Das Cosmotool – Ein DH-Einstiegswerkzeug zum Entdecken und Visualisieren biographischer Momente

Geburt, Lehre, Reise, Heirat, Wirkungsstätte, Tod: Diese Lebensstationen klingen doch nach einem typischen Vortragsabschnitt über eine historische Person, richtig? Falls dir in nächster Zeit ein solcher Vortrag bevorsteht und du deiner „klassischen“, geisteswissenschaftlichen Präsentation ein bisschen DH-Glanz verleihen möchtest, dann probiere doch das DARIAH-DE Cosmotool einmal aus! Für deinen Einstieg in die Digital Humanities ist dieses Tool genau das richtige, da erste Erfolge nicht lange auf sich warten lassen. 

Das Cosmotool ist ein digitales Werkzeug, das biographische Angaben zu einzelnen Personen aus öffentlich zugänglichen Quellen erschließt, zusammenfasst und visualisiert. Damit ist es ein innovatives Werkzeug, das Natural Language Processing einsetzt. Als Quellen nutzt es insbesondere Wikidata und Wikipedia. Die Nutzung dieser Quellen siehst du kritisch im wissenschaftlichen Kontext? Das ist auch richtig. In der wissenschaftlichen Praxis musst du deine Quellen immer kritisch prüfen.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12498

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Was sich Historiker*innen von Archiven wünschen: eine Umfrage

„Geschichtswissenschaft und Archive im digitalen Zeitalter: Chancen, Risiken und Nebenwirkungen“, so lautet der Titel meines Vortrags, den ich beim 3. Berliner Archivtag am 20. November 2019 halten darf. Große Ehre, aber auch Verantwortung, wenn vielfältige Aktivitäten überblickt werden sollen, und so entstand die Idee, den Teil des Vortrags, der sich mit den Bedarfen digital arbeitender Historiker*innen beschäftigt, über Twitter zu crowdsourcen und die Community zu fragen, was sie sich von Archiven wünscht. Denn die Wünsche und Interessen der Archiv-Benutzer*innen sind “überraschend unerforscht”[1].

Irgendwie traf die Frage einen Nerv und es entstand eine muntere, interessante und vor allem sehr konstruktive Diskussion, an der sich viele Personen beteiligten. Überraschend war für mich, dass die Wunschliste zunächst die grundlegenden Arbeitsbedingungen vor Ort in Archiven betraf (z.

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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/6107

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Workshopbericht: DARIAH-DE Workshop Digital tools and methods for historical research, 25.09.19, Mainz

Am 25. September 2019 fand am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz der DARIAH-DE Workshop Digital tools and methods for historical research statt.


Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz, Bild: Anna Aschauer

Hierzu waren Studierende und Forschende der Geschichtswissenschaften eingeladen. Die rund 25 TeilnehmerInnen haben Einblicke in die Forschungsarbeiten der Vortragenden des IEG erhalten anhand derer ihnen grundlegende Methoden und Möglichkeiten der Digital Humanities demonstriert wurden:

Dr. Jaap Geraerts stellte zu Beginn des Workshoptages die digitale Datenbank AOR (Archaeology of Reading in Early Modern Europe) in der Nutzung vor. In diesem Zusammenhang erklärte er den Anwesenden – zumeist DH-Anfängern – Grundlegendes zu strukturierten Daten und Metadaten. In seinem zweiten Teil verglich Jaap Geraerts die digitalen Sammlungen DARIAH-DE Collection Registry und den Katalog digitaler Editionen der EADH (European Association for Digital Humanities).



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12422

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Gerda Henkel Fellowship in Digital History at GHI Washington & Roy Rosenzweig Center for History and New Media at the George Mason University

With the generous support of the Gerda Henkel Foundation, the German Historical Institute (GHI) and the Roy Rosenzweig Center for History and New Media at the George Mason University (RRCHNM) invite applications from postdoctoral scholars and advanced doctoral students based in Europe for a 12-month fellowship in digital history.

The fellowship will provide a unique opportunity for the recipient to work on his or her research project at RRCHNM, where she/he will be in residence for one year. We welcome applications from scholars who are seeking seed-funding in order to develop a thrilling idea into a new project and/or funding proposal as well as from scholars who wish to pursue fully-fledged research projects. While at the Center, the fellow will also have the opportunity to consult with the Center’s faculty and staff in order to develop the skills needed for his or her project, join teams working on projects in development at RRCHNM, and to sit in on graduate digital history classes at GMU. Depending upon qualifications and visa status, the fellow could teach or co-teach undergraduate courses involving digital history.

Starting at the beginning of the 2020 GMU fall semester, the successful applicant will be in residence at the RRCHNM and will also participate in GHI activities, events, and digital projects. Funding will be provided for a 12-month stay for postdoctoral scholars as well as advanced doctoral students, who are currently affiliated with a European research institution. The monthly stipend will be €3,400 for postdoctoral scholars or €2,000 for doctoral students.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12417

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Ländliche Gesellschaft und digitale Geschichtswissenschaften. CFP für die Jahrestagung der Gesellschaft für Agrargeschichte im Juni 2020

Das Digitale bewegt sich seit geraumer Zeit in immer mehr disziplinäre Zweigungen der Geistes- und Geschichtswissenschaften. Mit dem Begriff Digital Humanities werden nicht mehr nur Projekte etikettiert, die sich durch die Verwendung digitaler Werkzeuge (Datenbanken, Annotations-, Simulations-, Analyse-, Visualisierungs- und Präsentationstools) auszeichnen, der Begriff steht mittlerweile für eine lebhafte Diskussion über die Chancen, Risiken, Ziele und Grenzen digitalen Arbeitens und kreist bereits um die Frage der wissenschaftlichen Autonomie dieses neuen Arbeitsfeldes innerhalb der Geisteswissenschaften. Indiz für die wachsende Bedeutung digitaler Praktiken innerhalb der Geschichtswissenschaft ist nicht nur das Erscheinen einer zunehmenden Zahl von Publikationen, die Einrichtung von Lehrstühlen und Arbeitsgruppen im akademischen und institutionellen Umfeld sowie die Gründung von Vereinen und Initiativen auf Seiten der Studentenschaft und interessierter Laien, sondern auch die explizite Auseinandersetzung der historischen Fachdisziplinen mit diesem Thema.

Die Gesellschaft für Agrargeschichte hat sich daher entschlossen, die Möglichkeiten und Perspektiven digitalen Arbeitens in der agrarhistorischen und der den historischen ländlichen Raum tangierenden Forschung in den Blick zu nehmen und auf ihrer Jahrestagung am 19.06.2020 in Frankfurt a.M. zu thematisieren. Wir laden (Nachwuchs-)Wissenschaftler/innen ein, Projekte zu präsentieren, in denen neben der Vorstellung von Ergebnissen der methodische Mehrwert bzw.

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Quelle: https://digigw.hypotheses.org/3465

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Summary of blogposts to the blog parade “Teaching history in the digital age” #dhiha8

In preparation for the symposium Teaching Digital History to Historians – International Perspectives we organised a blog parade on “Digital History in Higher Education”. Fourteen researchers followed the call and blogged their teaching examples and reflections on how and what to teach to students of history (in chronlogical order):

Caroline Muller, Scènes du cours de cultures numériques pour historien(ne)s #dhiha8, May 15, 2019, in: Digital Humanities à l’Institut historique allemand, https://dhiha.hypotheses.org/2653.

Frédéric Clavert, Comment rater un enseignement d’histoire numérique en trois actes #dhiha8, in:  L’histoire contemporaine à l’ère numérique, June 5, 2019, https://histnum.hypotheses.org/3166.



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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/6063

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#dhiha8 oder Von den unendlichen Weiten des Internets

Die Studierenden des Kurses „Twitterstorians. Geschichtsvermittlung im Internet“ am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg und ich sind in diesem Sommersemester zu einer Reise aufgebrochen. Unser Ziel: Geschichte und Geschichtsvermittlung im Internet nachzuspüren, d.h., wir haben einen kurzen Blick auf Blogs und Journals geworfen, auf Facebook, YouTube, Twitter, Instagram und Wikipedia.

Dabei komme ich mir vor, wie die Reiseleitung einer Tourist*innengruppe, die in drei Tagen ganz Europa erkunden will – es gibt so viel zu sehen und zu entdecken. Je mehr man guckt, desto mehr findet man. Das ist insofern aufregend, weil es motiviert und Interesse weckt. Wir hatten spannende und kontroverse Diskussionen, z.

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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/5981

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Gemeinsam lernen: Digitale Geschichte und die Entwicklung der HistoriaApp #dhiha8

Dieser Text ist ein Beitrag zur Blogparade zur Tagung “Digitale Geschichte in der universitären Lehre – internationale Perspektiven” #dhiha8

Einleitung

Im Wintersemester 2016/17 begann an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ein zweisemestriges Projektseminar, das sich das Ziel gesetzt hatte, eine App für historische Stadtrundgänge zu entwickeln. Zwei weitere Projektseminare folgten bis zum Sommer 2018. Das historische Thema war zunächst der Nationalsozialismus in Düsseldorf. Neben den motivierten Studierenden unterstützten die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, das Institut für Digital Humanities der Universität zu Köln in persona von Dr. Jürgen Hermes und der eLearning Förderfonds der HHU das Projekt. Programmiert wurde die App von David Neugebauer. (Spätere Unterstützer*innen: Der Kunstpalast in Düsseldorf und Prof.  Andrea von Hülsen-Esch)

Am 12.

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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/6022

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“Digital History: Konzepte, Methoden und Kritiken digitaler Geschichtswissenschaften”, Göttingen, 16.-18.3.2020. Vorläufiges Tagungsprogramm #digihist2020.

Stand: 8.6.19

Montag, 16.3.2020

9h00-13h00 Pre-Conference „Hands-On-Programmier-Workshop”

Martin Dröge (Paderborn), Ramon Voges (Leipzig):
Python: Web scraping und Natural Language Processing

13h00-14h00 Mittagspause (Selbstzahler)

14h00 Einleitung und Eröffnung der Tagung



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Quelle: http://digihum.de/blog/2019/06/08/digital-history-konzepte-methoden-und-kritiken-digitaler-geschichtswissenschaften-goettingen-16-18-3-2020-vorlaeufiges-tagungsprogramm-digihist2020/

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Christiane Sibille: Teaching Digital History. A Three-Step Approach #dhiha8

Lecture within the conferene Teaching History in the Digital Age – Internation Perspectives #dhiha8, June 17-18, 2019 at the German Historical Institute in Paris, co-organised with the C2DH.

In my contribution, I will talk about a three-part course model that I taught at the University of Basel. The courses are intended to impart knowledge and skills about methods and practices of Digital History and to encourage students to apply this knowledge in other areas of their studies and possibly also in their future careers.

The presentation outlines the basic structure of the courses, describes the experiences after two cycles and discusses the challenges of teaching digital skills in the curriculum.

Dr Christiane Sibille is scientific collaborator and head “Digital Innovation” at the research centre Diplomatic Documents of Switzerland (Dodis). She has held teaching positions on “Digital History” at the Department of History at the University of Basel since 2015 and is president of the Swiss association “History and Computing”.



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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/5975

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