Beflügelte Bilderfahrzeuge für und wider Krieg und Faschismus

Beflügelte Bilderfahrzeuge für und wider Krieg und Faschismus

 

Länder und Meere sind auf Marken nur die Provinzen, Könige nur die Söldner der Ziffern, die nach Gefallen ihre Farbe über sie ausgießen. Briefmarkenalben sind magische Nachschlagewerke, die Zahlen der Monarchen und Paläste, der Tiere und Allegorien und Staaten sind in ihnen niedergelegt. Der Postverkehr beruht auf deren Harmonie wie auf den Harmonien der himmlischen Zahlen der Verkehr der Planeten beruht.

Walter Benjamin[1]

Abb. 1: Ein magisches Nachschlagewerk. Foto: Fernando Esposito, Lizenz: CC BY-SA 3.

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Quelle: https://visual-history.de/2020/05/18/befluegelte-bilderfahrzeuge-fuer-und-wider-krieg-und-faschismus/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=befluegelte-bilderfahrzeuge-fuer-und-wider-krieg-und-faschismus

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Frans Masereel: Kriegsflüchtlinge, 1941

Frans Masereel: Kriegsflüchtlinge, 1941

Frans Masereel (1889-1972), Kriegsflüchtlinge 1941, Öl auf Malkarton, 74,5 x 100 cm. Foto: Annette Vowinckel ©
Die Frans Masereel Stiftung in Saarbrücken und die Stiftung Studienbibliothek
zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Zürich halten gemeinsam die „Weltrechte“ am Werk Masereels.

Im Juni 1940 floh der belgische Grafiker und Maler Frans Masereel vor der nach Paris einmarschierenden Wehrmacht nach Südfrankreich. Dort schuf er im Jahr darauf ein Gemälde, das heute den Titel Kriegsflüchtlinge trägt. Im Vordergrund des 74,5 mal 100 cm großen Bilds liegen unter freiem Himmel drei Personen auf dem Erdboden. Ihre Köpfe ruhen auf Gegenständen, die wie Gepäckstücke aussehen, die Augen sind geschlossen. Hinter ihnen sitzt, ebenfalls mit geschlossenen Augen, eine vierte Figur, die den Kopf in die rechte Hand stützt und mit der linken einen Koffer hält; ein weiterer Koffer steht am rechten Bildrand. Die links liegende Figur ist vermutlich eine Frau, die einen Rock und eine Andeutung von Lippenstift trägt. Bei der mittleren Person handelt es sich um ein Kind in kurzen Hosen, dessen Körper deutlich kleiner ist als der der weiblichen Figur.

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Quelle: https://visual-history.de/2020/05/11/frans-masereel-kriegsfluechtlinge-1941/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=frans-masereel-kriegsfluechtlinge-1941

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Der Kanzler und die Kunst – Konrad Adenauers Privatsammlung

Konrad Adenauer (r.) mit Heinz Kisters (l.) bei der Betrachtung eines Kunstwerks in Adenauers Privathaus, Quelle: Bildarchiv Adenauerhaus, Rhöndorf, Fotograf: H.W. Strupp

Die große Leidenschaft Konrad Adenauers abseits der Politik war die Kunst. Mit ihr beschäftigte sich der erste Bundeskanzler Deutschlands und langjährige Kölner Oberbürgermeister bevorzugt abseits des öffentlichen Scheinwerferlichts: In seinem Haus in Rhöndorf umgab er sich mit einer umfassenden Privatsammlung aus zahlreichen Gemälden. Mit großer Begeisterung widmete er sich seinen Kunstwerken, wog sorgsam ihre Platzierung im Raum ab oder tüftelte an der perfekten Ausleuchtung, die teilweise noch heute im Haus zu sehen ist. Zu seinen Schmuckstücken gehörten Werke, die bedeutenden Malern wie Raffael, Cranach, El Greco oder Adenauers Lieblingsmaler Tizian zugeschrieben wurden – nicht immer zutreffend, wie sich nach seinem Tod herausstellte. Über Adenauers kaum bekanntes „Hobby“ des Kunstsammelns, seine Expertise und die lange Geschichte der Privatsammlung sprachen Histrhen-Herausgeber Jochen Hermel und Jonas Bechtold mit dem Adenauer-Enkel Konrad Adenauer im Adenauer-Haus in Rhöndorf.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2019/05/der-kanzler-und-die-kunst/

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Artist Meets Archive

Artist Meets Archive

Artist Meet Archive: Screenshot der Website

Die Basis für das „Artist Meets Archive“-Projekt liegt im Jahr 2015. Im August brachten wir als Internationale Photoszene Köln die zweite Ausgabe unseres Magazins „L. Fritz“ heraus rund um das Thema Found Footage in der Fotografie. Unabhängig davon besuchten wir kurz darauf erstmals das Historische Fotoarchiv des Rautenstrauch-Joest-Museums in Köln und waren überrascht, fasziniert und begeistert von dem Konvolut an ethnologischen Aufnahmen. Wie konnte es sein, dass sich in dieser Stadt ein solcher Schatz befindet – und wir wissen nichts davon? Ähnliche Erfahrungen machten wir in anderen Museen, Sammlungen und Archiven, die wir besuchten oder von denen wir – teils durch Zufall – erfuhren. Schnell war uns klar, dass sich Köln gerne als Stadt der Fotografie bezeichnet, aber viel zu wenig Wissen darüber existiert, welch riesiges visuelles Archiv in zahlreichen Häusern, Kellern, Regalen, Schubladen, Mappen und Kisten schlummert.

Blick in das Historische Fotoarchiv des Rautenstrauch-Joest-Museums in Köln © Lucia Halder mit freundlicher Genehmigung



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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/04/29/artist-meets-archive/

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Emil Nolde – eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus

Emil Nolde – eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus

Ausstellungsplakat Emil Nolde – eine deutsche Legende. Der Künstler im Nationalsozialismus. Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin, 12. April bis 15. September 2019. Entwurf von Nils Schekorr (Thoma+Schekorr), mit Typografie Adso von Bruno Bernard, und Detail des Aquarells Brennende Landschaft, o. D., von Emil Nolde (Originalgröße 17,1 x 20,2 cm; Nolde Stiftung Seebüll; © Nolde Stiftung Seebüll, Foto: Dirk Dunkelberg, Berlin)

Diese Ausstellung – eine Kooperation der Neuen Nationalgalerie Berlin mit der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde – wirft einen neuen Blick auf Emil Nolde, den wohl berühmtesten „entarteten Künstler“, der gleichzeitig auch NS-Parteimitglied war: Welche seiner Werke wurden im nationalsozialistischen Deutschland toleriert und welche nicht? Und wie wirkte sich das „Dritte Reich” auf Noldes Schaffen und seine Selbstwahrnehmung aus?

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Quelle: https://www.visual-history.de/2019/04/09/emil-nolde-deutsche-legende/

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#achpub Ansprache: Ausstellungseröffnung “Alter Bahnhof Schleißheim” von “WIR machen Kunst” und Soziale Stadt Oberschleißheim

Fundstelle / Veranstaltung: Ausstellung “Alter Bahnhof Schleißheim” von “WIR machen Kunst” und Soziale Stadt Oberschleißheim Geistige Schöpfung: Ansprache » Dr. Andreas C. Hofmann Anmerkungen: Gastredner als Vereinsvorsitzender Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim e.V. Ort / Zeit: Oberschleißheim, 2018-10 Das Zusammenwirken der unterschiedlichen Künstler, die frei experimentieren, entdecken und sich ins Farbgeschehen ihrer Kunstwerke einlassen, nahm diesmal […]

Quelle: https://www.einsichten-online.de/2018/11/9858/

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RIP Hermann Painitz

Mir unvergessen Dank seines Vorschlags zur Planierung der Alpen, denn wie lautet die schöne Parole: "Nieder mit den Alpen - Freie Sicht aufs Mittelmeer!"

Painitz, Hermann: Zu den Entwürfen für die Planierung der Alpen, in: Protokolle, 2/1971, S. 64-74, DOI des Reprints: 10.1515/9783110493306

Nachruf: https://derstandard.at/2000089145744/Oesterreichischer-Kuenstler-Hermann-J-Painitz-gestorben

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022657706/

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RIP Hermann Painitz

Mir unvergessen Dank seines Vorschlags zur Planierung der Alpen, denn wie lautet die schöne Parole: "Nieder mit den Alpen - Freie Sicht aufs Mittelmeer!"

Painitz, Hermann: Zu den Entwürfen für die Planierung der Alpen, in: Protokolle, 2/1971, S. 64-74, DOI des Reprints: 10.1515/9783110493306-009 [ergänzt]

Nachruf: https://derstandard.at/2000089145744/Oesterreichischer-Kuenstler-Hermann-J-Painitz-gestorben

Quelle: https://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022657706/

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