Neues Komitee der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD gewählt

Bei der Mitgliederversammlung der AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historikerinnen und Historiker Deutschlands am 26. September 2018 in Münster wurde für die nächsten zwei Jahre ein neues Komitee gewählt, das im Anschluss intern Sprecherin und stellvertretenden Sprecher festgelegt hat. 

Gewählt wurden:

Dr. Mareike König (Sprecherin)
Komiteemitglied seit 2014; Leiterin der Abteilung Digital Humanities und der Bibliothek am Deutschen Historischen Institut Paris.

Prof. Dr. Christoph Schäfer (Stellv.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3120

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AGE-Jahrestagung 2018

Funktion und Aufgabe digitaler Medien in Geschichtswissenschaft und Geschichtsunterricht – 25. Jahrestagung der „Arbeitsgemeinschaft für Geschichte und EDV“

Seit Beginn der sogenannten digitalen Revolution im letzten Drittel des 20. Jh.s spielt die Vermittlung durch die Neuen Medien im Diskurs über den Einsatz von der EDV in den historischen Wissenschaften eine zentrale Rolle. Bereits zu Beginn der 1980er Jahre waren Stichworte wie „digitales Klassenzimmer“ oder „Computer aided Learning“ Themengeber für Tagungen und Sammelbände. Auch bei der ersten Jahrestagung der Gründung der „Arbeitsgemeinschaft Geschichte und EDV“ (AGE) vor 25 Jahren spielte die Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse sowie der Einsatz der digitalen Werkzeuge im Unterricht eine zentrale Rolle. Doch ist es in den letzten Jahren etwas stiller um dieses Thema geworden. Die zuletzt im wissenschaftlichen Diskurs zentralen MOOCs (Massive Open Online Courses) sind zumindest im deutschsprachigen Raum, nicht zuletzt auch aufgrund der Insolvenzanmeldung (und der anschließenden Übernahme durch die Holtzbrinck Publishing Group) der „iversity“, ebenso in den Hintergrund getreten wie die Citizen Science. Es ist also an der Zeit, wieder einmal ein Resümee zu ziehen und nach der Funktion und Aufgabe der digitalen Medien in Wissenschaft und Unterricht zu fragen, weshalb sich die „Arbeitsgemeinschaft Geschichte und EDV“ in ihrer „Jubiläumstagung“ vom 22.-24.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3182

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CfP: Atelierfotografie und Fotografenatelier

CfP: Atelierfotografie und Fotografenatelier

Photos sind keine Fenster, die einen durchlässigen Blick auf die Welt bieten, wie sie ist, oder genauer, wie sie war. Photos legen – oftmals zweifelhaft, immer unvollständig – Zeugnis ab und unterstützen herrschende Ideologien und bereits bestehende gesellschaftliche Arrangements. Sie erzeugen und bestätigen diese Mythen und Arrangements.“

Susan Sontag

 

„Altenburger Bauer in traditioneller Tracht“, aufgenommen von Arno Kersten; RSA 04844 Atelier Arno Kersten Sohn Nachfahren / Deutsche Fotothek

Die Entdeckung und wissenschaftliche Dokumentation des vollständigen Nachlasses des Altenburger Fotoateliers Kersten ist für die Wissenschaft ein großer Glücksfall. Denn der Nachlass umfasst neben Tausenden von Negativen auch umfangreiche Geschäftsunterlagen und Utensilien zur Fotografie der Familien Arno und Otto Kersten sowie des Nachfolgers Joseph Bernath, entstanden zwischen 1867 und den 1950er Jahren. In der Geschichte des Ateliers, seiner Betreiber und ihrer Fotografien werden so die immensen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Umbrüche und Kontinuitäten der deutschen Geschichte auf lokaler und nationaler Ebene sichtbar.

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Quelle: https://www.visual-history.de/2018/10/02/atelierfotografie-und-fotografenatelier/

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H-Soz-Kult als Quelle der jüngsten Fachgeschichte. Die Potentiale der digitalen Geschichtswissenschaft am Praxisbeispiel

Der Fachinformationsdienst H-Soz-Kult wurde 1996 als deutscher Ableger der amerikanischen Mailingliste H-Net gegründet und hat sich mit der Zeit als zentrale Kommunikationsplattform der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft etabliert[1]. Hier finden sich Informationen zu wissenschaftlichen Veranstaltungen (vom Call for Papers über Konferenzankündigungen bis hin zu den Tagungsberichten), Ankündigungen von Zeitschriftenbänden, Projektbesprechungen, Stellenanzeigen und unzählige Buchrezensionen. Es gibt kein anderes Medium im Fach, dass H-Soz-Kult in Informationsdichte und Reichweite nur irgendwie nahe kommt und es gibt wohl auch keinen Kollegen, der nicht in irgendeiner Art und Weise bereits zu den Veröffentlichungen auf dem Portal beitragen hat, hier erwähnt wurde oder zumindest den Newsletter bezieht.

Fragestellung

Dass H-Soz-Kult heute das zentrales Kommunikationsmittel der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft ist, steht außer Frage. Aber, und darum soll es in diesem Beitrag gehen, dieser Umstand macht H-Soz-Kult zugleich zu mehr. Durch seine zentrale Stellung und seine breite inhaltliche Abdeckung ist das Portal zugleich die zentrale Quelle für alle Fragen rund um die Entwicklung der Geschichtswissenschaften in den letzten 20 Jahren. H-Soz-Kult ist damit Informationsdienst und herausragende Quelle der Fachgeschichte zugleich.  

Fragen nach der Digitalisierung des Faches lassen sich hier ebenso stellen wie nach dessen inhaltlicher Entwicklung und seiner Tagungs- und Publikationskultur.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/2999

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Forschungsdaten in der (digitalen) Geschichtswissenschaft. Warum sie wichtig sind und wir gemeinsame Standards brauchen

Vermessung der Höhe eines Gebäudes, aus: Walther Hermann Ryff, Der furnembsten, notwendigsten, der gantzen Architectur angehoerigen Mathematischen und Mechanischen kuenst eygentlicher bericht …, Nürnberg 1547 (via Wikimedia)

Wie in vielen anderen Wissenschaftsbereichen werden auch in der Geschichtswissenschaft die Forschungsdaten eine immer größere Rolle spielen. Sie sind Folge der Digitalisierung und zugleich deren Voraussetzung. Doch was genau sind geschichtswissenschaftliche Forschungsdaten, weshalb braucht man sie und wie soll man mit ihnen umgehen? Zahlreiche Fragen sind noch offen und bedürfen einer gemeinsamen Diskussion, für die unsere im Juni in Paderborn veranstaltete Tagung “Forschungsdaten in der Geschichtswissenschaft” nur ein erster Auftakt sein konnte. Dabei ging es nicht darum, bereits Antworten auf die vielen offenen Fragen zu finden. Ziel der Tagung war es vielmehr, eine erste Bestandsaufnahme zu leisten, um am Ende zumindest die zu stellenden Fragen klarer fassen zu können.

Da keine Tagungsakten vorgesehen und auch meine hier eingestellten Folien nur bedingt aussagekräftig sind, möchte ich meine um ein paar Beobachtungen ergänzte Einleitung zur Tagung auf diesem Wege veröffentlichen und zur Diskussion stellen.

20 Jahre Digitalisierung – das Ende eines Topos

Eine Tagung zum Thema „Forschungsdaten in der Geschichtswissenschaft“ wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/2622

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W2-Professur „Digital History“ (HU Berlin – befristet für 5 Jahre, mit Tenure Track nach W3)

An der Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften, ist eine

W2-Professur für „Digital History“

zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für 5 Jahre zu besetzen.  Diese W2-Stelle ist mit einem Tenure Track nach W3 versehen. Spätestens nach 4 Dienstjahren wird ein Evaluationsverfahren mit dem Ziel eröffnet, festzustellen, ob die persönlichen Leistungen für eine Berufung auf Lebenszeit erfüllt sind. Die Professur wird aus dem Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses finanziert.[weiterlesen]

Quelle: https://digigw.hypotheses.org/2555

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European Month of Photography Berlin

European Month of Photography Berlin

Seit 2004 stellt Deutschlands größtes Fotofestival alle zwei Jahre die ganze Bandbreite historischer und zeitgenössischer Fotografie in Berlin vor. Museen, Kulturinstitutionen, Galerien, Projekträume, Botschaften und Fotoschulen in Berlin und Potsdam präsentieren zahlreiche Ausstellungsprojekte und Veranstaltungen, ausgewählt von einer Fachjury. Die Formate reichen von Ausstellungen im Außenraum und großen Museumspräsentationen, über Einzel- und Gruppenpräsentationen in Galerien und Projekträumen bis zu beeindruckenden Beiträgen vieler ausländischer Kulturinstitute und Botschaften sowie der städtischen Kunst- und Kulturämter.

Alle Ausstellungen, Orte und Künstler unter:
European Month of Photography Berlin 28 Sep—31 Oct 2018

 

 

Quelle: https://www.visual-history.de/2018/09/12/european-month-of-photography-berlin/

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Kommentar zur Tagung „Forschungsdaten in der Geschichtswissenschaft“

Ein Beitrag von:

Sven Siemon, Arbeitsbereich Zeitgeschichte Universität Paderborn, http://go.upb.de/ssiemon

Junge HistorikerInnen stehen zu Beginn eines neuen Forschungsprojekts vor zahlreichen Herausforderungen und Aufgaben. Neben der Entwicklung der Fragestellung, der Einbettung in den Forschungskontext und der Erschließung möglicher Quellenbestände kommt immer häufiger die Frage nach dem Umgang mit digitalen Forschungsdaten auf. Doch was sind eigentlich Forschungsdaten? Wie sind Forschungsdaten zu organisieren und zu speichern? An welchen Standards sollte sich orientiert werden? Die hier kommentierte Tagung „Forschungsdaten in der Geschichtswissenschaft“ lieferte zu all diesen Fragen Einblicke in den „status quo“ und bot zahlreiche Ausblicke in zukünftige Möglichkeiten und Herausforderungen.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/2391

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