Recherchieren nach Fachliteratur und Forschungsdaten: KI-Tools und Fachinformations-Angebote im Vergleich
Moritz Friesenhausen; Dr. Wiebke Herr; Gregor Horstkemper;
Laurin Liebetrau
Bayerische Staatsbibliothek / Fachinformationsdienst Geschichtswissenschaft
26.11.2026
10:30 – 12:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/66906998770
Passwort: 5qzL#0
Im Umfeld des Launchs von ChatGPT ist seit 2022 eine Reihe von KI-Tools darum bemüht, die Recherche nach Forschungsliteratur zu vereinfachen. Für den Bereich der Geschichtswissenschaft zeichnete sich in den ersten drei Jahren seit dem Beginn des KI-Booms ab, dass es in quantitativer und qualitativer Hinsicht noch recht eng gezogene Grenzen für die verbreitetsten Tools gab. Im Jahr 2026 soll nun im Rahmen des Workshops ein aktueller Vergleich zwischen klassischen Rechercheportalen auf der Grundlage von bibliothekarischen Metadaten und volltextbasierten KI-Tools angestellt werden.
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Text Mining im Forschungsprozess: Von der digitalen Quelle zur historischen Textanalyse
Daniel Erdmann & Denise Löwe
BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF
29.10.2026
12:00 – 14:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/61720787464
Passwort: 5?R53t

Der Workshop bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die Digital Humanities und speziell in die Forschungsmethode Text Mining. Entlang eines Forschungsprojektes aus der Historischen Bildungsforschung werden Einsatzmöglichkeiten, Fragestellungen und zentrale Arbeitsschritte exemplarisch vorgestellt. Der Workshop folgt dem Verlauf des Forschungsprozesses – von der Arbeit mit digitalen Quellen und Textkorpora über die Analyse bis hin zur Aufbereitung und Veröffentlichung der Ergebnisse. Die Veranstaltung verbindet Impulsvorträge, Video-Demonstrationen, kurze Umfragen und Raum für Fragen.
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Aktuelles Heft der „FOTOGESCHICHTE“: (In)visible Circulations
Quelle: https://visual-history.de/2026/10/08/aktuelles-heft-der-fotogeschichte-invisible-circulations/
Wissen publizieren, vernetzen, teilen – digitale Enzyklopädien und Wissensportale in den historischen Disziplinen
Gesche Wahlen, Anne Voigt, Marina Lemaire
03.12.2026
14:00 – 15:30 Uhr
Weitere Infos und Anmeldung:
https://www.open-encyclopedia-system.org/oes-community/events/oes-workshop-praxislabor-2026.html
Enzyklopädien, Lexika und Handbücher bilden in den historischen Disziplinen wichtige Publikationsformate. Doch wie lassen sich diese Werke in den digitalen Raum überführen? Das Open Encyclopedia System (OES)[1] ist eine webbasierte Open-Source-Software zur Erstellung von wissenschaftlichen Online-Referenzwerken wie Enzyklopädien, Lexika und Wissensportalen im Open Access. Der Workshop gibt eine praxisnahe OES-Einführung und zeigt, wie digitale Publikationsformate über klassische Print- und PDF-Lösungen hinausgehen.
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IDOHIST: Digitale Dokumentation und Visualisierung raumbezogener Daten und damit verbundener Unsicherheiten
Michael Thoß
Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Dresden
12.11.2026
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62466641665
Meeting ID: 624 6664 1665
Passcode: K&wK4B

Geschichtskarten reduzieren komplexe Überlieferung häufig auf scheinbar eindeutige Punkte oder Flächen. Quellenbasis, Interpretationsschritte und Unsicherheiten bleiben meist unsichtbar. Das browserbasierte Tool IDOHIST setzt hier an. Im Workshop lernen die Teilnehmenden, raumbezogene Daten in einem transparenten Dreischritt aus Quelle, Deutung und Ableitung zu dokumentieren. Neben Verortungen werden auch forschungstechnische Entscheidungen offengelegt sowie räumliche, zeitliche und inhaltliche Unsicherheiten systematisch bewertet.
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Ausschreibung: Posterausstellung und Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft 2027
Der Peter-Haber-Preis für digitale Geschichtswissenschaft geht 2027 in die vierte Runde. Ausgezeichnet werden drei Projekte von Forschenden, die einen innovativen Beitrag zur digitalen Geschichtswissenschaft leisten und ihre Arbeit in einem wissenschaftlichen Poster sowie einem kurzen Pitch überzeugend präsentieren. Parallel dazu findet eine allgemeine Posterausstellung zu digitalen Projekten statt, für die ebenfalls Beiträge eingereicht werden können.
Ausgeschrieben wird der Preis von der AG Digitale Geschichtswissenschaft, dem Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD), dem Deutschen Historischen Institut Paris (DHIP) und infoclio.ch – Das Schweizer Fachportal für die Geschichtswissenschaften. Die Preisverleihung findet am 23.9.2027 im Rahmen des abendlichen Festakts während der Tage der Geschichtswissenschaft in Heidelberg statt.
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Schnittstellenabfragen bibliografischer Daten am Beispiel der SRU-Schnittstelle der Deutschen Nationalbibliothek
Stephanie Nitsche
Deutsche Nationalbibliothek
15.10.2026
14:00 – 16:00 Uhr
https://eu02web.zoom-x.de/j/68770262723?pwd=Zq3P6iTtAJLXd2zORtqghvbKRxJbyW.1
Meeting-ID: 687 7026 2723, Kenncode: 240979

Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt und dokumentiert als zentrale Archivbibliothek Deutschlands alle Medienwerke in Schrift, Bild und Ton, die seit 1913 in und über Deutschland oder in deutscher Sprache veröffentlicht werden. Neben den physischen Medienwerken stehen über 33 Millionen Katalogdaten und über 20 Millionen digitale und digitalisierte Werke für Text und Data Mining zur Verfügung, davon ca. 4 Millionen online frei zugänglich.
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Zeitgeschichte-digital-Preis 2026: Nominierungen Visual History
Quelle: https://visual-history.de/2026/10/12/zeitgeschichte-digital-preis-2026-nominierungen-visual-history/
DigiHist 2026 Salzburg
Digital History – Doing Cultural Heritage

28. September bis 1. Oktober 2026 in Salzburg
- Wie verändert die Digitalisierung unseren Umgang mit kulturellem Erbe?
- Wie lassen sich historische Quellen, materielle Objekte, Bilder, Gebäude oder Landschaften digital erfassen?
- Wie können KI, VR und digitale Sammlungen neue Formen der Geschichtsvermittlung schaffen?
- Und was bedeutet die Digitalisierung für unsere Erinnerungskultur?
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Archiv-Sommer 2026
Quelle: https://visual-history.de/2026/07/20/archiv-sommer-2026/



