Virtuelles BarCamp zu den theoretischen Aspekten einer digitalen Quellenkritik

Am 23.03.2021 fand die erste Veranstaltung der vDHd2021-Workshopreihe „Digitale Quellenkritik: Ein neues Kapitel“ statt. Zahlreiche interessierte Teilnehmer*innen beschäftigten sich mit einer ersten Bestandsaufnahme des status quo und dem quo vadis digitaler Quellenkritik. Im Rahmen dieser Auftaktveranstaltung lieferte eine Podiumsdiskussion ein breites Panorama an noch unbeantworteten Fragen und wertvollen Gedankenimpulsen zu aktuellen Forschungsperspektiven einer digitalen Quellenkritik. Konsens war, dass es eine Notwendigkeit für eine Überarbeitung bzw. Erweiterung der traditionellen Quellenkritik im Hinblick auf das Digitale gibt, da sich viele neue Aspekte digitaler und digitalisierter Quellen ergeben haben, die noch nicht hinreichend berücksichtigt werden. Dies betrifft vor allem die Erschließung digitaler Quellen, weil hier Fragen nach Datenformat und -struktur oder auch nach der Integrität der Daten relevant werden. Auch die Befragung der Provenienz wird erweitert: Neben der Herkunft der Originalquelle muss auch die Herkunft der digitalen Repräsentation überprüft werden. Die Vielschichtigkeit dieses “neuen Kapitels” erstreckt sich darüber hinaus auf Überlegungen zur Rolle des/der Historiker*in, der Curriculumsgestaltung oder etwa zur Restrukturierung des Aufgabenspektrums von Gedächtniseinrichtungen.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3827

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Aktuelles Heft der „Fotogeschichte“: Keepsake / Souvenir

Aktuelles Heft der „Fotogeschichte“: <br />Keepsake / Souvenir

 

Die Fotografie war von Anfang an mobil. Nicht nur die Fotograf*innen bewegten sich mit ihren Apparaten, auch die Bilder legten oft weite Wege zurück. Als bewegliches Medium war die Fotografie jedoch mehr als die Summe an Reisen, Reisenden, Reisezielen und Porträts ihrer Bewohner*innen. Daher untersucht das Themenheft, neben Reisewegen und Zirkulationsformen der frühen Fotografie, wie deren Mobilität zum Vehikel der Wahrnehmung, des kulturellen und ästhetischen Austauschs, aber auch der Recherche und staatlichen Kontrolle wurde.

Die zwischen 1841 und 1870 auf Reisen gewonnenen Bilder knüpften an ästhetische und pittoreske Traditionen an. Sie wurden aber auch in vielfältige neue Wissensordnungen eingefügt. Die Fallstudien dieses Themenhefts zeigen, wie sich die Bedeutung des Mediums, je nach Einsatzgebiet und Verwendung, radikal veränderte und die Fotografien als touristisches Souvenir, als historische Projektion, als ethnografische Szene oder als machtpolitische Instanz gelesen werden können.



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Quelle: https://visual-history.de/2021/07/05/aktuelles-heft-der-fotogeschichte-keepsake-souvenir/

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CfP: Diskussionsforum auf dem Historikertag 2021: FAIR-flixte Daten. Partizipativ über Datentransparenz diskutieren.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Praxislabors der AG Digitale Geschichtswissenschaft
  • Marina Lemaire (Universität Trier)
  • Katrin Moeller (Universität Halle)


Datentransparenz und Nachvollziehbarkeit von Forschungsdaten sind ein wichtiges Kriterium beim Umgang mit Forschungsdaten nach den „FAIR-Prinzipien“. Sie orientieren sich stark an Bedürfnissen naturwissenschaftlicher Fächer mit ihren häufig exakt zu definierenden Kategorien und Messwerten. Auch in den historischen Disziplinen besitzen Quellennachweise und Quellenkritik eine lange Tradition. Bei der Vielzahl hermeneutischer Methoden oder kontextbezogenen Interpretationen gebrochener Quellen fällt es allerdings sehr viel schwerer, die genaue Nachvollziehbarkeit von Kategorien oder gar Intercoder-Reliabilität herzustellen. Gleichzeitig macht dies Prozesse der Datenerhebung und -bearbeitung aufwändiger und Forschung in einem Maß transparent, wie sie heute zum Teil noch ungewohnt ist und etwa den CARE-Prinzipien auch entgegenstehen kann. Zudem werden Massendaten auch in der Geschichtswissenschaft zunehmend maschinell oder über bürgerwissenschaftliche Beteiligung erhoben und erfordern somit neue Ansätze für den Umgang mit Fehlertoleranz, Unvollständigkeit und Qualitätssicherung. Brauchen wir, um den Anforderungen der guten wissenschaftlichen Praxis unter digitalen Forschungsbedingungen gerecht zu werden, neue Formen der Dokumentation unserer Arbeitsschritte und des methodischen Vorgehens? Oder sind diese Fragen nicht schon in früheren Auseinandersetzungen über Methoden längst diskutiert und entschieden worden?

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3818

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CfP: Peter Haber Preis für digitale Geschichte 2021 #PHPdigigw21

Einreichungsfrist: 8. Juli 2021
Auskünfte: Prof. Dr. Torsten Hiltmann und Dr. Mareike König,
Rückfragen: GW-digital [at] historikerverband.de
Einreichungen: https://phpdigigw21.sciencesconf.org/

Zum Historikertag 2021 schreibt die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD zum ersten Mal gemeinsam mit dem VHD und dem Deutschen Historischen Institut Paris den Peter Haber Preis für digitale Geschichte aus. Prämiert werden Projekte, die einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der digitalen Geschichtswissenschaft leisten.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3804

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CfP: Peter Haber Preis für digitale Geschichte 2021 #PHPdigigw21

Einreichungsfrist: 8. Juli 2021
Auskünfte: Prof. Dr. Torsten Hiltmann und Dr. Mareike König,
Rückfragen: GW-digital [at] historikerverband.de
Einreichungen: https://phpdigigw21.sciencesconf.org/

Zum Historikertag 2021 schreibt die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD zum ersten Mal gemeinsam mit dem VHD und dem Deutschen Historischen Institut Paris den Peter Haber Preis für digitale Geschichte aus. Prämiert werden Projekte, die einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der digitalen Geschichtswissenschaft leisten.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3804

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Podcast: Visual History – ein Gespräch über das Arbeiten mit Bild-Quellen

Podcast: Visual History – ein Gespräch über das Arbeiten mit Bild-Quellen

Bilder – ob bewegt oder unbewegt – sind Teil unseres Alltags. Und das spätestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts, als Fotos und Filme günstiger herzustellen waren. Trotzdem ist die Visual History ein relativ junges Feld der Geschichtswissenschaft.

Drei ZZF-Historikerinnen erklären ihre persönlichen Zugänge und Perspektiven auf dieses Feld: Wie können Bilder gelesen werden? Sprechen sie für sich? Sind sie immer inszeniert?

Gastgeber Tim Schleinitz sprach mit Christine Bartlitz, Sandra Starke und Annette Vowinckel.

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Quelle: https://visual-history.de/2021/05/28/podcast-visual-history/

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Press Photography Now!

Press Photography Now!

Screenshot Rijksmuseum: Press Photography now! [25.05.2021]

Online Talks on Photojournalism

Thursdays 27 May, 3, 10, 17 and 24 June 2021 / 3-4 pm CEST / € 5

In today’s newspaper, the fish will be packed tomorrow. What was urgent yesterday is outdated today. However, events from the past have a long-lasting effect on the present. And this is particularly visible in photojournalism.

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Quelle: https://visual-history.de/2021/05/25/press-photography-now-rijksmuseum/

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Podiumsdiskussion: Vernichtungskrieg an der Heimatfront – Neue Fotografien sowjetischer Gefangener aus dem Kriegsgefangenenlager Zeithain

Podiumsdiskussion: Vernichtungskrieg an der Heimatfront – Neue Fotografien sowjetischer Gefangener aus dem Kriegsgefangenenlager Zeithain

1939 besaßen bereits zehn Prozent der Deutschen Fotoapparate. Seit Kriegsbeginn nutzten Soldaten an der Front diese für private Aufnahmen. Sie wurden durch gezielte Werbung dazu ermuntert. Fotos, aufgenommen von Wachsoldaten an der sogenannten Heimatfront – dem Kriegsgefangenenlager Zeithain –, tauchten Anfang dieses Jahres 2021 im Archiv des Leipziger VVN-BdA e.V. (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten) auf. Daniela Schmohl, Vorstandsmitglied des VVN-BdA, übergibt die Fotos am 23. April 2021 im Anschluss an die Gedenkfeier anlässlich der Lagerbefreiung vor 76 Jahren offiziell der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain.

Der Sonderpferch, ein provisorisches Gefängnis zur Verhängung von Disziplinarstrafen im Kriegsgefangenenlager Zeithain.

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Quelle: https://visual-history.de/2021/04/22/podiumsdiskussion-neue-fotografien-sowjetischer-gefangener-zeithain/

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Für Entschädigungszahlungen an die ehemaligen mosambikanischen Vertragsarbeiter:innen

Für Entschädigungszahlungen an die ehemaligen mosambikanischen Vertragsarbeiter:innen

Mehr als 17.000 mosambikanische „Vertragsarbeiter:innen“ kamen zwischen 1979 und 1989 in die DDR. Grundlage war ein Abkommen zwischen der DDR und der Volksrepublik Mosambik „über die zeitweilige Beschäftigung mocambiquanischer Werktätiger in sozialistischen Betrieben“. Der Herbst 1989 bedeutete für viele von ihnen ein jähes Ende ihres Aufenthalts. Sie verloren ihren Arbeitsplatz, ihre Unterkunft, kämpften mit verstärktem Rassismus. Viele Betriebe, ehemalige Kolleg:innen, Nachbar:innen taten alles, um sie möglichst rasch aus dem neuen Deutschland zu vertreiben. Viele kehrten, ohne ihre verbliebenen Rechte wahrnehmen zu können, zurück nach Mosambik. Als sie dort ankamen, fanden sie ein von zwölf Jahren Bürgerkrieg zerrüttetes Land vor und waren um die versprochenen finanziellen Rücklagen betrogen worden. Man hatte ihnen versichert, einen erheblichen Teil ihres Lohnes auf persönliche Konten in Mosambik zu überweisen. Doch das Geld verblieb in der DDR, wurde mit mosambikanischen Staatskrediten verrechnet und der DDR auf dem Hartwährungsmarkt – zu diesem zählte das sozialistisch orientierte Mosambik – gutgeschrieben.

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Quelle: https://visual-history.de/2021/04/13/offener-brief-entschaedigung-madgermanes/

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Aktuelles Heft der „Fotogeschichte“: Weiterblättern!

Aktuelles Heft der „Fotogeschichte“: <br />Weiterblättern!

Die Fotografie der Gegenwart wird durch elektronische Medien und Bilder am Screen beherrscht. Es ist bemerkenswert, dass parallel dazu ein altes, analoges und haptisches Medium neue Aufmerksamkeit erfährt: das Fotobuch. Zahlreiche Verlage haben sich in den letzten Jahren auf die Produktion von Fotobüchern spezialisiert, Fotobuchmessen bieten Künstler*innen, Sammler*innen und Interessierten spezialisierte Foren der Öffentlichkeit. Historische wie zeitgenössische Fotobücher sind begehrte Sammelobjekte geworden.

Die Beiträge dieses Themenhefts gehen der Frage nach, auf welche Weise sich die materiellen und medialen Verschränkungen zwischen Buch und Fotografie entschlüsseln lassen. Sie analysieren die narrativen und performativen Strategien des Lesens und Blätterns. Bewusst werden die herkömmlichen kunsthistorischen Instrumentarien der Forschung um Fragen der Rezeptionsästhetik, der Verlagsgeschichte und der Buchwissenschaft erweitert. Die Autorinnen und Autoren eröffnen in diesem Heft beispielhaft neue methodische und theoretische Einstiege in die gegenwärtige Fotobuchforschung.



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Quelle: https://visual-history.de/2021/04/09/aktuelles-heft-der-fotogeschichte-weiterblaettern/

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