Das StiftsMuseum Xanten

StiftsMuseum Xanten, Raum 6: liturgische Objekte, Fotograf: Stephan Kube, © StiftsMuseum Xanten.

Unter dem Namen StiftsMuseum Xanten vereinen sich sowohl die Museumsbestände als auch die Bestände von StiftsArchiv und StiftsBibliothek.[1] Ursprung dieser Sammlungen in Xanten ist das Viktorstift, das über tausend Jahre bis zu seiner Aufhebung 1802 existierte. Während dieser Zeit entstanden Objekte der Liturgie und Kirchenausstattung, Handschriften, Druckwerke sowie Amts- und Geschäftsbücher zur Stiftsverwaltung und zum Dombau. Diese Bestände bieten umfangreiche Forschungs- und Vermittlungsmöglichkeiten für die Fachbereiche Geschichte, Kunstgeschichte, Theologie, Archäologie und historische Grundwissenschaften. Anhand der vielfältigen Objekte können die Erfahrung von Funktionsräumen und das Erkennen von Nutzungsgeschichten im historischen Kontext in Lehre und Forschung eingebunden werden.

Das Museum mit Archiv, Bibliothek und Restaurierungswerkstatt befindet sich in den Gebäuden des ehemaligen Kanonikerstifts. Diese historischen Gebäude bilden in der noch heute ablesbaren Immunität[2] ein markantes Bauensemble aus Kapitelsaal, Stiftsschule und Kreuzgang, das architektonisch mit dem Xantener Dom verbunden ist.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2021/05/das-stiftsmuseum-xanten/

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Unde venis? – Provenienz-recherche in Bonn

© Universitäts- und Landesbibliothek Bonn.

Im vergangenen Dezember hielt die Provenienzforschung mit einem auf zwei Jahre angelegten, vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderten Projekt erstmaligen Einzug an der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn (ULB).

© Deutsches Zentrum Kulturgutverluste.

Konkret befasst sich das achtköpfige Projektteam unter der Leitung von Veronica Albrink und Dr. Michael Herkenhoff mit der Ermittlung von NS-verfolgungsbedingt entzogenen Beständen in der ULB, so genanntem NS-Raubgut, nach den als ‚Washingtoner Prinzipien‘ bezeichneten Grundsätzen von 1998[1]. Das Projekt ist damit eines von momentan drei laufenden Projekten zur Provenienzforschung in Bonn und der engeren Umgebung.[2] Es ergänzt den Bonner Wissenschaftsstandort der Historischen Grundwissenschaften und vor allem der Provenienzforschung, der in jüngerer Vergangenheit mit der „Forschungsstelle Provenienzforschung, Kunst- und Kulturgutschutz“,[3] welche am Kunsthistorischen Institut sowie dem Institut für Deutsches und Internationales Zivilverfahrensrecht der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn beheimatet ist, eine bedeutende Aufwertung erfahren hat.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2021/03/provenienzrecherche-bonn-ulb/

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#fes Graue Literatur deutscher Parteien, Gewerkschaften und nahestehender Organisationen

https://www.fes.de/bibliothek/ueber-uns/sonderbestaende/graue-literatur-inland

Zum Kern des Sammelschwerpunkts der Bibliothek [sc. der Friedrich-Ebert-Stiftung] gehören die Veröffentlichungen von Parteien und Gewerkschaften. Als sogenannte „Graue Literatur“ sind sie keine Verlagspublikationen, nicht über den Buchhandel erhältlich und zudem kein Sammelgut „klassischer“ Bibliotheken. Der hier angebotenen Katalogauszüge umfassen monographische Veröffentlichungen bundesdeutscher Parteien und Gewerkschaften sowie ihnen nahestehender oder organisatorisch verbundener Stiftungen (schwerpunktmäßig ab den 70er Jahren).

[Die im Text angegebenen Institutionen sind diesem Beitrag als Schlagwörter angefügt.]



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Quelle: https://eindruecke.achmnt.eu/2020/08/14141/

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Während und nach Corona: Digitale Lehre in der Germanistik

Call für Beiträge zu einer digitalen Konferenz am 25./26.08.2020

Wie hat die Germanistik die vollständige und rasche Umstellung auf digitale Lehre in der Pandemie bewältigt und welche Schlüsse wollen wir für unser Fach kurz-, mittel- und langfristig daraus ziehen?

Noch vor dem Coronasemester haben wir für das Portal Digitale Lehre Germanistik ein Arbeitspapier verfasst, in dem wir Vorschläge für eine konstruktive Selbstreflexion innerhalb der Germanistik formuliert haben. Wir wollten von Anfang an differenziert und kritisch im Blick behalten, was die Umstellung auf die digitale Lehre während der COVID-19-Pandemie für unsere Fach- und Lehrkultur bedeutet.

Es ist unser Anliegen, die Erfahrungen wissenschaftlich und selbstreflexiv breit zu diskutieren.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=14003

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Wie kann Data Literacy kurzfristig ausgebaut und langfristig sichergestellt werden? Ansätze aus der Praxis und Überlegungen für die Zukunft

Nachbericht zur Session 3.2 des Barcamp „Vermittlung von Data Literacy in den Geisteswissenschaften“ auf der DHd 2020 in Paderborn

Autor*innen:
Patrick Helling, Data Center for the Humanities (DCH), Universität zu Köln
Jacqueline Klusik-Eckert, IZdigital, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Julian Schulz, IT-Gruppe Geisteswissenschaften, LMU München

Im Fokus der Session stand die Auseinandersetzung mit der Rollen- und Kompetenzverteilung unterschiedlicher Akteure und Infrastrukturen, die im Kontext von Data Literacy innerhalb der Geisteswissenschaften aktiv sind. Im Rahmen der Diskussion wurden folgende Fragen behandelt: Welche (universitären) Institutionen spielen eine tragende Rolle bei der Vermittlung von Data Literacy? Wie ist das Verhältnis zwischen fachspezifischen Kompetenzzentren und generischen Serviceeinrichtungen? Welche Strukturen sind nötig, um (geisteswissenschaftliche) Data Literacy in einem so heterogenen Ökosystem wie der Universität koordiniert und zielorientiert zu vermitteln?

Ansätze aus der Praxis: Unterschiedliche Organisationsformen für die Vermittlung von Data Literacy

Ausgangspunkt der Diskussion waren die Angebote des Digital Humanities Virtual Laboratory (DHVLab), das an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München entwickelt wurde und mittlerweile an verschiedenen Standorten zum Einsatz kommt sowie des Digital Humanities Lab (DHLab) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Trotz der sehr ähnlich klingenden Akronyme handelt es sich hierbei um zwei unterschiedliche Strategien hinsichtlich der Vermittlung von Data Literacy:



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=13566

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UB Marburg: Datenkuratorin/Datenkurator (m/w/d) für digitale Sammlungen und Langzeitarchivierung

In der Universitätsbibliothek Marburg, Abteilung Digitale Dienste, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis 31.12.2020 die Vollzeitstelle einer/eines

Datenkuratorin/Datenkurators (m/w/d) für digitale Sammlungen und Langzeitarchivierung

im Rahmen des Verbundprojektes „Langzeitverfügbarkeit an hessischen Hochschulen“ (LaVaH) zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der tariflichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.

Zu den Aufgaben gehören die Sichtung, Bewertung, Erschließung und Aufbereitung archivierungswürdiger Datenbestände aus den digitalen Sammlungen der Bibliothek und anderer Einrichtungen der Universität, die Unterstützung der Datenproduzentinnen und -produzenten im Hinblick auf die Notwendigkeiten der Langzeitarchivierung sowie die Organisation von qualitätskontrollierten Datenströmen in das und aus dem entstehenden überregionalen Langzeitarchiv.

Das Aufgabengebiet umfasst außerdem die Weiterentwicklung der bibliothekseigenen Systeme für digitale Repositorien im Hinblick auf Präsentations-, Erschließungs- und Archivierungsfunktionen.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12695

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UB Marburg: Projektmitarbeiterin/Projektmitarbeiter (m/w/d) (E13)

An der Universitätsbibliothek, Abteilung Digitale Dienste ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet auf 12 Monate die Teilzeitstelle (50% der regelmäßigen Arbeitszeit) einer/eines

Projektmitarbeiterin / Projektmitarbeiters(m/w/d)

zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.

Zu den Aufgaben gehören die Koordination der Digitalisierung von mittelalterlichen Buchhandschriften der Universitätsbibliothek Marburg sowie die Koordination und Durchführung des DFG-Projekts „Mittelalterliche Buchhandschriften der Klosterbibliothek Corvey digital“, insbesondere die logistische Organisation der Digitalisierung, die Verwaltung der entsprechenden Sachmittel sowie die Kommunikation mit bestandshaltenden Einrichtungen weltweit und mit Expertinnen und Experten mediävistischer Disziplinen. Das Aufgabengebiet umfasst weiterhin die Konzeption und Umsetzung der Web-Präsentation mit IT-Verantwortlichen sowie die Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Projektes. Zu den Tätigkeiten gehören außerdem die Organisation und Durchführung eines Workshops mit Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern zu philologischen und kulturgeschichtlichen Aspekten des Projektes sowie die Vorbereitung der Abschlusspublikation (Open Access).

Weitere Informationen finden Sie in der Ausschreibung:



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12693

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Stellenausschreibung: Systembibliothekarin / Systembibliothekar (m/w/d,100%) in Konstanz

Das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) mit Sitz in Konstanz sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Systembibliothekarin / Systembibliothekar (m/w/d)

für die Open-Source-Systeme Koha und CORAL im Bereich Support / IT-Koordination befristet auf vier Jahre.

Das BSZ ist ein Daten-, Service- und Kompetenzzentrum des Landes Baden-Württemberg für Bibliotheken, Archive und Museen. In der Abteilung Bibliothekssysteme betreut das BSZ eine wachsende Anzahl von Koha-Installationen.

Ihre Aufgaben

  • Bibliothekarischer und technischer Support
  • Planung und Durchführung von Migrationsprojekten von der Datenmigration bis zur Abnahme
  • Projektkoordination und Support für CORAL und Zusammenarbeit mit der CORAL-Community


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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12356

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Stellenausschreibung: Digital Scholarship Spezialist/in (80%-100%) befristet (je nach Anstellungsgrad) auf 2.5 Jahre an der Universitätsbibliothek Bern (UB)

  • Wir stellen die Informationsmittel für Forschung, Lehre, Studium zur Verfügung – elektronisch oder auf Papier
  • Wir helfen bei einfachen wie komplexen (Fach-)Recherchen und vermitteln Informationskompetenz
  • Wir bieten Unterstützung und Infrastruktur für wissenschaftliche Publikationen, Forschungs- und Projektdaten
  • Wir sammeln und digitalisieren Bernisches
  • Und wir sind als Universitäts- und Kantonsbibliothek für alle da

Für das Team Digitale Dienste suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine engagierte und innovative Persönlichkeit für den Aufbau der neu zu gründenden Einheit für Digital Scholarship Dienstleistungen. Dies umfasst sowohl die organisatorische Verankerung als auch den Aufbau von Dienstleistungen.

In enger Zusammenarbeit mit Stakeholdern in der Universitätsbibliothek und auf dem Campus identifizieren Sie Anforderungen, entwickeln Konzepte für neue Dienstleistungen und implementieren diese. Sie verfügen über ein ausgeprägtes Interesse an digitalen Informationsdienstleistungen für eine wissenschaftliche Klientel.

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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=12235

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Stellenausschreibung: IT-Bibliothekar (m/w/d) für Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel, E 9

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach, die Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel erforschen mehr als ein halbes Jahrtausend deutscher und europäischer Kulturgeschichte. Um die bereits seit mehreren Jahren praktizierte Kooperation zu intensivieren, haben sich die drei Einrichtungen in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbund zusammengeschlossen. In dessen Rahmen werden gemeinsame Forschungsprojekte realisiert und digitale Forschungsinfrastrukturen ausgebaut

Born-digitals aus digitalen Nachlässen bilden zunehmend einen wichtigen Teil der kulturellen Überlieferung. In einer ersten Phase ab 2003 wurden im Deutschen Literaturarchiv ca. 290 digitale Vor- und Nachlässe mit rund 26.500 Dateien gesichert und aufbereitet. Der digitale Nachlass von Friedrich Kittler stellt demgegenüber mit aktuell 3,3 Mio. Dateien einen qualitativen und quantitativen Sonderfall dar. An ihm werden modellhaft Verfahren entwickelt die helfen sollen, den aktuellen und künftigen Zustrom auch generell zu bewältigen



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Quelle: https://dhd-blog.org/?p=11899

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