Bonn sur le Rhin

Vom 21. November 2018 bis zum 24. Februar 2019 findet im Stadt-Museum Bonn eine Ausstellung zur Besatzung der Stadt nach dem Ersten Weltkrieg statt. Am 11. November 1918 schwiegen die Waffen und die deutsche Armee musste sich auf das rechte Rheinufer zurückziehen. Alliierte Truppen rückten nach und am 8. Dezember 1918 marschierten kanadische Verbände in Bonn ein. Über sieben Jahre lang blieb die Stadt besetzt, zunächst von britischen, ab Februar 1920 von französischen Truppen. Mitunter lagen bis zu 10.000 Soldaten in der Stadt, besonders in der französischen Zeit kamen noch zahlreiche Familienangehörige dazu.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/11/bonn-sur-le-rhin/

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Lebenwelten im frühmittelalterlichen Europa

Plakat zur Ausstellung „Europa in Bewegung. Lebenswelten im frühen Mittelalter“ im LVR-LandesMuseum Bonn, Foto: Ungarisches Nationalmuseum, Budapest.

Unter dem Titel „Europa in Bewegung. Lebenswelten im frühen Mittelalter“ lädt die nächste Sonderausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn ab dem 15.11.2018 ein, die europäischen Netzwerke des frühen Mittelalters zu entdecken. Die Ausstellung zeigt ein überraschend vielschichtiges und facettenreiches Bild der spätantiken und frühmittelalterlichen Regionen zwischen Irland und Spanien im Westen und Ägypten und Ungarn im Osten.



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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/11/lebenwelten-im-fruehmittelalterlichen-europa/

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100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges

Das Plakat zur Ausstellung “100 Jahre Ende des Ersten Weltkriegs”. Zum öffnen des Flyers das Cover anklicken.

Mehr als vier Jahre lang bestimmte das Kriegsgeschehen an den Fronten des Ersten Weltkrieges das Leben auf dem Gebiet der heutigen Stadt Bonn. Eine neue Ausstellung stellt das kriegsentscheidende Jahr 1918 in den Mittelpunkt.

Das Jahr 1918 begann für die meisten Bonnerinnen und Bonner mit der Hoffnung auf den baldigen – für die deutsche Seite – siegreichen Frieden, es brachte mit dem Luftangriff vom 31. Oktober erstmals Tod und Zerstörung in die Stadt und endete für fast alle völlig unerwartet mit dem Rückzug der deutschen Truppen über den Rhein.

Die Ausstellung im Bonner Stadtmuseum dokumentiert das damalige Geschehen vor allem anhand der reichen Schätze des Bonner Stadtarchivs.

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Quelle: http://histrhen.landesgeschichte.eu/2018/09/100-jahre-ende-des-ersten-weltkrieges/

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Lernen mit der Sammlung. Ein Erfahrungsbericht

von Lisa Maria Wirzel, Universität Wien

Mein Fach lehrt mich eines bedachten Umgangs mit den materiellen Hinterlassenschaften antiker Gesellschaften. Exkursionen und Lehrgrabungen ermöglichen es, einen direkten Bezug zu den Gegenständen herzustellen und Zeitschichten durchdringende Erkenntnisse zu gewinnen. Dank einer am Archäologischen Institut der Universität Wien ansässigen Sammlung ist es möglich, vor Ort antiken Sehgewohnheiten nachzuspüren. In diesem Beitrag gebe ich einen Überblick zum Bestand und zeige anhand der von mir belegten Lehrveranstaltungen, weshalb die Arbeit in und mit der Sammlung für meine weitere universitäre Ausbildung prägend war.

Blick in den Seminarraum in der Sammlung des Instituts für Klassische Archäologie der Universität Wien. © Alina Strmljan

Die Archäologische Sammlung des Instituts für Klassische Archäologie der Universität Wien war von Beginn an als Studien- und Lehrsammlung[i] gedacht, was durch die Platzierung eines Seminarraums inmitten der Sammlungsräumlichkeiten deutlich wird. Die Sammlung umfasst Gipsabgüsse und Originale und deckt nicht nur einen großen zeitlichen Rahmen, sondern auch diverse Gattungen ab. Ein Schwerpunkt liegt auf Abgüssen antiker Bautenreliefs aus dem griechischen Kulturraum.

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Quelle: https://sammeln.hypotheses.org/1294

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Völlig losgelöst von der Erde schwebt Major Tom

Traumverloren schweift der Blick von der Horizontlinie nach oben gen Firmament – den Sternen entgegen. Wir träumen von ihrer Vielzahl, lassen uns in ferne Weiten entführen.

Dort oben, heißt es, schwebt unser Müll, dort schwirren Massen an Satelliten- und Raketenteilen umher. Auch heben sich da oben bekannte Dimensionen auf: 147 bis 152 Millionen Kilometer trennen Mond und Sonne oder 15 Millionen Grad Celsius im Nukleus der Sonne.

Ausstellungsansicht: Rasmus Søndergaard Johannsen, Lineated Luminary, 2018 Eisenblaudruck (links), Anselm Schenkluhn, fast and furious, 2016, Öl auf Leinwand mit LED-Lampen (rechts) © Robert Schittko

Ausstellungsansicht: Rasmus Søndergaard Johannsen, Lineated Luminary, 2018 und 2017 Eisenblaudruck (rechts und links), Sophie Kitching, re-, 2015, Acryl (vorn links) und Ausblick, 2018, Blattgold (oben rechts) © Robert Schittko



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Quelle: https://thearticle.hypotheses.org/846

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Baselitz: Eine Annäherung

Von der Kunst, ein Sonderling zu sein

Wie soll man Maler sein in einer Welt, in der sich Realismus von vornherein verbietet? Zu einer Zeit, in der die Mimesis restlos aufgegangen zu sein scheint in der Fotografie? Zu einer Zeit, da die Abstraktion als Weltsprache gilt und Alternativen rar sind?

Wie tief die Traumata der Nazi-Zeit und des Zweiten Weltkrieges sowie aller Folgen inklusive des Kalten Krieges sitzen, dies kann man einigermaßen ermessen, wenn man Georg Baselitz zuhört – etwa in dem Künstlergespräch, das Kurator Moritz Schwander mit dem Jubilar am 16. Februar in der Fondation Beyeler führte. Trotz seiner Auskunftsfreude, die sich in zahlreichen Interviews manifestiert, ist und bleibt Baselitz der vielleicht hermetischste und zugleich expressivste jener deutschen Malergeneration, die sich in den 1960er Jahren wieder der Figuration zuwandten. Die Vertreter dieser Gruppe – meist bärtige, wuchtig wirkende Männer – entstammen überwiegend Lehrerfamilien und kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Sachsen – oder dem benachbarten Böhmen und Schlesien. Bei aller Heterogenität verbinden sie Fluchtschicksale sowie die daran anschließende Erfahrung des Fremd-Seins.



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Quelle: http://artincrisis.hypotheses.org/2005

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