Digital Humanities & Forschungsdatenmanagement an der Stiftung Universität Hildesheim. Veranstaltungen des FDM der UB Hildesheim im Wintersemester 2020/21.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hatte auf ihrer Jahresversammlung 2020 wieder nachdrücklich die Bedeutung der Forschung an den Hochschulen in Deutschland betont:

„Die Hochschulen in Deutschland leisten nicht nur auch in diesen Tagen beste Forschung, sondern sie organisieren auch weiterhin die akademische Ausbildung, bilden Wissensvorräte für die anwendungsorientierte Forschung und tragen selbst zu dieser bei“, sagte Becker.

https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung_nr_25/ (30.8.2020)

Aus diesem Grund unterstützt das FDM der UB Hildesheim weiterhin alle Projekte, auch die aus dem Bereich der Digital Humanities, forschungsbegleitend (prozessorientiert).



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14495

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DARIAH Theme 2020: Call for proposals

The DARIAH Theme is a bi-annual area of focus for investment by the DARIAH Board of Directors. For 2020, we have selected two streams of funding ‘Arts Exchanges’ and ‘Arts, Humanities and COVID-19’ as our fifth theme. 

Theme 1: DARIAH Arts Exchanges

With this call, we would like to explore what the current DARIAH knowledge base has to offer arts practitioners researchers, encourage institutional and organisational DARIAH partners within local and national DARIAH nodes to embark on collaborative projects with artists and grow our understanding of the infrastructural requirements of this community with regards to the technologies they use. 

The most common format for such an engagement would be the artistic residency but we also welcome other models in the scheme, which may include arts-led events, user needs assessment exercises and engagements, and/or small scale commissions to artists, so long as the focus on mutual learning, infrastructure, and the DARIAH network and assets presents a clear central added value for the project. 

Artists and creators from any field and in any medium or professional role are welcome to participate in these applications with one or more DARIAH national network members.  We therefore invite members of the DARIAH community interested in exploring how the arts can help them to communicate, envigorate or expand their work to submit proposals for this scheme.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14188

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IEG-Stipendium Digital Humanities

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz vergibt ein sechs- bis achtmonatiges Stipendium für Doktorandinnen und Doktoranden im Bereich Digital Humanities.
Historisch arbeitende Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler, die in ihrem Vorhaben digitale Methoden einsetzen, werden eingeladen, sich auf das Stipendium zu bewerben.

Die nächste Bewerbungsfrist ist der 20. April 2020.
Forschungsaufenthalt in Mainz: ab Juli 2020 oder später.

Weitere Infos hier.

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12939

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Jetzt bewerben: Reisestipendien zur 7. Jahrestagung Digital Humanities im deutschsprachigen Raum, #DHd2020 Paderborn

Zur DHd 2020 in Paderborn vergeben der DHd-Verband, CLARIAH-DE und die Universität Paderborn:

=> Zwölf Reise­kosten­sti­pen­dien in Höhe von jeweils bis zu max. 400,00 EUR an Nachwuchs­wissen­schaft­ler/innen, die mit einem eigenen Beitrag an der DHd Jahrestagung teilnehmen, und

=> Fünf Reisestipendien für Studierende, die auch ohne eigenen Beitrag an der DHd-Tagung teilnehmen möchten, in Höhe von bis zu max. 250,00 Euro.

CLARIAH-DE, das mit Unterstützung des BMBF digitale Forschungs­infrastrukturen im Bereich der Geistes-, Kultur- und Sozial­wissen­schaften anbietet, unterstützt den DHd-Verband dabei, wissen­schaft­lichem Nachwuchs mit herausragenden Beiträgen sowie Studierenden auch ohne eigenen Beitrag die Teilnahme an der Jahrestagung zu den Digital Humanities zu ermöglichen.

Bedingungen:

Bewerbungsberechtigt für die Reisestipendien für Nachwuchswissenschaftler/innen von bis zu 400,- Euro sind insbesondere Studierende in der Bachelor-, oder Masterphase sowie Promovierende, die an wissenschaftlichen Einzel- oder Gruppen(Abschluss-)projekten, Softwareprojekten, Tools, Studien oder (Infrastruktur-)Konzepten arbeiten und deren Tagungseinreichung angenommen wurde.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12640

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CRETA-Coaching

Das Creta-Coaching an der Universität Stuttgart

Im September 2019 hatte ich die Möglichkeit am erstmals ausgeschriebenen Coaching des „Centrum für reflektierte Textanalyse“ (CRETA) der Universität Stuttgart teilzunehmen. Das Coaching umfasste vier Einzeltermine mit jeweils zwei CRETA-Assoziierten aus jeweils unterschiedlichen Fachbereichen (Digital Humanities, Computerlinguistik, Literaturwissenschaften und Philosophie), die Teilnahme am Kurs „Reflected Text Analysis beyond Linguistics“ (Bestandteil der Fall School of Computational Linguistics) und einer Präsentation im Rahmen der CRETA-Werkstatt #8.

Durch den engen Austausch mit unterschiedlichen FachvertreterInnen, die allesamt interdisziplinäres Arbeiten gewohnt sind und so gute Tipps und Einschätzungen geben konnten, entstand eine äußerst produktive und mehrdimensionale Auseinandersetzung mit der Forschungsfrage meiner Dissertation. Die Arbeit eines Promovenden – also die intensive Textarbeit, Ausarbeitung von Hypothesen und Instrumentarien – , die ja oft nur im stillen Kämmerlein stattfindet, wurde so einmal ganz offen gelegt und konstruktiv erörtert. Es entstand ein mehr als anregender Austausch, bei dem verschiedene Handlungsoptionen und Operationalisierungen durchgespielt wurden und am Ende eine Pipeline für konkrete nächste Schritte entstand. Dabei wurden die spezifischen Fragen der Literaturwissenschaft stets im Blick behalten und mit Methodiken der Computerlinguistik flankiert.

Der Veranstaltungsort des IMS Stuttgart verwandelte sich für eine Woche in einen inspirierenden Lern-Ort – geprägt durch eine wertschätzende Atmosphäre und sachliche und konstruktive Diskussionen über die jeweiligen Fachgrenzen hinaus. Der „Spirit“ interdisziplinären Lernens und Arbeitens war spürbar – und hat meinem Dissertationsprojekt einen ganz besonderen Auftrieb gegeben.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12551

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Wo ist die Schweiz?

Seit Jahren nun beobachten die statistischen Auswertungen der DHd-Tagung eine Unterrepräsentation der Schweiz. Henny-Krahmer und Sahle stellten im Nachgang zur DHd 2018 fest:

Auffällig ist hier die enorme Unterrepräsentanz der Schweiz. Diese war aber auch schon für die Tagung 2016 in Leipzig von José Calvo Tello festgestellt worden. Rechnet man auf Einwohnerzahlen um, dann ergeben sich für die Länder 6,8 (AT) bzw. 5,4 (DE) bzw. 1,2 (CH) Beiträge je einer Million Einwohner.

Für die DHd 2019 kommt Hoenen zum Schluss:

Auffällig ist, dass Österreich im Gegensatz zur Schweiz pro Kopf deutlich mehr mitarbeitet (ca.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=11453

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Die Nachhaltigkeitsproblematik digitaler Editionen – Workshopbericht

Dass digitale Editionen über die Möglichkeiten ihrer gedruckten Vorgänger und Gegenstücke in vielerlei Hinsicht hinausgehen können, ist breit akzeptiert und in manchem Antragstext schon zur festen Floskel geronnen. Die Editionspraxis im digitalen Medium bietet Raum für ein Textverständnis jenseits eindeutig kanonisierter Fassungen. Stattdessen sieht es “fragile, kollektive, kooperative, intertextuell verwobene, hypertextuell gestufte und segmentierte, temporal veränderliche textliche Äußerungsformen” vor, was ein Buch schwerlich leisten könnte.[1]

Seit den Anfängen der digitalen Editorik besteht aber auch ein Bewusstsein dafür, dass digitale Editionen bezüglich Nachhaltigkeit nicht per se besser abschneiden als bedrucktes Papier.[2] Vielmehr stellen sich hier ganz besondere zusätzliche Herausforderungen, die durchaus auch zur Auffassung führen, dass “nur das gedruckte Buch jene Langfristigkeit, Stabilität, Authentizität und Zitierbarkeit gewährleisten könne, die zu den zentralen Erfordernissen einer zu kanonisierenden Textfassung gehören”, wie es Patrick Sahle im Kontext der argumentativen Fundierung von Hybrideditionen beobachtet.[3]

Die (digitale) Methodenentwicklung ging von Anfang an mit Fragen der Nachhaltigkeit einher. Gut aufzeigen lässt sich dies am Beispiel der Text Encoding Initiative (TEI), die schon in ihrer Urfassung (P1) das Ziel verfolgte, ein Standardformat zum Datenaustausch in der geisteswissenschaftlichen Forschung festzulegen, das als reines Textformat ganz bewusst ohne Spezialsoftware bearbeit- und lesbar sein und sich an bestehenden und entstehenden Standards orientieren sollte.[4] Auch an den deutschen Akademien der Wissenschaften wird die Nachhaltigkeitsproblematik schon länger thematisiert, ein Beispiel dafür ist der Workshop zu Datenrepositorien, den die Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren im Oktober 2010 an der Düsseldofer Akademie durchführte.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=11033

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Ausschreibung: Ein­rich­tung und In­be­trieb­nah­me ei­nes In­for­ma­ti­ons­sys­tems zur Da­ten­er­fas­sung und Be­richt­er­stat­tung in der Ge­schäfts­stel­le der Leib­niz-Ge­mein­schaft

Die Leibniz-Gemeinschaft beabsichtigt, einen Auftrag über die „Einrichtung und Inbetriebnahme eines Informationssystems zur Datenerfassung und Berichterstattung in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft sowie die anschließende Datenpflege und Support“ im Wettbewerb zu vergeben.
Die weiteren Details der Ausschreibung finden Sie hier: https://www.service.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/editor/Wissenschaftsgemeinschaft-Gottfried-Wilhelm-Leibniz-e-V/2018/12/2705880.htm

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10831

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CfA: Summer School of Computational Humanities in Heidelberg

via Ines Rehbein, Universität Heidelberg

What: Summer School of Computational Humanities
„Mixed Methods in the Making“
When: 15 – 19 July 2019
Where: Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Deadline: 7 January 2019

We are pleased to announce the 2nd Heidelberg Computational Humanities Summer School „Mixed Methods in the Making“.

The Summer School offers integrated lectures and workshops in the following four key areas:

  • Methodologies of Computational Humanities: Mixed Methods in the Making
  • Computational Humanities in the Social Sphere
  • Computational Humanities in the Cultural Sphere
  • Computational Literary Analysis

This five-day event will offer PhD candidates cutting-edge research presentations and hands-on workshops on mixed-method approaches in Computational Humanities.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10812

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The next big thing will be a lot of small things – Serviceorientierung als Modell für die Infrastrukturlandschaft

von Fabian Cremer und Thorsten Wübbena

Die Diversität der geisteswissenschaftlichen Forschung spiegelt sich auch in der Landschaft der Forschungsinfrastrukturen wieder, die bisweilen als zersplittert charakterisiert wird.1 Als Mittel für die Integration werden derzeit vor allem Steuerungsinstrumente und Rahmenbedingungen top-down vorangetrieben (RFII2), die notwendigen Adaptionsprozesse für die bestehenden Infrastrukturen sind bisher jedoch nur wenig ausgearbeitet. Zudem bleibt die Betriebsfinanzierung dieser Infrastrukturen weiter ungeklärt.3 Neben gemeinsamen Standards und Schnittstellen bedarf es für die vorhandenen „Fragmente“ der Infrastrukturlandschaft häufig jedoch auch einer konzeptuellen Veränderung, um als Teil eines Ganzen zu funktionieren und zu bestehen. Das aus der Informationstechnologie entwickelte „as-a-Service“-Prinzip4, kann hier fruchtbare Anregungen und kritische Fragen liefern. Dieser Blogbeitrag basiert auf einer Einreichung zum Symposium „Forschungsinfrastrukturen in den digitalen Geisteswissenschaften. Wie verändern digitale Infrastrukturen die Praxis der Geisteswissenschaften?“ (26.–28.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10480

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