 1979. Foto: Annette Vowinckel, 15.9.2017, CC-BY-SA 3.0 DE

Der bewusste Umgang mit dem gesprochenen und geschriebenen Wort zur Schaffung einer inklusiven, nicht-diskriminierenden Sprache, die in Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit Anwendung findet, ist bereits seit einigen Jahren in der Debatte. Doch auch visuelle Medien können diskriminierende Inhalte transportieren und massiv verbreiten, Minderheiten ausschließen, Persönlichkeitsrechte verletzen oder manipulative Funktionen erfüllen.

Im Gegensatz zu sprachlichen Äußerungen scheint die Auseinandersetzung mit visuellen Äußerungen weniger breit in der Fachöffentlichkeit geführt zu werden.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/02/12/bildethik-zum-umgang-mit-bildern-im-internet/

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Historische Momentaufnahmen / Frozen Moments in History

Historische Momentaufnahmen / Frozen Moments in History

 

Fotografien halten historische Momente fest. Sie zeigen Ausschnitte eines Geschehens, das Fotograf*innen beobachtet und zum Dokumentieren ausgewählt oder vor der Kamera arrangiert haben. Deren Motivationen können dabei höchst unterschiedlich sein: Sie wollen die Welt etwa auf Empörendes aufmerksam machen, andere an Bemerkenswertem Anteil nehmen lassen, etwas für die Nachwelt aufzeichnen, beim Zuschauer Mitleid wecken, zu politischem Handeln auffordern, stolz etwas vorzeigen, sich später besser an einen Menschen, einen Ort oder ein Ereignis erinnern können, einem Hobby frönen oder zum Kauf eines Produkts animieren. Menschen fotografieren professionell und als Amateure, im Auftrag und häufig Konventionen folgend, leidenschaftlich oder beiläufig, reflektiert oder aus einer Eingebung oder spontanen Laune heraus.

Im Unterschied zur Malerei spielt in der Fotografie das Werkzeug, hier also die technische Apparatur, eine größere, gleichsam eigenständigere Rolle. Fotoapparate lassen sich auch ohne besondere Fertigkeit bedienen. Und sie können unter Umständen zusätzlich Informationen einfangen, deren sich die Fotografierenden nicht bewusst waren.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/02/07/historische-momentaufnahmen/

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