10. TextGrid/DARIAH-Nutzertreffen (Update)

Das Programm des zehnten TextGrid/DARIAH-Nutzertreffens am 25. und 26. Oktober 2017 am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) in Berlin wurde auf der DARIAH-Website aktualisiert. Zum Schwerpunkt „Annotation mit DARIAH-Werkzeugen“ wird es wie bei allen TextGrid/DARIAH-Nutzertreffen eine Mischung aus Vorträgen und Workshops geben, in denen unter anderem Digilib und die Annotation Sandbox vorgestellt werden. Zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung wird wieder eine einführende Schulung in die virtuelle Forschungsumgebung TextGrid angeboten, abgerundet wird das Nutzertreffen mit einer Diskussionsrunde zu Anforderungen an Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit von Annotationswerkzeugen sowie dem TextGrid-Café als abschließende Kommunikationsplattform. Eine Anmeldung bis Ende der Woche ist für die Teilnahme erforderlich.

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8653

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Call for Participation: Shared Task on the Analysis of Narrative Levels Through Annotation (SANTA)

1st Shared Task on the Analysis of Narrative Levels Through Annotation (SANTA)

Webseite | Mailingliste

We would like to invite you to participate in the 1st Shared Task on Narrative Level Annotation. It is an adaptation of the shared task-format established in the field of Computational Linguistics and Informatics to the field of Literary Studies. The goal of the first phase of this (two-phased) shared task is the collaborative creation of annotation guidelines, which in turn will serve as a basis for the second phase, an automatisation-oriented shared task. The (intended) audience for the first round of the shared task are researchers interested in the (manual) analysis of narrative, who then have influence over the target concept that computer scientists later aim at automatically finding.

Procedure
During the first few months, the participants develop annotation guidelines on their own. We provide a development corpus (see below) that can be used to test guidelines internally. On June 15, the guidelines are to be submitted to us.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8611

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Projekt Nico Kunkel: Modulares Erzählen – Serialität und Mouvance in der spätmittelalterlichen Erzähltradition der „Sieben weisen Meister“ #dhmasterclass

An der methodischen Schnittstelle zwischen klassischer Philologie und Digital Humanities untersuche ich in meiner Dissertation die spätmittelalterliche Erzähltradition der Sieben weisen Meister (SwM)Ich konzentriere mich dabei anhand verschiedener Versionen aus der französischen, lateinischen und deutschen Tradition auf das Verhältnis von überlieferungsgeschichtlicher Varianz (Mouvance) und seriell erzählter Grundstruktur. Dazu digitalisiere ich die Versionen in einem ersten Schritt (TEI XML), bevor ich im close reading modulare Erzähleinheiten festlege, die ich dann als digitale Annotation hinzufüge. Diese Annotationen erlauben in einem dritten Schritt statistische Abfragen, die Eindrücke aus der Lektüre der Texte bestätigen oder widerlegen sowie neue Impulse für die literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit den SwM geben können.

Quelle: http://dhdhi.hypotheses.org/2858

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Vorankündigung 10. TextGrid/DARIAH-Nutzertreffen

Das zehnte TextGrid/DARIAH-Nutzertreffen zum Thema „Annotation mit DARIAH-Werkzeugen“ findet an zwei Tagen im Zeitraum 25. bis 27. Oktober 2017 am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) in Berlin statt. Das Programm und den endgültigen Termin finden Sie in Kürze auf der DARIAH-Website.

Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8363

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SANTA: Shared Task on the Analysis of Narrative levels Through Annotation

Symbolbild Annotation(english version below)

Webseite | Übersicht | FAQ | Faltblatt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchten wir Sie auf unsere Initiative zu Shared Tasks in den Digital Humanities hinweisen. Bei dem Shared Task zur Analyse narrativer Ebene durch Annotation (Shared Task on Analysis of Narrative Levels through Annotation, SANTA) handelt es sich um eine Erweiterung des Shared-Task-Konzepts aus der Computerlinguistik hin zur komputationellen Literaturwissenschaft. Das Ziel der ersten Stufe des insgesamt zweistufigen Verfahrens ist die kollaborative Erstellung und Verfeinerung von Richtlinien zur Annotation narratologischer Kategorien in literarischen Texten. Diese Richtlinien dienen dann auf der zweiten Stufe als Basis für die Automatisierung der computergestützten Identifikation der narratologischen Kategorien auf einem größeren Textkorpus.

Der erste Call for Participation wird voraussichtlich im August versendet. Intendierte Zielgruppe für die erste Stufe sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit theoretischem Interesse an narratologischen Kategorien und praktischem Interesse an der (manuellen, strukturierten) Analyse von narrativen Ebenen.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8138

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RIDE Digital Text Collections: Call-for-Reviews

Das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) bereitet derzeit eine Sonderausgabe des Rezensionsjournals RIDE zum Thema „Digital Text Collections“ vor und sucht RezensentInnen, die geisteswissenschaftliche digitale Textsammlungen für die Ausgabe besprechen möchten.

RIDE ist eine Open Access Zeitschrift, die sich in mittlerweile fünf Ausgaben der Besprechung digitaler wissenschaftlicher Editionen widmet. Mit dem Sonderband zu „Digital Text Collections“ soll RIDE nun auch zu einem Forum der kritischen Besprechung digitaler Textsammlungen aus den verschiedensten geisteswissenschaftlichen Disziplinen werden.

Call for Reviews und weitere Informationen: http://ride.i-d-e.de/special-issue-text-collections/

Kriterienkatalog zur Besprechung digitaler Textsammlungen veröffentlicht!



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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7706

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CfP: CUTE – CRETA Unshared Task zu Entitätenreferenzen

Wir laden dazu ein, Beiträge zu einem shared/unshared Task Workshop einzureichen, der im Rahmen der DHd 2017 in Bern (CH) stattfindet.

Link zur Webseite

Im Gegensatz zu shared tasks, bei denen die Performanz verschiedener Systeme/Ansätze/Methoden direkt anhand einer klar definierten und quantitativ evaluierten Aufgabe verglichen wird, sind unshared tasks offen für verschiedenartige Beiträge, die auf einer gemeinsamen Datensammlung basieren. Shared und Unshared Tasks in den Digital Humanities sind ein vielversprechender Weg, Kollaboration und Interaktion zwischen Geistes-, Sozial- und ComputerwissenschaftlerInnen zu fördern und zu pflegen.

Konkret rufen wir dazu auf, gemeinsam an einem heterogenen Korpus zu arbeiten, in dem Entitätenreferenzen annotiert wurden (siehe unten). Das Korpus besteht aus:

  • Jeweils einer Rede aus insgesamt vier Parlamentsdebatten des Deutschen Bundestags (S.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=7333

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Erich Mendelsohns »Haus der jüdischen Jugend« recherchieren

Wer sich mit deutsch-jüdischer Geschichte etwas näher befasst, der hat sicher schon etwas von Erich Mendelsohn, einem der bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts, gesehen oder gehört. Mir ist er wieder begegnet bei der Vorbereitung der Konferenz zur Jugendbewegung des Steinheim-Instituts und des Arbeitskreises jüdische Wohlfahrt — existierte doch in Essen in den 1930er Jahren ein von Mendelsohn entworfenes und in vielerlei Hinsicht bemerkenswertes jüdisches Jugendheim. Ich bin nun seiner Geschichte für einen Beitrag in Kalonymos einmal näher nachgegangen. Was mir dabei wieder auffiel: Wer noch die prädigitalen (Un-) Möglichkeiten der Recherche, der Literatur- und Quellenbeschaffung erinnert,1 der weiß natürlich die heutigen Möglichkeiten mehr als zu schätzen. Obwohl die Materiallage zu Mendelsohns »Haus der jüdischen Jugend« nicht wirklich gut ist, kann man sich schnell nicht nur ein erstes Bild machen, sondern findet zügig relevante Quellen und sehr rare Fotos im Online-Archiv des Leo Baeck Institute Digibaeck und zeitgenössische Literatur in der Sammlung Judaica Frankfurt — nicht nur die Nachweise, sondern gleich die digitalisierten Originale. Beide Angebote ziehe ich grundsätzlich als Erstes zu Rate, sie sind unverzichtbar für Recherchen zur deutsch-jüdischen Geschichte.

Einen überaus interessanten und für mich neuen Einblick in Leben und Wirken des Architekten bietet zudem die 2014 erschienene Online-Edition des Briefwechsels von Erich und Luise Mendelsohn 1910-1953.2 Zwar bringt die Suche nach »Jugendheim« hier kein direktes Ergebnis, aber es gibt es doch die eine oder andere Passage, die man in diesen Zusammenhang stellen kann, und die durchaus Fragen aufwirft — was ja motiviert, am Thema dranzubleiben.

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Quelle: http://djgd.hypotheses.org/1013

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Workshop Review: Practices and Context in Contemporary Annotation Activities

Annotationen sind zur Zeit eines der am intensivsten beforschten Themen im Kontext von E-Science und Digital Humanities. Vor gerade einmal zwei Jahren veröffentlichte die W3C Open Annotation Community Group ihren finalen Entwurf zur formalen Bestimmung dessen, was eine Annotation informationswissenschaftlich sein soll. Auf der anderen Seite haben fast alle großen europäischen Infrastrukturprojekte wie DARIAH, CLARIN, DASISH oder auch EUDAT das Thema Annotationen in der einen oder anderen Form in ihren Arbeitsplan aufgenommen. Etablierten Projekten wie dem Annotator der Open Knowledge Foundation oder dem CATMA-Projekt wird eine unvermindert anhaltende Aufmerksamkeit geschenkt. So bildet der Annotator einen zentralen Use-Case in der aktuellen W3C Web Annotation Working Group und ist technischer Ausgangspunkt für das von der Mellon Foundation geförderte hypothes.is-Projekt gewesen.

Zweifelsohne ist das Interesse an Annotationen im Kontext der Etablierung computergestützter Forschung stark gewachsen. Die „Entmaterialisierung“ von Annotationen – also die Tatsache, dass sie in einer digitalen Umgebung unabhängig vom Objekt, das sie annotieren, gespeichert und verwendet werden können – hat neue Anwendungs- und Verwertungsmöglichkeiten für Annotationen geschaffen, die noch lange nicht ausgeschöpft und hinreichend evaluiert sind. Crowdsourcing wie im vielbeachteten Transcribe Bentham-Projekt, Annotationen als primärer Forschungsoutput wie im Pelagios-Projekt oder als Mittel der formalen Datenintegration zur Automatisierung von Interferenzprozessen, wie am Beispiel der SWAN-Ontologie in den Neurowissenschaften zu sehen, sind nur einige wenige dieser Perspektiven.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=6371

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Vorstellung der DARIAH-DE-Fellows 2015: Dennis Mischke

Das DARIAH-DE Fellowship-Programm fördert NachwuchswissenschaftlerInnen, die in ihren Forschungsvorhaben innovative digitale Ansätze und Methoden einsetzen und so einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Digital Humanities leisten. Im DHd-Blog stellen die DARIAH-Fellows ihre Projekte vor.

Dennis Mischke

Dennis Mischke

Dennis Mischke studierte Anglistik/Amerikanistik, Medienwissenschaft und Kognitionswissenschaft in Potsdam und promovierte an der Ruhr–Universität Bochum mit einer Arbeit zur Kosmopolitik des Vertrauens im Werk von Herman Melville. Er war Gastwissenschaftler an der University of Technology Sydney sowie an der University of Minnesota. Seit 2013 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Amerikanistik und neuere Englische Literatur an der Universität Stuttgart. In seinem aktuellen Forschungsprojekt untersucht er Bewegungsmuster von Menschen und Ideen im frühen kolonialen Amerika.

Worum geht es in dem Projekt?

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=5553

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