Indian Summer School (ISS) 2017. LOD and Semantic Web: A New Frontier for DH, 10.-13.10.2017, Mainz

Deadline für die Bewerbung um die ca. 15 frei zur Verfügung stehenden Plätze ist der 31. Juli 2017. Eine tolle Initiative der ADW Mainz und mainzed! Mehr Infos auf der Webseite: https://iss.adwmainz.net/2017

Quelle: http://digihum.de/2017/06/indian-summer-school-iss-2017-lod-and-semantic-web-a-new-frontier-for-dh-10-13-10-2017-mainz/

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Edition der Medulla Gestorum Treverensium – Trier Center for Digital Humanities (TCDH) beginnt mit der digitalen Erforschung rheinischer Heiltumsdrucke

1512 war ein bedeutendes Jahr für die Stadt Trier. Am Vorabend der Reformation fand nicht nur die erste Wallfahrt zum Heiligen Rock in den Dom statt, sondern hier wurde auch einmalig in der Stadtgeschichte ein Reichstag abgehalten. Der Weihbischof und Rektor der Alten Universität Trier Johann Enen (ca. 1480–1519) nahm diese Großereignisse zum Anlass, um die Medulla Gestorum Treverensium zu verfassen, die nun am TCDH digital ediert und erschlossen wird.

Die Medulla, deren erste Auflage 1514 veröffentlicht wurde, ist für die Geschichtswissenschaft in vielerlei Hinsicht interessant. Enen schrieb hierin die Gründungssage der Moselstadt sowie die Chronik des Erzbistums Trier nieder. Sein Hauptwerk zählt damit zu den ersten gedruckten Stadtgeschichten Triers und bildet eine herausragende Quelle für die historische Landes-, Bistums-, und Frömmigkeitsforschung. Vor allem aber listete der Weihbischof die wichtigsten Kirchen, Klöster und Reliquien in der Moselstadt auf, weshalb die Medulla den sogenannten Heiltumsdrucken zugeordnet wird. Diese Quellengattung, deren Hochzeit mit der spätmittelalterlichen sowie frühneuzeitlichen Reliquienverehrung und Wallfahrtskonjunktur zusammenfällt, wurde historisch und philologisch bislang nur unzureichend beleuchtet.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8039

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Vorstellung der PreisträgerInnen des DARIAH DH-Award 2017: Tim Schütz

Der DARIAH-DE DH-Award 2017 fördert NachwuchswissenschaftlerInnen, die in ihren Forschungsvorhaben innovative digitale Ansätze und Methoden einsetzen und so einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Digital Humanities leisten. Im DHd-Blog stellen wir PreisträgerInnen und Projekte in den nächsten Wochen vor.

tim-schuetz Tim Schütz studierte Kommunikations-, Medien- und Kulturwissenschaften in Bremen und Istanbul. Seit seinem Bachelor-Abschluss arbeitet er als Junior Consultant im Institut für Informationsmanagement GmbH an der Universität Bremen. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkten liegen in der Verbindungen zwischen digitaler Kultur und der interdisziplinären Wissenschafts- und Technikforschung (STS), mit besonderem Interesse an alternativen Medieninfrastrukturen, kritischer Migrationsforschung sowie Technologienutzung im hohen Alter.

Welche Ergebnisse erwarten Sie und für welche Forschungsthemen sind diese anschlussfähig?

Zu Beginn meiner Forschung waren Diskurse um Smartphones als unangemessenes Luxusgut für Geflüchtete oder auch auch eine Faszination für die Bedeutung digitaler Tools als Instrument der Flucht sehr präsent.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8009

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Übung: Spuren des Alexander von Humboldt

In diesem Semester biete ich neben meinem Dauerseminar Computerlinguistik und dem gemeinschaftlich ausgerichteten dhc-Kolloquium noch eine Übung zur Informationsextraktion (IE) an. IE ist ein Thema, das in mehreren von mir betreuten Projekten eine Rolle spielt, über die ich hier auch schon berichtet habe – dazu zählen das Projekt zu den Stellenanzeigen und die Informationserschließung in der Bilddatenbank Prometheus.

Beide Projekte würden sich auch als Themen für die Übung anbieten. Vor ein paar Wochen hat sich allerdings mein Kollege Alex Czmiel von der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) bei mir gemeldet und gefragt, ob wir vielleicht Lust hätten, auf chronologischen Daten zu Alexander von Humboldts Reisen zu arbeiten. Die BBAW könnte uns diese zur Verfügung stellen und im besten Fall könnten wir diese ein wenig aufbereiten, Personen/Orte annotieren und diese Informationen wiederum zugänglich machen. Eine kleine Beispieldatei überzeugte mich davon, dass dies tatsächlich ein erfolgversprechendes Vorhaben wäre, zumal die Daten in sauberem XML und sogar TEI-codiert vorliegen:

Ausschnitt aus den Daten der BBAW

Was mir an den Daten außerdem gut gefällt, ist, dass sie aus relativ kurzen Textschnipseln bestehen und datiert sind (hier: 1. Januar 1800). Das ließ mich natürlich sofort an die Möglichkeiten des Reentweetments denken.

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Quelle: http://texperimentales.hypotheses.org/2048

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Übung: Spuren des Alexander von Humboldt

In diesem Semester biete ich neben meinem Dauerseminar Computerlinguistik und dem gemeinschaftlich ausgerichteten dhc-Kolloquium noch eine Übung zur Informationsextraktion (IE) an. IE ist ein Thema, das in mehreren von mir betreuten Projekten eine Rolle spielt, über die ich hier auch schon berichtet habe – dazu zählen das Projekt zu den Stellenanzeigen und die Informationserschließung in der Bilddatenbank Prometheus.

Beide Projekte würden sich auch als Themen für die Übung anbieten. Vor ein paar Wochen hat sich allerdings mein Kollege Alex Czmiel von der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) bei mir gemeldet und gefragt, ob wir vielleicht Lust hätten, auf chronologischen Daten zu Alexander von Humboldts Reisen zu arbeiten. Die BBAW könnte uns diese zur Verfügung stellen und im besten Fall könnten wir diese ein wenig aufbereiten, Personen/Orte annotieren und diese Informationen wiederum zugänglich machen. Eine kleine Beispieldatei überzeugte mich davon, dass dies tatsächlich ein erfolgversprechendes Vorhaben wäre, zumal die Daten in sauberem XML und sogar TEI-codiert vorliegen:

Ausschnitt aus den Daten der BBAW

Was mir an den Daten außerdem gut gefällt, ist, dass sie aus relativ kurzen Textschnipseln bestehen und datiert sind (hier: 1. Januar 1800). Das ließ mich natürlich sofort an die Möglichkeiten des Reentweetments denken.

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Quelle: http://texperimentales.hypotheses.org/2048

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Open Access und Open Data in der Ur- und Frühgeschichte. Bestandsaufnahme und Ausblick

http://dx.doi.org/10.11588/ai.2015.1 Der Beitrag leitet die Publikation von Aufsätzen ein, die aus zwei Tagungen im Herbst 2014 herrühren, welche sich auf Initiative der Autoren mit den Themen Open Access und Open Data beschäftigten: eine Sektion bei der EAA im September 2014 in Istanbul und die DGUF-Jahrestagung am 6. Oktober 2014 in Berlin. Die übergreifende Zielsetzung wird […]

Quelle: http://www.einsichten-online.de/2017/04/7062/

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Das Deutsche Textarchiv in der Graphenwelt

Einleitung Das Deutsche Textarchiv (DTA) stellt einen Disziplinen übergreifenden Grundbestand deutscher Werke aus dem Zeitraum von ca. 1600 bis 1900 im Volltext und als digitale Faksimiles frei zur Verfügung und bereitet ihn so auf, dass er über das Internet in…

Quelle: http://mittelalter.hypotheses.org/10025

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DHC zum Dritten

Das Digital Humanities Cologne (DHC) Colloquium  geht in die dritte Runde und in diesem Jahr konnten wir das Programm so früh wie noch nie fertig zusammenzustellen. Uns freut vor allem, dass wir eine ganze Reihe Zusagen von vortragenden Wissenschaftler|innen bekommen haben, die von außerhalb zu uns anreisen. Wir veranstalten das Kolloquium wieder als Joint Venture vom Cologne Center for e-Humanities (CCeH, Patrick Sahle und Franz Fischer) und der Sprachlichen Informationsverarbeitung (Spinfo, Claes Neuefeind und ich). Es wird im Sommersemester 2017 jeweils Donnerstags von 16-17:30 stattfinden, der erste Termin ist der 20.4. (das gesamte Programm findet sich hier).  

Vergleicht man das aktuelle Programm mit dem der letzten zwei Ausgaben, so fällt auf, wie sich das Kolloquium über die Jahre verändert: Im ersten Jahr haben wir als Veranstalter noch fünf der elf Sitzungen selbst bestritten, im zweiten Jahr noch drei und in diesem Jahr ist von diesen lediglich Patricks Einführung zu den Digital Humanities übrig geblieben (auf die wir aus Gründen nicht verzichten wollen).

Während wir im ersten Jahr insgesamt neun Vortragende aus Köln auf dem Plan hatten (uns eingeschlossen), waren es letztes Jahr noch fünf und heuer drei.

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Quelle: http://dhc.hypotheses.org/302

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Call for Abstracts: Workshop „Desktop oder App – Smarte Zugänge zu hypermedialen Sprachauskunftssystemen“

Hypermediale Sprachauskunftssysteme sind logisch strukturierte Informationsangebote im Internet, mit deren Hilfe sich Fakten und Zusammenhänge über natürliche Sprache zunächst speichern und anschließend einem breiten Nutzerkreis zur Verfügung stellen lassen. Eine wesentliche Motivation entspringt der Vision von einem zentralen Informations-Repository, das digitale, hypertextuell oder in einer Datenbank organisierte Inhalte multifunktional nutzbar machen kann. Populär ist in diesem Zusammenhang der Leitsatz „Write once, publish anywhere“, der das Bestreben hervorhebt, einmal niedergeschriebenes Wissen bei Bedarf ohne umfangreiche manuelle Nachbearbeitung für unterschiedliche Publikationskanäle zu verwenden. Ferner steht die Ausrichtung auf den individuellen Endanwender im Fokus, so dass linguistische Inhalte idealerweise für unterschiedliche Nutzergruppen und variable Benutzungssituationen (fundierte Untersuchung vs. Ad-hoc-Recherche etc.) aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden.

Sprachauskunftssysteme, die von Forschungsinstitutionen aufgebaut und gepflegt werden – hierzu gehören im deutschsprachigen Raum etwa das grammatische Informationssystem GRAMMIS oder das Wortschatz-Informationssystem OWID am Institut für Deutsche Sprache (IDS), weitere Online-Wörterbücher wie DWDS oder das Leipziger Wortschatz-Portal – , aber auch private Initiativen wie leo.org oder canoo.net sind ursprünglich zumeist für die Nutzung von ForscherInnen konzipiert, die am Desktop-Computer bzw.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7819

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1. Digital-Humanities-Stammtisch 2017 am 27. Februar im Apex/Göttingen

Am 27.02.17 um 20.00 Uhr im Apex findet der 1. DH-Stammtisch 2017 (in lockerer Fortsetzung des früheren Webmontag) statt. Wie der Stammtisch auf lange Sicht gestalten werden soll – als reines Vernetzungstreffen oder themenbezogen mit Schwerpunkten aus der IT, Sicherheit, Open-Source-Tools, geistes- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen – soll auf diesem ersten Treffen besprochen werden! Alle sind herzlich eingeladen.

Bei Interesse bitte Eintrag unter: http://doodle.com/poll/ccaawe24tc6hhkkm.

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Quelle: http://digihum.de/2017/02/1-digital-humanities-stammtisch-2017-am-27-februar-im-apexgoettingen/

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