Historisches Erinnern im digitalen Zeitalter

Peter Haslinger, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung

Termin: Freitag, 21.10.2022, 9.00-13.00

Beschreibung:

Dieser Workshop richtet sich an alle, die über das Verhältnis von historischem Erinnern und Digitalität theoretisch und methodisch reflektieren möchten. Die Veranstaltung geht von der Annahme aus, dass bisherige Modelle wie Erinnerungskultur, Geschichtskultur, Geschichtspolitik oder Vergangenheitspolitik unter den Rahmenbedingungen des digitalen Wandels neu gedacht werden müssen. Der Workshop wird in hybrider Form am Herder-Institut in Marburg stattfinden, geplant ist eine Kooperation mit dem Marburg Centre for Digital Culture and Infrastructure (MCDCI) und dem Gießener International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC).

[...]

Quelle: https://digigw.hypotheses.org/4080

Weiterlesen

Happy Birthday, Theodor Lessing!

"Fort mit all diesem Trödel!" - Heute vor 150 Jahren wurde Theodor Lessing geboren, über ihn und sein für Historiker_innen durchaus empfehlenswertes Buch "Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen" habe ich erstmals in konkret 9/1993 gelesen, meine Exzerpte aus der stark veränderten vierten Auflage des Buchs datieren von 1994. Den Konkret-Beitrag verfasste übrigens Stefan Ripplinger; nur zu passend, das eben dieser heute im ND gratuliert.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022688395/

Weiterlesen

Job: Doctoral student (SNSF) in Digital Humanities

The Department of Language and Information Sciences of the Faculty of Arts of the University of Lausanne is looking for a

PhD candidate (SNSF) in digital humanities

Job information

  • Expected start date: February 1st, 2022
  • Contract length: 1 year, renewable for 3 years, total maximum of 4 years
  • Activity rate: 100%
  • Workplace: Lausanne-Dorigny

Application deadline: November 15, 2021

Your responsibilities

In the context of the SNSF project Towards Computational Historiographical Modeling: Corpora and Concepts (PI: Michael Piotrowski) we are looking for a highly motivated PhD candidate in digital humanities. The project is in line with a research program that aims to develop epistemological and methodological foundations for digital humanities.



[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=16722

Weiterlesen

RIP Rudolf Burger

Gestern ist Rudolf Burger gestorben, die in seinem 1989 bei Sonderzahl erschienenen Band Vermessungen erschienenen geschliffen formulierten Aufsätze über Foucault und Adorno waren sehr wichtig für meine künftigen Lektüren, unvergessen auch sein 1992 in profil erschienener Aufsatz "kriegsgeiler Kibitz", in dem er die von österreichischen Politikern mitbetriebene Zerschlagung Jugoslawiens kritisierte, wie auch seine Beiträge zu respektive gegen Patriotismus und Nationalismus; dass er schon früh für einen Beitritt Österreichs zur EG/EU und gar zur NATO eintrat machte dann doch etwas skeptisch, in den folgenden Jahren blitzte in seinem Abdriften seine Brillianz leider nur noch selten auf.

Am 15. Jänner 1996 haben Alessandro Barberi und ich ein Interview mit ihm geführt, das in der von uns mitherausgegebenen studentischen Zeitschrift "Zeitraum. Zeitschrift für historische Vielfalt" erschien, mittlerweile auch online nachzulesen:

"weil die Tröstungen der Geschichte für ein endliches Wesen eigentlich ein Talmi sind" Gespräch mit Rudolf Burger. Gespräch geführt von Alessandro Barberi und Anton Tantner, in: ZeitRaum. Zeitschrift für historische Vielfalt, 1995/4, S. 31-52.

Quelle: https://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022683362/

Weiterlesen

RIP Rudolf Burger

Gestern ist Rudolf Burger gestorben, die in seinem 1989 bei Sonderzahl erschienenen Band Vermessungen erschienenen geschliffen formulierten Aufsätze über Foucault und Adorno waren sehr wichtig für meine künftigen Lektüren, unvergessen auch sein 1992 in profil erschienener Aufsatz "kriegsgeiler Kibitz", in dem er die von österreichischen Politikern mitbetriebene Zerschlagung Jugoslawiens kritisierte, wie auch seine Beiträge zu respektive gegen Patriotismus und Nationalismus; dass er schon früh für einen Beitritt Österreichs zur EG/EU und gar zur NATO eintrat, machte dann doch etwas skeptisch, in den folgenden Jahren blitzte in seinem Abdriften seine Brillianz leider nur noch selten auf.

Am 15. Jänner 1996 haben Alessandro Barberi und ich ein Interview mit ihm geführt, das in der von uns mitherausgegebenen studentischen Zeitschrift "Zeitraum. Zeitschrift für historische Vielfalt" erschien, mittlerweile auch online nachzulesen:

"weil die Tröstungen der Geschichte für ein endliches Wesen eigentlich ein Talmi sind" Gespräch mit Rudolf Burger. Gespräch geführt von Alessandro Barberi und Anton Tantner, in: ZeitRaum. Zeitschrift für historische Vielfalt, 1995/4, S. 31-52.

Quelle: http://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022683362/

Weiterlesen

Le Jardin de Michel Foucault

Vor zweieinhalb Jahren habe ich keine Mühen gescheut, um von Foucaults Geburtsstadt Poitiers aus Vendeuvre-du-Poitou aufzusuchen, wo sich das Landhaus seiner Eltern befand; Foucault hielt sich dort Zeit seines Lebens immer wieder auf und ist am Friedhof dieser kleinen Gemeinde begraben. Mittlerweile kümmert sich die Association « le jardin de Michel Foucault à Vendeuvre-du-Poitou» um das Anwesen samt Garten und bietet auf ihrer Homepage - https://le-jardin-de-michel-foucault.fr/ - einen umfassenden Überblick über ihre Aktivitäten.

Quelle: https://adresscomptoir.twoday.net/stories/1022682791/

Weiterlesen

vDhd2021 – Virtuelle Reise: Digital Humanities in der Max Weber Stiftung

Ein Beitrag des Arbeitskreises Digital Humanities der Max Weber Stiftung zur vDHd2021.

Deutschsprachige DH-Forschende befinden sich nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern an verschiedenen Standorten weltweit, wo sie eng mit den DH-Kolleg:innen aus ihrem jeweiligen Gastland zusammenarbeiten. Ein Paradebeispiel dafür ist die Arbeit an den Instituten der Max Weber Stiftung, die an zwölf Standorten zu finden sind. Die Institute forschen in einem engen und intensiven Austausch mit den Wissenschaftskulturen ihrer Gastgeberländer, wirken als Mittler zwischen der deutschen Forschungslandschaft und dem Ausland und üben dort zugleich eine repräsentative Funktion aus. Als Institute für geisteswissenschaftliche Forschung haben viele von ihnen mittlerweile eigene Projekte in den Digital Humanities oder sogar eigene Abteilungen. 2016 wurde der Arbeitskreis Digital Humanities gegründet, welcher den Mitarbeiter:innen der Bereiche Forschung und Infrastruktur aus allen Instituten eine Plattform bietet, um sich über Arbeitsweisen der Digital Humanities auszutauschen. 

Um Einblicke in diese Arbeitsweisen zu geben, laden die Institute der Max Weber Stiftung zu einer Reise an unterschiedliche Orte an denen DH praktiziert und gefördert werden ein.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=15235

Weiterlesen

Erinnerung: CfP für die Sektion „Digital, global, transdisziplinär: Impulse für eine transdisziplinäre digitale Romanistik“ des Deutschen Romanistentags 2021 (Abgabefrist: 29.01.2021)

Konzeption der Sektion: AG Digitale Romanistik des Deutschen Romanistenverbandes

Sektionsleitung: Jan Rohden (rohden@maxweberstiftung.de), Nanette Rißler-Pipka (rissler-pipka@sub.uni-goettingen.de), José Calvo Tello (calvotello@sub.uni-goettingen.de)

Liebe Digital Humanists,

gerne möchte ich an den Call for Papers für die Sektion „Digital, global, transdisziplinär: Impulse für eine transdisziplinäre digitale Romanistik“ des Deutschen Romanistentags 2021 erinnern: https://dhd-blog.org/?p=14380

Abgabefrist für Vortragsvorschläge ist der 29.

[...]

Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14954

Weiterlesen

Theorie des Digitalen Zeitalters

Der Blogeintrag versteht sich als geschichtstheoretische Spekulation. Sie endet pessimistisch. Wer setzt eine optimistische Spekulation dagegen?

Der Beitrag Theorie des Digitalen Zeitalters erschien zuerst auf Wolfgang Schmale.

Quelle: https://wolfgangschmale.eu/theorie-des-digitalen-zeitalters/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=theorie-des-digitalen-zeitalters

Weiterlesen
1 2 3 17