Anregungen für die Korpuslinguistik & -stilistik: #dhmasterclass

Von der #DHMasterclass am DHI bin ich mit vielen Eindrücken zurückgekehrt. Hier möchte ich auf Themen näher eingehen, die mich besonders angesprochen haben. Das waren speziell das kollaborative Konzept der Veranstaltung sowie konkrete methodische Anregungen, die für meine Arbeit als Korpuslinguistin (am CLiC Projekt des Centre for Corpus Research, Universität Birmingham) besonders interessant sind.

Interdisziplinärer und -nationaler Dialog

Das „THATcamp-ähnliche Format“ der Masterclass hat mir sehr gut gefallen. Es gab viel Teamarbeit und spontanes „hands-on“ Ausprobieren von Methoden mit authentischen Daten von Teilnehmenden. Zudem hat die Zusammensetzung der Gruppe den Dialog über interdisziplinäre und internationale Grenzen hinweg ermutigt. So waren unter anderem die Bereiche Geschichte, Germanistik, Lyrik, Anglistik, Korpuslinguistik, aber auch historische Gedenkstätten und Archive vertreten.



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Quelle: https://dhdhi.hypotheses.org/4613

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Fazit meines Studienprojekts

Letze Woche habe ich das Studienprojekt (meine Pilotstudie) abgegeben; nachdem ich die erste und zweite Analyse verbloggt habe, will ich euch mein Fazit nicht vorenthalten. In den nächsten Wochen wird die Masterarbeit ruhen, da ich noch ein paar andere Dinge zu tun habe, allen voran mein erstes Staatsexamen. Dazu kommt aber auch noch ein Blogbeitrag, denn auch da wird es um Homosexualität und Geschichte gehen.

During the completion of this paper, I realised a number of issues that will have to be addressed before or during the finalisation of my M.A. thesis. Most importantly, I will have to compile another corpus with the redefined query terms. There might be obscure terms I missed to denote homosexuality, but I am confident I will cover a very large, representative portion of the discourse on homosexuality. As I mentioned above, the focus of my research must be what has been said about homosexuality during the early years of the HIV/ AIDS health crisis and not what has been said in general during this period.

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Quelle: http://queerhist.hypotheses.org/93

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Der Nordische Mercurius 1664–1677 – online!

Wie bereits zuvor berichtet, hat es sich die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Deutsche Presseforschung der Universität Bremen zur Aufgabe gemacht, die Zeitungsbestände der SUB und des Archivs des IDP zu digitalisieren und der Forschungs- (und Leser-)Gemeinschaft frei zur Nutzung zur Verfügung zu stellen.

Die SUB und das Digitalisierungsteam sind bei der Wahl der Zeitungen sehr benutzerorientiert vorgegangen: so bin ich in der Startphase des Projekts gefragt worden, welche Zeitungen und Nummern im Rahmen meines Greflinger-Editionsprojekts besonders wichtig sind und daher im Digitalisierungsprozess vorgezogen werden sollen! Dank der zielstrebigen Arbeit der Kollegen in Bremen sind nun vom Nordischen Mercurius, Georg Greflingers ambitioniertes Zeitungs- und Nachrichtenprojekt, alle Jahrgänge und Nummern von der ersten Ausgabe 1664 bis einschließlich der letzten Nummer aus dem Jahr 1677, dem Todesjahr Greflingers, online verfügbar. Der Nordische Mercurius wird von den Söhnen Greflingers, Friedrich Conrad und Conrad (?), noch bis einschließlich 1713 weitergeführt, bevor er vom Markt verschwindet. Die Gründe hierfür sind unbekannt.

Die vollständig digitalisierten und bibliographisch beschriebenen Nummern des Nordischen Mercurius findet man hier.



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Quelle: http://greflinger.hypotheses.org/77

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