Wie Digitalität die Geisteswissenschaften verändert: Sonderband 3 der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften soeben erschienen

Sonderband 3 der gerade veröffentlichten Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG) trägt den Titel „Wie Digitalität die Geisteswissenschaften verändert: Neue Forschungsgegenstände und Methoden“. Er wird von Sybille Krämer und Martin Huber herausgegeben und versammelt Beiträge, die sich mit dem Experimentierfeld Digitalität beschäftigen.

Wie verändert die Digitalisierung Forschungsgegenstände, Forschung und Selbstverständnisse in den Geisteswissenschaften? Welchen Mehrwert verspricht die digitale Aufbereitung und Analyse des Materials? Wie kann das ‚Neue‘ an Forschungsergebnissen, die allein mit digitalen Verfahren zu gewinnen sind, beschrieben und erklärt werden? Diese und weitere Fragen nach den grundlegenden Veränderungen, die digitale Forschungsstrukturen mit sich bringen, gehen die 14 Aufsätze nach.

Forscherinnen und Forscher aus der Geschichtswissenschaft, Philosophie, Medienwissenschaft, Soziologie, Kunstwissenschaft, Archäologie, Wissenschaftsgeschichte, Zeitschriftenforschung, Kunst- und Literaturwissenschaft untersuchen anhand von konkreten Beispielen, wie sich der digitale Wandel auf das Wissen und die Forschungsgegenstände der einzelnen Disziplinen auswirkt.



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=10188

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Stipendien „Digital Humanities“ des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel

Die drei Einrichtungen des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel schreiben mehrere Forschungsstipendien im Bereich Digital Humanities aus, vorzugsweise für sechs Monate (mindestens drei, maximal zwölf). Das Programm ist interdisziplinär angelegt und richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und ‑wissenschaftler (ab Master-/ Magister-/ Diplom-Abschluss) aus dem In- und Ausland. Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass das vorgeschlagene Arbeitsvorhaben einen Bezug zu den Projekten oder Sammlungen mindestens einer der drei Einrichtungen des Forschungsverbunds aufweist und Methoden der „Digital Humanities“ anwendet (zum Beispiel Markup-Verfahren für Editionen, Stilometrie, Topic Modelling, Visualisierung etc.). Es wird empfohlen, für weitere Informationen über die zu bearbeitenden Bestände im Vorfeld der Bewerbung die Sammlungsverantwortlichen zu kontaktieren.

Das Stipendium beträgt für Graduierte monatlich 1.200 Euro, für Promovierte monatlich 1.800 Euro; darüber hinaus wird ein Reisekostenzuschuss gewährt. Die jeweilige Einrichtung des Forschungsverbunds wird die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit ihrer Expertise unterstützen sowie bei der Suche nach einer Unterkunft behilflich sein, teilweise stehen Gästehäuser zur Verfügung.

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Quelle: http://dhd-blog.org/?p=8851

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