Kategorie: Veranstaltungen

Flanerien und Vorträge im Herbst 2026

Für den 29.10. sind leider kaum mehr Plätze frei, sonst sieht es aber gut aus!

Die Nummern von Wien, Do 29.10.2026

Flanerie, veranstaltet vom Labor Alltagskultur
Treffpunkt: Do, 29.10.2026 16:00, Wien 1, Josephsplatz, beim Denkmal
Dauer: ca 2 Stunden
Anmeldung erforderlich bei Ulli Fuchs: fuchs@kinoki.at
Teilnahme frei, Spenden erbeten

Nummern sind in unserem Alltag allgegenwärtig - jenseits der Hausnummern sind sie an Autos und öffentlichen Verkehrsmitteln am sichtbarsten, aber auch an Bäumen, Gräbern, Spitalsbetten und in unseren Ausweisen zu finden. In der Vergangenheit wurden sie sogar auf der Vorderseite der Gemälde der kaiserlichen Sammlungen angebracht, dienten der "Unterwachung" der Polizei sowie der Überwachung der Gefangenen und waren auf den Kappen der Dienstmänner präsent - Paul Hörbiger und Hans Moser lassen grüßen!

Damit es nicht zu akademisch bleibe, sei vorab verraten, dass ein Gedicht des Schriftstellers Hugo Sonnenschein genauso rezitiert werden wird wie dass auf der Route auch eine apokalyptische "number of the beast" liegt!

Stadtbefestigung und Stadtverteidigung in Wien, Di 10.11.2026


Vortrag an der Kunst VHS im Rahmen der Wien Akademie
Lazarettgasse 27, 1090 Wien
Di, 10.11.2026, 19:00
Eintritt 22 Euro

Die ab dem 12. Jahrhundert errichtete Stadtbefestigung wurde Anfang des 18. Jahrhunderts um den so genannten "Linienwall" ergänzt. Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts geschliffen, prägten Stadtmauer und Linienwall das sozialräumliche Gefüge Wiens bis in die Gegenwart und dienten zusammen mit der Anlage von Kasernen nicht nur der militärischen Abwehr nach Außen, sondern auch zur Kontrolle der Bevölkerung und Niederschlagung von Unruhen.

Anmeldung unter: https://www.vhs.at/de/k/294769975


Europa Erlesen Marchfeld, St.Pölten, Mo 16.11.2026
Buchpräsentation

Institut für Geschichte des ländlichen Raumes (IGLR)
Kulturbezirk 4
3109 St. Pölten
Mo, 16.11.2026, 14:00

Anton Tantner lädt zu einer Reise in eine oft verschmähte Region ein. Bereits dem mittelalterlichen Chronisten Thomas Ebendorfer galt das Marchfeld als "edler und reichster Teil Österreichs", später wurde es von Ingeborg Bachmann als "große Landschaft bei Wien" besungen. Die bei Wieser in der Reihe "Europa Erlesen" erschienene Anthologie versammelt verblüffende Texte aus neun Jahrhunderten und macht Lust darauf, die unterschätzte Ebene zwischen Wien und Bratislava umgehend zu bereisen. Nota Bene: Auch Theodor W. Adorno war ein Marchfeldautor!

Weitere Informationen demnächst unter: https://www.ruralhistory.at

Hausnummern-Flanerie, Fr 20.11.2026

Flanerie, veranstaltet vom Labor Alltagskultur
Treffpunkt Ballhausplatz 2, 1010 Wien
Fr, 20.11.2026, 14:00
Dauer: ca 2 Stunden
Anmeldung erforderlich bei Ulli Fuchs: fuchs@kinoki.at
Teilnahme frei, Spenden erbeten

Klein und unscheinbar hat sie sich an die Häuser festgemacht: Die Hausnummer. Sie scheint keine Geschichte zu haben, so selbstverständlich, so alltäglich ist sie für uns geworden; dabei wurden die 1770 vergebenen "Konskriptionsnummern" nicht etwa eingeführt, um den in der Stadt lebenden Menschen oder Fremden die Orientierung zu erleichtern, sondern um gemeinsam mit einer Volkszählung - der "Seelenkonskription" - ein neues Rekrutierungssystem vorzubereiten.
Kein Wunder, dass es wegen dieser militärischen Zielsetzung zumindest vereinzelt zu Widerstandsaktionen gegen die neue Kontrolltechnik kam; doch wusste die Bevölkerung auch, die Hausnummern für ihre eigenen Zwecke anzueignen, bis in die jüngste Vergangenheit, wie die Geschichte der Hausnummer "Ballhausplatz 1A" beweist.
Manche der im 18. Jahrhundert vergebenen Nummern sind heute noch an den Wänden der Häuser sichtbar; die Flanerie stellt einige davon vor und liefert damit Einblicke in die Geschichte vergangener und gegenwärtiger Ordnungssysteme.

Zusatztipp: Pavel Himl u.a.: Urbane Proteste in der Habsburgermonarchie 1789 - 1847, Mi 18.11.2026

Am 18.11.2026 findet der nächste jour fixe des IEFN (Institut für die Erforschung der Frühen Neuzeit) statt; Pavel Himl und sein Team (Jakub Raška, Josef Řičář und Edmund Trubáček, alle Prag) stellen ein neues Forschungsprojekt vor und referieren zum Thema Urban protests and the „under-bourgeois“ classes in the Austrian monarchy, 1789–1847.
Veranstaltungsreihe Geschichte am Mittwoch, 18.11.2026, 18:30, Uni Wien, Hörsaal 30, Universitätsring 1, 1010 Wien

Mehr Infos unter: https://fnzinfo.hypotheses.org/2652

STD: 25.1.2027 VHS Urania Vortrag Das Sandland an der Marchfeld | 22.4.2027 VHS Urania Science Walk Donaukanal

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022713328/

Weiterlesen

Neue Vortragsreihe: DOING DH

Der Arbeitskreis Digital Humanities der Universität Münster startet im Wintersemester seine neue Vortragsreihe „DOING DH“ – und alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns, für das Semesterthema „Kulturgut im digitalen Wandel“ ein spannendes Programm mit Münsteraner und externen Referent:innen anbieten zu können. Los geht es bereits am 20. Oktober 2026 mit einem Vortrag von Viola Voß (ULB Münster) zum Thema „Wissen­schaftliche Literatur im Open Access. Was, warum, und wie?“

Mit wechselnden Semester­schwerpunkten lädt das Format herzlich all diejenigen ein, die bislang noch wenig Erfahrung mit DH-Methoden haben oder sich in spezifische Themen vertiefen möchten. Die Veranstaltungsreihe findet in Präsenz statt – auf Anfrage ist eine Teilnahme per Zoom möglich.

Mehr Informationen gibt es hier: https://uni.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24360

Weiterlesen

Clustertreffen des NFDI4Objects CC Authority Files & Community-driven Vocabularies zum Thema Vokabulararbeit Netzwerk Koloniale Kontexte am 20. Oktober 2026

Am 20. Oktober 2026, 14:00 bis 15:30 Uhr, findet das nächste Treffen des Community Clusters „Authority Files and Community-driven Vocabularies“ statt, dieses Mal zum Thema Vokabulararbeit „Netzwerk Koloniale Kontexte“ mit Moritz Strickert.

Bei der Beschäftigung mit Material aus kolonialen Kontexten ist ein differenziertes Vokabular, das fachliche und ethische Forschungsbedürfnisse reflektiert, notwendig. In der AG Thesauri des Netzwerks Koloniale Kontexte erfolgt die Zusammenführung und Diskussion von in Museen, Sammlungen, Bibliotheken bereits vorhandenen Vokabularen, um einen neuen, breit nutzbaren gemeinsamen Thesaurus für kulturelle Gruppen/Ethnien auf der Grundlage von GND-Datensätzen zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit dem multlilingualen GND-Projekt der DNB, die Datensätze zu Ethnien mit dem weiterverbreiteten Art and Architecture Thesaurus (AAT) und mittlerweile auch Wikidata zwecks erhöhter Mehrsprachigkeit verknüpft ist ein weiterer Bestandteil der Arbeit der Gruppe.

Unser Gast ist Moritz Strickert. Er hat Soziologie und Ethnologie an der Universität Bremen sowie Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin studiert. Derzeit ist er Mitarbeiter des Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie (FID SKA).

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24358

Weiterlesen

Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus“

Im Wintersemester 2026/27 wird die Ringvorlesung „Digital Humanities im Fokus: Methoden, Anwendungen und Perspektiven“ an der Universität Rostock fortgesetzt. Die Veranstaltung wird von der Professur für Digital Humanities in Kooperation mit dem Rostocker Arbeitskreis Digital Humanities (RosDH) organisiert.

Die Vorträge finden im hybriden Format statt. Eine vorherige Anmeldung für die einzelnen Termine ist nicht erforderlich.

Programm für das Wintersemester 2026


02.11.2026

Dr. Katja Politt (Rostock / Bielefeld)
HDGDL dein ALLER größter Fan JoSiE – Korpuslinguistische Zugänge zu Intensivierung in YouTube-Kommentaren



[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24285

Weiterlesen

Join the 3rd Base4NFDI User Conference in Berlin (November 24–25)

How can shared research data management services become truly useful for diverse research communities? How can generic infrastructure services be integrated into disciplinary workflows? And what does sustainable operation of such services look like in practice?
 
These questions are at the heart of the 3rd Base4NFDI User Conference (UC4B2026), which will take place at the Staatsbibliothek zu Berlin – Haus Potsdamer Straße on November 24–25. The conference brings together Base4NFDI, its funded basic service teams, and the wider National Research Data Infrastructure (NFDI) community for two days of exchange, collaboration, and hands-on discussions.
 
For researchers, data stewards, infrastructure providers, and community representatives from the humanities and cultural studies, UC4B2026 offers an excellent opportunity to engage directly with services that are shaping the future of research data management in Germany.
 
This year’s programme focuses on practical exchange and strategic reflection. Participants can look forward to hands-on sessions, incubator presentations, and opportunities to showcase how basic services are being integrated into specific communities. The event will also address broader questions such as operating models, long-term sustainability, and the successful technical and organisational roll-out of services across the NFDI consortia.
 
A particular strength of UC4B2026 is its interactive format.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24251

Weiterlesen

Clustertreffen des NFDI4Objects CC Data Capture and Creation zur „Culture Cloud“, 8.9.2026, 14:30-16:00 Uhr

Am 8. September 2026, 14:30 bis 16:00 Uhr, findet das nächste Treffen des NFDI4Objects Community Clusters Data Capture and Creation statt. Dieses Mal wird unser Co-Chair Frank Dührkohp (Verbundzentrale des GBV) einen Einblick in das Projekt Culture Cloud geben.

Mit der Culture Cloud entsteht erstmals eine landesweite Kulturdateninfrastruktur für Niedersachsen, die Informationen aus Museen, Archiven, Bibliotheken und der Denkmalpflege zusammenführt. Was bislang dezentral gespeichert und oft schwer auffindbar war, wird nun über einheitliche Standards vernetzt und zentral zugänglich gemacht. So können die Daten künftig über digitale Portale leichter gefunden, miteinander verknüpft und für Forschung, Kultur und Öffentlichkeit nutzbar werden – bei voller Datenhoheit der jeweiligen Einrichtungen.

Hier sind die Zoom-Zugangsdaten:

https://dainst-org.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24193

Weiterlesen

Workshopbericht „Von digitalen Korpora zu Forschungsdaten in der Kommunikations- und Medienwissenschaft: Verantwortung, Methoden, Infrastrukturen“ (29.05.26 in Leipzig)

Von Lukas Hohendorf, Kai Matuszkiewicz, Lydia Riedl und Paula Rinke

Ausgangspunkt

In digitalen Räumen werden fortlaufend Daten produziert, die für die Kommunikations- und Medienwissenschaft von hoher Relevanz sind, darunter Beiträge und Kommentare in sozialen Medien, Kommunikationsverläufe in Messenger-Diensten, audiovisuelle und auditive Inhalte, digitale Zeitungsarchive und digitalisierte historische Quellen oder journalistische Online-Angebote. In Forschungsprojekten entstehen daraus häufig umfangreiche Korpora. Viele Forschende wissen aus eigener Erfahrung, dass diese nach Projektende jedoch oft schwer auffindbar, nur eingeschränkt dokumentiert oder aufgrund rechtlicher, ethischer und technischer Rahmenbedingungen nicht ohne Weiteres nachnutzbar bleiben.

An dieser Ausgangsproblematik setzte der Workshop „Von digitalen Korpora zu Forschungsdaten in der Kommunikations- und Medienwissenschaft: Verantwortung, Methoden, Infrastrukturen“ an, den der FID Media am 29. Mai 2026 an der Universitätsbibliothek Leipzig veranstaltete. In ihrer Begrüßung führte Patricia Blume in diese Ausgangsproblematik ein und benannte als übergeordnete Fragen des Workshops, wie digitale Kommunikationskorpora entstehen, unter welchen Bedingungen sie wissenschaftlich analysiert werden können und welche Rolle fachnahe wissenschaftliche Infrastrukturen künftig bei ihrer Dokumentation und Vernetzung spielen können, um sie niedrigschwellig nachnutzbar zu machen.

Wie durch Lukas Hohendorf in seiner anschließenden Einführung erläutert, strukturierte sich der Workshop dabei entlang wichtiger Stationen des üblichen Forschungsprozesses.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24183

Weiterlesen

Veranstaltung: „Interdisziplinäre Qualifikationsarbeiten betreuen“

HERMES-Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Anna Neovesky, Dr. Shumon T. Hussain und Dr. Anna Froese

Wie gelingt die Betreuung interdisziplinärer Arbeiten in den digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften? Was bedeutet Interdisziplinarität in den Digital Humanities? Und welche Chancen und Risiken bergen  interdisziplinäre Ansätze für den Karriereweg der Absolvent*innen? Diese und weitere Fragen diskutieren drei Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24180

Weiterlesen

DH2026 DAEJEON, SÜDKOREA • Engagement zwischen Schnittmuster, Daten und 3D Garment Reconstruction

Dank des Reisestipendiums der DHd durfte ich diesen Sommer zur DH2026 nach Daejeon, Südkorea, reisen. Da ich zurzeit an der Schwelle zwischen Masterarbeit und Konzeption meines Promotionsprojektes stehe, war die Konferenz für mich eine transformative Erfahrung: eine Woche voller interdisziplinärer Impulse, wertvollem Fachfeedback und neuer internationaler Perspektiven, alles unter dem diesjährigen Fokus „Engagement“.

Hands-on: Die ersten Konferenztage

Der Auftakt der Konferenz bestand wie üblich aus Workshops und Minikonferenzen, die für mich ganz im Zeichen des praktischen Ausprobierens und des methodischen Querdenkens standen. Durch meinen Hintergrund in Medienwissenschaften/Medieninformatik habe ich besonders Gefallen an Workshops/Minikonferenzen gefunden, die Visualisierung und interaktive Medienformen aufgriffen.

Rubber duck doing craftsSo bot mir bereits am ersten Tag der Workshop zu IIIF-Tools von Glen Robson und Martin Kalfatovic direkte Anwendungsmöglichkeiten für die eigene Forschungspraxis. Ein besonderes Highlight für mich folgte jedoch direkt im Anschluss beim Brainstorming & Prototyping für Educational Games mit Sophia Booij und Nellie Seale. Das metaphorische „toying with ideas“ zeigte nachdrücklich, wie Fachinhalte und Informationen für unterschiedliche (schwierige) Zielgruppen zugänglich gemacht und methodisch aufgearbeitet werden können. 



[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24107

Weiterlesen

Die nächsten Termine für das Lunch&Learn zur digitalen Kunstgeschichte 2026

Seit nun einem Jahr gibt es das Online-Format des Arbeitskreises Digitale Kunstgeschichte: „Lunch&Learn zur digitalen Kunstgeschichte“ – eine monatliche digitale Mittagspause zu Fragen und Themen rund um die digitale Kunstgeschichte.

FORMAT: Einstieg (5 Min) – Impulsvortrag (10 Min) – Diskussion (15 Min) – Helpdesk & Tipps (15 Min)

In diesem Jahr haben wir nach der Sommerpause folgende interessante Termine für Euch geplant.

7. August 2026: Sommerpause

4. September 2026, 13:00 Uhr: 
ProNto – Provenienzforschung-Navigator
Angela Berthold (Münzkabinett Berlin, NFDI4Objects), Gabriele Zöllner (Humboldt-Universität zu Berlin, SODa)

2.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=24044

Weiterlesen